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Wenn ich verfolge, in welch krassem Maße sich manche User gerade hier im Ernährungsforum schon Fachwissen angeeignet haben, frage ich mich ernsthaft, ob dort nicht eine riesige Marktlücke vorliegt. Im Grunde müssten doch etliche junge, aufstrebende Lebensmittel-, Biochemiker und ähnliche Fachleute begierig darauf sein, diese zu füllen und somit den etablierten Pharmakonzernen, die gerne und ausschließlich die Chemie-Keule schwingen, das Wasser bzw. die Milliarden abzugraben.
Es kann doch nicht angehen, dass sich Laien wie wir hier in schlechter Rechtschreibung mal erstaunlich versiert, aber zumeist ungemein dilletantisch über die Wechselwirkungen einzelner Hormone streiten, wo wir uns doch alle nichts als unseren vorpubertären Hautzustand zurückwünschen und wohl auch allesamt eine gute Stange Geld für eine erfolgreiche Therapie hinlegen würden. Denkt allein an die ganze Kohle, die die meisten von uns schon für irgendwelche Nahrungsergänzungmittelexperimente verfeuert haben. Ich will nicht sagen, dass das alles sinnfrei war, im Gegenteil: Vielleicht war der ein oder andere sogar schon verdammt nah an einer Lösung für einen großen Teil der Erkrankten dran, allerdings ohne sich dessen wirklich bewusst zu sein. Und gerade hier würden eine erhebliche Erhöhung professioneller Laborexperimente und groß angelegter Studien Abhilfe schaffen können. Sicher, häufig und zweifellos nicht vollends unberechtigt spricht man in Betroffenenkreisen davon, dass die Pharmaindustrie aus Absatzgründen kein Interesse daran haben kann, den Langzeiterkrankten eine wirksame, dauerhafte Heilung anzubieten. Doch diese These hat eine Schwachstelle: Es kommen schließlich ständig neue Kunden in Gestalt der Heranwachsenden hinzu. Insofern würde auch dieser Markt kein vorübergehender und erst kein kleiner sein. Oder versagt der Kapitalismus (auch) hier? |
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Zitat:
Aber du hast recht, soviele Erfolgsberichte, die hier im Forum und auf anderen Laienseiten im www die Nahrung als Ursache&Heilung gleichzeitig verteufeln ud feiern, stehen recht wenigen Studien (seriösen, klinischen und anerkannten) gegenüber. Viele Studien belegen im Gegenteil, dass das Essen so gut wie gar keinen Einfluss auf die Haut hat. Auch Hautärzte vertreten diese Meinung zum allergrößten Teil. Möglicherweise liegts aber auch daran, dass die jeweiligen Diäten, die als erfolgsversprechend gepriesen werden, so widersprüchlich und unterschiedlich sind. Die LowCarbverfechter stehen einer großen Gruppe von Roh- oder Naturköstlern gegenüber. Zuviel Eiweiß schadet nach der einen Theorie, nach der anderen ist Eiweiß der Weg zum heiligen Gral. Gib mal Spargel und Akne bei Google ein: für die einen eins der wichtigsten Nahrungsmittel, um geheilt zu werden, für die anderen absolutes No Go, weil es ja soviel Jod enthält. Und Jod, das wissen wir ja alle, ist mit der Hauptauslöser von Akne... oder etwa doch nicht? Die Leute aus dem Low Carb-Thread diskutieren seitenlang offtopic über die richtige Anwendung von Lugolscher Lösung, mit der sie sich absichtlich eine hohe Dosis Jod zuführen. Scharfes Essen? Auf keinen Fall!!! Aber Ingwer ist natürlich total gut für Akne. Akne als Folge von Hefepilzen im Darm? Ist ja logisch, dass das absichtliche Zuführen von Hefe in Form von Bierhefetabletten dann eine schönere Haut fördert, oder? Quark macht schöne Haut - auch wenn sogar Hautärzte mittlerweile zögerlich dazu raten, Milchprodukte zu meiden? Ich glaub, die Liste der widersprüchlichen Heilansätze durch Nahrungsmittel ließe sich noch ewig fortsetzen. Kein Wunder, dass die meisten irgendwann frustriert nach dem greifen, was zwar aggressiv zur Leber ist, aber eben tatsächlich wirkt. LG, RIver |
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dem kann ich nur zustimmen! alles sehr widersprüchlich und verwirrt einen mehr als das es einem hilft.
Die einen sagen so, die anderen so. und mit iso hat man doch schon einen stoff, der langfristig hilft!! |
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Es hat kaum ein "Fachmann" ein Interesse an irgendwas,
ausser an der Verteidigung seines Status und seiner Geldquellen! Jeder der etwas mehr weiss als andere wird in erster Linie versuchen es in Geld oder berufliche Vorteile umzusetzen als anderen uneigennützig weiterzuhelfen. So funktioniert das kapitalistische System und so funktioniert auch ein Teil des/der Menschen. Manchmal ist ein "Fachmann" auch nur ein "Fachmann" wenn er selbst von der Krankheit betroffen ist. Vor einigen Jahren wurde VitaminC das erste mal intravenös gegen Krebs getestet. Mit beachtlichen Erfolgen. Oral wird VitaminC mit mässigen Erfolgen schon seit einigen Jahrzehnten hochdosiert gegen Krebs getestet, natürlich von "Aussenseitern" die von der Pharmalobby nicht ernst genommen werden. VitaminC ist nicht patentierbar und eine komplette Chemotherapie kostet inklusive Krankenhausaufenthalt schonmal den Wert eines Einfamileinhauses. Einfach ein zu gutes Geschäft! Glaubt jemand im ernst die Idee VitaminC intravenös zu testen braucht normalerweise mehrere Jahrzehnte??? Ein Internetforum ist normalerweise eine sehr gute Möglichkeit Dinge voranzubringen und Erfahrungen auszutauschen. Leider werden aber die meisten Vorschläge teilweise nur von therapieresistenten Aknefällen getestet, das macht eine Einschätzung, ob etwas wirkt oder nicht wirkt, umso schwerer. Was Studien anbetrifft, da wo Studien ideal umgesetzt werden könnten haben mutige Themen ausserhalb der Schulmedizin meistens nur wenig Beachtung/Chancen. Sowas kostet Geld und muss ja schliesslich von "oben" abgesegnet werden. Kommt eine Firma als Geldgeber ins Spiel geht alles ganz schnell, auch schonmal eine Manipulation der Studie. Aber so einfach ist die Geschichte auch nicht. Die Vorgänge im Körper sind teilweise nichtmal ansatzweise erforscht. Hier wird die Wissenschaft von vielen überschätzt. Zudem die Ursachen teilweise bei jedem anders liegen. Es gibt in Deutschland/weltweit tausende Ärzte, Pharmaforscher, Labormitarbeiter von Kosmetikfirmen, Ernährungsspezialisten usw. usw.! Hat sich jemals einer von diesen in einem Forum wie hier blicken lassen um was auch immer hier zu disskutieren? Nein, sie behaupten lieber weiterhin Dinge die in Foren durch Erfahrungen eindeutig wiederlegt wurden. Sie behaupten Dinge die teilweise durch keinerlei Studien oder Untersuchungen eine Grundlage haben. Ärzte bekommen solange die Phrasen/Vorteile von Schulmedizin eingetrichtert (teilweise durch Pharmavertreter) bis sie es selbst glauben, auf sowas kann man auch gerne verzichten. Es gibt weltweit auf einigen Gebieten nur äusserst wenige Fachgrössen die eine Sache voranbringen könnten. Dafür gibt es zuviele Studien die sich im Ergebnis wiedersprechen und oder manipuliert werden. Ich denke aber dass die Ärzteschaft sich mehr und mehr dem Thema Ernährung/Akne annehmen wird, bei Nahrungsergänzungen muss halt weiterhin selbst getestet werden, was ja auch nicht das Problem sein sollte. Eine konservative Einschätzung in Deutsch aus Sicht der Ernährungsmedizin kannst du hier nachlesen: http://www.rosenfluh.ch/images/stori..._Akne_3.08.pdf Einschätzung Schulmedizin: Zeitschrift Der Hautarzt Ausgabe Juni/2008 Akne, aktuelle pathophysiologische Aspekte Degitz K, Ochsendorf F. Klinik und Poliklinik für Dermatologie und Allergologie, Ludwig-Maximilians-Universität Müchen, München, Deutschland. Klaus.Degitz@lrz.uni-muenchen.de Seborrhea, follicular hyperkeratosis, propionibacteria, and inflammatory reactions are the most important factors leading to acne. The combination of increased sebum producation and follicular hyperkeratosis facilitates an increased growth of Propionibacterium acnes. Its metabolic products lead to follicular inflammation and, in extreme cases, even to perifollicular abscesses. Sebum production is influenced by androgens, so that abnormalities in androgen levels can produce seborrhea and acne. Follicular hyperkeratosis may be triggered by a relative deficiency in linoleic acid, peroxides from sebum components, and especially by inflammatory mediators such as interleukin-1. Bacterial metabolic products such as lipases, proteases, or chemotactic factors lead to the perifollicular inflammation. This inflammation is not only a response to other pathogenetic factors, but also a cause of acne. An initial mild perifollicular inflammation can induce comedogenesis via a variety of mediators. The influence of dietary factors on the initiation and course of acne has recently received increased recognition. A connection has been postulated between acne and a high nutrients with glycemic index, as well as with milk products. |
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Ihr seht das viel zu negativ. Als ob 1. eine Geheimverschwörung vorläge, um die AKnepatienten zum leiden zu bringen -.-....nicht jeder ist so hinter Geld her.
Denkt mal an Ärtzte ohne Grenzen - nur ein Beispiel - die ficken auf Geld und machen alles menschenmögliche, um Leuten zu helfen. Es mag sein, dass im großen udn ganzen die Pharmaindustrie versucht nur Geld zu machen, aber es gibt genug, die wirklich forschen und wirklich Lösungen haben wollen. |
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