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  #1 (permalink)  
Alt 14.01.2009, 20:15
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Standard BDD - Therapie?

Hallo erstmal - ich bin neu hier und das wird mein erster Eintrag - guten
Tag also
Ich wollte fragen ob hier irgendjemand mit der Behandlung von BDD Erfahrung hat, gerade mit den damit verbundenen Verhaltensweisen - ausserdem - hat jemand vielleicht Erfahrung damit das seinem Psychologen "beizubringen"?
Ich habe vor circa einer Woche das Buch "the broken mirror" gelesen und mich darin mehr als einmal haargenau wiedererkannt - und hoffe auf ein Ende der nun 1 jährigen Odysee von Psychologe zu Klinik und wieder zum Psychologen etc...
Alles was ich jetzt kommen sehe ist das ich mit meinem Buch unterm Arm bei meinem Psyhologen autauchen werde, ihm meine damit verbundenen Assoziationen schildern werde - und mit einem Blick à la "und sie meinen jetzt also wirklich sie hätten recht", angesehen und meine sichtweise auf meine psyche als irrelevant angesehen wird - war jemand unter euch schonmal in einer ähnlichen Situation?
Und um noch einmal auf meine erste Frage zurück zu kommen - weiss jemand wie eine solche Therapie de facto aussieht?
Ich hoffe auf antworten
Liebste Grüsse
__________________
Natürlich gibt es eine jenseitige Welt. Die Frage ist nur: wie weit ist sie von der Innenstadt entfernt, und wie lange hat sie offen.
Woody Allen, Regisseur, Autor, Schauspieler, und alles andere auch.
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  #2 (permalink)  
Alt 15.01.2009, 19:26
 
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hallo nora,

ich kenne mich nicht direkt mit bdd aus, ich kenne nur so ungefähr die symptomatik und das krankheitsbild...denkst du denn so schlecht über deinen psychologen bzw. denkst du, dass er so wenig auf dich eingeht? psychotherapie findet ja eigentlich im dialog statt, je nach ansatz eher tiefen- oder verhaltenspsychologisch. aber in beiden fällen ist es wichtig dass du deinem psychologen weitesgehenst vertraust. vielleicht erzähle ich dir hier auch sachen die du allesamt schon weißt, dann tut mir das leid. aber ich halte das für sehr wichtig.

und genauso wird eine bdd psychotherapie im dialog stattfinden - als psychoanalytische therapie oder eher als verhaltenstherapie. hier mal ein "kleiner" link: Dysmorphophobie ? Wikipedia
okay, da wird also von einem verhaltenstherapeutischen ansatz gesprochen. es ist besonders wichtig, dass du mit deinem therapeut arbeiten kannst und er (teilweise, ich weiß nicht inwieweit das therapiebedingt ist) auf dich und deine fragen eingeht. ich weiß nicht - dein wievielter psychologe ist das denn jetzt? liest sich so, als hättest du schon ein paar abgeklapptert. warum bist du denn ursprünglich in therapie?

grüße,
martin.
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  #3 (permalink)  
Alt 16.01.2009, 17:49
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hey,
zuallererst mal danke für die antwort
Ja, ich habe schon einige Psychologen hinter mir, ursprünglich bin ich wegen selbstverletzenden Verhalten (SVV), in Therapie gegangen, was bei meinem ersten Anlauf laut Psychologen mit der Einnahme von Antidepressiva enden sollte - ich habe mich dagegen gewehrt und wehre mich immer noch - ich war damals dreizehn und bin heute fünfzehn, und nicht der Meinung das man schon in diesem Alter Psyhopharmaka verschreiben sollte.
Danach habe ich mehrmals die Anlaufstelle geändert - ich wohne in einem kleinen Provinzstädtchen, und meine Mutter bestand immer auf Therapeuten in der Nähe - von denen zwei sogar eine borderline störung festgestellt haben wollten - wiegesagt, ich war zwischen dreizehn und vierzehn.
Lange rede kurzer Sinn, mittlerweile bin ich bei der vierten Therapeutin, und mir ist ehrlichgesagt einfach die Puste ausgegangen - sie sieht natürlich dei Diagnosen ihrer Vorgänger und denkt sich ihren Teil - und nun bezweifle ich das sie meinen Ansatz zwischen lauter diagnostizierten Kindheitstraumata, autoaggressionen, etc. überhaupt noch sieht - darin besteht mein Zweifel.

Des weiteren wollte ich ncoh fragen ob jemand direkt durch eigene Therapie erfahrungen mit den Möglichkeiten hat?

Liebe Grüsse
__________________
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