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Hallo zusammen,
ich muss mich jetzt einfach mal etwas freischreiben. Sorry, dass der Beitrag so lang geworden ist, aber ich würde mich wirklich freuen, wenn ihn jmd. zumindest überfliegen würde und mir eine Antwort da lässt. Und auch sorry dafür, dass er keine wirkliche Struktur hat, aber das ist jetzt quasi eine Gedankensammlung geworden. Zu meiner Akne: Ich denke mittlerweile sind es ca. 5-6 Jahre, die ich mal mehr mal weniger stark mit Akne zu tun habe. Nächste Woche werde ich 21 und mein Leben ist für mich momentan leider sehr sinnlos geworden. ![]() Damals als es anfing war ich mit der Pickelflut einfach überfordert. Hab teilweise jede Menge "Mittelchen" ausprobiert, die das Ganze wohl auch noch etwas verschlimmert haben. Heute hat sich das Ganze im Vergleich zu damals wirklich enorm gebessert. Aber "pickelfrei" bin ich vielleicht mal an 1-2 Tagen im Jahr. Man sieht immer paar Pickel, die verteilt sind. Das sind mittlerweile aber eher rote Flecken als dicke Eiterknoten unter der Haut wie damals. Problem ist eben nur, dass ich ziemlich blass bin und die natürlich sofort ins Auge stechen. Und das größte Problem ist, dass meine Haut wirklich enorm unter der jahrelangen Akne gelitten hat. Meine Haut war damals sehr fettig, heute glänzt sie nur noch, wenn ich mich abends vorm Schlafen vor den Gesichtsbräuner gesetzt habe. Zudem hab ich im Wangen- und Nasenbereich einige Narben und riesige Poren... nicht zu vergessen, dass diese großen (verstopften) Poren auch im Brustbereich sind und mein Rücken auch verpickelt ist. Zwar keine bzw. selten "Eiterbomben" aber halt rote Pickelchen. Soviel zu meiner Akne, jetzt zu meinem psychischen und letztlich auch oder vorallem sozialen Problem: Durch die Akne bin ich damals extremst zurückhaltend geworden. Mit Mädchen hab ich überhaupt nie gesprochen (ist bis heute nicht anders), weil die sich doch sogar noch schminken um toll auszuschauen und man selbst sieht aus wie ein Monster... (ist jetzt mal etwas kindisch und simpel formuliert, aber ihr wisst ja selbst, wie man sich in solchen Situationen fühlt) Auch sonst, bin ich immer da wo es ging unterhalb des Radars geflogen, damit mich bloß niemand wahrnimmt. ![]() Ich habe meine gesamte Jugend quasi nur mit Schule und PC verbracht. Freunde hatte ich, aber natürlich nur Leute aus der Schule. Die Freunde, die hier in meiner Nähe wohnen habe ich damals aus meinem Leben gedrängt... Leider hatte ich zwischenzeitlich ne Weile lang einen Sitznachbarn der mich der Pickel wegen ständig fertig gemacht hat. Ich weiß nicht, ob das auf heute bezogen meine Psyche irgendwie zu sehr angeknackst hat. Aber ich mein - ich bin ja nicht blöd. Klar haben viele das selbe gedacht und es einfach nur nicht gesagt.Irgendwann kam dann mal die Zeit, in der sich bei uns in der Klasse ICQ verbreitete und ich kam somit irgendwie (weiß auch nicht mehr wie das passiert ist) in Kontakt mit einigen Mädels aus meiner Klasse, die merkten, dass ich doch einige Qualitäten hatte. Eine hätte was von mir gewollt, mit einer anderen war ich richtig gut befreundet. Aber leider hat sich das immer aufs ICQ/Mails/SMS beschränkt. Wenn wir uns in der Schule sahen, war ich total verklemmt... ganz anders, als am PC. Aber es ging einfach nicht anders ![]() Und heute?! Heute bin zu einer Art Sozialkrüpel mutiert und das macht mich echt fertig. ![]() ![]() Ich kann mich nicht auf Leute einlassen. Ich weiß nicht wieso. Selbst wenn sie mit mir reden wollen - sie erzählen was und ich hab nichts zu erzählen. Vermutlich, weil mein Leben bislang nur vorm PC stattgefunden hat. Und wer nichts erzählt, findet keine wirklichen Freunde. Und auf Mädels zuzugehen und sie anzusprechen traue ich mich bis heute nicht. Ich bin ein Niemand. Nicht der Pickel wegen, sondern meiner Persönlichkeit wegen, die mir fehlt. Ich bin auch immer jemand gewesen, der es allen Recht machen wollte. Immer den Weg des geringsten Widerstandes gegangen.Es gab Zeiten da habe ich mich sehr nach einer Freundin gesehnt. Mittlerweile ist da irgendwie nichts mehr. Keine Sehnsucht, keine Hoffnung?... das gibt mir schon ziemlich zu denken. Und auch sonst schreite ich total unmotiviert durchs Leben. Mein Studium mach ich, aber wozu weiß ich selber nicht so richtig. Ich meine - für mich waren immer andere Dinge wichtiger, als Karriere. Auch die Zeit, die ich am PC verbracht habe, habe ich nicht hauptsächlich ins Daddeln investiert, sondern größtenteils in Communitys. Aber jetzt? Mir fällt momentan kein Grund ein, warum ich mein Leben nicht einfach beende. Und wenn ich mir über sowas Gedanken mache ist das erste was mir in den Kopf kommt "das kannst du deinen Eltern nicht antun"... denke wohl immer zu sehr daran, wie andere auf mein Verhalten reagieren. Es kennt mich auch niemand wirklich. Dass es mir so geht, wie es mir momentan geht, bekommt kein Mensch mit. Einen besten Freund hatte ich seit Ewigkeiten nicht mehr. Ich lasse sowieso niemanden wirklich an mich ran. Geht irgendwie nicht, ich weiß es nicht. Ich war auch immer schon ein sehr nachdenklicher Mensch. Mach mir über alles zuviele Gedanken. Wenn ich Abends mit den paar verbliebenen Freunden unterwegs bin schau ich mir die Leute an und dann kommen mir so Dinge wie "schau dir mal die Kerle an. Wieso sollte jemand dich wollen, solange es solche Typen gibt?" in den Kopf. Anstatt einfach mal abzuschalten und Party zu machen. Selbst wenn ich mal einen Tag erwische, an dem mein Gesicht in Ordnung ist, kommt dann das Thema langweiler auf. Ich bin einfach nicht der Typ der jemanden einen Abend mit Geschichten aus seinem Leben unterhalten kann. Dabei geht es noch nicht mal nur um Mädchen, sondern auch generell um das Thema neue Kontakt knüpfen. Letztens standen wir zu dritt an der Theke und die beiden unterhielten sich und ich hörte echt nur zu -.- Bis mich dann mal wer was zum Thema fragt, ich meine Meinung sagte und es wieder im Schweige endete. Ich würde was sagen, wenn mir was einfallen würde. Aber mir fällt in den Situationen einfach nichts ein. Und so macht ein Leben irgendwie keinen Sinn. Heute hab ich mir darüber Gedanken gemacht, ob ich nicht mal einen Psychologen aufsuchen sollte. Ob ich mir Hobbys suchen sollte, damit ich jemanden davon erzählen könnte. Oder doch nochmal zum Hautarzt zu gehen, der sich dann wieder zu wenig mit mir beschäftigt und ich ja sowieso nicht den Mund aufmache, wenn ich den Eindruck habe, dass es so ist. Und dann kämen Fragen wie "warum sind sie denn nicht schonmal früher gekommen". Zu einer Kosmetikerin zu gehen traue ich mich nicht. Hautarzt würde schon Überwindung kosten. Wenn mich mal n Mädel länger anschaut, bleibt stets im Hinterkopf "die hat dich sowieso nur wegen deiner Probleme angeschaut". Dass mich vllt. auch mal eine nett findet will nicht in meinen Kopf. Aber selbst wenn es so wäre - ich könnte ja sowieso nichts erzählen. Und nein, ich rede mir das leider nicht nur ein. Das ist so... was ich mir einrede ist, dass sie mich nur meiner Probleme wegen anschauen. Aber das bekomm ich nicht abgestellt. Der Gedanke, dass ich schlimm aussehe ist nun seit 1/4 meines Lebens in mir verankert und ich bekomm ihn nicht abgestellt. Mir fehlt wohl einfach das Feedback bezüglich meiner eigenen Person. Insbesondere was weibliche Wesen angeht. Aber heutzutage versuchen alle nur noch perfekt auszusehen. Teilweise schminken sich sogar schon die Kerle... da ist einfach kein Platz für mich. Der einzige Grund für ein Mädel mich zu nehmen, müsste ja darin bestehen, dass ich ansonsten besonders interessant bin oder was auch immer. Das Gefühl was Besonderes zu sein, hatte ich auch noch nie. Damals einer der ganzen Schüler, heute einer der ganzen Studenten. Mir fehlt das Gefühl, dass ich wichtig bin. Wem und weshalb auch immer. Und der Sinn und die Motivation Dinge zu tun... Naja, genug getextet. Danke fürs Lesen und ich freu mich über jede Reaktion. Auch, wenn ihr einfach nur ähnlich denken solltet oder mich für bescheuert haltet o.ä.. |
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bitte nicht falsch verstehen,aber ich kapier das nicht! ES IST DEIN LEBEN!!! nur deins und nur du entscheidest was du damit anstellst! vielleicht denken jetzt einige: ach,wenn es nur so einfach wäre!
aber es ist so einfach! scheiss auf andere!! man muss manchmal auch einfach bestimmte dinge hinnehmen und so akzeptieren wie sie sind! ich sag das nicht nur einfach so,ich hatte selber mal so ne phase vor langer zeit und dann hab ich gedacht ist doch alles scheissegal! und mit so ner alles scheissegal einstellung kann es einem echt gut gehen :-) ok,mir ist auch nicht alles egal,aber wenn ich was ändern will,dann krieg ich auch verdammt nochmal meinen arsch hoch und ändere es,wenn es möglich ist und es ist vieles möglich!!! keep on rocking!! mensch,fang an zu leben,tu was du willst und mach dir nicht immer über alles gedanken! |
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Danke für eure Antworten.
@freaky: Wenn man seine Einstellung so ändern kann, ist das wirklich das beste, was man machen kann. Aber auch wenns jetzt nach Weichei oder nach Arsch nicht hochkriegen klingt - bei mir geht das einfach nicht. Ich war und werde nie jemand sein, dem alles einfach scheiss egal ist. @Madame: Danke für die Willkommensgrüße, aber ich lese hier schon seit einiger Zeit mit. Hatte bislang nur nie den Eindruck, dass meine Probleme ein Post oder Thread wert sind. Aber momentan ist es irgendwie echt schlimm und ich bin an einem Punkt angelangt, an dem ich alleine nicht mehr weiterkomme, aber einfach was verändern muss. Denn so wie es momentan ist, will ich einfach nicht mehr weiterleben. Selbst in den schlimmsten Aknezeiten hab ich mich immer irgendwie durchs Leben geschlagen. Es gab nie einen Tag, an dem ich nicht zur Schule bin, weil ich total entstellt war. Was ich sicherlich einige Male gewesen bin. Und jetzt, wo ich im Vergleich zu damals wirklich besser ausschaue, habe ich die größten Probleme. Ich habe das Gefühl, dass ich kein Leben habe bzw. mein Leben einfach zu langweilig ist, dass sich jemand dafür wirklich interessieren könnte. Kann man das verstehen? Erwarte ich einfach zuviel vom Leben? Und wo wir grad beim Fragen sind: Wie kann man an seinem Selbstvertrauen und seiner Persönlichkeit arbeiten? Ich trete viel zu verunsichert auf, wenn ich mit Leuten in Kontakt bin, die ich nicht gut kenne. Das stört mich tierisch, aber ich bekomms nicht abgestellt. Ich könnt kotzen. Man weiß, was man ändern müsste, um besser klar zu kommen, aber findet keinen Weg, es zu ändern. Ist ja nicht so, dass ich gestern angefangen habe rumzuheulen und mir noch nie über alles Gedanken gemacht habe und nun die große Deprinummer schiebe. Ich weiß wieso ich meine Freunde an einer Hand abzählen kann und in letzter Zeit kaum noch mit fremden Leuten in guten Kontakt komme, aber ich bekomme es nicht geändert. Und Selbstvertrauen erlangt man vermutlich am besten, indem man neue Kontakte knüpft und seine Fähigkeiten zu schätzen weiß. Wenn man aber so n Schweigstein wie ich es bin ist, fällt Möglichkeit 1 direkt komplett weg. Das ist ein kleiner Teufelskreis. Ich bräuchte unbedingt Feedback von anderen Personen, werde es aber wohl kaum bekommen, wenn ich zum Großteil nur schweige. Innere Blockade? Bin einfach zu unkommunikativ. Erzähl zu wenig, weil mir einfach in den Situationen nichts einfällt. Zu welchen Themen auch immer. Bin viel zu verkrampft. Mir gehen in den Momenten wohl zuviele Gedanken durch den Kopf. Blickkontakt halten geht bedingt mittlerweile besser, aber zuhören alleine, macht einen nicht ansatzweise interessant. Ich seh das irgendwie alles als Folge meiner nicht stattgefunden Jugend. Sonst hätte ich jetzt deutlich mehr zu erzählen. Klar hab ich was erlebt, aber nichts wahnsinnig spektakuläres und ich war noch nie jemand, der anderen mit seinem Lebensgeschichten auf die Nerven gehen wollte. Wohl auch ein Anzeichen für innere Verunsicherung, denn eigentlich ist das ja absoluter Blödsinn. Ich weiß auch nicht inwieweit mir da ein Psychiater o.ä. weiterhelfen könnte. Denn irgendwie bekomm ich mein Problem nicht genau lokalisiert. Ist es nun mein Aussehen, dass mich letztlich zu sehr verunsichert, dass ich lieber weiterhin unter dem Radar fliege. Oder hab ich ne Kommunikationsstörung, an der man irgendwie arbeiten könnte? Blöde Situation...
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Hey you ...
... also erstmal vorab ... man kann so ziemlich alles an sich ändern .... man muss es nur wollen ... man muss den Willen haben den richtigen Weg zu gehen .. du erkennst das Problem schon selber, dadurch das du "ängstlich" bzw schüchtern bist, gehst du ungern auf Menschen zu und redest ungern mit Menschen, dadurch wirst du es schwer lernen und wie auch schon erwähnt, schwer ein Feedback bekommen können ... hört sich jetzt vielleicht ein wenig "leicht" bzw "simpel" an, doch es gibt extra Kurse um sein Selbstvertrauen zu stärken, bzw Kurse wie man ein wenig lernen kann sich selbst besser wahrzunehmen und offener auf andere Menschen zugehen .... wenn wir alle wüssten woher unsere Probleme genau kommen, wär bräuchte denn dann noch einen Psychiater? gerade eine Therapie kann dir wirklich helfen zu erkennen was in dir vorgeht und woher deine Probleme kommen ... denn wie du auch schon erkannt hast, deine Probleme bzw dein Problem ist nicht die Akne ... da liegt mehr dahinter und du allein wirst da schwer auf die Lösung kommen ... zu mir haben auch immer alle gesagt, dass meine Esstörung einen Grund haben muss, doch das wollte ich nicht wahrhaben ... ich hab immer gesagt, dass ich einfach abnehmen wollte und dann eben zu tief in das Ganze reingerutscht bin ... tja, im Großen und Ganzen stimmt es zwar schon .. doch wieso hab gerade ich nicht rechtzeitig die Notbremse ziehen können? Wieso habe ich nicht einfach wieder normal essen können so wie andere die eine Diät machen? Ich habe durch meine Div. Therapien schon viel über mich und meine Krankheit erfahren und ich weiß jetzt mehr ... also ich habe viele Denkantstöße bekommen, wieso ich eine Es habe und wieso ich mich selbst so hasse etc ... versuch es mal, was hast du denn zu verlieren?! .. ich denk mal nciht viel so wie es dir im Moment geht ... oder? ... ich mein ich kenn es zu gut, ich weiß wie es ist, wenn man glaubt, dass die ganze Jugend an einem vorbei gezogen ist, dass man sich selbst das Leben geraubt hat und es sich immer mehr verbaut ... glaub mir ich kenn dieses gefühl zu gut .... denn ich dreh mich seid 6 Jahren im Kreis und komm aus dem Teufelskreis Magersucht bzw Essstörung nicht selber raus .. ich habe zwar schon viel über mich und die Krankheit gelernt ... doch das leben, dass habe ich noch nicht gelernt .. wieder frei sein .. wieder ich sein ... mich wieder lieben zu können ... aber ich muss sagen, ich habe gelernt wieder mehr Spass am Leben zu haben, mich auch mal mit anderen Sachen beschäftigen zu können als nur meine ES ....
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*Juni 2008 bis Nov 2008 Ciscutan (ISO),erreichte Dosis ca. 75mg pro Kg. Seid Mitte Nov 2011 wieder ISO - 3 Tabletten a 10mg die Woche, also ca. alle 2 Tage 10mg |
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hmmm kann dich gut verstehen, mich hat es damals auch einige überwindung gekostet, richtig zu leben, und mich kostet es immer noch sehr viel kraft, die anderen in meinem alter sind von der persönlichkeit oft ein wenig weiter, aber ich bin nicht so kindisch...ich weiss, das kingt komisch, aber es ist so, sie sind entwickelt aber trotzdem kindisch, ich bin nciht entwickelt, aber unkomisch^^
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und jetzt zu dir:
du hast ein problem, wie viele, mit anderen leuten umzugehen, sowas kann man nur lernen, durch viel harte anstrengung... ich verordne dir hiermit 2 dinge: 1. geh zu einem psychologen, das is gar nicht schlimm, geh selber seit 1,5 jahren jeden montag dahin ...wenn du morgen da anrufst, dann bekommste sowieso erst nen termin in 3,4 monaten2. du gehst in einen tanzkurs, oder in einen sportverein, um neue leut ekennen zu lernen... wenn du die 2 regeln nicht verfolgst, rede ich nie mehr mit dir:P ...also befolge sie bitte!!!!!!! |
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Hallo Abree,
Ich war früher eigentlich fast genauso, wie du. Ich habe mir auch immer sehr viele Gedanken gemacht, einfach über alles. ...über das was andere über mich denken uvm. Ich hatte eigentlich vorallem etwas Angst, dadurch bekam ich teilweise sogar Bauchschmerzen. Wenn ich ne schlechte Arbeit geschrieben habe, konnte ich teilweise kaum einschlafen. Über die Schule habe ich mir auch sehr viele Gedanken gemacht. Einmal wäre ich fast sitzen geblieben. Dieses Halbjahr war echt schlimm. Ich konnte gar nicht mehr schlafen und habe ständig daran gedacht, was passiert, wenn ich sitzen bleibe. Wenn ich mal nen Date mit nem Mädel hatte, dann hatte ich schon 3 Tage davor so ähnliche "Angst Bauchschmerzen". Ich habe nur über das Date nachgedacht, was alles schief laufen kann und und und. Wenn ich dann mit nem Mädel am "rummachen" war, bekam ich panik und mir wurde heiß und ich hatte wieder so ein Gefühl im Magen. Guck mal hier nach "http://de.wikipedia.org/wiki/Soziale_Phobie" Ich vermute mal, dass ich sowas ähnliches auch hatte. In der letzen Zeit habe ich es aber geschafft, mich zu ändern. Das musst du auf jeden Fall auch, weil das ist wie ein Teufelskreis, aus dem man nicht mehr rauskommt. Ich habe es ohne den Seelendoc geschafft, aber, wenn du es gar nicht packst, dann geh bitte zu einem guten Doc, der kann dir auf jeden Fall helfen. Wichtig ist vorallem, dass du wieder Selbstvertrauen bekommst und ein wenig "gechillter" wirst. Eine Sache hat mir ganz of geholfen. Nämlich der Satz: "Das Leben besteht aus Geburt und Tod, alles dazwischen ist nur Spaß!" ..Soll heißen, dass wir alle in 100 Jahren eh tot sind, also wieso nicht Spaß haben. Ich hatte immer Angst vor einem Korb, wenn ich z.b. ein Mädel angemacht habe. Aber eigentlich ist das kein Hindernis, weil in 100 Jahren verfaulst du unter der Erde und dann juckt es keinen, ob du mal einen Korb bekommen hast oder nicht. Du must lernen abzuschalten und das zu tun, was du für richtig hältst und du musst hinter dir stehen. Ab und zu ist es auch nicht schlecht, ein gewissen übermaß an Selbstvertrauen haben. Fürher war ich im Freundeskreis und in der Schule eher der "Schwache", den man dissen konnte, ohne, dass ich mich gewährt habe. Mitlerweise konnte ich dieses Image rumdrehen. Nun haben die meisten Leute respekt vor mir und Angst, dass ich sie kaputt "disse", wenn sie mich blöd anmachen.. ![]() Da habe ich auch mal ein paar Bücher gelesen, da geht auch so in die "pick up" Richtung, es geht darum, dass du ein Alpha wirst (Alpha= eine Person, die sehr hohes Ansehen hat und vor der jeder Respekt hat). Da gibt es auch dirverse Möglichkeiten, wie du es schafft, dein Image zu verwandeln. |
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Also ...als ich deinen Beitrag las, war ich ehrlich erschrocken... denn er könnte wirklich EXAKT von mir stammen. Aber total. Speziell das mit der passiven Art und dem "Nichtssagen" während andere unmittelbar vor mir stehend die tollsten und abenteuerlustigsten Geschichten aus ihrem Alltag erzählen. Und wenn ich mich mal in ein Gespräch einklinken will, muss ich mich überwinden und erstmal minutenlang überlegen, um irgendwie auch nur annähernd was halbwegs Interessantes hinzuzufügen, nur um zu zeigen, dass es mich auch noch gibt. Und wenn es dann mal geschafft ist, gibts ne kurze Reaktion darauf und dann war's das erstmal und ich ziehe mich wieder zurück und höre weiter nur zu.
Krank. Auch ich bin drauf und dran zum Psychologen zu gehen. Anders wird sich an meiner Situation und meinem Verhalten garantiert nichts ändern. |
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