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  #1 (permalink)  
Alt 17.04.2009, 16:41
 
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Standard Follikulitis von Innen behandeln

Hallo!

Ich hab mal wieder den Hautarzt gewechselt.

Diesmal (und das ist mal wirklich ganz was neues) diagnostizierte er mir keine Akne sondern eine Entzündung der Haarfollikel. Nachdem ich nun die zweite Creme von ihm verschrieben bekommen habe, habe ich im Internet mal nach alternativen Behandlungsmethoden geschaut und heraus gefunden, dass durch die Einnahme von rezeptfreien Mitteln auch eine Behandlung von innen möglich ist. Nur leider steht da nix genaueres...

Hat hier im Forum vielleicht jemand Erfahrungswerte, was die Behandlung und dergl. dieser Krankheit betrifft?

Bin für jede Info dankbar...
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  #2 (permalink)  
Alt 18.04.2009, 11:29
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Hi Monty

Hat dein HA einen Abstrich genommen und untersucht? Ist dein Oberkörper betroffen?

Eine sehr gute Zusammenfassung über folliculitis ist dieses Word-Document:
http://www.acne.org/messageboard/pos...atment.do.html

Innerlich kann man über eine Anti-Candida-Diät oder mit Nahrungsergänzungsmitteln wie Oregano-Öl oder Kokosnuss-Öl vllt. gegen die Pilze angehen.

(Nebenbei erwähnt: HÄ sind auch nur Menschen. Mein 1.HA im Febr. hat mir Keratose diagnostiziert. Nicht behandelbar hat er gesagt. Mein 2. HA hat gemeint ich hätte oberflächliche Akne, aber auch kurz was von Folliculitis gemurmelt. Nun habe ich meine Oberkörper-Akne nach 7 Wochen vorbeugender BPO-Behandlung fast zum Verschwinden gebracht. Und habe eben ganz normale komedonale Akne.)
__________________
Komedonale, nichtentzündliche Akne im Gesicht, auf Hals, Brust und Rücken. 1-2 mal im Monat ein zyklisch/hormonell bedingter Pickel-Schub.

vorbeugende BPO-Methode 2009
1. Iso-Therapie mit 20 mg/tgl. 2010
2. Iso-Therapie mit 5 mg/tgl. seit 04/2011 als Langzeit-Therapie
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  #3 (permalink)  
Alt 18.04.2009, 11:59
 
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Hi!

Ne, einen Abstrich hat er nicht genommen. Ich war jetzt zweimal da, beide male hat er sich meine Haut nur angeschaut (einmal kurz mit ner Lupe), und meinte, das keine Mitesser sondern eben nur entzündliche Haarfollikel zu sehen sind.

Betroffen ist bei mir der komplette Oberkörper inkl. Kopf- und Halsbereich. Arme sind nicht betroffen.

Durch Low-Carb hab ich schon ein wenig Besserung erzielt. Ich erzählte ihm auch, dass sich durch Einschränkung der Kohlenhydrate mein Hautbild bessert. Er allerdings könne das indirekt nur insofern nachvollziehen, als das sich durch diese Ernährungsweise der Säuremantel o. ä. meiner Hautoberfläche verändert und damit den Nährboden für die Keime verschlechtert.


Sollte ich den HA denn nochmal auf diese Abstrichuntersuchung hinweisen? Das müsste er doch eigentlich von allein wissen, oder nicht?

Ich hab nun so eine Cortisonhaltige Salbe bekommen, zögere aber son bissl davor, die anzuwenden. Das ist ja schließlich auch keine dauerhafte Lösung.
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  #4 (permalink)  
Alt 18.04.2009, 12:17
 
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Vorausgesetzt, dass bei mir auch die Akne auf diesem Candida-Pilz basiert, kann ich dann überhaupt mit Perocur (Hefekapseln) vorbeugen? Die nehme ich nämlich morgens und abends immer vor dem Essen ein. Oder ist das eine "positive" Hefeform, dir mir nicht schadet?

Hier mal ein Link zu diesen Perocur-Kapseln..

Perocur® forte Kapseln | NetDoktor.de

Gruß...
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  #5 (permalink)  
Alt 18.04.2009, 21:54
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KA ob ein Abstrich wirklich notwendig ist. Wenn es in etwa wie Akne aussieht ist es ja Pityrosporum Folliculitis.

Ich glaube auch, dass sich deine low-carb Ernährung positiv ausgewirkt hat. Schliesslich ist das eine gute anti-candida-Diät.

In dem Word-Dokument über folliculitis finde ich am wichtigsten den Ratschlag die Äusserliche (und innerliche) Behandlung von folliculitis zu rotieren, damit sich der Pilz nicht an die Behandlung gewöhnt.
Ähnlich wie bei Akne kann man entweder die Mittel vom HA benutzen oder frei verkäufliche Mittel verwenden.

Zum Waschen:
Ketoconazole (Nizoral, Ket-Shampoo)
Mandelsäure (Vivant (USA))
Salicylsäure (Eucerin hat Wachgels mit Salicylsäure)
Zink pyrithione (head&shoulders shampoo, ZNP Bar (USA))

Äusserlich:
Mandelsäure (Zeniac LP Creme, Zeniac Lösung, Vivant-Produkte (USA))
Propylene Glykol
Salicylsäure (auch in Zeniac enthalten, Lösung aus Apotheke)
Teebaumöl
Oreganoöl
Apfelessig

Innerlich:
Oreganoöl, Kokosöl, Olivenblatt, Knoblauch, Berberitze, Apfelessig, Neem

Auf die Nahrungsergänzung mit Hefe würde ich komplett verzichten! Du möchtest ja deinen Hefepilz nicht mästen.
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  #6 (permalink)  
Alt 19.04.2009, 00:34
 
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Danke erstmal für deine Antworten. Hast mir schon mal ein ganzes Stück weiter geholfen.

Bei der innerlichen Behandlung mit Perocur bin ich mir noch nicht ganz schlüssig. Hefe ist doch nicht gleich Hefe, oder?

Perocur ist das gleiche Präparat wie Perenterol und dient dem Aufbau einer gesunden Darmflora. Wäre wirklich mal interessant zu wissen, ob des nun ein Für- oder Gegenspieler des Candida-Pilzes ist???? Im Netz kann ich dazu leider nix finden...
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  #7 (permalink)  
Alt 19.04.2009, 10:51
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Hi

in dem link von perocur steht ja auch etwas dazu:

Zitat:
Wechselwirkungen
Antipilzmittel beeinträchtigen die Wirkung der Hefepilze.
Somit macht es schon mal keinen Sinn die med. Hefe einzunehmen während man folliculitis mit antifungalen Mitteln behandelt.
Im Word-Doc steht als Ernährungsempfehlung so weit wie möglich auf Hefe, Zucker und Alkohol zu verzichten.
Folliculitis kann sehr hartnäckig sein und erneut nach einer Behandlung wieder eintreten.
Aus diesem Grund: Perocur gleich in die Tonne kloppen. Schad ums Geld. Aber es würde bei dir mehr schaden als nützen.
Wenn du etwas zum darm-unterstützen machen möchtest: Probiotische Kulturen, Heilerde, Inulin, ...?

Vllt. magst du dich mit zoccer austauschen. http://www.aknewelt.de/forum/anfaeng...tml#post107017 Er hat pityriasis versicolor. Ebenfalls eine Pilzerkrankung der Haut.

lg
Goldie
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  #8 (permalink)  
Alt 19.03.2012, 19:03
 
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Hallo,

Zitat:
Zitat von Monty Beitrag anzeigen
Diesmal (und das ist mal wirklich ganz was neues) diagnostizierte er mir keine Akne sondern eine Entzündung der Haarfollikel.
ich denke, dass ich dasselbe Problem hab. Viele juckende pusteln auf dem Kopf. Leider ist das Word Dokument auf dem Link nicht mehr vorhanden. Könntest du mir sagen, was damals bei dir erfolgreich war. Das einzige, was ich zurzeit mache ist mir die Haare mit Teebaumöl Shampoo zu waschen.

Wäre nett wenn du dich nochmal melden könntest oder irgend jemand der Ahnung von Follikulitis hat.

Danke
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  #9 (permalink)  
Alt 19.03.2012, 23:09
 
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zur Symptombehandlung kann ich regelmäßiges, nicht zu intensives Reinigen empfehlen.

Ich wasche Schweiß zügig ab, zwischendurch mit Wasser, Handtuch und nachdem Sport halt in der Dusche.

Mützen, Helme, Haargel, etc. könnten auch ne Rolle spielen.

z.B. Salzseife am Körper und bei ganz kurzen Haaren prima (mein Tipp)

Anti-Schuppen-Shampoos sind mir leider zu aggressiv, meine Haut ist danach sehr trocken

Vollständige Heilung ist meiner Meinung nach nur möglich, wenn man seinen gesamten Organismus wieder hinbekommt. Stichwort: pufas, Schilddrüse, Ray Peat, Darm, und und und
Erfordert leider viel Arbeit.
__________________
früher: schwere Akne, zig Präparate, vor 6 Jahren Iso (starke Nebenwirkungen, teils noch nach Absetzen), mit der Zeit eine "andere" Haut: sehr empfindlich, trocken, Mitesser, seb.Ex ?, neigt weiterhin zu Entzündungen, dazu Unverträglichkeiten (Fruktose, Histamin, Sorbit, etc.)
aktuell: Ernährung nach Ray Peat = gesund, zufrieden und gute Haut
Gesicht + Haare: Kaolin/Lavaerde, keine Creme, Manukaöl Körper: Waldfussel's Salzseife pur, milch&honig
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  #10 (permalink)  
Alt 20.03.2012, 19:20
 
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@ Tensing
So ein Quatsch das ist eine Veranlagungssache was bei sau vielen auftritt vorallem Männern.

Das richtige Mittel gefunden und man hat damit wenn überhaupt nur noch wenig zu tun .
Mein Gott überleg dir doch mal was denn beim einwachsen von Haaren passiert??!!
Und dann erzähl doch keinen vom gesamten Oraganismus wieder hinbekommen das ist doch keine schwere Krankheit oder willst du mir erzählen das fast die Hälfte aller Männer ihren Organismus wieder hinbekommen müssen.
Oh man
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