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Hallo Leute.
Ich leide seit meinem 20. Lebensjahr unter Akne. Angefangen hat es sogar unter der Pille Valette, die ja eigentlich Pickeln entgegenwirken soll. Daraufhin hab ich jahrelang die Diane genommen - keine Wirkung. Von Dezember 2004 bis Juni 2005 habe ich Aknenormin eingenommen. Leider weiß ich die genaue Dosis nicht mehr. Ich kann mich nur noch daran erinnern, wie schlecht es mir dabei ging und wie sehr ich gelitten habe. Ich hatte daraufhin zwar schöne Haut, aber körperlich war ich kaputt. Seit über einem Jahr nehme ich nun auch keine Pille mehr. Und was musste unweigerlich kommen? Die Akne ist nun schlimmer als jemals zuvor! Und dabei bin ich jetzt 27 Jahre alt und so langsam kommt auch der Kinderwunsch... Jetzt weiß ich momentan überhaupt nicht weiter. Wie ihr euch vorstellen könnt, hab ich schon alles ausprobiert - keine Chance auf Besserung der Haut. Außerdem mach ich mir ziemliche Sorgen bezüglich dem Kinderwunsch. Die Aknenormin-Einnahme ist jetzt gerade mal gute 2 Jahre her. Darf ich ohne Bedenken schwanger werden? |
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Ansonsten kann ich dir nur raten deine Ernährung ein wenig zu ändern: - Wasser statt Limonade - Butter statt Margarine - Graubrot statt Weißbrot - gezuckerte Speisen (Marmelade, Süßigkeiten) meiden. Besser mehr fettiges Fleisch essen, dafür Kohlenhydrate einschränken. Alle anderen Mittel, Cremes, Gels, Peelings, Anitbiotika und sogar Iso behandeln nicht die unmittelbare Ursache der Akne, also spar dir das Geld, die Nebenwirkungen und den Aufwand... An Nahrungsergänzungsmitteln kannst du es noch mit - Zink 15 mg täglich und nicht mehr - Vitamin K2 1mg täglich - Vitamin D mit 2000 Einheiten im Sommer wenn du nicht in der Sonne warst und im Winter täglich 5000 Einheiten probieren...
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Das ist natürlich ziemlich hart muss ich sagen. Isotretinoin kommt für dich wohl nicht mehr in Frage. Bezüglich Kinderwunsch dürfte die Aknenormin Einnahme aber eigentlich kein Problem mehr darstellen. Nach medizinischen Erkenntnissen ist der Wirkstoff nach 4 Wochen so stark abgebaut, dass er keinen Einfluss mehr hat auf die Entwicklung des Fötus.
Was Fred2k1 im Endeffekt anspricht, ist eine Low-Carb Diät. Wie konsequent du sie durchziehen willst, musst du selbst entscheiden. Informier dich aber bitte zuerst gründlich! Lies insbesondere diesen Thread durch: http://www.aknewelt.de/forum/viewtopic.php?t=2009 Hat bei einigen Leuten viel geholfen. Ansonsten fällt mir nicht mehr viel ein, evtl. diese Laserbehandlung, die aber nur in München und in Berlin angeboten wird und ziemlich teuer ist... |
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Während der Pubertät fällt man übrigens zwangsläufig in so eine Phase, da ohne Insulinresistenz die Geschlechtsorgane nicht ausgebildet werden kann. Zudem ist Insulinresistenz meistens ein Zeichen von höherem oxidativem Stress (sprich entzündliche Vorgänge). Und wenn dem so ist bleibt einem nicht viel mehr übrig als entweder Kohlenhydrate zu reduzieren, den oxidativem Stress zu beenden (also antioxidative Sachen einnehmen: Zum Beispiel schlechte Fette meiden die reaktionsfreudig sind, gute Fette fördern) oder Sachen einnehmen die das Insulin wirksamer machen. Übrigens Insulin intravernös, Insulinsensitizer und Insulin-Sekretionsförderer helfen gegen Akne und werden teils sogar vom Hautarzt verschrieben (Insulinsekretionsförderer...) Achja was ich noch so nebenbei anmerken wollte: Die Sache warum Isotretenoin gegen Akne hilft ist die , dass die Vitamin-A-Säure einen bestimmten Stoff (IGF-BP3) im Blutserum erhöht, dadurch werden die katastrophalen Folgen der Insulinresistenz umgangen. Aber die Dinge die ich hiergenannt habe, sind teils schulmedizinisch nicht belegt, kommt aber vielleicht noch.
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sonst wird einem doch immer eingebleut, dass isotretinoin die talgdrüsen verkümmern lässt und auch sonst aufs endo- und exokrine system einwirkt.
wenn nur der oxidative stress gelindert würde, weshalb verkleinern sich dann die talgdrüsen (große talgdrüsen heißen ja nicht gleich entzündung)? was genau der vorgang ist, wollte ich eh immer mal wissen. |
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Danke für alle Antworten bisher!
Das ist ja sehr interessant, was du da schreibst, Fred2k1! Sprichst du da zufälligerweise AGS an? Ich selbst hege den Verdacht ja schon seit einigen Jahren, dass ich heterozygoter Träger bin... Nur wollte ich es immer nicht wahrhaben und hab immer versucht, es weit wegzuschieben. Wegen der Insulinresistenz: Übergewichtig bin ich nicht. BMI von 23, also ziemlich normal. Mein Hormonstatus war eigentlich völlig in Ordnung. Also nix mit erhöhten Androgenen oder verschobenem LH-FSH-Quotient. Kann AGS trotzdem in Frage kommen? Hab nächste Woche nochmal einen Termin beim Endokrinologen. |
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