Frauen
Frauen bekommen oftmals in den späten 20ern oder 30ern Probleme mit Akne. Oft zum ersten Mal im Leben. Es wird vermutet, dass die Hormone eine Rolle spielen. Akne vor der Regel könnte auf Grund der Androgene verursacht werden. In dieser Zeit erhöht sich dann auch die Ölproduktion der Haut.
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Schwangere Frauen und Frauen in den Wechseljahren leiden ebenfalls häufig unter hormonell bedingter Akne. Da diese körperlichen Reaktionen natürlich und vorbestimmt sind, kann ziemlich wenig gegen die Ausbrüche unternommen werden. Die richtige Pflege und Kosmetik kann jedoch einiges bewirken.
Ein weiterer Punkt ist die PRÄMENSTRUELLE AKNE. In der zweiten Zyklushälfte, sprich ca. 1 Woche vor der Periode und auch währenddessen leidet man unter einer deutlichen Hautverschlechterung (unterirdische Knötchen, Mitesservermehrung … usw.). Kaum geht die Menstruation vorüber so bessert sich auch wieder sichtbar das Hautbild. Es gibt Hinweise, dass hier das Vitmain B6 hilfreich sein könnte. Im Forum gibt es einen großen Beitrag zur Prämenstruellen Akne. Diskutiere jetzt mit!
Eine gute Lösung ist erfahrungsgemäß auch oftmals die richtige Pille. Abgesehen davon natürlich die richtige Pflege, sowie die äußere Behandlung.
Weit verbreitet – wenig bekannt: Die hormonelle Erkrankung PCOS
Mehr als eine Millionen Frauen in Deutschland leiden unter dem Polyzystischen Ovarsyndrom (PCOS). Damit ist es die häufigste hormonelle Erkrankung geschlechtsreifer Frauen. Die Erkrankung zeichnet sich durch einen Überschuss an männlichen Hormonen im Blut aus. Die Frauen leiden unter Zyklusstörungen. Bei 70 Prozent der Betroffenen bilden sich Zysten am Eierstock, was der Krankheit ihren Namen gegeben hat. Äußerlich macht sich die Erkrankung durch Übergewicht, Bartwuchs, Akne oder Haarausfall bemerkbar. Trotz der großen Anzahl von Betroffenen und der zum Teil tiefgreifenden Auswirkungen auf Lebensqualität, Partnerschaft und Sexualität der Frauen ist die Krankheit in der Öffentlichkeit wenig bekannt. Eine frühzeitige Diagnose und Behandlung könnte dagegen Folgeerkrankungen vorbeugen und eine entscheidende Verbesserung der Lebensqualität bewirken.
Wenn man davon ausgeht, daß die Akne in der Pubertät auftritt und damit im wesentlichen von der hormonellen Umstellung in dieser Zeit verursacht wird, ist eigentlich klar, daß Männer tendenziell mehr unter Akne leiden, denn die Schlüsselhormone sind die männlichen Hormone. Aber auch Mädchen produzieren in dieser Zeit vermehrt männliche Hormone, so daß auch bei ihnen Akne-Veränderungen auftreten können. Durch den Anteil an Östrogenen (weiblichen Hormonen) wird die Akne abgemildert; ganz schwere Verläufe sind bei Frauen eher selten.
Nach der Pubertät, wenn der Körper sich an die hormonelle Umstellung gewöhnt hat, ist die Akne bei Frauen rückläufig, während Männer aufgrund der Hormone viel häufiger zu Seborrhö und großen “Poren” (eigentlich Talgdrüsenfollikel-Ausgänge) und damit auch häufiger zu den sogenannten “Hautunreinheiten” neigen. Die männlichen Hormone sind also der Grund, warum man bei Frauen eher davon ausgeht, daß Akne-Veränderungen nicht über die Pubertät hinaus bestehen, also persistieren. Besteht eine persistierende Akne bei Frauen, ist eine Blutuntersuchung wichtig: So kann ausgeschlossen werden, daß sich eine hormonelle Störung hinter den Akne-Veränderungen verbirgt. Besonders notwendig ist diese Abklärung, wenn sich weitere Zeichen der Vermännlichung finden. Solche sind: Seborrhoe, Akne, Hirsutismus, Haarausfall vom männlichem Typ. Die Gynäkologen haben hierfür ein Syndrom geprägt, das sogenannte SAHA-Syndrom.
Frauen haben übrigens eine Möglichkeit gegen Akne, die Männer nicht haben: Die Pille gegen Akne!
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