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Man sagt ja immer, dass es bei Süßem etc hauptsächlich der raffinierte Zucker ist, der Akne verursacht. Ich versuche zur Zeit, meinen Zuckerkonsum so weit wie möglich einzuschränken und ersetze Zucker durch Honig oder Fructose.
Aber was ist eigentlich mit braunen Zucker bzw dem sogenannten Vollrohrzucker? Ist der irgendwie gesünder als der weiße oder ist das im Grunde egal? Ich meien, an dem ist doch nichts groß anders, nur dass eben diese "Schale" noch dran ist... aber andererseits ist doch z.B. auch Vollkornmehl viel besser als Weißmehl. Was meint ihr dazu? |
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Zu braunem Zucker kann ich nichts sagen, aber du könntest es auch mal mit Traubenzucker versuchen
![]() Vorteile: - schmeckt besser - ist gesünder - hat einen höheren GI - der Körper muss den Traubenzucker nicht mehr umwandeln - und ist besonders bei sportlichen Aktivitäten ideal Geändert von haibara-san (12.03.2009 um 14:13 Uhr) |
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Zitat:
Wenn du Sport machst, ist der hohe GI von Vorteil, da es sehr schnell Energie liefert. Allerdings fällt es auch wieder schnell. Ich benutze Traubenzucker als besonderen Kick während sportlicher Aktivitäten. Wegen des schnellen Falles eignen sich Zuckerarten nicht für den ganzen Tag, da ist Getreidestärke (Reis, Nudeln, Kartoffeln,...) empfehlenswert. Der Insulinspiegel steigt zwar nicht so schnell, daher sinkt er aber auch nicht so schnell. Ich ernähre mich gerenell high-carb-mäßig. Damit fühle ich mich am besten und meine Haut wird dadurch nicht schlechter, sondern besser. Je mehr Kohlenhydrate ich zu mir nehme, desto schneller heilen auch meine Rötungen ab. |
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Ich kann mir vorstellen, dass das für Sport gut ist, aber ich hab eben mal gelesen, dass es genau das ist, was Pickel verursacht, wenn der Insulinspiegel zu schnell ansteigt. Deshalb sollte man sich bei Akne generell von Sachen ernähren, die einen niedrigen GI haben, also mehr Vollkorn statt Weißmehl z.B., und genau deshalb soll man ja auch keinen raffinierten Zucker essen. In dem Fall wäre ja auch der Traubenzucker für mich eher kontraproduktiv. Von low carb halte ich übrigens auch nichts, angesichts der Tatsache, dass ich auch regelmäßig Sport mache und nur wenig Fleisch esse, wüsste ich auch nicht, was ich essen sollte, ohne Brot, Kartoffeln, Nudeln etc. Ich versuche eben nur, so viel Vollkorn wie möglich zu essen, ich esse überhaupt kein Weißbrot mehr, auch kein Baguette oder Kuchen, nur auf normale Hartweizengrießnudeln kann ich nicht ganz verzichten.
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Kann ich nicht bestätigen. Dann müsste ich ja eine richtig derbe Pickelfresse haben
![]() Ich ernähre mich zwar auch überwiegend von Vollkorn, aber außer beim Sport macht es keinen Unterschied für mich aus. Ich halte überhaupt nichts von dem Gelaber "Wenn du Akne hast, darfst du das nicht.... Das kannst du essen, das nicht!...... Das hier fördert dicke Pickel!..... Esse lieber das da.... Und dies hier solltest du auch sein lassen." Wer auch immer schreibt, dass ein bestimmtes Lebensmittel Akne verschlimmert, sollte eins nicht vergessen: Jeder Mensch ist anders! Dann bekommt eben der eine Pickel durch Zucker, der andere nicht. Der eine durch Gewürze und der andere wieder nicht. Bloß weil man bei sich beobachtet, dass z.B. Senf Pickelschübe verursacht hat, ist es noch lange kein Grund zu behaupten, dass Senf Pickel verursacht. Es soll (bzw. MUSS) doch jeder für sich selber testen, was gut für ihn ist und was nicht. Von daher schlage ich vor, du probierst es mal mit dem Traubenzucker. Und wenn es negative Auswirkungen hat, lass es sein und steige wieder um.
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Dass jeder anders ist, stimmt sicher, aber ich hab noch nie über längere Zeit irgendein Lebensmittel weggelassen, kann also nicht wissen, ob irgendeines bei mir Akne verursacht. Weiß auch nicht, ob ich auf Dauer die Disziplin hätte... andererseits gab es bei mir auch Zeiten, in denen ich keine Akne hatte und mich auch normal ernährt hab, muss also eigentlich an was anderem liegen... ach, ich weiß nicht, aber ich glaub ich bleib jetzt erstmal bei meinem Honig statt Zucker...
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Halt Dich einfach an die http://www.glyx-tabelle.de/
, damit fährt man ganz gut! Allerdings ist die "glykämische Theorie" bezügl. Akne im Low-Carb-Thread relativiert worden und nicht mehr so von Bedeutung! Ansonsten hier etwas zum Thema Energie/Sport/Brotaufstrich: http://www.dk-content.de/bike/pdf-archiv/sonstiges/brotaufstrich.pdf Ich finde aber man gewöhnt sich schnell an einem weitestgehend zuckerfreiem Leben (ausgenommen Früchte oder Schorle), genauso wie man sich schnell wieder an "Süssigkeiten" gewöhnt. Ab und zu mal ein Eis oder ein Stück Kuchen bei Mama, das geht schon. Habe hier bei mir entöltes zuckerfreies Schokoladenpulver von Rapunzel, davon nasche ich öfters pur und es schmeckt auch ohne Zucker gut. Wer spezielle Milchprodukte verträgt (Butter, Jogurt, Milch, Sahne) kann es super damit mischen. Manche hier gönnen sich ab und zu mal auch Diät-Schokolade mit Fruktose oder sehr hochprozentige Edelschokolade. Es ist schon ein Unterschied ob man sich jeden Tag nen Liter O-Saft oder Cola reinknallt + jede Menge Süssigkeiten oder sich bewusst ernährt! Auswirkungen auf Aknezustand 1: Am J Clin Nutr. 2007 Jul;86(1):107-15. A low-glycemic-load diet improves symptoms in acne vulgaris patients: a randomized controlled trial. Smith RN, Mann NJ, Braue A, Mäkeläinen H, Varigos GA. School of Applied Sciences, RMIT University, Melbourne, Australia. robyn.smith@rmit.edu.au BACKGROUND: Although the pathogenesis of acne is currently unknown, recent epidemiologic studies of non-Westernized populations suggest that dietary factors, including the glycemic load, may be involved. OBJECTIVE: The objective was to determine whether a low-glycemic-load diet improves acne lesion counts in young males. DESIGN: Forty-three male acne patients aged 15-25 y were recruited for a 12-wk, parallel design, dietary intervention incorporating investigator-blinded dermatology assessments. The experimental treatment was a low-glycemic-load diet composed of 25% energy from protein and 45% from low-glycemic-index carbohydrates. In contrast, the control situation emphasized carbohydrate-dense foods without reference to the glycemic index. Acne lesion counts and severity were assessed during monthly visits, and insulin sensitivity (using the homeostasis model assessment) was measured at baseline and 12 wk. RESULTS: At 12 wk, mean (+/-SEM) total lesion counts had decreased more (P=0.03) in the low-glycemic-load group (-23.5 +/- 3.9) than in the control group (-12.0 +/- 3.5). The experimental diet also resulted in a greater reduction in weight (-2.9 +/- 0.8 compared with 0.5 +/- 0.3 kg; P<0.001) and body mass index (in kg/m(2); -0.92 +/- 0.25 compared with 0.01 +/- 0.11; P=0.001) and a greater improvement in insulin sensitivity (-0.22 +/- 0.12 compared with 0.47 +/- 0.31; P=0.026) than did the control diet. CONCLUSION: The improvement in acne and insulin sensitivity after a low-glycemic-load diet suggests that nutrition-related lifestyle factors may play a role in the pathogenesis of acne. However, further studies are needed to isolate the independent effects of weight loss and dietary intervention and to further elucidate the underlying pathophysiologic mechanisms. Auswirkungen auf Hautfettzusammensetzung 1: J Dermatol Sci. 2008 Apr;50(1):41-52. Epub 2008 Jan 4. The effect of a low glycemic load diet on acne vulgaris and the fatty acid composition of skin surface triglycerides. Smith RN, Braue A, Varigos GA, Mann NJ. School of Applied Sciences, RMIT University, GPO Box 2476V, Melbourne, Victoria 3001, Australia. robyn.smith@rmit.edu.au <robyn.smith@rmit.edu.au> BACKGROUND: Dietary factors have long been implicated in acne pathogenesis. It has recently been hypothesized that low glycemic load diets may influence sebum production based on the beneficial endocrine effects of these diets. OBJECTIVE: To determine the effect of a low glycemic load diet on acne and the fatty acid composition of skin surface triglycerides. METHODS: Thirty-one male acne patients (aged 15-25 years) completed sebum sampling tests as part of a larger 12-week, parallel design dietary intervention trial. The experimental treatment was a low glycemic load diet, comprised of 25% energy from protein and 45% from low glycemic index carbohydrates. In contrast, the control situation emphasized carbohydrate-dense foods without reference to the glycemic index. Acne lesion counts were assessed during monthly visits. At baseline and 12-weeks, the follicular sebum outflow and composition of skin surface triglycerides were assessed using lipid absorbent tapes. RESULTS: At 12 weeks, subjects on the experimental diet demonstrated increases in the ratio of saturated to monounsaturated fatty acids of skin surface triglycerides when compared to controls [5.3+/-2.0% (mean+/-S.E.M.) vs. -2.7+/-1.7%, P=0.007]. The increase in the saturated/monounsaturated ratio correlated with acne lesion counts(r=-0.39, P=0.03). Increased follicular sebum outflow was also associated with an increase in the proportion of monounsaturated fatty acids in sebum (r=0.49, P=0.006). CONCLUSION: This suggests a possible role of desaturase enzymes in sebaceous lipogenesis and the clinical manifestation of acne. However, further work is needed to clarify the underlying role of diet in sebum gland physiology. Auswirkungen auf Hormonstatus 1: Mol Nutr Food Res. 2008 Jun;52(6):718-26. A pilot study to determine the short-term effects of a low glycemic load diet on hormonal markers of acne: a nonrandomized, parallel, controlled feeding trial. Smith R, Mann N, Mäkeläinen H, Roper J, Braue A, Varigos G. School of Applied Sciences, RMIT University, Melbourne, Australia. robyn.smith@rmit.edu.au Observational evidence suggests that dietary glycemic load may be one environmental factor contributing to the variation in acne prevalence worldwide. To investigate the effect of a low glycemic load (LGL) diet on endocrine aspects of acne vulgaris, 12 male acne sufferers (17.0 +/- 0.4 years) completed a parallel, controlled feeding trial involving a 7-day admission to a housing facility. Subjects consumed either an LGL diet (n = 7; 25% energy from protein and 45% from carbohydrates) or a high glycemic load (HGL) diet (n = 5; 15% energy from protein, 55% energy from carbohydrate). Study outcomes included changes in the homeostasis model assessment of insulin resistance (HOMA-IR), sex hormone binding globulin (SHBG), free androgen index (FAI), insulin-like growth factor-I (IGF-I), and its binding proteins (IGFBP-I and IGFBP-3). Changes in HOMA-IR were significantly different between groups at day 7 (-0.57 for LGL vs. 0.14 for HGL, p = 0.03). SHBG levels decreased significantly from baseline in the HGL group (p = 0.03), while IGFBP-I and IGFBP-3 significantly increased (p = 0.03 and 0.03, respectively) in the LGL group. These results suggest that increases in dietary glycemic load may augment the biological activity of sex hormones and IGF-I, suggesting that these diets may aggravate potential factors involved in acne development. Geändert von pm2 (08.09.2010 um 10:59 Uhr) |
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