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  #1 (permalink)  
Alt 11.08.2006, 19:25
 
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Standard 5aR-Hemmer: Dutasterid und mein zu hohes DHT

So Leute, ich hab mich nochmal an meinen Schreibtisch gesetzt und mir ein paar Gedanken gemacht zum Thema Akne und unreine Haut. Dabei bin ich zu folgenden Erkenntnissen gekommen und mir ist dabei eine ganz bestimmte Sache aufgefallen.

Zum Glück kann ich meinen Körper in vielerlei Hinsicht mit dem meines Bruders vergleichen. Wir sind zwar 2 Jahre auseinander, doch wir ähneln uns extrem. Das was uns beiden unterscheidet ist unter anderem die Tatsache, dass er keinerlei Probleme mit seiner Haut hat.
Ich wurde zu der Zeit gezeugt, als meine ma noch schlechte Haut hatte. Nach der ersten Schwangerschaft (also nachdem sie mit mir schwanger war) hatte sie keinerlei Probleme mehr mit ihrer Haut und in der Zeit wurde mein Bruder gezeugt. Akne hat demnach also wirklich was mit Vererbung zu tun.

Ich :

Akne
Asthma
Haarausfall
magere Figur


Bruder:

nimmt sehr schnell zu
super Haut
super Haare
keiner asthmatischen Probleme


so weit so gut. ich komm später auf diesen Vergleich zurück. Vorher möchte ich noch einmal zu meinen Erkenntnissen abschweifen, die ich in der Zeit seit Anmeldung in diesem Forum gemacht habe.

Die wichtigste Erkenntnis, die ich gemacht ist, dass Akne wirklich was mit Insulin-Resistenz zu tun hat. Die LC Diät ist der extremeste Beiweis dafür (ja ja ich weiß, dass jetzt wieder bei vielen Stirnrunzeln kommt und die meisten am liebsten jetzt schon volle kanone auf die Tasten haun wollen).

Bei der LC Diät werden ja praktisch nur wenig Zucker und wenig einfache Kohlenhydrate, sprich Kohlenhydrate mit einer hohen glyk. Last verzehrt. So gesehen kann das dem Körper auch schnurz-piepe sein ob eine Insulin-Resistenz vorliegt oder nicht. Da er eh kein Insulin ausschütten muss ist das egal. Die Frage ist nun 1. Warum hat der Körper eine Insulin-Resistenz aufgebaut und 2. Waum entsteht gerade Akne wenn der Körper Probleme hat Glucose in das Gewebe aufzunehmen ?

zu 1.: Fakt ist, dass der Körper eine Insulin-Resistenz in der Pubertät automatisch aufbaut, andernfalls können die Geschlechtsorgane nicht korrekt ausgebildet werden. Nun ist aber das Phänomen, dass bei dem einen die Insulin-Resistenz stärker ausgeprägt ist als bei anderen.

zu 2.: Ok ich glaube, bei dieser Frage spalten sich die Gemüter, denn sie wurde schon in unerbittlichen Runden disskutiert (siehe auch LC Thread)

Seit LC hatte ich eigentlich keine Probleme mehr mit meiner Haut. Ich hatte keine Entzündungen mehr und ich konnte auch mal ne hochglykämische Pizza essen ohne am nächsten Tag mit schweren Entzündungen im Gesicht aufzuwachen. Doch wenn ich länger hochglykämische Sachen esse dann geht es bei mir auch wieder los. Meine Haut wird sehr unrein.

LC ist anfürsich ne tolle Sache. Ich glaube fest an LC und denke das es nur noch eine Frage der Zeit und der finanzielle Lage der Gesundheitspolitik in der Welt ist bis sich LowCarb als Hauptkonsumzweig durchsetzen wird. Doch habe ich (sowohl aus beruflichen als auch aus privaten Gründen) Probleme in der Umsetzung und kann leider nur auf zivilisationskost umsteigen im moment.

Aber sein wir mal ehrlich. LC ist in Sachen Akne auch keine richtige Therapie , sondern mehr eine Umgehung eines anderen Problems.

Laut meinen Beobachtungen zwischen mir und meinem Bruder ist mir eine Sache klar geworden. Vorallem das mit Haarausfall ist bemerkenswert. Wann haben wir denn Haarausfall ? Immer dann wenn zu viel Testosteron in DHT (sprich freiem Testo) umgewandelt wird und dies zerstört auf wundersamer Weise die Haarwurzel.

Ich den ganzen Jahren wo ich jetzt schon mit meiner Haut rumlaufen muss kam ich mehr und mehr zur Überzeugung, dass mit mir hormonell irgendwas nicht in Ordnung ist. Und ich glaube der wahre grund inwiefern die Insulin-Resistenz wie stark ausgeprägt ist liegt darin, wie viel freies Testosteron im Blutserum enthalten ist (eine wage Vermutung, sorry beweise hab ich leider keine) und in wie viele Rezeptoren man für diese Art von Testo hat.
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Geändert von Gabriel (23.01.2010 um 23:51 Uhr) Grund: Duasterid in Dutasterid korrigiert
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Alt 11.08.2006, 19:34
 
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Da ich die Anzahl der Rezeptoren nicht vermindern kann, wohl aber die Anzahl von freiem Testo im Blut bin ich morgen zwischen 8-10 uhr bei meinem Hausarzt zur Blutabnahme. Da ich zu meinem Arzt guten Kontakt Pflege kann ich dies auch an einem Samstag machen. Er würde mir im Falle eines erhöhten DHT's auch Duasterid verschreiben.

Wenn dieser Wert wirklich erhöht ist, kann das ja in gewisser weise der beweis dafür sein, dass die 5alpha-reduktase bei mir zu ergiebig arbeitet.

Wenn ich wirklich duasterid bekomme werde ich vor Anfang der Einahme auch Fotos schiessen.

Ich halte euch auf dem Laufenden...

so long...
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  #3 (permalink)  
Alt 11.08.2006, 19:44
 
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achja was ich noch hinzufügen möchte ist, dass mein Bruder ob wohl er noch 2 jahre jünger ist, körperlich viel weiter entwickelt ist als ich. Ich glaube ernsthaft das mein Körper zu viel Testo verballert und nicht für die richtigen Zwecke benötigt.
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  #4 (permalink)  
Alt 11.08.2006, 22:45
 
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Hey Fred,

bei mir isses genau gleich, Bruder is 2 Jahre älter, reine Haut volles Haar, dafür fetter, ich unreine Haut, HA, definierter Körper.

Ich würd LC nicht als Symptombehandlung sehen, eine kohlenhydratarme Kost wirkt sich nachweislich positiv auf den Hormonhaushalt aus, auch in Bezug auf Haarausfall, bspw. ist unter LC SHGB signifikant erhöht. Jedes Eingreifen durch Hormonkuren, bzw. Enzymen, die das freie Testosteron hemmen können Langzeitfolgen mitsich bringen, die in keiner Relation zu deren Nutzen sind. Außerdem ist in Bezug auf Akne + HA und DHT noch lange nicht das letzte Wort gesprochen, es gibt etliche Nebenschauplätze (oxidativer Stress, Allergien und Unverträglichkeiten, Vergiftungen usw.).

Aus meiner eigenen Erfahrung - 5 Jahren Finasterid - kann ich sagen, dass es auf die Akne keinen Einfluss hatte, hemmt aber auch nur Typ 1 weshalb es kaum in den GHE`s wirkt und auch nicht gegen Akne (Typ 2 muss da gehemmt werden). Nur ne Vermutung, jedenfalls wirst du aller Wahrscheinlichkeit nach unter Duta aknefrei werden und deine Hautfettung wird zurückgehen, das ist der Kanon an User-Erfahrungen. Allerdings wirst kaum mehr einen hochkriegen, verfetten und wenn du Pech hast fetzt es dir die Fronthaare weg. Nicht zu vergessen, die Upregulation, es ist weder nachgewiesen wie stark diese erfolgt noch an welchen Androgenrezeptoren, bzw. wie diese sich auf weitere haar- und gesundheitsspezifische Faktoren auswirkt.

Lange Rede, kurzer Sinn. Dutasterid ist m.E. erst Recht eine Symptombehandlung, noch dazu halte ich eine lebenslange 90 %ige DHT Senkung in deinem Alter für Russisches Roulette - DHT ist schließlich in einer ganzen Reihe an Körperfunktionen involviert.
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  #5 (permalink)  
Alt 12.08.2006, 00:11
 
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Ich kann mich da Billy-Joe nur anschliessen. Die Hemmung der 5ar ist viel gefährlicher als man gemeinhin denkt. Ich habe selbst 5 Jahre lang Finasterid genommen und beginne erst jetzt richtig zu begreifen, welchen Schaden ich mir damit zugefügt habe. Und dies obwohl Finasterid ja nur den Typ 1 hemmt.

Lies mal hier:
Zitat:
Story By: Patrick Arnold


A considerable chunk of my workday is always spent answering people's questions about prohormones and steroids. Of course, one of the biggest concerns people have is about estrogen and estrogen related side effects. Right behind that however are questions about DHT. It seems that people have the misconception that DHT is some evil androgen byproduct that serves no purpose in the body but to make our prostates blow up and our hair fall out.

The real situation is of course much more complex. DHT is one of those good guy/bad guy hormones that is sorely misunderstood. For many people, it is NOT something that you want to reduce or eliminate in the body. For some others though, keeping DHT levels under control is probably a prudent course of action. Knowing the facts about DHT will help you decide just which group you belong to.

Testosterone Is A Prohormone?

The main androgen secreted by the testes is of course testosterone. However, in most of the body, the androgenic signal is not carried through by testosterone. In these tissues, which include the brain (CNS), skin, genitals—practically everything but muscle—the active androgen is actually DHT. Testosterone in this case simply acts as a prohormone that is converted to the active androgen DHT by the action of the enzyme 5alpha reductase (5-AR).

5-AR is concentrated heavily in practically every androgen dependent area of the body except for skeletal muscle. This results in very little testosterone actually getting through to these parts of the body to bind to androgen receptors. Instead, it is quickly transformed into DHT, which then interacts with receptors.

This transformation serves a very important biological function in these tissues. You see, DHT is a much stronger androgen than testosterone - it binds about 3-5 times more strongly to the androgen receptor. If you took away 5-AR from these tissues and blocked the formation of DHT, then you would see some dramatic changes in physiology.

A good case in point is demonstrated in male pseudohermaphroditism due to congenital 5-AR deficiency. This is a relatively rare disorder, however it is actually quite common in the Dominican Republic. In this disorder, males are born with little or no 5-AR enzyme. They have ambiguous genitalia and are often raised as girls. When puberty occurs, their testosterone levels elevate normally although their DHT levels remain very low. Their musculature develops normally like that of other adults, however, they end up with little or no pubic/body hair and underdeveloped prostate and penis. Their libido and sexual function is often disrupted also.

Testosterone Is The Active Androgen In Muscle

Skeletal muscle is unique from other androgen dependent tissues in the body. It actually contains little or no 5-AR, so little or no DHT is actually formed in the muscle. In addition to this, any DHT that is formed, or that is already present in the blood and travels to the muscle, is quickly deactivated by an enzyme called 3alpha-hydroxysteroid reductase (3a-HSD).

So at least as far as muscle is concerned, testosterone is the primary active androgen. This is not to say that administering exogenous DHT is not without any anabolic effect. It actually does have some anabolic activity in the muscle, albeit significantly weaker than that of an equal amount of testosterone. This is due to its quick breakdown by 3a-HSD into the weak metabolite 5alpha-androstan-3a, 17b-diol. If this enzyme were somehow blocked, it is likely that DHT would exhibit very potent anabolic effects on muscle.

It is important to understand that even though testosterone is the active androgen in muscle, and DHT exhibits relatively little direct anabolic effects on muscle in men, DHT is still very important for the full performance enhancement effects from testosterone. What I specifically mean here are the effects of DHT on the central nervous system that lead to increased neurological efficiency (strength), and increased resistance to psychological and physical stress—not to mention optimal sexual function and libido.

I have heard several anecdotal reports of individuals who have stacked testosterone with Proscar (a 5-AR inhibitor) and have noticed significantly reduced performance enhancement effects. What's going on here? We know it couldn't be due to the inhibition of the direct anabolic activity of testosterone on muscle anabolism. Most likely it is due to the reduction of androgenic effects in other parts of the body that contribute to the ergogenic effects. Specifically the CNS, which is stimulated by androgens to increase neural output leading to greater strength and greater recoverability. Another possibility is a reduction in the production of androgen dependent liver growth factors (such as IGF-1), since DHT is an important androgen in the liver.

Anti-Estrogen Effects Of DHT

One important function of DHT in the body that does not get much discussion is its antagonism of estrogen. Some men that take Proscar learn this the hard way—by developing a case of gynecomastia. By reducing DHT's protection against estrogen in the body, these men have fallen victim to its most dreaded ramification-bitch ####.

How does DHT protect against estrogen? There are at least three ways that this likely occurs. First of all, DHT directly inhibits estrogens activity on tissues. It either does this by acting as a competitive antagonist to the estrogen receptor or by decreasing estrogen-induced RNA transcription at a point subsequent to estrogen receptor binding.

Second of all, DHT and its metabolites have been shown to directly block the production of estrogens from androgens by inhibiting the activity of the aromatase enzyme. The studies done in breast tissue showed that DHT, androsterone, and 5alpha-androstandione are potent inhibitors of the formation of estrone from androstenedione. 5alpha-androstandione was shown to be the most potent, while androsterone was the least.

Lastly, DHT acts on the hypothalamus/pituitary to decrease the secretion of gonadotropins. By decreasing the secretion of gonadotropins you decrease the production of the raw materials for estrogen production testosterone and androstenedione (DHT itself cannot aromatize into estrogens). This property of DHT comes into particular utility when it is administered exogenously, and this is to be discussed in further detail in the next section.

DHT, Estrogen, And The Prostate

When it comes to sex hormones, few things are as misunderstood by the general consumer as the relationship of the prostate to DHT. The inaccurate and overly simplistic attitude that DHT is responsible for prostate hypertrophy, and even prostate cancer predominates amongst most people.

The real situation is, of course, much more complex. One must understand that there are marked differences between healthy prostate growth (developmental growth), prostate growth due to BPH, and cancerous prostate growth.

The first period of prostate growth, deemed developmental growth, is connected to puberty and the testicular secretion of androgens. This takes the prostate from its prepubertal dormancy to the normal sized, healthy, and functional prostate gland of an adult. During the early and mid adult years the prostate stays at this stage, despite the constant levels of high levels of androgens in the body. However, if androgens are blocked in the body then the adult prostate will shrink in size. This can occur by castration, or even by blockade of 5-AR (recall that DHT is the active androgen in the prostate).

Later in life, there is often a second stage of growth. This growth is deemed benign prostate hypertrophy (BPH) and this growth occurs in a wholly different hormonal environment than that of developmental growth. Evidence is mounting that the existence of a high estrogen/androgen ratio—a condition common in older men—is highly correlated to the development of BPH.

Experimental studies have shown the inability of androgens with saturated A rings (DHT related) to induce an initial condition of prostate hypertrophy. These compounds are non-aromatizable. While, aromatizable androgens on the other hand, such as testosterone or androstenedione can induce hyperplasic modifications of the prostate of monkeys, but these effects are reversed by addition of an aromatase inhibitor.

So apparently, estrogen is a causative factor in BPH. Or, probably more accurately, estrogen in the presence of a minimum, permissive amount of androgen.

None of this may come as news to many of you, but I bet that very few of you know that DHT can actually be used to treat BPH!! How can it do that? It basically does this by replacing the testosterone in the body, which then has the effect of reducing the amount of estrogen in the body.


"DHT can actually be used to treat benign
prostate hypertrophy (BPH)!"
As I started to explain before, DHT is a strong androgen that will signal the pituitary to decrease the production of gonadotropins. The decrease in gonadotropins will then cause less testosterone to be produced which will in turn cause the estrogen levels to drop. The resulting change in the hormonal milieu (high DHT, low estrogen) then apparently results in a regression of BPH. The clinical application of this theory is discussed in US patent 5,648,350 Dihydrotestosterone for use in androgenotherapy.

The following two paragraphs taken from the patent study illustrates the results:



--------------------------------------------------------------------------------

In 27 subjects in which the plasma DHT level was controlled, so as to modulate the administered doses, said levels have been increased to 2.5 to 6 ng/ml. There resulted a decrease in gonadotrophy as well as in the plasma levels of testosterone which exceeded at least 1.5 ng/ ml (from 0.5 to 1.4 according to the case); as to the estradiol plasma levels, these decreased by 50% .
Among this group of subjects, the volume of the prostate diminished significantly, as was evaluated by ultrasound and by PSA (Prostate Specific Antigen). The mean volume of the prostates was from 31.09. + .16.31 grams before treatment and from 26.34. + -. 12.72 grams after treatment, for a mean reduction of 15.4%, the treatment having a mean duration of 1.8 years with DHT (P= 0.01).


--------------------------------------------------------------------------------

The information from this study kind of flies in the face of the traditional thinking concerning BPH now doesn't it?

Conclusion

Unfortunately, people seem to have a natural tendency to classify things as either good or bad, black or white with absolutely no gray areas. DHT (like estrogen) has recently been on everyone's bad list, and is often considered to be a hormone that serves no function in the body except to cause harm. Now that you have all the necessary facts you can ultimately see, this view is far from the truth.

In my opinion, the widespread use of 5-AR inhibitors such as Proscar as a prophylactic agent for people that don't really need it should be highly reconsidered. After reading this I hope you'll agree with me or at least keep an open mind on this sensitive subject. In other words, why don't you just give DHT a break.
http://www.hairsite4.com/dc/dcboard....7979&mode=full
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  #6 (permalink)  
Alt 12.08.2006, 00:19
 
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Ach übrigens, ich habe auch einen Bruder der zwei Jahre älter ist, viel muskulöser ist, keinen Haarausfall und kaum Akne hatte. :?
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  #7 (permalink)  
Alt 12.08.2006, 00:46
 
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Ich hab auch einen Bruder der ein bisschen weniger als 2 Jahre älter ist, nur wenige Pickel hat und nicht so dürr ist wie ich.

Komisch :)
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  #8 (permalink)  
Alt 12.08.2006, 09:32
 
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Ja ich hab selber gestern nacht schon mit erschrecken feststellen müssen welch extreme nebenwirkungen auftreten können bei einnahme von duasterid.

Zitat:
ange Rede, kurzer Sinn. Dutasterid ist m.E. erst Recht eine Symptombehandlung, noch dazu halte ich eine lebenslange 90 %ige DHT Senkung in deinem Alter für Russisches Roulette - DHT ist schließlich in einer ganzen Reihe an Körperfunktionen involviert.
Das ist mir auch schon klar. Kann man Duasterid nicht auch so einnehmen, dass der DHT nicht wert nicht gleich so rapide gesenkt wird ? Irgendjemand hat doch schon mal was davon geredet, dass der übergang zwischen Akne haben und keiner Akne vom DHT Wert gesehen fließend stattfindet. vielleicht reicht eine 10-15 %ige Senkung schon alle mal aus. Dann ist die 5alpha reduktase ja nicht vollständig deaktiviert. außerdem woher willst wissen wie alt ich bin ? mit 21 ist die körperliche entwicklung doch schon beinahe abgeschlossen

Die Tatsache, dass es solche gravierenden Unterschiede zwischen zwei Brüdern gibt ist mir schon bei extrem vielen Geschwistern aufgefallen. Es gibt immer einen der absolute Probleme hat (akne, ha, magerer körperbau) und einen der sich wesentlich besser entwickelt. Aufgefallen ist mir auch, dass in Familien mit Töchtern die Entwicklung der Söhne weitaus unkomplizierter stattfindet, sprich die Tatsache der Unterschiedlichkeit zwischen zwei Brüdern findet meines Erachtens nur in Familien statt, in der es nur Söhne gibt. Was mir neu ist, dass der zweit geborene Sohn meistens schlechter dran ist, bisher bin ich immer vom Erstgeborenen ausgegangen, ihr meintet bislang alle das Gegenteil.
Ein absolutes Phänomen und ich würde nur zu gerne wissen woran das liegt!!!


Naja jedenfalls komm ich jetzt gerade von der Blutabnahme nach Hause. Ich hab das zu diesem Zeitpunkt machen lassen, da zwischen 8-10 uhr die testo werte am höchsten sind. Ich hab jetzt auch jeden mist testen lassen, von leberwerte, nierenwerte, schilddrüse über mineralstoffzusammensetzung etc etc bis hin zu den ganzen testo-werten. meine güte, sie hat ganz schön viel blut abgenommen und mir war danach auch nicht so gut (ich kann blut eh nicht so gut sehen )

Irgendwo muss doch der Schlüssel zu finden sein, was mich und meinen Bruder so unterscheidet. Das krasseste wäre ja noch wenn ich meinen Bruder dazu bewegen könnte auch nochmal so eine Blutabnahme zu machen.

am donnerstag kommen die ergebnisse, ich werde euch unterrichten
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  #9 (permalink)  
Alt 12.08.2006, 22:47
 
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Weißt du, das Problem mit Dutasterid ist die hohe Halbwertszeit, es reichert sich verdammt hoch im Körper an - das macht eine kontrollierte Anwendung nahezu unmöglich. Anders bei FIN, nach 7 Tagen ist es angeblich restlos ausgeschieden, pilos (von alopezie.de) meint, man könne es 3 Wochen nehmen, dann 1 Woche Pause, um einer Upregulation entgegenzuwirken. So mache ich es auch.

Mach dir wegen HA nicht allzuviele Gedanken. Es gibt vielversprechende Mittel, die in naher Zukunft (5-10 Jahre) auf den Markt kommen. Außerdem stehen mehrere Firmen mit der Haarmultiplikation (hair cloning) kurz vor dem Durchbruch, eine ist sogar bei den klinischen Studien in Testphase 2 angelangt. Ich würd FIN auch am liebsten absetzen, obwohl ich null Probleme damit hab...aber es ist wie eine Sucht :?

Die Sache mit den Brüdern ist wirklich interessannt. Da sollte man ne Studie drüber machen *g* Sollte es etwa so sein, dass der "gute Saft" beim ersten Kind schon verschossen ist?
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  #10 (permalink)  
Alt 14.08.2006, 17:28
 
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LOL, ja der gute "Saft" *g* .. so langsam glaub ich auch das der verschossen wird.

Wenn ich jetzt einen Gramm Duasterid einnehmen würde , würde dieses gramm dann auch erst nach 5 Wochen zu 50 % abgebaut sein oder ?

Ich mach mir mit meinen Haaren eigentlich gar nicht so viele Sorgen, das ist nämlich noch voll und straff , außer ein paar kleine Geheimratsecken, mein cousin ist da viel ärmer dran, der ist gerade mal 19 jahre alt und hat schon ne halbglatze, wodrunter der auch psychisch ziemlich stark leidet.
Mein größtes Problem ist meine Haut und meine absolut magere Figur, ich strahle null Autorität aus als Spargeltarzan.

Ich fang an daran zu glauben das es wirklich der DHT Spiegel im Blut ist, der mich und meinen Bruder unterscheidet. Ich hatte zum Beispiel auch schon mit 13 jahren einen guten ausgeprägten Bart, mein bruder hat erst so mit 17-18 ein paar häarchen bekommen


Noch was zu meiner Psyche: Ich leider immer noch an sehr starkem sexuellen Trieb, und das mit 21. Mit 14-15 war es am schlimmsten, da konnte ich auch nach mehrmaliger Selbstbefriedigung immer noch weiter und ich hab auch jetzt noch eine extreme Potenz (6 stunden sex ist kein problem) und ein extremes verlangen. das kotzt mich total an. Ich kann nicht mal mich irgendwo gemütlich hinsetzen und ein buch lesen, ich muss immer unter leute sein.

Im Vergleich zu meinem Bruder war ich bislang auch immer der agressivere und der, der keinerlei kritik abkonnte, ich musste einfach immer meinen dickkopf durchsetzen und ich fand spass daran meine eltern an die decke gehen zu lassen , was mir aber bis heute immer noch starke schuldgefühle bereitet.

Irgendwas läuft bei mir nicht richtig, sowohl körperlich als auch psychisch. Und ich glaube es ist wirklich ein hormonelles problem.
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