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Hallo,
ich litt 9Jahre unter einer eher leichten Akne und habe jetzt seit 4 Monaten 30mg, teils 40mg pro Tag Iso eingenommen, habe also ca 60 mg/kg eingenommen. Meine Haut wurde ziemlich schnell pickelfrei und ist mitterweile perfekt. Ich möchte die Therapie nicht bis zur vollen Dosis durchziehen, da die NWs mir richtig sorgen machen. Ich kann keine Kontaktlinsen mehr tragen, habe dünnere Haare bekommen und seit einigen Wochen extreme Knieprobleme, obwohl ich früher Marathon gelaufen bin. Ich hoffe einfach, dass das alles wieder weg geht... Meine Frage daher: Wie bringe ich die Therapie richtig zu Ende? Schlagartig aufhören? Ausschleichen lassen? Wenn ja, wie lange? Meint ihr, es wäre sinnvoll, das Zeug noch zwei Monate zu nehmen aber nur 10mg oder so? Wäre dankbar für gute Vorschläge. Grüße Pitar |
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sofort aufhören, mit den nws ist nicht zu spaßen.
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Wiist irh watt. ich hätte egrnä nen broiler und dann noch ne tüte püffreis als sättigungsbeilage. Det wärs. |
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Nunja, man sollte nicht ignorieren, dass man da ein ziemliches Rattengift zu sich nimmt und es dem Arzt ziemlich egal ist, wenn ich dann doch dauerhafte Folgen habe, z.B. keinen Sport mehr machen kann usw.
Ich bin jetzt auf 20mg runtergegangen und konnte damit die NWs sehr reduzieren, kann sogar wieder Kontaktlinsen tragen, allerdings nach einigen Stunden vor dem Conputer merke ich sie dann schon. Ich werde die 20 jetzt noch 2 bis 3 MOnate nehmen und dann bei einer Gesamtdosis von ca. 85 mg/kg aufhören. Ich habe keine Lust, meinen Körper kaputt zu machen, obwohl die AKne höchst wahrscheinlich in 2 Jahren wieder da ist. Ich gehe also sowieso nicht von einer dauerhaften heilung aus sondern hoffe nur, dass die AKne durch die Therapie sich dauerhaft so im Rahmen hält, dass ich sie mt einer guten Pflege behandeln kann. Noch eine Iso-Therapie werde ich garantiert nicht machen, das Zeug ist echt nicht auf die leichte Schulter zu nehmen. |
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Frag mich immer, warum Leute wie Du dann überhaupt anfangen, Isotretinoin ein zu nehmen. Dann hör halt auf, aber spar Dir bitte solche Bemerkungen:
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Geändert von dagobert (16.02.2012 um 02:05 Uhr) |
| Folgender Benutzer sagt Danke zu dagobert für den nützlichen Beitrag: | ||
phile (16.02.2012) | ||
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Warum so aggressiv, Leute?
Ich bin 24 und kämpfe mittlerweile seit ich 12 bin mit Akne. Sie wurde bei mir nicht besser sondern mit der Zeit eher schlechter. Ich habe auch wirklich alles ausprobiert, was es auf dem Markt an AKneprodukten gibt. Iso war die letzte Lösung. Es ist nicht so, dass ich Iso ablehne - ich bin für den Behandlungserfolg durchaus dankbar. Dennoch finde ich, dass viele Hautärzte die Nebenwirkungen herunterspielen. Die Iso-Therapie hat mir gezeigt, dass es ein AKnewundermittel eben nicht gibt. Mit Iso erkaufst du dir eine temporär akzeptable Haut für eine Reihe unberechenbarer NWs. Das ist ok, solange man das will. Allerdings glaube ich, dass es nicht ZIel sein kann, sich eine Iso-Therapie nach der anderen reinzudrücken - da läuft was schief. Wohlmöglich muss man sich dann damit abfinden, dass man sein ganzes Leben lang unter gewissen Hautproblemen leiden wird. Aber man sollte sich durch zich Isotherapien nicht noch zusätzliche Probleme schaffen. Ich merke jetzt nach der Hälfte der Therapie, dass meine Ängste vor der Therapie bestätigt wurden. Iso ist heftig und ich hoffe einfach, dass alle NWs einigermaßen zurückgehen, da das für mich sonst auch berufliche Konsequenzen haben könnte. Ich will nicht jammern, aber ich missachte auch nicht so dermaßen meinen Körper, wie viele im Forum das tun. Letztendlich muss man immer selber abwegen, welche Dosis man mit, wie lange und welche NWs man sich zumutet. Was nützt mir eine perfekte Haut, wenn ich dann Knieprobleme habe? Studien zeigen zudem, dass eine dauerhafte Heilung sowieso in den seltensten Fällen erreicht wird. Meine Frage war eigentlich nur, ob es für den Behandlungserfolg sinnvoll ist, das Zeug in einer geringeren Dosis noch weiter einzunehmen und dann langsam runterzufahren. Kann ich also meinen Körper schonen, indem ich jetzt 2 bis 3 Monate noch 20 und dann noch 10 nehme und dennoch das Rückfallrisiko reduzieren? Ich frage mich sowieso, inwiefern die Theorie mit der Gesamtdosis stimmt. Gerade in den USA werden häufig Lowdose-Therapien durchgeführt, die zwar immer ein Jahr und mehr gehen, aber dennoch beachtliche Behandlungserfolge erzielen und die NWs minimieren. Ist also die Behandlungsdauer sogar wichtiger als die Gesamtsdosis? Beste Grüße Pitar |
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Also in den offiziellen Studien, die natürlich gern von Roche zitiert werden (s. hier http://www.roche-australia.com/fmfil...ccutane-pi.pdf) ist natürlich durchaus die Rede von einer möglichen -weil dann notwendigen- 2. Runde. Roche gibt außerdem noch grob die Vorgehensweise -bei Iso Therapien überhaupt- an - einige Ärzte verfolgen ihre ganz eigene, und vielleicht ist das auch mit ein Grund für einen folgenden Mißerfolg.
Selbstverständlich tauscht so mancher gern die Hautproblemtik gegen Nebenwirkungen bei, -meinetwegen auch nach-, einer Iso Therapie, schließlich kann man gegen die meisten Nebenwirkungen auf vielfältigste Weise was unternehmen, oder sie klingen von allein wieder ab. Alles ist relativ, und so möchten die meisten mit mittelschwerer bis schwerer Akne dann doch eher mit Nebenwirkungen, als mit einem entstellten Gesicht herumlaufen - ganz zu schweigen von denen, die unter den vielfältigsten Auswirkungen einer Akne, also nicht nur dem rein optischen Aspekt, zu leiden haben. Nicht zuletzt war Isotretinoin ursprünglich auch nur für diese Patienten indiziert - so brauchst Du dich nicht beschweren, wenn Du dich für Iso entschieden hattest und das obwohl Du den Grad deiner Hautproblematik selbst so einstuftest: "Akne Schweregrad: leicht oder unreine Haut". Die Unwissenheit ob der Gesamtdosis ärgert mich. Gesamtdosis wird von den meisten gleichgesetzt mit Maximaldosis; aus dem Roche PDF und allen belastbaren Studien/Publikationen/Abhandlungen geht eindeutig hervor, und manchmal ist es sogar ausdrücklich so formuliert, dass die nachhaltigsten Erfolge bei den Patienten (Probanden) ab einer Gesamtdosis von mindestens 120mg/kg Körpergewicht erreicht wurden. Zum Schluss - was mich so aggressiv hat erscheinen lassen, war der Umstand, dass Du mit deinen Äußerungen zu Isotretinoin jemand, der es wirklich nötig hätte, weiter verunsichern könntest. Dir mag plötzlich bewusst geworden sein, dass Du doch lieber mit "leichter Akne oder unreiner Haut", statt mit den Nebenwirkungen auskommen willst - für jemand, der unter schwerer Akne leidet, im ungünstigsten Fall schon über einen langen Zeitraum, ist dies aber keine Option. Du hast sehr wahrscheinlich überhaupt keine Vorstellung davon, wie ungemein belastend und vor allem hinderlich eine schwere Akne sein kann. Geändert von dagobert (16.02.2012 um 11:30 Uhr) |
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dagobert, tut mir Leid, dass ich dich da ungewollt provoziert habe. Auch ich gehöre garantiert nicht zu denjenigen, die diese Therapie als Lifestyle-Produkt sehen. Ich habe etliche Jahre abgewogen und die Akne hat mir soeiniges im Leben versaut und schwer gemacht, sodass ich über die Iso-Behandlung an sich sehr froh bin. Vielleicht ist "leichter Fall" auch etwas untertrieben, ich weiß aber durchaus, dass meine Erkrankung im Vergleich zu anderen Fällen absolut harmlos ist, da nur geringe Narbenbildung. Ich mache mir eben nur Sorgen über die NWs, die bei mir stärker auszufallen scheinen, als beim Durchschnitt, soll heißen, ich konnte zeitweise aufgrund der Knieprobleme kaum laufen.
Andererseits habe ich natürlich große Angst, dass die Akne wiederkommt, wenn ich frühzeitig aufhöre. Ich denke diesen Teufelskreis kennt jeder hier im Forum. Ich werde noch für einige Monate eine niedrige Dosis nehmen und hoffen, dass diese dann reicht. Wenn nicht, habe ich halt Pech gehabt. Wünsche dir viel Erfolg bei deiner Therapie und Grüße aus Ffm ;-) |
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