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Hallo Leute,
ich möchte mit diesem Beitrag allen Leuten Mut zu sprechen die unter Akne, Depression und sozialer Einsamkeit leiden. Ich bin heute 20 Jahre alt, mache eine Ausbildung und führe ein normales Leben. Von der 1. Klasse bis zur 4. Klasse wurde ich jeden Tag verprügelt und als sozialer Außenseiter immer wieder gemobbt In der 5. wurde dann meine Akne nach und nach immer stärker und ALLE Leute egal ob in der Bahn, auf dem Schulhof oder sonst wo starten mich an. In meiner Verzweiflung und ohne Freunde flüchtete ich mich in die Welt der Videospiele in der ich einmal über ein ganzes Jahr gefangen war. Im 7. Schuljahr hatte ich den Spitznamen „Pickelfresse“ und wurde von einer ganzen Schule gemobbt. Gleichzeitig war ich in psychischer Behandlung, da ich unter einer Depression leide bzw gelitten habe. Des Weiteren versuchte ich mich einmal in der Schule umzubringen. In der 8. Klasse bin ich dann zu einem Hautarzt gegangen, der mir in einer 6 monatigen Therapie half meine schwere Form der Akne bis auf ein Minimum zu reduzieren. Die 9. und 10. Klasse hatte ich dann weniger mit meiner Akne als mit meiner Depression zu kämpfen. Freunde hat ich nie wirkliche bzw wenn nur meine Familie die aufgrund meiner Depression einiges mitzumachen hatte. Danach habe ich auf der BBS in meinem Ort angefangen Freunde zu finden und mich sozial zu engagieren. Das Jahr verlief recht ereignislos und wurde für mich zu einer Basis um mich weiter zu entwickeln. Da ich keinen Ausbildungsplatz gefunden hatte war ich ein Jahr zu hause, was ich zur Verstärkung meiner sozialen Fähigkeiten sowie stabilisierung meiner Depression genutzt habe. Heute bin ich im 2. Lehrjahr, habe viele Freunde auf die ich mich verlassen kann, hatte mehrere Freundinnen, gehe regelmäßig mit 2 Freunden feiern und treibe viel Sport. Meine Depression ist offiziell nicht mehr vorhanden und mein soziales Umfeld schätzt mich. Natürlich habe ich heute immer noch mit kleinen Krisen zu kämpfen und bin sozial noch nicht soweit entwickelt wie meine Freunde, aber ich bin auf dem besten Weg ein wirklich „normales“ Leben zu führen. Entschuldigt bitte meine schlechte Grammatik und Rechtschreibung. Gruß, Red |
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Na, auch dagegen kann man was tun. Ist wie mit Akne: durch Ignorieren verbessert sich nichts und man gerät in soziale Isolation.
Viel Erfolg weiterhin :-) |
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