Roaccutan

Roaccutan ist ein heftiges Medikament, nicht unumstritten. Es wird nur bei sehr schweren Formen der Akne eingesetzt. Manche Hautärzte verschreiben das Medikament aus Prinzip auch gar nicht.
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Wissenswertes:

Roaccutan (kurz: Roa) ist ein Medikament in Kapselform und der darin enthaltene Wirkstoff ist Isotretinoin (kurz: Iso). Iso ist ist ein Vitamin A – Abkömmling, und da Vitamin A bekannterweise fettlöslich ist, sollte Roa vorzugsweise mit einer fettreichen Mahlzeit (oder z.B. einem Glas Milch) zu sich genommen werden, da es sich dann besonders gut auflösen kann.

Die Nebenwirkungen sind von Patient zu Patient verschieden, fast immer kommt aber vor: trockene Lippen, trockene Haut, Hautschuppung, trockene Haare. Etwas seltener aber doch möglich sind: Nasenbluten, Gelenksschmerzen, Sonnenempfindlichkeit. Auch auf Grund dieser Nebenwirkungen, die nicht zu unterschätzen sind, ist Roa verschreibungspflichtig. Das heisst du musst zu einem Arzt (am besten Hautarzt) gehen, der dir ein Rezept ausstellt.

Am Anfang der Therapie kommt es in manchen F ällen zu einer Anfangsverschlechterung, d.h. die Akne blüht richtig auf bevor sie abheilt, das muss aber nicht sein.
Roa wirkt indem die Talgdrüsen verkleinert werden, wodurch in den meissten F ällen dauerhaft um bis zu 90% weniger Talg produziert werden kann. Außerdem kann durch die eintretende Hautschuppung Verhornungsstörungen entgegengewirkt werden, der Talg fließt besser ab und Verstopfungen der Talgdrüsen werden so verhindert.

Bei welchem Schweregrad Roa verschrieben wird ist eigentllich von dem Arzt abhängig, manche geben es nur bei schwerere Akne, manche schon bei Leichter. Generell sagt man roa ist dann sinnvoll, wenn keine andere Aknebehandlung anschlägt.

Wie lange eine Therapie dauert kann man pauschal auch nicht sagen. Es kommt auf viele Faktoren an, wie zb das K örpergewicht, die täglich eingenommene Dosis und der individuelle Therapieverlauf.

Die Schwere der auftretenden Nebenwirkungen zeigen, dass Roa keinesfalls ein leichtes Medikament ist. Theoretisch sollten nach Therapieende alle Nebenwirkungen zurückgehen, es wird aber von (sehr seltenen) F ällen berichtet, wo Patienten von dauerhaft dünnerer und empfindlicher Haut berichten oder Haarausfall bis jahre nach Roa anhält.

Während einer Therapie dürfen frauen AUF KEINEN FALL schwanger werden! Wird man während der Einnahme schwanger ist die wahrscheinlichkeit ziemlich groß, dass das kind mit schweren körperlichen und geistigen Behinderungen zur Welt kommt. aus diesem grund muss man UNBEDINGT verhüten, und auch monatlich schwangerschaftstests machen.

Jeder Patient muss regelmäßig zur Blutkontrolle, da Roa bestimmte Blutwerte beeinfluissen kann (Blutfettwerte, Leberwerte usw.).

Ebenso darf während der Therapie und bis zu einem halben Jahr nach dem Ende kein Blut gespendet werden.

Wie gut sind die Heilungschancen?

Das Gute an Roaccutan ist, daß die Wirkung eine dauernde sein soll, auch nach dem Absetzen des Präparats bleibt die Hautchemie dauerhaft (optimistische Variante der Pharmaindustrie) bzw. längere Zeit (realistische Variante) umgestellt . Deshalb ist es auch keine Symptombehandlung, sondern das Ziel ist eine dauerhafte Heilung. Die wird bei 60-80% der Fälle auch erreicht, bei den anderen ist irgendwann eine Zweitbehandlung nötig.

Mein Hautarzt sagt, er habe bisher 100%, [abgesehen von mir 😉 ] Roche spricht von den 80%, die 60% las ich mal irgendwo, alle Quellen stimmen darin überein, daß ab einer kumulativen Gesamtdosis von mind. 120, besser 140 mg/Kg Körpergewicht die Rückfallgefahr deutlich geringer wird.

Dosierung

Im Folgenden sind kursive Textstellen von infomed.org:
– In der Regel wird über 5 bis 8 Monaten behandelt, bei etwa 10% ist eine längere Behandlung nötig.
– Einzelne Autoren befürworten eine relativ niedrige Dosis (0,2 bis 0,5 mg/kg/Tag), andere empfehlen die höhere Dosis von 1 mg/kg/Tag. Bei rund 60% der Patienten genügt eine einmalige Behandlung. Rezidive treten besonders dann auf, wenn die kumulative Gesamtdosis unter 120 mg/kg liegt.
Ich hab auch immer nur von kumulativen Gesamtdosen zwischen 120 und 140 mg pro Kg Körpergewicht gehört. Alles drunter erhöht die Rückfallgefahr. Eine empfohlene Behandlungsdauer von nur 3-4 Monaten fand ich bisher nur auf dem Beipackzettel.
Es gab eine Forschungsreihe in England, wo eine Therapiedauer von 6-8 Monaten und eine kumulierte Gesamtdosis von 140 mg/Kg am erfolgversprechendsten schien. (n=über tausend untersuchte Patienten, Quelle mein Hautarzt.).
Die 1 mg/Tag- Dosis hatte ich sechs Monate während meiner Therapie. Die Nebenwirkungen traten verstärkt auf, der Heilungsprozeß ging langsam, aber erkennbar voran. Wenn es zu vermeiden ist (d.h. ein Fortschritt auch bei niedrigeren Dosen erkennbar ist), sollte man nicht so hoch dosieren.
Grundsätzlich: bevor man die Therapie entnervt ob der Nebenwirkungen aufgibt, die Dosis (IN ABSPRACHE MIT DEM HAUTARZT!) verringern. Das Zeug wirkt kumulativ, d.h. ausschlaggebend ist die tatsächliche Menge, die während der Therapie eingenommen wurde, weniger der Zeitraum, über den die Einnahme verteilt wurde.
Generell kann man sagen: wenns mit der 0.5er Dosis reicht, dann dabei bleiben. Man braucht dann neun Monate (jeweils 15mg/Kg pro Monat), oft hat man wegen dem individuellen Körpergewicht eine Dosis knapp drüber, dann reichen 7-8 Monate.

Wechselwirkungen mit anderen Medikamenten

Wichtig: Einnahme von Tetracyklinen mit Roaccutan KANN zu einer Erhöhung des Schädelinnendrucks führen. Das mag nicht so nebensächlich sein, ich hatte zwei Infektionen während (und evtl. mitbedingt durch ) meiner Therapie, die mit Tetras behandelt wurden.

Vitamin A: verstärkt die Nebenwirkungen. Das heißt jetzt nicht, eßt nur noch Pommes und Fertigpasta, sondern z.B. einfach auf die Inhaltsangaben von Multivit.-Tabletten schauen (meist kein Vit.A drin) und nicht grade die Flasche Multivitaminsaft am Tag trinken (oft mit Vitamin-A-Zusatz).

Erhöhte Hautreizungen bei gleichzeitiger Gabe von anderen Aknemitteln. In dem Zusammenhang für wichtig halte ich die Wechselwirkung mit Benzoylperoxid, laut der Ärzte-Info.

Generell soll neben der Roaccutantherapie keine andere Art der Therapie durchgeführt werden. Wie auch schon in der Fallstudie: aggressive Sachen richten die Haut vollends hin, der Faktor Hautabwehrkraft fängt je nach Verträglichkeit an, eine Rolle zu spielen, ich wär da lieber vorsichtig. Ein weiterer Faktor ist die Überprüfung des Therapieerfolgs: wenn die Hälfte der Verbesserung nicht am Roaccutan liegt, ist die Gefahr einer Unterdosierung und entsprechend höherer Rückfallquote groß.
Lokale Tretinoide (Differin Gel, Isotrex) wirken schälend, ich kann mir denken, daß man da die Haut auch kaputtmachen kann. Eine Nebentherapie mit nem Stift (so noch die nervigen Sachen im Gesicht nebenbehandeln) sollte mit Vorsicht genossen werden und jedenfalls sollte sicher sein, daß im Stift kein Benzoylperoxid drin ist, was bei vielen Stiften halt der Fall ist.
Carbamazepin wird in seiner Bioverfügbarkeit beeinflußt, wenn es zusammen mit Roaccutan genommen wird. Carbamazepin ist ein Antiepileptikum, hier auch mal wieder, weist den Arzt auf alles hin, was ihr sonst noch nehmt.

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44 Kommentare

  1. Zafer sagt:

    Hallo,

    Ich nehme am tag 20mg Roaccutan Kapseln weil ich die therapie vor zwei jahren durchgeführt habe (1mg/kg) und nicht erfolg hatte wegen starke nebenwirkungen wie Schwindelgefühl und Müdigkeit… deswegen hatte ich am 4.Monat meiner therapie damit aufgehört nun habe ich wieder angefangen und nehme 20mg am tag und esse fast nie fast food oder fetthaltige lebensmittel. Die pickeln sind am ende ersten monats verschwunden waren auch nicht viel aber ein pickel genüg meinen ganzen tag zu verderben 🙂 Meine lippen sind trocken ansonsten alles fein bisher etc. blut-ergebnisse.

    Mich beängstigt die kommentare des anderen benutzer, manche meinen dass nach der benutzung dieser Kapseln selbst-mord oder gehirn beschädigung zustande kommen könnten und die patienten nicht klar denken was sie tun sollen.
    Und neulich habe ich im Youtube ein Dokumentar film angesehen namens Ghost under my Bed und da wurde gesagt dass manche patienen sich ermordet haben …

    Ich würde mich auf eure rückmeldung freuen.
    Lg Zafer

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  2. Fatima sagt:

    Hallo,
    ich kenne Roaccutan sehr gut..
    Habe die kapseln auch über 8 Monate eingenommen..
    Mit Erfolg habe ich die Akne besiegt..Nur leider hat das Medikament hohe Nebenwirkungen wie: Dauer schwindel, Müdigkeit, Hörlosigkeit, sehr trockene Haut und sehr arg Haarausfall..
    Seitdem habe ich viele Haare verloren und sind dünner und spröder geworden..
    Ansonsten haben mir die Tabletten geholfen die Akne zu besiegen. Aber ich meine die Ärzte sollten diesen Prädikat vielleicht unter die Haut spritzen anstatt einnehmen, das würde uns betroffenen es viel leichter machen ohne jegliche Nebenwirkungen..

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  3. Fatima sagt:

    Ach ja, die trockenen Lippen habe ich auch immernoch..
    Ich habe 2005 mit den Tabletten aufgehört und habe alles mögliche versucht und egal wie teuer es hat mir nichts gebracht..

    Mein kleiner Bruder ist auch betroffen von Akne, er hat auch Roaccutan bekommen und hat es nach 2 Monaten sofort abgesetzt weil er Haare verloren hatte und somit depressive wurde..
    Ich Rate dir eine Leber Reinigung zu machen, da ich mich informiert habe Akne passiert im inneren des Körpers, also von den Organen..

    Geh am besten zu einem Reformhaus und lass dich beraten..
    Das heisst wenn du türke bist akciger temizligi musst du vornehmen..

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  4. Tess sagt:

    hi,
    ich hoffe ihr könnt mir vielleicht auch einen tipp geben.
    ich nehme nun seit 5 monaten ruaccotan. anfangs hat sich meine haut auch etwas verbessert. auch die ganzen nebenwirkungen habe ich wunderbar bekommen, nur inzwischen muss ich sagen, ich könnte mich im keller verstecken. der arzt meint immer „ich müsste es an der akne merken das sie nichtmehr so schlimm ist“. ganz ehrlich, ich hatte im leben noch nicht so schmerzhafte entzündete pickel. aus jedem mitesser wird ein riesen ei wenn ich ne krum anschau. kommentar vom arzt: „ich verstehs nicht, sie müssen gedult haben“. im moment nehme ich 5 Kapseln die woche und er will die dosis nicht erhöhen weil ich zu schlank wäre. jetzt weiß ich nicht was ich machen soll. Weiternehmen oder abbrechen. Habt ihr evtl. auch erfahrung damit diesen symptomen oder bei bekannten gehört. ich bin für alle kommentare die mir irgendwie weiterhelfen oder hoffnung geben dankbar 🙂

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  5. Adam sagt:

    Hi, Tess!
    Ich habe auch die Therapie angefangen. Mein Medikament heißt Aknenormin, was denselben Wirkstoff hat wie Roaccutan („Isotretinoin“).
    Ich würde dir empfehlen auf youtube paar Videos von den Leuten anzuschauen, die Erfahrung mit dem Medikament haben. Die Viedeos sind unter „Aknenormin Tagebuch“ zu sehen.Dort berichten sie über die Anfangsverschlechterungen, die man hat und über den ganzen Verlauf der Behandlung und folgende Erfolge. Mich habe diese Videos sehr ermuntert und haben Hoffnung gegeben, besonders die Resultate nach der Therapie.

    Ich wünsche Dir viel Kraft!

    adam.gordon

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  6. Gast sagt:

    @ Tess: Wenn du schon 5 Monate mit der Einnahme dran bist, solltest du auf jeden Fall noch etwas Geduld haben.
    Die Form in der die Akne während der Behandlung auftritt kann sich verändern im Gegensatz zu vorher (auch zum vorerst Schlechten) und bei manchen dauert es etwas länger, bis sie sich wieder einstellt.
    Ich zum Beispiel habe Roa zehn Monate sehr hochdosiert eingenommen und musste mich davon bestimmt 6 Monate mit einer stärkeren Akne als ich sie vorher hatte rumschlagen.
    Danach war sie von heute auf morgen weg und das blieb sie auch für längere Zeit.
    Also wenn du deinem Körper jetzt schon so lange dieses Medikament zugemutet hast solltest du es auch zu Ende bringen!

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  7. Andre sagt:

    Ich habe Roaccutan vor 20 Jahren sehr lange eingenommen. Heute habe ich diesen Artikel bei stern.de gelesen. Hätte ich das damals nur gewußt. Ich kann nur jedem raten es abzusetzen.

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  8. Anna sagt:

    Hallo,
    die von Euch aufgeführten Nebenwirkungen sind doch harmlos- das Sauzeug ist erbgutschädigend- für Männer während der Einnahme und einen Zeitraum danach. Bei Frauen besteht die Gefahr das alle Eizellen geschädigt werden.
    Mein Ex hat das Zeug vor ca 20 Jahren genommen ca. 3,5 Jahre lang, sein Arzt hat uns dringend davon abgeraten ein Kind zu bekommen. Er hat damals 14 medikamente bekommen um die Nebenwirkungen zu bekämpfen-das ist doch total beknackt.

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  9. Petra sagt:

    Hallo,
    mein Sohn, der an einer schweren Akne konglubata litt, bekam nach einer längeren Leidenszeit mit allen möglichen, nicht hilfreichen Mitteln, von einem Hautarzt Roaccutan verordnet. Daraufhin trockneten nicht nur seine Pickel, sondern seine Haut völlig aus und die zur Pubertät gehörenden fettigen Haare und Schweissfüße verschwanden gleichzeitig mit den Pickeln, wir waren alle begeistert. Allerdings blieben Vernarbungen der Gesichtshaut zurück, was leider nicht mehr zu ändern war. Der Arzt, der uns das Mittel verschrieb, wies uns allerdings drauf hin, dass es unter dieser Behandlung zu einem Leberzellschaden kommen könne…

    Heute sah ich in einem Bericht im TV, dass diese Nebenwirkung wohl nicht die einzige ist, sondern dass es bei einigen Patienten zu schwersten Depressionen gekommen ist, die im schlimmsten Fall zum Suicid geführt hatten. Ausserdem wurde Frauen geraten, während der Therapie nicht schwanger zu werden.

    Also – Vorsicht – man muss wohl gut abwägen…

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    • happy sagt:

      zu den narben,da hilft zuerst eine kostenpflichtige gesichtsreinigung und danach eine laserbehandlung

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  10. Sebastian sagt:

    Hallo,

    bin 27 Jahre und habe vor ca. 8 Jahren Roa für einen Zeitraum von 9 Monaten eingenommen.
    Habe eine sehr aggressive Form der Akne gehabt, die damit abgeklungen war jedoch nicht ganz geheilt ist.
    Habe leider heute auch noch mit Haarausfall und dünnem Haar zu kämpfen, die Akne besteht aber weiterhin. Nochmals werde ich das Präparat aber nicht einnehmen, da die dieses Medikament teils extreme Nebenwirkungen hat. Meine Hautärztin sagte mir damals die Einnahme über längere Zeit ist mit dem Risiko verbunden das es nachhaltig das Erbgut bzw. die DNA schädigen kann und bei falscher Anwendung lebensgefährlich ist.
    Empfehlen kann ich alternativ ein Fruchtsäurepeeling, diese wird aber nicht von der Krankenkasse übernommen.

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  11. Achim sagt:

    Hallo zusammen,

    mein Bruder und ich hatten in unserer Jugend wirklich sehr schwere Akne. Er hat heute noch Vernarbungen am gesamten Oberkörper.
    Nach etlichen anderen Methoden hatten wir uns damals beide für eine Behandlung mit Roaccutan entschieden und bei uns beiden half das Medikament nach einiger Zeit hervorragend. Bei mir ging es schneller und hat keine Narben hinterlassen. Mein Bruder brauchte etwas meht Zeit und da er stärkere Akne hatte, hinterließ das Narben.

    Dies ist nun mittlerweile mehr als 17 Jahre her und wir beide hatten seitdem keinerlei grösserer Akne mehr (mal ein paar Hitzepickelchen oder so…).
    Uns hatte damals der Hautarzt auf die riesigen Nebenwirkungen hingewiesen und die trockene Haut war auch nicht ohne! Aber bei mir wie gesagt weniger dramatisch als bei meinem Bruder. Auch hatte weder er noch ich Haarausfall oder Depressionen oder grössere Müdigkeit. Es ist anscheinend also echt von Person zu Person unterschiedlich und subjektiv.

    Trotzdem bleibt es Chemie und muss echt nach reiflicher Abwägung aller Konsequenzen erst eingesetzt werden. Ein paar Pubertätspickel wären für mich nie ein Grund für die Einnahme gewesen 🙂
    Im Erwachsenenalter dann ändern sich ja die Hormone und dies hat manchen Menschen auch schon geholfen Ihre Akne weg zu bekommen.

    Gruss, Achim

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  12. ⇒ Eigenbluttherapie - Meinungen/Erfahrungen? (Allgemeine Diskussionen) sagt:

    du sprichst mit deinem Hautarzt mal über den Einsatz von speziellen Medikamenten: Beispiel hier: Roaccutan – Basiswissen, Wirkungsweise, Nebenwirkungen | Akne, Pickel, Mitesser. Das sind dann alerdings schon recht "harte" Drogen…   +

  13. Franky sagt:

    Pro-Accutane:
    Hallo … auch ich (männlich anfang 40er) habe das Medikament vor ca 15 Jahren genommen und bin damit meine Probleme fast völlig los geworden. Es war damals sehr schwer überhaupt einen Arzt zu finden der so etwas mitmachte, aber das plus an Lebensqualität war doch entscheidend. Ich glaube ich habe damals sogar eine Packung mehr genommen als eigentlich vorgesehen war, die Behandlung war also etwas länger als die damalige Standardbehandlung. Ich wollte halt auch Nummer sicher gehen. An Nebeneffekten hatte ich sehr leichten für dritte nicht sichtbaren und absolut reversiblen Haarsausfall (war nach kurzer Zeit nach absetzen wieder 1a) und wenn ich mich erinnern kann probleme mit trockenen Lippen. Ich habe aber allgemein auch sehr gute Haare, Null Geheimratsecken oder so. Wer dünne Haare in der Familie hat sollte dagegen zweimal überlegen. Mit Augen keine Probleme, war damals wie heute Kontaktlinsenträger. Einziges Problem, dass ich einmal hatte war eine dickere Pustel, die hat der Arzt aber einfach ausgedrückt und das wars. Im Gesicht heute Null Probleme, im Winter Probleme kleinerer Art auf dem Rücken. Simpler Alkohol reicht da zur Behandlung (Spray gibts in jeder Apotheke). Ich hatte davor vieles anderes Ausprobiert von Benzyrolperoxid, Antibiotika etc, aber nichts hatte wirklich geholfen. Die „Clearasil“ Produkte und benzyrolperoxide kann ich nicht empfehlen, die machten die Haut auf Dauer nur noch mehr kaputt. Und ich glaube, dass die Industrie auch gar keine Heilung damit anstrebt (dann verdienen sie ja nichts mehr!). Da ich heute 15 Jahre später immer noch all meine Probleme los bin, aus meiner Erfahrung absolute Empfehlung. Das damalige bis heutige Plus an Lebensqualität ist es absolut wert. Weitere Tips: Verzicht auf Elektrorasierer hat bei mir Heilung weiter unterstützt (empirisch). Nassrasur geht aber erst nach erfolgter Behandlung. Aber allle Elektro-Rasierer sind unreinigbare Keimbomben. Von den auf Stern.de erwähnten Artikeln genannten „Depressionen“ hab ich gar nichts gemerkt. Aber von der Freude die Scheiss Akne endlich los zu sein dagegen eine Menge! Außerdem wenn jemand solche „Depressionen“ spüren sollte, weiss er/sie ja woran es liegen könnte und kann die Behandlung abbrechen. Vielleicht sollte man auch umgedreht denken, dass Akne Depressionen verursacht oder umgekehrt. Das Mittel wird ja nur bei schweren Fällen eingesetzt. Ich habe mich damals genau an die Vorschriften gehalten : kein Alk und Vitamin A und Beta Carotine überall gemieden (zB auch keine Fanta mehr). Disziplin gehört eben dazu. Aber wer was erreichen will, muss auch mal etwas einsetzen. Zu erwähnen bleibt noch, dass es eine Nachheilung gab – sprich bei Absetzen des Mittels war noch nich alles perfekt, aber es hat sich kontinuierlich weiter verbessert, bis der Zustand „Null“ (im Gesicht) erreicht wurde. Vielleicht sind die Kampagnen gegen Accutane auch eine Hetzkampagne der Konzerne die mit ihren nicht heilenden Produkten Milliarden von den so dauerhaft krank bleibenden Patienten scheffeln. Summa Summarum : Ich würde es immer wieder machen, wobei ich mich und meinen Körper dabei auch immer beobachtet habe.

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  14. Franky sagt:

    Nachtrag: Keine Erbgutschädigung
    Artikel 8 ist nicht richtig: Eine Erbgutschädigung ist nicht bekannt, vermutet oder nachgewiesen. Männer dürfen so auch während der Einnahme des Präparates Kinder zeugen. Accutan (Isotretinoin) schädigt nach bekannten Stand nur Embryonen (aber das sicher!). Das Mittel ist auch nicht cancerogen. Bei Artikel 8 liegt also eine Fehlinformation vor.

    Beleg / Quellennachweis UniversitätsSpital Zürich:

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  15. Steffen sagt:

    Hallo,

    ich habe vor ca. 16 Jahren das auch genommen. Als Medikament gegen Akne hatte ich persönlich nie etwas besseres als Roa (und ich habe viel probiert). Seit dem habe ich auch keine Probleme mehr.

    Die andere Seite sind leider die Depressionen! Damals gab es keine Infos darüber (oder ich habe nichts davon mitbekommen). Hätte ich diese gehabt, wäre ich mit der Einnahme anders umgegangen oder hätte vorsorglich Hilfe geholt. Zu meinem Glück haben mich Freunde rechtzeitig gefunden …

    Mittlerweile habe ich 2 kerngesunde Kinder. Das Erbgut scheint also nicht beeinflusst zu werden.

    Die Einnahme sollte jeder für sich abwägen. Es hilft sehr gut, hat aber u.U. auch seine dunklen Seiten.

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  16. Sassi sagt:

    Ich habe Roa 2 Jahren lang genohmen, hatte keine Nebenwirkungen, die Haut war wunderschön. Alle haben sie bewundert. Ich war glücklich… Ein Mal nahm ich zu viel Alkohol zu sich und dann hat es angefangen… Panickattaken, Herzrasen, Schwindel, Todesangst, Schlafflosigkeit, Vorohnmächtige Zustand, hohe Blutdruck, Magenverstimmungen etc. Es dauert jetzt schon seit mehr als ein halbes Jahr und es geht mir nur einwenig besser. Ich weiss nicht wie lange ich es noch haben werde. Es ist echt die Hölle. Ich kenne jemanden der es mit Grass-rauchen, LSD, Speed gemischt hat und sie haben die selben Nebenwirkungen. Lasst ihr die Finger davon. Wenn man Pickel oder Akne hat sollte man zuerst der Darm reinigen, L-Carnitin gegen Leaky-Gut einnehmen, Essensgewonheiten einwenig ändern, Antiparasitenkur durchführen, Kaffee, Süssigkeiten, Schoggi, Rauchen, Alkohol reduzieren. Ich hoffe, dass ich mit meinem Brief jemendem mein Schicksal ersparen werde. Viel Spass!!!

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  17. Pumuckel sagt:

    Seit über 20 jahren nehme ich ROA. Von Anfangs 20mg am Tag bis heute alle 3-4 Tage eine 10mg. Im Sommer wesentlich seltener.
    Ob mein Sodbrennen damit zu tun hat, konnte mir noch kein Arzt sagen.
    Absetzen habe ich öfters versucht, doch nach 2-3 Wochen blüht die Akne wieder auf.
    Bemerkt habe ich, daß Alkoholkonsum in Verbindung mit ROA nich so toll ist.
    Dann scheint wohl ROA das Gegenteil zu bewirken.
    Psychisch habe ich keine Probleme.

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  18. MIJA sagt:

    Hallo miteinander, mir wurde ebenfalls Roaccutan verschrieben, ich habe eine 8 monatige Therapie gemacht. In dieser Zeit war ich ein völlig anderer Mensch. Ich brach den Kontakt zu meinen Mitmenschen teils völlig ab und schloss mich zu Hause ein. Heulattacken welche die ganze Nacht dauerten waren auch keine Seltenheit. Nasenbluten hatte ich täglich. Teils so stark, dass Passanten glaubten, ich sei gerade verprügelt worden. Meine Verdauung habe ich lange nach der Einname von Roaccutan nicht in den Griff gekriegt. Trockene Lippen und trockene Haut/ Haarausfall sind in dem Sinne nur die Optimalform der Nebenwirkungen, hatte ich übrigens auch. Die Akne ist nie wirklich weg.. Bei mir hat die Intensität meiner Akne hauptsächlich mit meiner psychischen Verfassung zu tun.. geht’s mir schlecht, geht’s meiner Haut schlecht.. Depressives Verhalten verbessert also demnach auch keine Akne, sondern verschlimmert das ganze eher. Besser.. viel trinken, Sport (Schwitzen, also auch Sauna) oder dann Bemer.. eine Magnetfeldmatte welche die Durchblutung fördert..und sich wohl fühlen in der eigenen Haut..egal wie sie grad aussieht.. Roaccutan würde ich mir nie mehr antun!

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  19. Katrin sagt:

    Hallo,
    Habe vor ca. 8 Jahren Isotretinoin über 1 1/2 Jahre genommen .
    Die Dosis weiss ich nicht mehr . Weil es STARK FRUCHTSCHÄDIGEND
    ist , sollte es wirklich nur in ganz schweren Fällen genommen werden .
    Ich leide seit 25 Jahren an schwerer Akne Inversa und mir hat dises
    Zeug überhaupt nicht geholfen und die Nebenwirkungen waren heftig .
    Trockene Haut , Haare und Lippen , die ständig eingerissen sind ,
    Sonnenempfindlichkeit waren noch die harmlosesten .Ich hatte so krass veränderte Leberwerte , das ich sofort ins Krankenhaus musste .
    Die Diagnose Medikamenteninduzierter Leberschaden !!
    Die Schweren Depressionen und die Schmerzen habe ich damals garnicht
    mit ISO in Verbindung gebracht . Ich hatte ständig Suizidgedanken und musste deshalb in eine Klinik .
    Überlegt bitte srgfältig , ob ihr euch das antun wollt .
    ISO IST MIT ABSOLUTER VORSICHT ZU GENIESSEN !!!
    Guß Katrin

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  20. René sagt:

    ich hatte ein ähnliches medikament genommen mit den gleichen wirkstoff, die neben wirkungen waren extrem und es war sehr schwer die therapie durch zustehen. nach 4monaten habe ich den aufgehört mit riesigen erfolgen. aber keine 100% heilung. depressionen, nassenbluten, stündlich aufreisende lippen (mann kann kaum reden oder lächeln), stimmungsschwankungen (bin ein kerl und kein weib) und viele andere sachen traten auf. ich habe den freiwillig aufgehört wo ich nach den 4monaten bemerkte das sich sogar meine charakter eigenschaften änderten, eigendlich immer recht lieb und freundlich und nach einer zeit plötzlich starkes aggressives verhalten und eben die depressionen die mehrere monate anhielten auch nach der therapie

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  21. Dominik F. sagt:

    Ich habe mit 19 Jahren unter starker Akne gelitten. Als einzigen Ausweg sah ich das Mittel Roaccutan und habe mir bei meinem Hausarzt es regelrecht erkämpfen müssen. Zu diesem Zeitpunkt habe ich festgestellt das mein Arzt zum Teil weniger über Isotretinoin weiß als ich mir in mühevoller Recherchen aneignen konnte. Er hat mir 20mg verordnet, jedoch wurde bei diversen Studien eine höhere Dosis mehr Heilungschancen zugesprochen, somit habe ich die Dosis selbstständig auf 60mg erhöht. Zwei Monate nach Therapiebeginn wurde ich eingezogen zum Militärdienst, als Infantrist in „schwerem Gelände“ hatte ich schwer zu kämpfen mit den Nebenwirkungen (sehr trockene Haut/Lippen, leichter Haarausfall) konnte aber durch den Feldarzt (meinem dortigen Arzt war Aknenormin sehr geläufig, er hatte keinerlei Abneigungen gegen dieses Medikament) meine Dosis von 60mg einfach halten. Nach knapp 6 Monaten war ich mit der Therapie fertig und konnte nach einer Anfangsverschlechterung festellen das die Akne bis heute, bin jetzt 24, verschwunden ist. Leider hab ich einige Narben behalten.
    Ich möchte die Gefahren dieses Medikaments nicht runterspielen, keinenfalls, jedoch möchte ich auch darauf hinweisen das es in der Natur des Menschen liegt sich über Probleme zu beschweren, bei Erfolgen jedoch unverrichteter Dinge seinen Weg zu gehen. D.h. das die vielen negativen Meinungen nur negativ Beispiele sind, Leute mit Erfolg (mich eingeschlossen) erfreuen sich ihres Lebens und besuchen zu 95% nie wieder ein Akneforum. Ich bin hier nur gelandet weil ich meinem Cousin das Medikament empfehlen möchte und bei google einige Infos für ihn raussuchen wollte.
    Glaubt an euch selbst und eure starke Persönlichkeit, Menschen die schon durch Akne ein angeknacktes Selbstbewusstsein haben und das Medikament mit dem Hintergedanke nehmen „Oh Nein, ich könnte ganz schlimme Depressionen kriegen!“ reden sich den oft vieles nur ein. Placebo ist ein wichtiges Werkzeug in der Medizin. Wollt ihr ganz sicher gehen macht es wie ich und sucht nach wissenschaftlichen Publikationen und macht euch ein fundiertes Bild vom Thema, nicht mithilfe dieser Kommentaren, da wird mir selbst ganz Bange …

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  22. Salomon sagt:

    Ich habe es auch benutzt… vor 2 Jahren… 2010

    Was soll ich sagen? Die Akne ist nach 2 Monaten vollkommen verschwunden und 1 Monat später habe ich es abgesetzt…

    Die Akne kam 1,5 Jahre lang garnicht. Danach bekam ich wieder Akne, aber nicht so stark wie früher.

    Gegen Akne ist es sehr gut, aaaber…

    Ich habe die ganze Zeit Depressionen und Agressionen bekommen, konnte nicht richtig schlafen. Hab fast meine Frau verlassen, weil ich auch launisch wurde. Ich hab auch Platzangst bekommen wenns dunkel wurde…

    Natürlich passiert nicht bei allen dasselbe, aber nimmt es nur wenn die Akne wirklich unermesslich ist.

    Ich wünsche allen eine bessere Alternative.

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  23. Daniel sagt:

    Das Mittel kann Segen und Fluch gleichzeitig sein! Es hilft wirklich und die Haut sieht einfach toll aus (glatt und feinporig nach gewisser Zeit).
    Aber die Wesensveränderung schleicht sich ganz langsam ein.Man merkt es erst gar nicht und irgendwann neigt man zu depressiven Verhaltensweisen.
    Aber: echte Depressionen sind viel schwerwiegender.
    Roa traue ich eher Symptome einer leichten Depression zu wie erhöhte Reizbarkeit, Gedächtnisprobleme, Überbewertung negativer Erlebnisse, Stimmungsschwankungen etc.
    Vermutlich ist auch schon eine gewisse genetische Disposition vorhanden.
    Meine Empfehlung: lieber Einnahme mit geringer Dosis von 10-20 mg über langen Zeitraum hinweg,damit erreicht ihr einen optimalen Trade-off zwischen Wirkung und Nebenwirkung

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  24. Michael sagt:

    Hallo,

    ich bin mittlerweile 33 Jahre alt und habe das Praeparat im Alter von 17 Jahren von meinem damaligen Hausarzt verschrieben bekommen. Ich hatte eine stark ausgepraegte Akne und das Mittel, dass ich etwa 2 Monate eingenommen habe, hat tatsaechlich geholfen. Meine Akne ist fast voellig verschwunden und es haelt bis heute an. natuerlich habe ich immer wieder mit einigen Pickeln zu kaempfen,allerdings ist die ausgepraegte Form von damals nie wieder zurueckgekehrt. Aber: ich hatte waehrend der Zeit erhebliche Nebenwirkungen…trockene Lippen, trockene Gesichtshaut UND:Mein Kieferknochen hat sich verschoben bzw. erweitert und dieses Mutation besteht nach wie vor. Als ich damals den Hautarzt darauf ansprach, meinte er, dass eine Knochenveraenderung zu sehen ist und das sie wohlmoeglich durch die Einnahme des Praeparataes bedingt ist. Hat jemand aehnliche Erfahrungen gemacht?Haben sich Knochen mutiert bzw. veraendert?

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  25. Gast sagt:

    Bin Hautarzt und surve gel. auf Pat-Foren um zu sehen, was die Pat so bewegt.
    Zu deiner Frage, Michael: Da ich das noch nie gehört habe, hab ich in der Fachinformation von Aknenormin (Isotretinoin) nachgesehen, da steht folgendes:
    „Knochenveränderungen, einschließlich vorzeitigem
    Epiphysenschluss, Hyperostose
    und Verkalkung von Sehnen und Bändern
    wurden nach mehrjähriger Anwendung in
    sehr hohen Dosen zur Behandlung von
    Keratinisationsstörungen beobachtet. Die
    Dosierungsniveaus, Behandlungsdauer
    und kumulative Gesamtdosis lagen bei diesen
    Patienten generell weit über den Empfehlungen
    zur Behandlung von Akne.“
    Was du beschreibst kann man schon wie eine Hyperostose (Anbau am KNochen) deuten. Allerdings ist es offensichtlich bisher nicht bei den Akne-üblichen Dosen aufgetreten. Ist die Veränderung denn damals im Zusammenhang mit der Einnahme aufgetreten? Wenn ja, will ich einen Zusammenhang nicht ganz ausschließen. In diesem Fall solltest du es mal einem Facharzt für Orthopädie zeigen, ggf. sollte ein Röntgen erfolgen, um die Diagnose abzusichern. Ob man therapeutisch was machen kann, kann dir der Orthopäde sagen. In jedem Fall sollte, wenn ein Zusammenhang wahrscheinlich ist, eine Meldung (das kann der Arzt ohne Nennung deines Namens machen) an den Hersteller des Präparats erfolgen. Sehr sehr seltene Nebenwirkiungen können nur durch solche Meldungen gesichert werden.
    PS: Das ist keine Mutation, dies hieße DNA-Veränderung!
    PS2: nochmal, weil´s im Forum immer mal falsch ankam: Isotretinoin verursacht schwere Missbildungen des Ungeborenen, wenn Schwangere es einnehmen (daher darf man darunter auch nicht Blut spenden, könnte ja eine Schwangere bekommen), ist aber nicht erbgutschädigend. D.h.: strikte Verhütung bei Frauen, die es einnehmen, spätere Schwangerschaft aber problemlos möglich.

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  26. Michael sagt:

    Hallo,

    Danke für die zeitnahe Antwort!Die Veränderung ist mir während der Einnahme des Präparates aufgefallen. Folglich gehe ich davon aus, das ein Zusammenhang zwischen der Einnahme und der Knochenveränderung besteht. Auch nach mehr als 10 Jahren ist keine Rückbildung eingetreten. Ich frage mich, was ein Orthopäde in diesem Fall machen kann, als den Knochen zu verschieben oder zu schleifen. Hat sich meine DNA verändert?Ferner frage ich mich ernsthaft, ob ein möglicher Einfluss auf Nachwuchs möglich wäre. Wir planen nämlich Kinder…Ist es möglich, dass der Nachwuchs auch Knochenveränderungen aufzeigen?Ist dies vererbbar?

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  27. Anja Müller sagt:

    Hallo!

    Auch ich habe im Alter von 18 – 23 das Medikament über längere Zeit genommen. Es war die Rettung für meine Haut, denn ansonsten hätte ich vermutlich meinem Leben ein Ende gesetzt wegen meiner haut.
    Heute bin ich 34, kann jedoch keine Kinder kriegen, weil ich Eizellen mit schlechtester Qualität habe. Ob es vom Roaccutan kommt, weiß ich nicht.
    Hätte ich damals gewußt, wie es mal kommt, hätte ich es nicht genommen…
    Ein Leben ohne Kinder ist kein Leben…

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    • luli1233 sagt:

      denkst du es kommt von isotritinoin ode? das ist ja schlimm ich wollte auch jetzt anfangen kinder zu kriegen habe das medikament 2 jahre genommen wie hast du das den heraus gefunden das deine eizellen schlechtester qualität haben?würd mich sehr freuen wenn du antwortest…

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    • Saya sagt:

      Ein Leben ohne Kinder ist kein Leben?? Ich habe und will keine Kinder, und mein Leben ist trotzdem lebenswert, wenn da nicht meine Akne wäre…..ich würde wirklich alles dafür tun, um sie loszuwerden. Da wären mir sogar die Nebenwirkungen egal, Depressionen habe ich sowieso schon 🙂

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  28. Anja sagt:

    Hallo Juli 1233!

    Ich habe 2 künstliche Befruchtungen hinter mir und da wurden die Eizellen genauestens untersucht. Sie kommen in schlechtester Qualität aus mir heraus, mein Freund hat überdurchschnittlich gutes Sperma, aber das hilft da eben auch nicht. Mein Arzt sagt, es wär nicht möglich, unter diesen Umständen schwanger zu werden. Alle weiteren Versuche würden nur seinem Portemonaie dienen.
    Da die Aknetabletten ja immer in der Kritik stehen, ist es jetzt meine Interpretation, daß es vielleicht was damit zu tun haben könnte. Endgültig klären können wir es wohl nie.
    Ich wünsche dir natürlich ganz viel Erfolg beim Schwangerwerden (es gibt ja auch genug Leute, wo es klappt)! Also mach dir am besten nicht vorher Sorgen!

    Viele Glück, Anja

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  29. Malte sagt:

    Ich (23,m) nehme Isotretinoin nun erst seit etwa einem Monat. Mein Hautbild ist in der ersten Woche besser geworden, in der darauffolgenden Woche wieder schlechter… So ging es ein wenig hin und her, aber nun kann ich eine kontinuierliche Verbesserung feststellen. Nebenwirkungen habe ich kaum welche. Lediglich trockene Gesichtshaut (einmal Feuchtigkeitscreme morgens und gut is) und trockenen Lippen. Nehme 20mg am Tag. Mal sehen wie es weitergeht 🙂

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  30. Schwester sagt:

    Meine geschichte und situation, die erfahrungen mit Roaccutan sind folgende: Bin weiblich, heute 32 jahre und habe ein Baby von 9 monaten. Habe leider heute immernoch ein grobes, eher fettiges und großporiges Hautbild, gleichzeitig sehr empfindliche Haut.
    Habe die typische Problemhaut seitdem ich 12 jahre alt bin. Habe alles probiert bis endlich, mit ca 21 jahren mir ein Hautarzt Aknenormin verschrieb („Sie haben es sich erbettelt“ war sein kommentar). Ich bin diesem Menschen bis heute ewig zu Dank verpflichtet, auch wenn die Akne bei mir immer wieder zurück kommt!
    Ich habe 4 oder 5 einnahme zyklen bisher gemacht. Immer mit großem Erfolg, nämlich einer total frischen, wunderschönen „Hollywood“ Haut und Haaren, die Volumen haben und einfach gut aussehen. Immer dann, wenn ich so einen „Erfolgs-Peak“ einer Behandlung habe, passieren mir die besten Dinge des Lebens, im Job, in der Liebe. Selbstbewußtsein=Lebensfreude. Von Depression also gar keine Spur, denn man kann erst richtig los legen mit seinem Leben, wenn man sich wohl in seiner Haut fühlt!!!
    Das einzige Problem ist, dass leider bei mir nicht von dauerhaftem Erfolg die Rede sein kann. Ich habe z.B. den Vater meines Kindes mit einer makellosen Haut kennengelernt und nun ca 3 Jahre später, sehe ich sichtbar anders aus… das ist schon irgendwie ein trügerisches Mittel, zumindest scheint es nicht die Ursachen langfristig zu beheben. Ich stille nun noch und kann daher nicht wieder einnehmen. Ich werde allerdings wieder Roaccutan nehmen, low dose, wenn möglich. Ach so, ich habe ein wunderschönes, gesundes Mädchen. Also keine Angst Frauen, vor einer Schwangerschaft nach Iso.

    Ständig Pickel zu haben ist einfach ein riesen Nachteil, macht Minderwertgkeitskomplexe und man verschwendet seine Lebenszeit mit diesem Gefühl, nicht ansehnlich zu sein, oder sich ständig irgendwie zu waschen oder zu behandeln. Iso befreit und ist das einzig wirksame Mittel bei Akne, meiner Meinung nach. Ich würde es jedem chronisch Betroffenen empfehlen, allein mit der Ergänzung, dass es bei mir nicht permanent geholfen hat und helfen wird…

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  31. Sebastion sagt:

    Ich habe das Mittel mit 16 ein Jahr lang eingenommen. Allerdings ist bei mir die Hauttrockenheit nicht zurückgegangen. Das hat dazu geführt, dass ich mit 20 eine Neurodermitis bekommen habe und meine Haut frühzeitig Falten entwickelt.

    Inzwischen, also ca. 11 Jahre später ist es immernoch so, dass ich regelmäßig meine Haut eincremen muss, weil sie ansonsten austrocknet und anfängt zu spannen.

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  32. Cyrill sagt:

    Hallo zusammen.
    Ich bin jetzt 15 Jahre und bin mit 13 zum Ersten mal zum Hausarzt gegangen wegen der Akne. Vorher habe ich solche Sachen probiert wie Clearasil usw. Hat natürlich nicht genützt und wurde nur noch schlimmer. Wie gesagt mit 13 zum Hausarzt. Anfangs hat er mir so einen Stift gegeben, den ich für ca 4 Wochen anwenden sollte, aber ich musste bereits nach knapp 1ner Woche aufhören, wegen den Schmerzen und den Rötungen im Gesicht. Jetzt gab er mir eine Waschlotion (Lubexyl) die ich für ca 2 Monate anwenden sollte Danach hatte ich keine Besserungen, nur noch mehr Rötungen. Jetzt verabreichte er mir die Waschlotion (Lubexyl) zusammen mit einem Antibiotika. Diese Behandlung führte ich ca 6 Monate lang durch. In meinem Gesicht hat sich danach nicht viel geändert, ausser, dass ich Rötungen hatte durch das Lubexyl, also musste ich das Antiniotika in erhöhter Dosis für ein weiteres halbes Jahr nehmen. Hat ebenfalls nichts gebracht. Mein Vater und dessen Mutter hatten ebenfalls starke Akne. Also ging ich zum Hausarzt und erklärte ihm, dass ich erblich bedingte Akne habe und solche Lotionen und Medikamente einfach nicht anschlagen bei mir. Nach langer überlegung fab er es mir dann. Daher nehme ich jetzt seit knapp 3 Monaten Roaccutan (1. Monat 40mg/Tag—2. Monat bis jetzt 60.mg/Tag)und das einzige was ich sagen kann, ist, dass ich trockene und empfindliche Haut habe. Andere Nebenwirkungen wie Haarausfall hoffe ich, dass ich es nicht bekomme, denn ich bin gelegentlich Haar-Model und das wäre ziemlich schei**e. Depressionen oder Selbstmordgedanken habe ich auch keine. Was ich manchmal habe, wenn ich Joggen gehe, dass meine Knie-Gelenke schmerzen. Laut Hausarzt muss ich es noch 4-6 Monate nehmen. Bis jetzt sieht mein Gesicht naja bis auf die ziemlich „schnuppige“ Haut, eigentlich moderat aus. Noch hier und da ein Pickel. Mein Problem ist halt, dass ich immerwieder ziemlich grosse und tief sitzende Pickel bekomme, die halt sehr schmerzhaft sind. Bis jetzt setzte ich viel in das Medikament und hoffe, dass ich bald wieder in ein schönes Gesicht habe.
    PS: Viel Glück an alle die es auch anwenden!

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  33. Ursula sagt:

    Ich habe Roaccutan vor sechzehn Jahren eingenommen, da war ich zwanzig und hatte bereits sieben Jahre sehr schwere Akne, gegen die nichts half. Hatte wirklich sehr viel ausprobiert. Sah wirklich sehr schlimm aus und ich habe sehr darunter gelitten, auch das Selbstbewusstsein war angeknackst.

    Die Akne verschwand ziemlich schnell nach Beginn der Einnahme. Ich glaube schon nach ein, zwei Monaten. Die Haut war ein wenig schuppig und die Lippen trocken. Die Haare musste ich nicht mehr täglich waschen, sondern nur noch alle drei Monate.

    Der Arzt führte regelmäßige Blutbilder durch, die alle in Ordnung waren. Sonstige Nebenwirkungen sind bei mir nicht aufgetreten.

    Das mit der Fruchtschädigung stimmt. Der Arzt weist einen darauf hin und lässt einen auch einen Zettel unterschreiben, auf dem man bestätigt, darüber aufgeklärt worden zu sein.

    Insgesamt nahm ich sechs Monate lang Roaccutan ein. Danach bekam ich zwar immer noch ab und zu ein „normales“ Pickelchen, das wesentlich kleiner war als meine üblichen Beulen. Meine Lebensqualität ist seitdem enorm gestiegen! Ich bin sehr froh, Roaccutan genommen zu haben.

    Übrigens habe ich zwei gesunde Kinder geboren. Auch schwanger zu werden ging relativ schnell.

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  34. divad sagt:

    Habe mit 16 J. Roac verschrieben bekommen.
    Das war das erste Mittel, welches mir bis dahin geholfen hat. Nichts anderes.
    Nebenwirkungen: Trockenheit Lippen, Gesicht, Augen, Schienenbeine, Depressionen, Lichtempfindlichkeit, verschlechtere Leberwerte und Haarausfall. Dieser führte zu Geheimratsecken, die bis heute geblieben sind. Heute mit 40 J. beginnt der normale Haarausfall, na toll!
    Alle anderen Nebenwirkungen sind geblieben. Meine Haare und Haut sind durch die Einnahme insgesamt spürbar dünner geworden. Das führte auch zu schneller Faltenbildung im Gesicht.
    Meine Bilanz: mit dem Wissen von heute würde ich es als 16 Jähriger evtl. nicht mehr nehmen.
    Akne ist bis zum 30. Lebensjahr nicht mehr aufgetreten. Ab 30 geht es wieder los, aber nur wenn ich meine Gesicht nicht ordentlich pflege und im Alltag zu viel im Gesicht mit den Fingern rumspiele.
    Gott sei Dank habe ich, zumindest bis jetzt und den Anschein nach, ein gesundes 4-jähriges Kind!!!
    Das Risiko, evtl. extreme Nebenwirkungen zu bekommen, muss jeder selbst abwägen. Es kann echt nach hinten losgehen!
    Ich schätze, dass es heute, 2013, gesündere Aknepräparate geben wird?!

    Good luck!

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  35. luki sagt:

    Bin morgen beim Hautarzt… wie lange dauert denn so ein Roa-therapie ungefähr? Denn ich habe keine Lust, dass ich den ganzen Sommer über der Sonne fern bleiben muss oder nicht das Freibad besuchen kann. Bin morgen beim Hautarzt und eventuell bekomm ich Roa verschrieben…

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  36. olwo sagt:

    Hallo
    ich habe ein riesiges Problem.
    Ich bin schwanger und habe 6 Tabletten von Isoderm ( Isotretinoin) genommen.
    Am 04.03.13 war ich beim Hautarzt und habe Isotretinoin verschrieben bekommen. Zu diesem Zeitpunkt war meine Periode bereits überfällig. Der Schwangerschaftstest beim Arzt war negativ, zu Sichherheit habe ich noch einen zweiten gemacht der auch negativ war. Am 07.03.13 folgte der dritte negative Schwangerschaftstest.
    Also begann ich die Therapie mit 20 mg. Am 15.03.13 habe ich drei Tests gemacht, welche alle positiv waren.
    Gestern war ich im Krankenhaus, dort wurde mir auch eine Schwangerschaft bestätigt.
    Meine letzte Periode war am 28.01.13. Laut Rechnung müsste ich in der 7. Schwangerschaftswoche sein. Allerdings ist die Aussage der Frauenäztin nachdem die ein Ultraschall gemacht hat, dass es sich noch um eine Frühschwangerschaft handelt ( 1-2 Woche). Da auf dem Ultraschall nur eine kleine Fruchblase in der Gebärmutter zu erkennen ist.
    Die Frauenärztin kannte Isotretinoin nicht.
    Meine Frage ist inwieweit die Einnahme dieser sechs Tabletten fruchtschädigend seind kann und ob definitiv Missbildungen o.ä. zu erwarten sind ?
    Gibt es Untersuchungsmöglichkeiten um das auszuschließen ?
    Oder ist die Empfehlung eine Abtreibung ?
    Ich bin verzweifelt und finde im Internet absolut keine Informationen zur meiner Sachlage. Jediglich die Infos, dass es stark fruchtschädigend ist und während der Einnahme keine Schwangerschaft erfolgen soll.
    Kann jemand hier mit Infos weiterhelfen?
    Vielen Dank für eine Antwort.

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    • Dani sagt:

      Hallo, wie ging es denn weiter? Hast du dein Baby bekommen und ist es gesund? Habe auch 6 Tabletten nach Zeugen genommen, bin in der 37 SSW hab alle sinnvollen Untersuchung gemacht, war alles unauffällig. Restangst natürlich noch da!! Lg

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  37. berliner25 sagt:

    habe seit jahren mit Akne zu kämpfen vor 2-3 jahren hab ich etwas genommen Antibiotika glaub ich, was sehr stark war weiss nicht wie es heisst.
    Waren rote kapseln musste 2 davon nehmen, einmal im Monat musste ich zur Blutabnahme es hat zwar geholfen aber Nebenwirkungen hatte es undzwar
    trockene Lippen die ständig rissen und bluteten, trockene haut geschwollene Augen monate lang und haarausfall hab ich auch bekommen, Geheimratsecken weiss aber nicht ob es damit zu tun hat. Allerdings nach dem was ich hier gelesen habe anscheinend schon.
    Jetzt seit ca. 1 Monat habe ich wieder sehr schwere Akne bekommen und wollte morgen zum Arzt bin mir aber nicht mehr sicher ob ich dieses Zeug nehmen soll
    hat ja auch gehalten 2-3 Jahre lang.

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  38. Jenny sagt:

    Hallo brauche dringend hilfe mein freund hat 6 monate aknenormin genommen es seit ca 1 woche abgesetzt und nun bin ich ungewollt schwanger was soll ich tun pille danach? In der packungabeilage steht das es im sperme ganz gering ist und das ungeborne kind nicht schädigt weiß nicht was ich tun soll?!

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  39. heidjer sagt:

    Hiho,

    Ich wollte auch mal meine Erfahrungen mit roaccutan weitergeben: ich bin 29 und habe es inzwischen 4 mal, über wenigstens 1 jahr eingenommen. Die ersten Male auch sehr hoch dosiert. Ich hatte als Jugendlicher extrem schwere akne und nach vielem hin und her war roaccutan das einzige Medikament, dass wirklich geholfen hat. Damals machte mein Hautarzt mir die Hoffnung, dass es nach einem Zyklus in den meisten Fällen komplett abklingen könne. Bei mir hält es 3-4 Jahre an, dann kommt sie wieder. Jedoch nicht mehr so schlimm wie früher. Nebenwirkungen während der Einnahme, wie schon beschrieben, sehr trockene dünne haut, Spröde Lippen etc… Als „Langzeitschädigung“ kann ich nur eine etwas sonnenempfindlichere Haut feststellen. Sonst geht es mir super. Papa bin ich auch ohne Probleme geworden 🙂

    Einfach drüberstehen!

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