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Alt 15.04.2009, 19:10
 
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Standard Depressionen durch Isotretinoin

Hallo,

ich habe vor 4 Jahren ca. 1/2 Jahr lang Isotretinion genommen. In dieser Zeit hatte ich Selbstsmordgedanken und war richtig depressiv. Das hat nach Absetzen des Medikaments aber nicht aufgehört. Also die Selbstmordgedanken schon aber die depressive Stimmung nicht.

Heute ist es zwar schon etwas besser, aber immer noch nicht weg. Ich nehme Antidepressiva.

Kann das also tatsächlisch sein, dass ich von diesem Medikament Depressionen bekommen habe oder von der Akne ?

Gruß
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  #2 (permalink)  
Alt 15.04.2009, 19:18
 
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Richtige Depressionen werden nicht durch soziale, private oder umwelttechnische Reize ausgelöst, sondern eher dadurch, dass im Gehirn die Synthese von Serotonin nicht mehr funktioniert.

Es ist sehr wahrscheinlich, dass Isotretinoin das ganze ausgelöst hat, zumal es auch unter Nebenwirkungen aufgelistet ist.
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  #3 (permalink)  
Alt 15.04.2009, 19:56
 
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ja und was soll ich jetzt machen ?

Ich habe gehört, dass Antidepressiva nur solange was bringen wie man sie auch nimmt.

gruß
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  #4 (permalink)  
Alt 15.04.2009, 20:17
 
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Zitat:
Zitat von daniel2005 Beitrag anzeigen
ja und was soll ich jetzt machen ?
Das wird dir hier keiner sagen können. Zumal keiner die genauen Umstände von dir kennt.
Da wird dir nur ein Arzt weiterhelfen können.

mfg
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  #5 (permalink)  
Alt 15.04.2009, 21:00
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habe auch iso genommen vor langer zeit, kann aber nicht sagen, ob ich depressionsphasen habe. manchmal fuehle ich mich so, aber dann ist es auch wieder weg, aber dann kommt es wieder. ganz weg wird die last nie gehen, aber wenn sie wieder schwaecher wird, habe ich auch nicht mehr das beduerfnis zum arzt.

ich lese wenn ich in der schule zeit hab viel ueber depressionen, am ende kann ich mich damit selbst therapieren
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  #6 (permalink)  
Alt 15.04.2009, 21:10
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Zitat:
Kann das also tatsächlisch sein, dass ich von diesem Medikament Depressionen bekommen habe oder von der Akne ?
ja dann beschreib doch mal ausführlich deinen gesamten lebenslauf nene witz.

was du machen kannst ist dich mit dem thema depression auseinanderzusetzen und dir eine verbesserung zu erarbeiten.
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  #7 (permalink)  
Alt 15.04.2009, 21:17
 
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Zitat:
Zitat von J0rd4N Beitrag anzeigen
ich lese wenn ich in der schule zeit hab viel ueber depressionen, am ende kann ich mich damit selbst therapieren
Dazu müsstest du so viel Distanz zu dir selber entwickeln, dass dir auch dieser Zustand nicht gerade zur psychischen Stabilität verhelfen würde
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Alt 11.05.2009, 07:37
 
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ich bin gerade an einem punkt, wo meine nicht mehr existente akne keine ausrede mehr für all die sachen die ich nicht gemacht habe und im moment nicht mache, ist. das zieht runter, iso trägt da mit sicherheit dazu bei, aber mit meinem "schicksal" kann ich mich grad garnicht abfinden und bin nicht besonders gut drauf und relativ antriebslos insgesamt.
ich hab die letzten wochen relativ kohlenhydtratlastige sachen von meinem speiseplan gestrichen (pizza usw.). mein körper verlangt aber explizit danach, hab auch seit iso bissl zugenommen (2 kg???). jetz hab ich gelesen, dass der körper bei serotoninmangel nach KHs schreit. hängt das zusammen?

sollt ich das diesen monat schon beim dok ansprechen, oder noch nen monat abwarten. bin geneigt den spass jetzt bleiben zu lassen und erstmal noch paar andere experimente zu machen, bevor ich mein gehirn auf "negativ" programmier

Geändert von aquavit (11.05.2009 um 08:40 Uhr)
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  #9 (permalink)  
Alt 11.05.2009, 09:43
 
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Zitat:
ich hab die letzten wochen relativ kohlenhydtratlastige sachen von meinem speiseplan gestrichen (pizza usw.). mein körper verlangt aber explizit danach, hab auch seit iso bissl zugenommen (2 kg???). jetz hab ich gelesen, dass der körper bei serotoninmangel nach KHs schreit. hängt das zusammen?
Wie lange und wie konsequent machst du denn Low Carb? Ich mach das jetzt seit 3 1/2 Wochen, und zu meiner alten "Stärke" bin ich noch nicht zurückgekehrt. Weil ich aber gelesen hab, dass der Körper 2-4 Wochen baucht, um den Stoffi darauf umzustellen, dass er jetzt Fett statt Zucker verbrennen muss, werd ich weiterdurchhalten.

Obs bei dir nur daran liegt, oder auch am fehlenden Serotonin weiß ich nicht. Hab ich aber noch nie gehört, sowas. Das würde das Frustfressen erklären...
Andererseits verweigern viele Depressive ja auch Nahrung... würde ja das Gegenteil bezeugen.

LG, R.
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  #10 (permalink)  
Alt 11.05.2009, 14:35
 
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ich mach kein low-carb, ich versuch nur auf die ganzen "dickmacher" zu verzichten, bzw. mich halbwegs gesund zu ernähren.
zucker macht glücklich.
das insulin,serotonin und wirklich alles was mit akne und iso zu tun hat, hat auch was mit der ernährung bzw. dem stoffwechsel zu tun. ich hab sicherlich schon einige stunden irgendwelche studien gelesen und hinterher recherchiert, läuft immer auf einen zusammenhang mit der nahrung raus.
das problem is, wer kann mir beweisen, dass ich mich die letzten 20 jahre schlecht ernährt hab. gibt ja keinen vergleich. ich weiss nur dass ich jahrelang fast jeden tag kuchen und milch gegessen hab oder toastbrot, mehr als normal. fett war ich zwar nie, aber schöne pickel hat ich . dias hat sich jetz während der studienzeit auch nicht verbessert, erst durch iso. naja, n halbes leben schlechte? ernährung hinterlässt halt doch seine spuren. mir kommts vor, als ob mein körper durch das zeug in der pubertät "hängen geblieben" ist.

Geändert von aquavit (11.05.2009 um 14:39 Uhr)
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