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Inzwischen bin ich überzeugt, dass meine Akne zu einem sehr großen Anteil durch die Psyche gesteuert wird - ich erkenne da nun, nach fast neun Jahren, einen eindeutigen Zusammenhang.
Dabei rede ich nicht mal unbedingt von Stress oder richtigen psychischen Problemen, sondern von bestimmten Gefühls- und Lebensumständen, die schlecht für meine Haut sind. Und ja, ich hatte auch schon schöne Haut als es mir schlecht ging und schlechte Haut als es mir gut ging, das, was meine Akne verursacht, ist das Gefühl von Ungewissheit, sowie Probleme mit Nähe und Distanz (= man weiß nicht wirklich wen/ was man an sich heranlassen soll), unterdrückte Gefühle und Unehrlichkeit (z.B. wenn man ein Problem hat, über das man mit niemandem offen sprechen kann). Noch dazu gibt es dieses Phänomen bei mir, man könnte sagen, dass wortwörtlich "ein Knoten platzt". Dann wenn ich auf ein bestimmtes Ereignis, vor dem ich etwas Angst habe, zufiebere, bekomme ich oft einige Tage bzw Wochen vorher einen großen Pickel - und meistens genau an dem Tag, an dem das Ereignis vorbei ist, geht der Pickel auf oder bildet sich urplötzlich zurück und ist wieder einen Tag später fast weg - weil innerlich sowie äußerlich "der Knoten geplatzt ist". Versteht ihr ein bisschen, was ich damit sagen möchte? Ich weiß, es klingt seltsam, aber ich habe das schon so oft beobachtet, dass es kein Zufall mehr sein kann. Der eindeutige Beweis dafür, ist meine momentane Situation - nachdem ich vor einigen Monaten die Abiprüfungen hinter mir hatte, hatte ich zunächst das Gefühl, dass meine Haut eindeutig besser wird. Aber dann kam die Ungewissheit, ob ich meinen Studienplatz bekomme -> Haut wurde schlechter, aber als der sicher war, wurde wieder besser. Jetzt bin ich kurz davor zum studieren in eine andere Stadt zu ziehen, ca 300 km von zu Hause weg - und meine Haut ist so schlecht wie schon lange nicht mehr (was mir den Einstieg in ein neues Leben nicht gerade einfacher macht ). Das schlimme ist, wenn mein Hautzustand psychisch bedingt ist, hilft nichts dagegen, keines der Mittelchen, die mir sonst mir gut helfen, schlägt an. Das einzige, was ich tun kann, ist warten, bis die Ungewissheit vorbei ist, bis ich mich in einen neuen Alltag eingefunden habe... ich bin leider ein Mensch, dem es schwerfällt, von irrealen Ängsten und Sorgen loszulassen. Das ist wahrscheinlich auch der Grund, warum ich Akne habe... ich kann jetzt nur hoffen, dass ich mit meinem Studium und meiner neuen Umgebung glücklich werde... dann wird zweifellos auch meine Haut wieder gut!
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Mein Akne-Regimen: Bactopur Waschgel abends Calendula Essenz morgens auf Mitesser/Pickel Abends Sanoxit 5% ca 15 mg Zink/ Tag Pille Valette seit ca 3 Jahren |
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was mich interessiert ist wieso ist das bei einem so und bei anderen nicht so stark. müssen doch gene sein. gene die einen zum super empfindlichen weichei machen der bei stress gleich knoten bekommt.
die these geht nicht auf da ich ne reihe von leuten kenne die angststörungen haben und ne 1a haut. |
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Natürlich ist das nicht bei jedem so, ich wollte hiermit ja nur sagen, dass mir ziemlich sicher bin, dass es bei MIR so ist, und vielleicht bei MANCHEN anderen.
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Mein Akne-Regimen: Bactopur Waschgel abends Calendula Essenz morgens auf Mitesser/Pickel Abends Sanoxit 5% ca 15 mg Zink/ Tag Pille Valette seit ca 3 Jahren |
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Hi Sarina,
was du sagst stimmt zu 100 %, du hast wirklich den Durchblick was die Akne angeht. Ich habe fast genauso lange gebraucht wie du, um das zu erkennen. Genau genommen 7,8 Jahre. Bin ca. so alt wie du. Also ich handle es so: Ich bin erstmal froh und stolz das endlich erkannt zu haben, und ich versuche mich zu ändern. In dem Sinne, dass ich diese irrealen Ängste, wie du es so schön genannt hast, aus meinem Bewusstsein streiche. Ich habe wirklich ALLES versucht, Ernährung, Darmreinigung, äußerliche Mittel, HA usw usw usw usw usw usw usw. - ich kann nur jedem raten, der immer wieder mit schweren/mittelschweren Akneschüben zu tun hat mal darauf zu achten. In welcher Bewusstseinslage befindet man sich gerade? Sieht man Verbindungen zwischen seinen Gefühlen, seinem Umgang damit und seiner Haut? Bei mir sind es eigl. diesselben Dinge wie bei dir: Scheu vor Kontakt, Angst und Ungewissheit bzgl. einer Sache in der Zukunft. Und auch diese Unehrlichkeit, selbst nicht zu Dingen stehen. Dieses "saure" Verhalten.. sauer ist das Stichwort (säuremileu usw und sofort) - also bin echt froh, dass ich deinen Beitrag gefunden habe. Bestätigt mich.. und ich hoffe was ich schreibe zeigt dir, dass du Recht hast. Absolut sogar. Wir müssen uns ändern! Keine Lust immer mit Akne durch die Gegend zu laufen, nur weil mal was nicht läuft wie in einem Hollywood Film mit Happy End. Man muss irgendwie "cooler" werden, so platt das auch klingt. Die Dinge lockerer nehmen. Dann zu seinen Gefühlen stehen und ihnen Ausdruck verleihen, zur Not in Selbstgesprächen darüber sprechen. Hauptsache nicht in sioch reinfressen. Und dann halt diese Kontaktsache zu anderen Menschen. Ich glaube ja auch, dass es viel damit zu tun hat seine Sexualität anzunehmen. Meiner Meinung nach ist das ein Hauptgrund warum viele jugendliche in der Puberttät Akne bekommen. Denn durch die NIcht-Annahme von seiner Sexualität entstehen genau diese genannten Gefühle. Diese Offenheit für Kontakt usw. ist so eine Sache.. vielleicht kommt das aber auch von selber, wenn man die anderen genannten Dinge geändert hat. lg |
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also bitte ich rate dir dich nicht von vorneherein vor der Idee zu verschließen, dass in dir seit geraumer Zeit irgendwas latent im Gange ist, was deinen Körper dazu bringt dir diesen Mist zu bescheren. Ein ehrlicher Blick in dieser Richtung kostet nichts. Und du musst ja mit keinem darüber reden, das ist ohnehin eine sehr persönliche Erkenntnis-"Sache". ![]() viel glueck |
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Es ist ja wichtig zu sehen: Sorgen,Ängste,Stress usw. sind unvermeidbar. Der Umgang damit machts aus. Es ist mühsig darüber zu argumentieren, ob richtig oder falsch. Ich bin der Überzeugung, dass JEDER (und übrigens auch jede Krankheit) psychosomatisch,seelisch ist. Und Akne ganz besonders deutlich (sichtbar). Und wenn man nach Jahren des Leidens alles durchprobiert hat, gelangt man irgendwann an den Punkt. An dem man in sich selbst schaut. Ist man da noch nicht angelangt hat man keinen Zugang dazu und versucht weiter an der Oberfläche herumzudoktern. Das eigl. schwierig ist erstmal das Erkennen, das es so ist (oder zum. sein koennte) - was noch schwieriger ist, ist das ändern. Wie man an Sarina und mir sieht. Ich habe auch heute noch Probleme mit der Haut, kann aber jeden einzelnen Pickel zurückführen auf eine Situation, Gefühl usw. - klingt crazy, ist aber so. Also ich will niemandem auf die Füße treten, ich hätte mich z.b. vor 2,3 Jahren noch geärgert, wenn jemand so etwas behauptet hätte. Ist mir aber ehrlich gesagt scheiss egal, was ihr denkt. Ich schreibe das für diejenigen, die irgendwann an diesem Punkt sind. Denn Bestätigung von Beobachtungen, die einem selbst unwirklich erscheinen (weil alle welt was anderes sagt) sind wichtig. Ich bin heilfroh, dass Sarina das hier geschrieben hat. Ich wollte ohnehin noch einen großen Beitrag dazu schreiben. Man sieht ja, dass ich hier schon laaaaange unterwegs bin (2004 oder so) - und man kann nachlesen in meinen threads und beiträgen, dass ich ALLES aufopferungsvoll versucht habe. (Außer ROA). So, also ich bin kein hippie der andere mit seiner Masche belehren will, sondern ich spreche aus eigener langjähriger Erfahrung. Und jeder, der am Anfang steht mit 14,15,16 Jahren und Hautproblemen kann sich vielleicht eine Menge Leid ersparen. Wenn er diese Zeilen hier überprüft. Ich verlange nicht, dass ihr mir glaubt. Aber mal drüber nachdenken und an sich selber überprüfen wenn mal wieder ein Akneschub da ist. Kanns nur jedem raten. So, das wars.. ich schreib hier nie wieder was rein - Akne ist für mich Geschichte. alles gute... akne sucks |
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schade double, aber dann alles gute für deinen weiteren lebensweg
![]() ich sag mal so: mit emotionalen stress wird meine akne schon schlimmer, aber wenns mir gut geht ist sie aber auch nicht ganz weg.. ich werde natürlich weiterhin versuchen meine psyche zu pflegen und mein selbstbewusstsein noch etwas aufpulieren
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Seit 16.07.2009 30 mg Aknenormin Isotretinoin ab 30.09.2009 40 mg Ende am 20.01.2010 mit 106mg/kg
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Da Double hier nicht mehr schreiben möchte kann er leider nicht mehr knapp zusammenfassen, was er alles probiert hat - vor allem in Richtung Ernährung.
Auch wenn es ihm "scheiss egal" ist, was man denkt, möchte ich trotzdem sagen, dass ich seine Überzeugung, jede Erkrankung, auch Akne, habe psychische Ursachen, für - tut mir leid - Schwachsinn halte. Das macht für mich keinen Sinn! Bereist man andere Länder, in denen die Menschen mit Sicherheit nicht weniger Stress oder andere psychische Probleme haben und mit diesen eher introvertierte umgehen als in Deutschland, so kann man nicht mehr an diese Idee glauben. Dort ist Akne nämlich nur eine Randerscheinung oder erst seit wenigen Jahren häufiger aufgetreten. Für mich ist die Ernährung "der" Schlüsselfaktor bei vielerlei Erkrankungen, auch Akne, wobei bei dieser eine passende Pflege sehr helfen kann. |
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