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Alt 12.02.2009, 19:57
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Standard Wissenschaft, die neue Krankheit der Menschen

Mir ist aufgefallen, dass die Menschen die Wissenschaft als Ersatz für Gott verwenden.

Zu viel Wissenschaft ist nicht gut für sie. Aber die Menschen lieben sie, denn sie haben das Vertrauen zu Gott und zur Existenz verloren. Wissenschaft bringt sie dazu alles anzuzweifeln. Resultat: Verwirrung, Panik, Entwurzlung!

Wissenschaft ist nur für Menschen gut, die klug sind. Achtsame Menschen. Die Vertrauen zum Leben haben. Die Wissenschaft ist erst gut für uns, wenn wir uns von der niederen Natur (nur für den Körper leben etc.) verabschiedet haben und loslassen können.

Vertraut also nicht zu viel auf die Wissenschaft, sondern hört mehr auf euer Herz.

Und versteht unter den Worten wie "Gott" und "Herz" nicht das, was euch die Leute beigebracht haben. Lauscht mal in euch hinein. Gott ist kein Wesen das Strafe bringt. Das ist Unsinn! Und das Herz ist nicht leichtsinnig und hat nichts mit Verliebtheit zu tun.
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~Krankheit ist der Weg der Heilung~
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Alt 12.02.2009, 21:29
 
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wissenschaft als ersatz für gott? inwiefern? gott ist etwas, das mit glauben zu tun hat, wissenschaft per definition mit wissen. wie kann das wissen ersatz für den glauben sein? dass immer weniger menschen an gott glauben hat, denke ich, nichts mit der wissenschaft zu tun. pascal hat einen schönen "beweis" für die coexistenz geliefert (*).


(*) s. unten

Geändert von marteen (12.02.2009 um 22:08 Uhr)
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Alt 12.02.2009, 21:52
 
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Also ich hab noch zusammengerissen wenn dieser Schwachfug in den "üblichen" Threads verbreitet wird, aber hier muss ich mal ganz klar Stellung beziehen, um den vielen Lurkern zu zeigen, dass hier nicht nur Wahnsinnige rumlaufen.

Das einzige was ich aus dem Diffusen Text da oben rauslesen konnte war irgendwas mit einem Gott oder so. Auch wenn dieser Irrglaube immer noch vereinzelt vorhanden ist: Es gibt keinen Gott, bitte weitergehen.
Und man soll irgendwie auf sein "Herz" hören. Ich weiss nicht ob du mit dem Wort etwas anderes meinst als ich, aber wenn ich auf mein Herz "höre", kommt da nicht viel brauchbares raus - lediglich etwa 1 dumpfes Klopfen pro Sekunde (im Moment etwas mehr wegen dieses billigen Trollversuches).

Und nein, die Wissenschaft ist kein Ersatz für Gott. Zumindest nicht, wenn du damit das alte Lügenmärchen von "Wissenschaft ist auch nur eine Religion" auftischen willst. Es braucht keinen Ersatz für Gott, weil die Idee eines omnipotenten übernatürlichen Wesens geradezu lachhaft lächerlich wäre, würden es nicht so viele glauben.

@marteen
Falls du auf die Pascalsche Wette anspielst, das ist offensichtlicher Unsinn. Es handelt sich dabei um eine falsche Wahrscheinlichkeitsrechnung um den Glauben an Gott zu verteidigen.
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Alt 12.02.2009, 22:05
 
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hab mich evtl. missverständlich ausgedrückt - die pascalsche wette ist für mich nicht mehr als der beweis, dass es eine coexistenz von logik und von glauben gibt. jeder gläubige wissenschaftler ist so ein beweis für mich. rein aus der logik kann kein glaube entstehen, genau wie der bedingungslose glaube für mich keine alternative ist. über die richtigkeit der wahrscheinlichkeitsrechnung habe ich mich nicht äußern wollen.

Geändert von marteen (12.02.2009 um 22:07 Uhr)
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  #5 (permalink)  
Alt 12.02.2009, 23:09
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So KalteSonne, ich hab mir lustigerweise genau das selbe gedacht wie MeisterPropper, als ich das gelesen habe. Ich hoffe, du bist nicht zu sehr beleidigt, dass du wieder dem Forum den Rücken kehrst, jeder hat das Recht auf seine Meinung... aber es muss mal gesagt werden, und dieser Thread ist eine gute Gelegenheit dafür, dass du in meinen Augen das Niveau in diesem Forum ziemlich runterziehst.

Was du da wieder geschrieben hast ist im Endeffekt nur eine Ansammlung hohler Phrasen und Worthülsen. Was soll man damit anfangen?

Wissenschaft ist kein Ersatz für einen Gott oder so... aber sie macht es leichter, nicht an einen zu glauben, weil man ein Werkzeug, eine Methode hat, die darauf aus ist beweisbare Erklärungsmodelle für die verschiedensten Dinge zu entwickeln und man nicht mehr auf einen Lückenfüller angewiesen ist, welcher im Endeffekt etwas unbekanntes mit etwas unbekannten erklären möchte. Wissenschaft erklärt die Dinge mit Dingen, die uns bekannt sind, das sind ECHTE Erklärungen (Wenn auch aus logischen Gründen nie bis in letzte Konsequenz).

Wissenschaft bringt uns nachweislich näher zur Wahrheit als jede andere Vorgehensweise. Und das Zweifeln ist eine der wichtigsten geistigen Errungenschaften der Menschheit meiner Meinung nach.

Unsere "niedere Natur" ist ein Teil von uns, weil wir auch nur Tiere sind (was wir dank Wissenschaft herausgefunden haben...). Du solltest lieber versuchen, dies zu akzeptieren und auf dieser Basis das beste draus zu machen, statt den wahnwitzigen Versuch zu starten, dich vom körperlichen trennen zu wollen und diese Theorie einer immateriellen geistigen Manifestation in uns zu verfolgen...

@mateen: Du hast insofern recht, dass der Glaube an einen Gott (im allgemeinsten Sinn) nicht im Widerspruch zur Logik steht. Schwieriger wirds dann schon wenn man diesem Gott alle möglichen Eigenschaften zuschreiben will, wie in der katholischen Dogmatik zum Beispiel... aber das würde hier zu weit führen.
Das Problem mit Pascals Wette ist, dass er den großen Fehler gemacht hatte, im Prinzip anzunehmen dass es nur "seinen" Gott gibt oder gar keinen. Es wäre ja genau so gut möglich, dass Odin der "echte" Gott ist und der überhaupt nicht begeistert ist, dass Pascal an einen christlichen Gott geglaubt hat.. und der Atheist vielleicht sogar besser vor ihm dastehen würde. Das (und andere Sachen) führt dann dazu, dass seine Schlussfolgerung, es sei vernünftiger an einen Gott zu glauben, nicht stimmt!

Allein die Tatsache, dass eine Annahme coexistent mit Logik ist, sagt ja überhaupt nichts über ihre Richtigkeit aus (allerdings kann man von einer nicht logischen Aussage sagen, dass sie falsch ist). Was ich damit sagen will ist, dass deine Erkenntnis nicht so viel wert ist, wie du vielleicht denkst. Du benutzt sie als Rechtfertigung, aber das ist eigentlich nicht richtig.

Geändert von Unimatrix (12.02.2009 um 23:24 Uhr)
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Alt 13.02.2009, 08:50
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War mir schon von Anfang an klar, wie sich dieser Thread entwickelt.

Wissenschaft als höchstes Gut anzusehen, sehe ich falsch.
Ich stehe auf der Pro- und gleichzeitig auf der Contra-Seite der Wissenschaft.
Denn Wissenschaft bringt uns nicht nur Gutes, sondern kann uns auch ins Verderben stürzen.
Um hier mal ein Beispiel zu nennen:
- Massenvernichtungswaffen

Ist das nun eine wunderbare Errungenschaft, die uns die hochentwickelte Wissenschaft verschafft hat?
Wer ja sagt, fliegt raus.


Ich habe für mich selber erkannt, dass die Wissenschaft einerseits gut für mich ist und auf der anderen Seite wieder schädlich.

Beispiel Akne:
Ginge es nach der Wissenschaft dürften BPO, ISO und alle anderen Medikamente eine Akne besser in den Griff bekommen als alternative Behandlungsmethoden (Zink, Tee). Bei mir war es umgekehrt.
In diesem Fall war die Wissenschaft sogar schädlich für mich.

Beispiel Allergien:
Jahrelang mit Tabletten vollgepumpt, ohne auch nur eine vernünftige Besserung zu erzielen. Den Sommer konnte ich trotz der Einnahme zuhause verbringen.
Eine alternative Behandlungsmethode (Hanftee) bringt mir aber Besserung, die selbst die stärkste Tablette nicht erzielen konnte.

Beispiel Ernährung:
Ginge es nach der Wissenschaft, ist eine kohlenhydratreiche und fettarme Ernährung die gesündeste. Und da stimme ich diesmal zu!
Ich habe selbst erfahren können, wie schlimm sich eine kohlenhydratarme Ernährungsweise auf meinen Körper auswirkt.


Man muss alle Dinge von zwei Seiten betrachten.
Ja, die Wissenschaft hat uns wirklich voran gebracht, genau so wie sie uns wieder zurückentwickelt hat.
Der Einsatz von Massenvernichtungswaffen passt nicht in eine Welt angeblicher "homo sapiens".
Homo sapiens - der weise Mensch.
Sind wir denn wirklich so weise, wenn wir uns auf schlimmste Weise bekriegen müssen?
Der Mensch hat die höchste Entwicklungsstufe noch nicht erreicht.
Die Wissenschaft hat uns zum "homo sapiens" gemacht, aber zum "homo ultra sapiens" wird sie uns nie machen können.
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Alt 13.02.2009, 09:24
 
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Es war nicht nur klar wie sich dieser Thread entwickelt, sondern auch welche Leute mal wieder auf der anti-Wissenschafts Seite stehen, und mit welchen hahnebüchenen Argumenten.

Massenvernichtungswaffen mögen als Schlimme Sache erscheinen, das darf man jedoch nicht isoliert betrachten. Man muss eine Welt ohne Wissenschaft mit einer Welt mit Wissenschaft insgesamt vergleichen.

Akne/Allergien: Die Wissenschaft folgt einer Entwicklung, und diese ist nicht am Ende. Und trotzdem gibt es gegen viele Krankheiten hocheffiziente Medikamente. Einzelschicksale (haibara-san!) haben keine statistische Relevanz: Die Medizin hat die Lebensdauer sowie die Lebensqualität praktisch aller lebenden Menschen ganz massiv erhöht. Das kann niemand ernsthaft in Frage stellen.

Ernährung: Die "Wissenschaft" der Ernährung ist einfach nicht sehr weit fortgeschritten, da der Mensch leider eine sehr komplizierte Maschine ist, deren Untersuchung nicht so einfach ist wie etwa physikalische Prozesse. Die Erkenntnisse der Ernährungswissenschaftler sind nicht annährend so gesichert wie etwa die der Physik. Sie sind verglichen damit vermutlich nichtmal auf dem Stand von Newtons Axiomen.

Ehrlichgesagt hab ich keine große Lust mich hier zu streiten. Diese Diskussion wurde unzählige Male geführt, von viel schlaueren Köpfen als den hier anwesenden. Und jedes mal liegen alle rationalen Argumente auf der Seite der Wissenschaft. Man könnte zu jedem hier genannten Argument mit Hilfe von Google eine Vielzahl von richtigen Gegenargumemten finden.
Da die "Gläubigen" jedoch keine rationalen Argumente akzeptieren läuft es darauf hinaus dass die anderen in der Regel den Rückzug antreten. Und schon kommt man in die Situation in die dieses Forum in den letzten Monaten gesteuert ist: Leute wie KalteSonne und haibara-san gewinnen die Oberhand, und Außenstehende bekommen den Eindruck, dass hier nur noch anti-Wissenschaftler und Nazis (siehe Islamisierungs-Thread) rumlaufen.
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  #8 (permalink)  
Alt 13.02.2009, 10:09
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Zitat:
Zitat von MeisterPropper Beitrag anzeigen
Leute wie KalteSonne und haibara-san gewinnen die Oberhand, und Außenstehende bekommen den Eindruck, dass hier nur noch anti-Wissenschaftler rumlaufen.


Ich bin antiwissenschaftlich?
Sicher nicht! Ich habe bereits geschrieben, dass es Vor- und Nachteile der Wissenschaft gibt und ich somit weder Pro noch Anti bin!
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  #9 (permalink)  
Alt 13.02.2009, 13:01
 
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Zitat:
Mir ist aufgefallen, dass die Menschen die Wissenschaft als Ersatz für Gott verwenden.
Zitat:
Resultat: Verwirrung, Panik, Entwurzlung!
Allein das sehe ich schon als Widerspruch. Gott der für viele Menschen etwas darstellt, woran sie festhalten können auf der einen Seite, andererseits sprichst du von Entwurzlung....
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  #10 (permalink)  
Alt 13.02.2009, 13:14
 
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nevermind.

Geändert von marteen (13.02.2009 um 13:16 Uhr)
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