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Alt 12.01.2005, 00:25
 
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Ausrufezeichen Sammelthema Ernährung (ehemals: Das Low-Carb-Thema)

Achtung (Anmerkung von Gabriel): Dieses Thema beschäftigt sich nicht mehr mit der Low-Carb-Ernährung im Einzelnen, sondern allgemein mit einer optimalen Ernährung bei Akne. Viele der ersten Autoren und Teilnehmer sind in späteren Jahren von der Low-Carb-Ernährung abgerückt bzw. führen diese nur noch in modifizierter Form durch. Weisheit erlangt nur der, der dieses Thema vollständig durchliest (oder von hinten nach vorne).
Der ursprüngliche Name dieses Themas lautete: "Reine Haut durch kohlenhydratarme Ernährung
"

_____________________________________________

Liebe Aknebetroffene


Dieser Thread erfreut sich nun schon seit über 2 ½ Jahren reger Beliebtheit. Sein Umfang ist mittlerweile auf über 130 Seiten angewachsen. Neuankömmlinge, die die Diskussion nicht von Anfang an verfolgt haben, beklagen sich regelmässig über die Unübersichtlichkeit dieses Threads und fühlen sich von der Informationsfülle abgeschreckt. Da ich von der Wichtigkeit dieses Threads aber nach wie vor sehr überzeugt bin und ich es leid bin, die ewiggleichen Anfängerfragen zu beantworten, habe ich mich nun endlich dazu durchgerungen, eine kleine FAQ zu schreiben. Wer in diesem Thread mitdiskutieren will, sollte unbedingt diese FAQ gelesen haben. Das ist das absolute Minimum, das ich verlange! Diese FAQ gibt aber nur einen groben Überblick und kann die Lektüre des ganzens Threads bzw. der empfohlenen Bücher (von denen später zu sprechen sein wird) nicht ersetzen.


Was ist die kohlenhydratarme Ernährung?

Die kohlenhydratarme Ernährung ist eine Ernährungsweise, bei der der Anteil an Kohlenhydraten in der täglichen Nahrung reduziert wird. "Kohlenhydrate" heissen auf Englisch "Carbohydrates" oder abgekürzt "Carbs". In Amerika ist die kohlenhydratarme Ernährung deshalb als Low-Carb-Diet bekannt geworden, und auch im deutschen Sprachraum hat sich dieser Begriff eingebürgert. In diesem Thread haben wir oft auch einfach die Abkürzung "LC-Diät" verwendet. Viele Leute, die das Wort "Diät" hören, denken zunächst an Gewichtsabnahme und Einschränkung der Nahrungszufuhr. Ich muss deshalb gleich vorweg betonen, dass wir hier das Wort "Diät" in seiner ursprünglichen Bedeutung gebrauchen, nämlich als eine bestimmte Ernährungsweise, die das Ziel hat, Krankheiten zu behandeln bzw. das Risiko für zukünftige Krankheiten zu senken.


Was sind Kohlenhydrate?

Es gibt in unserer täglichen Nahrung drei Arten von Stoffen, aus denen wir hauptsächlich Energie beziehen: Kohlenhydrate, Eiweisse (auch Proteine genannt) und Fette. Man nennt diese Stoffe auch "Makronährstoffe". Es gibt auch sog. "Mikronährstoffe". Das sind dann die Vitamine und Mineralien.

Die drei Makronährstoffe unterscheiden sich in ihrer Energiedichte. Während ein Gramm Fett etwa 9 Kilokalorien enthält, liefern Proteine und Kohlenhydrate nur etwa 4 Kilokalorien pro Gramm.

Kohlenhydrate sind wasserlösliche Verbindungen aus Kohlenstoff und Wasser. Die hauptsächlichen Kohlenhydrate der Nahrung sind einfache Zucker (sog. Monosaccharide), Zweifachzucker (Dissacharide) und komplexe Kohlenhydrate (Polysaccharide).

Zu den Einfachzuckern gehören Glukose (Traubenzucker), Fruktose (Fruchtzucker), Galactose (Bestandteil des Milchzuckers) und noch ein paar weitere Arten wie Mannose, Xylose, Fucose etc., die jedoch mengenmässig in unserer Nahrung keine grosse Rolle spielen.

Zweifachzucker (Disaccharide) sind Zuckerarten, die aus zwei Molekülen von Einfachzuckern bestehen. Die wichtigsten sind Haushaltszucker (auch Sucrose oder Saccharose genannt), Milchzucker (Lactose) und Malzucker (Maltose). Haushaltszucker besteht aus Fructose plus Glucose, Milchzucker aus Glucose plus Galactose und Maltose aus zwei Glucose-Molekülen.
Komplexe Kohlenhydrate (Polysaccharide) sind längere Ketten von Einfachzuckern. Hierzu gehören Stärke, Dextrine und Ballaststoffe.

Alle Kohlenhydrate müssen im Darm in ihre Einfachzucker zerlegt werden, damit sie aufgenommen werden können. D.h. wenn ich einen Teller Teigwaren (was viel Stärke bzw. Glucose-Ketten enthält) esse, kommt im Endeffekt das gleiche im Blut an, wie wenn ich einen Teller Traubenzucker essen würde, nämlich Glucose (von den Vitaminen und Mineralien, die es in der Pasta noch hat, mal abgesehen).
Ballaststoffe sind Ketten von Einfachzuckern, die von unseren Verdauungsenzymen nicht gespalten werden können und deshalb unverdaut in den Dickdarm gelangen, wo sie von Bakterien zersetzt werden. Die Bakterien wandeln die Ballaststoffe in kurzkettige Fettsäuren um, die von der Dickdarmschleimhaut aufgenommen werden können und zum Teil als Energie genutzt werden.

Etwa die Hälfte der verwertbaren Kohlenhydrate sind bei üblicher Ernährung Ein- und Zweifachzucker. Diese kommen vor allem in Süssigkeiten, Desserts, Kuchen, Soft-Drinks, Früchten, Fruchtsäften, aber auch in geringen Mengen in der Milch und in Gemüsen vor. Die andere Hälfte der verfügbaren Kohlenhydrate entfällt bei üblicher Ernährung auf Polysaccharide, d.h. vorwiegend Stärke. Zu den stärkereichen Lebensmitteln gehören Getreide (Reis, Weizen, Mais, Hafer usw.), Getreideprodukten (Brot, Backwaren, Pasta, Corn-Flakes usw.), Kartoffeln (inkl. Chips, Pommes usw.), Gemüse (vor allem Hülsenfrüchte wie Erbsen, Linsen, rote Bohnen usw.) und bestimmte Früchte (wie z.B. Bananen). Auch einzelne Nussarten enthalten ziemlich viel Stärke.

Die Kohlenhydrate liefern bei der in Deutschland üblichen Ernährung den Hauptteil der Kalorien. Gemäss einem aktuellen Lehrbuch der Ernährungsmedizin decken 15-25 jährige deutsche Jugendliche durchschnittlich etwa 47% ihrer Kalorien über Kohlenhydrate. Die gleiche Gruppe deckt etwa 13.5% ihrer Kalorien über Eiweiss und etwa 35.5% über Fett. Aufmerksame Leser haben vielleicht gemerkt, dass diese drei Zahlen zusammen nicht 100% ergeben. Das liegt daran, dass auch Alkohol und organische Säuren zu einem geringen Teil zur Energiedeckung beitragen.

Die deutsche Gesellschaft für Ernährung (DGE) und andere grosse Ernährungs-Fachverbände empfehlen mindestens 55% der Kalorien in Form von Kohlenhydraten zu decken. Weiter empfehlen sie den Fett-Energieanteil auf 25-35% und den Eiweiss-Energieanteil auf 12-13% zu beschränken. Gemäss der deutschen Gesellschaft für Ernährung isst die Allgemeinbevölkerung also eher zu wenig Kohlenhydrate und zu viel Fett. Der angeblich zu hohe Fettkonsum (besonders der Konsum von tierischen Fetten) wird für zahlreiche Zivilisationsleiden, wie Übergewicht, Diabetes, Herzinfarkt und Krebs verantwortlich gemacht. (Es wird später zu zeigen sein, dass diese These nicht gerechtfertigt ist.)

Anhänger der kohlenhydratarmen Ernährung sehen die Sache genau umgekehrt. Der Hauptschuldige an zahlreichen ernährungsbedingten Krankheiten ist für sie nicht das Fett (auch nicht das tierische!) sondern vor allem der hohe Kohlenhydratkonsum. Anhänger der kohlenhydratarmen Ernährung sind deshalb der Ansicht, dass der Kohlenhydrat-Energieanteil der Nahrung nicht noch weiter erhöht, sondern im Gegenteil drastisch reduziert und dafür der Fettanteil erhöht werden müsste. Während die DGE überwiegend pflanzliche Nahrung empfiehlt und eine hohe Zufuhr von tierischen Fetten und Proteinen als ungesund erachtet, sind diese bei der kohlenhydratarmen Ernährung gerade die Grundlage der Ernährung. Die kohlenhydratarme Ernährung steht deshalb in einem fundamentalen Widerspruch zu den offiziellen Empfehlungen der Fachgesellschaften und wird in der Regel von diesen auch scharf kritisiert. Wer diese Ernährungsweise befolgt, muss sich darauf gefasst machen, in seinem Umfeld auf Kritik zu stossen. Es ist deshalb unabdingbar, sich ausreichend über diese Ernährungsweise zu informieren, um einerseits diesen Vorwürfen standhalten zu können und andererseits die nötige Motivation aufzubringen, diese Ernährungsweise längere Zeit durchzuführen. Ich werde später zeigen, welche Argumente normalerweise gegen die kohlenhydratarme Ernährung ins Feld geführt werden und warum diese, obwohl sie oft namhaften Autoritäten der Ernährungslehre vertreten werden, einer genauen wissenschaftlichen Überprüfung nicht stand halten. Ich möchte vorerst nur festhalten, dass wir es hier mit einer sog. "Aussenseiterdiät" zu tun haben, die - wenn auch gut begründbar - sehr umstritten ist.


Gibt es einen Beweis, dass die kohlenhydratarme Ernährung gegen Akne hilft?

Ich bin mir bewusst, dass die bisherige Einführung eher trockene Theorie war. Um den Leser dennoch bei der Stange zu halten, möchte ich nun zuerst auf die Frage eingehen, die wohl am meisten interessiert: Die Frage nach der Wirksamkeit.

Gerade kürzlich ist die erste wissenschaftliche Studie publiziert worden, die diese Frage untersucht hat. Click hier:
A low-glycemic-load diet improves symptoms in acne vulgaris patients: a randomized controlled trial.

An dieser Studie haben 43 Leute mit leichter bis mittelgradig ausgeprägter Akne teilgenommen. Die Teilnehmer wurden in zwei Gruppen eingeteilt. 23 Leute (Versuchgruppe) ernährten sich während 12 Wochen kohlenhydratreduziert und dafür proteinreicher. Die anderen 20 Leute (Kontrollgruppe) mussten ihre gewohnte Ernährung beibehalten.
Die Kohlenhydratrestriktion der Versuchsgruppe war jedoch im Vergleich zu üblichen kohlenhydratarmen Diäten relativ gering. Anstatt der gewohnten 49% der Kalorien bezogen sie "nur" noch 44% der Kalorien aus Kohlenhydraten. Die Kohlenhydrate wurden auch nicht zu Gunsten von mehr Fett, wie dies bei den meisten kohlenhydratarmen Diäten der Fall ist, reduziert, sondern zu Gunsten von mehr Proteinen. Die Versuchsgruppe musste aber nicht nur die Menge der Kohlenhydrate reduzieren, sondern wurde auch angehalten, weniger raffinierte Kohlenhydrate zu essen, d.h. weniger Weissmehl und dafür mehr Vollkorn. Nach 12 Wochen war sowohl bei der Kontroll- als auch bei der Versuchsgruppe eine signifikante Abnahme der Akne zu verzeichnen. Die Abnahme war bei der Versuchsgruppe aber signifikant stärker als bei der Kontrollgruppe. Der Grund warum bei beiden Gruppen, die Akne abgenommen hat, ist wahrscheinlich der, dass beide Gruppen gleichzeitig ein Standardmittel für die äussere Behandlung nehmen mussten. Auch wenn die Kohlenhydratrestriktion in dieser Studie vergleichsweise gering war, hat diese Studie doch erstmals klar gezeigt, dass eine Reduzierung der Kohlenhydratzufuhr gegen Akne helfen kann.

Ein viel stärkeres Argument als diese eine Studie, liefern aber die zahlreichen, praktisch durchgehend positiven Erfahrungsberichte, die man verstreut auf verschiedenen Foren des Internets (inklusive diesem Forum hier) nachlesen kann. Als ich vor 2 ½ Jahren diesen Thread erstellte und nach Beweisen für die Wirkung der kohlenhydratarmen Ernährung suchte, habe ich verschiedene LC-Foren und Newsgroups nach Berichten zu Hautveränderungen abgesucht. Die positiven Berichte, die ich damals fand, waren so zahlreich und überwältigend positiv, dass ich es kaum glauben konnte. Besonders ergiebig hat sich die Google-Newsgroups-Suche erwiesen. Es handelt sich leider um englischsprachige Berichte. Sie sind aber mehrheitlich leicht verständlich geschrieben. Ich habe versucht bei dieser Suche möglichst objektiv zu bleiben und auch Berichte von Hautverschlechterungen zu berücksichtigen. Es gab jedoch nur ganz wenige negative Fälle und bei diesen handelte es sich vorwiegend um eine vorübergehen de Anfangsverschlechterung.


Positive Berichte:

Bericht 1
Bericht 2
Bericht 3
Bericht 4
Bericht 5
Bericht 6
Bericht 7
Bericht 8
Bericht 9
Bericht 10
Bericht 11
Bericht 12
Bericht 13
Bericht 14
Bericht 15
Bericht 16
Bericht 17
Bericht 18
Bericht 19
Bericht 20
Bericht 21
Bericht 22
Bericht 23
Bericht 24
Bericht 25
Bericht 26
Bericht 27
Bericht 28
Bericht 29
Bericht 30
Bericht 31
Bericht 32
Bericht 33
Bericht 34
Bericht 35
Bericht 36
Bericht 37
Bericht 38
Bericht 39
Bericht 40
Bericht 41
Bericht 42
Bericht 43



Negative Berichte

Bericht 1
(Akne wurde schlechter, aber er schreibt auch, er hätte sich nicht immer an die Diät gehalten)
Bericht 2
(Akne wurde schlechter, kein Grund ersichtlich)
Bericht 3
(keine Verbesserung, aber erst seit 4 Wochen auf der Diät)
Bericht 4
(Akne wurde am Anfang schlechter)
Bericht 5
(Akne wurde am Anfang schlechter)
Bericht 6
(Akne wurde am Anfang schlechter, aber dann besser)
Bericht 7
(Akne wurde am Anfang besser, aber dann besser)
Bericht 8
(Akne wurde am Anfang besser, aber dann besser)


Wie gesagt, habe ich diese Suche vor etwa 2 ½ Jahren durchgeführt. Mittlerweile dürften noch viele weitere Fälle hinzugekommen sein. Ziemlich schlagend sind auch die Erfahrungsberichte auf einem deutschsprachigen Low-Carb-Forum. Ich empfehle nachdrücklich folgende Threads zu lesen:

http://www.lowcarbforum.de/wbb2/thre...did=15187&sid=
http://www.lowcarbforum.de/wbb2/thre...adid=6535&sid=

Praktisch alle User dieser beiden Threads haben durch die kohlenhydratarme Ernährung eine reinere Haut bekommen. Die User des deutschen Low-Carb-Forums berichten aber nicht nur von reinerer Haut, sie sind mit dieser Ernährungsweise auch zahlreiche andere gesundheitliche Probleme losgeworden. Ich empfehle hierzu diesen Thread zu lesen:

http://www.lowcarbforum.de/wbb2/thre...did=7617&sid=&

Last but not least haben auf dem Aknewelt-Forum wahrscheinlich über 30 Leute mit der kohlenhydratarmen Ernährung experimentiert und ihre Erfahrungen in diesem Thread gepostet. Ich habe die Erfahrungsberichte dieses Threads nie systematisch ausgewertet, schätze aber, dass über 90% der Leute, die diese Ernährungsweise über längere Zeit strikt durchgezogen haben, eine markante Verbesserung und in einigen Fällen sogar eine komplette Heilung der Akne erreicht haben. Einige Leute waren von Anfang an mit dabei und haben diese Ernährungsweise bis heute eingehalten. Ich selbst gehöre auch dazu. Solange ich mich strikt an meine Ernährung halte, bin ich heute praktisch zu 100% aknefrei.



[glow=red:729bf15c28]Diese FAQ wird in Zukunft noch beträchtlich ausgebaut. Schaut also von Zeit zu Zeit mal hier rein.[/glow:729bf15c28]

Geändert von Gabriel (02.07.2013 um 17:36 Uhr)
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Folgende 7 Benutzer sagen Danke zu paba für den nützlichen Beitrag:
Berlin 6868 (23.01.2013), emjotka (05.04.2012), Grün (20.07.2017), Isalisa (12.07.2012), Katniss (01.08.2012), pm2 (16.04.2013), zuio (29.06.2014)
  #2 (permalink)  
Alt 12.01.2005, 12:26
_er
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ich denke das es nur erfolgreich bei ernährungsakne ist, oder was für eine akne hattest/hast du denn?
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  #3 (permalink)  
Alt 12.01.2005, 14:01
 
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Naja ich esse ja verdammt viel Brot und ich denke es kann schon davon kommen. Aber! Ich denke es kommt auch darauf an was für Brot man isst. Also Vollkornbrot ist ja schonmal besser als Weißmehlbrot. Dad is klar. Aber! Ich glaube auch das Brot eigentlich ganz gesund ist blos das Brot das wir heute essen nichtmehr wirklich das beste ist. Also erstens sind ja die Getreidesorten bestimmt heutzutage voll verhunst. Außerdehm haben auch viele ne Weizenallergie. Und dann kommts bestimmt noch darauf an wie das Brot gesäuert ist und was für weitere Zutaten da noch drinn sind. Denn eigentlich ist ja Brot sehr gesund aber das Brot das wir heute essen ist halt nicht mehr so gesund.
Und ja das mit der low-carb-diät. Naja ich würde das ja mal gerne ausprobiern. Aber ich hab neurodermitis und die kommt vom tierischen Eiweiß. Bei mir isses halt sehr schwer weil ich noch auf fast alles tierisches verzichten müsste.
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  #4 (permalink)  
Alt 12.01.2005, 16:11
 
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Zitat:
Zitat von _er
ich denke das es nur erfolgreich bei ernährungsakne ist, oder was für eine akne hattest/hast du denn?
ehrlich gesagt, ich glaube nicht an die unterscheidung "ernährungsakne" und "normale" akne. ich glaube, dass sich jede akne - wenn nicht geheilt - so doch erheblich von der ernährung beeinflusst werden kann. praktisch alle krankheiten hängen mit unseren ernährungsgewohnheiten zusammen, warum soll ausgerechnet die akne eine ausnahme sein.
ich lese von praktisch allen, die eine ernährung mit wenig kohlenhydraten (brot, pasta, reis, kartoffeln usw.) über längere zeit (mehrere monate oder jahre) durchgezogen haben, eine signifikante besserung ihres hautzustandes erreicht haben. nicht wenige sind durch eine solche ernährungsweise auch andere chronische gesundheitliche probleme losgeworden. auch berichten praktisch alle, die diese diät längere zeit gemacht haben, von einer steigerung der leistung, erhöhtem wohlbefinden, mehr ruhe und gelassenheit und vieles mehr. ich empfehle jedem, die berichte im lowcarb-forum zu studieren - die effekte sind sehr erstaunlich. obwohl die leute genau das machen, was ihnen jahrzehntelang von schulmedizin verboten wurde und als "ungesund" verteufelt wurde - nämlich viel fleisch und milchprodukte, und dagegen fast kein getreide zu essen - fühlen sich die leute hervorragend, verlieren ihr übergewicht und andere chronische krankheiten. und es ist übrigens kein kurzzeitiger effekt. es gibt leute, die sich schon seit 50 jahren so ernähren und praktisch nie krank waren, wie etwa der österreichische arzt wolfgang lutz, der den low-carb-klassiker "leben ohne brot" geschrieben hat.
wenn man diese erfolge aus der sicht der menschlichen evolution anschaut, sind sie eigentlich nicht weiter erstaunlich. ich habe es an anderer stelle schon oft geschrieben, erwähne es aber gerne noch einmal. der mensch hat während der längsten zeit seiner entwicklung seine kalorien über tierische nahrung gedeckt. der mensch war sehr lange zeit jäger und sammler und hat immer sehr viel fleisch gegessen. er hat zwar auch beeren, früchte und wildes gemüse gegessen, aber das war "beigemüse" und vor allem in der kälteren nordhemisphäre nicht das ganze jahr über verfügbar. getreide isst der mensch erst seit er sesshaft wurde, d.h. seit ca. 5-10.000 jahren. in mittel- und nordeuropa hat sich der getreidekonsum wahrscheinlich sogar erst seit 2000 jahren mit den römern verbreitet. 2000 jahre haben aber nicht gereicht um unsere gene völlig umzukrempeln. wir sind immer noch an eine ernährung mit viel fleisch und nur wenig kohlenhydraten angepasst. deshalb geht es den meisten leuten mit einer solchen ernährungsweise auch so gut.
auch wenn es von ärzten und medien leider immer noch allzu oft behauptet wird. brot ist definitiv kein gesundes nahrungsmittel. vollkornbrot ist zwar gesünder als weissbrot, aber es ist immer noch sehr schwer verdaulich (wegen den vielen antinährstoffen wie enzyminhibitoren, phytinsäure, lektine, gluten usw.) und enthält viel zu viele kohlenhydrate. die kohlenhydrate werden zwar langsamer aufgenommen als vom weissbrot, die "glykämische last" ist aber praktisch gleich gross wie bei weissbrot.
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  #5 (permalink)  
Alt 12.01.2005, 22:07
 
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Ich denke mittlerweile auch so wie Paba und ziehe diese Ernährungsweise mittlerweile seit knapp 7 wochen so durch. Klar ist es am Anfang eine große Umstellung auf Getreide insbesondere auf Brot zu verzichten und seine Ernährung auf wenige Kohlenhydrate auszurichten, aber ich bin ebenfalls wie Paba der selben Überzeugung, dass insbesondere Hauterkrankungen zu mindest zu einem großten Teil auf die Ernährung zurückzuführen sind und evt. auf Allergien, wie auf Gluten oder Milchprodukte. Durch meine erfolgreiche Roa-Therapie bin ich zwar im Moment pickelfrei, allerdings soll dieser Zustand noch lange so bleiben und deswegen soll diese Art der Ernährung meine Haut dabei unterstützen, denn es gibt nichts schöneres als eine glatte pickelfrei Haut und deswegen kann ich schonmal auf die Pizza oder das gute Stück Brot verzichten. Probiert es aus es wird keiner bereuen, sondern vielleicht sogar alle davon profitieren, denn Akne ist meiner Ansicht nach nicht nur Hormonsache.
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Alt 13.01.2005, 15:07
 
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aha, was is mit den getreiden, die papa angepriesen hat um sich glutenfrei zu ernähren? darf man die dann noch essen um sich low carb zu ernähren?? wenn net, bleibt ja nur noch gemüse, eier, seefisch und pflanzenfresserfleisch ... richtig?
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Sag nicht, du willst mich nie verlassen, sag lieber: du willst heute noch nicht gehen! Denn vielleicht ist nie, morgen schon vorbei!
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Alt 13.01.2005, 16:13
 
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Zitat:
Zitat von sexyHexy
aha, was is mit den getreiden, die papa angepriesen hat um sich glutenfrei zu ernähren? darf man die dann noch essen um sich low carb zu ernähren?? wenn net, bleibt ja nur noch gemüse, eier, seefisch und pflanzenfresserfleisch ... richtig?
also erstens nenne ich mich paba (wie das b-vitamin) und nicht papa :wink: und zweitens preise ich getreide ja eben gerade nicht an. ich betrachte getreide (das ja eben gluten enthält) als eines der grundübel unserer modernen ernährung. aber nicht nur wegen dem gluten, sondern auch wegen den vielen kohlenhydraten.
bei einer low-carb diät isst man, wie der name schon sagt, weniger kohlenhydrate und dafür mehr fett und proteine. man muss die kohlenhydrate nicht völlig weglassen. die meisten leute erzielen schon gute erfolge, wen sie den kohlenhydratanteil niedrig halten.
man kann also weiterhin geringe mengen brot essen. solange man nicht allergisch darauf reagiert, gibt es nichts dagegen einzuwenden. leider reagieren aber viele leute allergisch auf weizen, deshalb würde ich die kohlenhydrate eher über früchte, gemüse oder glutenfreie getreidesorten decken.
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Alt 13.01.2005, 19:10
 
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Also ich möchte das jetzt auch mal ausprobieren, hab aber langsam so meine Probleme mit dem Durchblick.. ops:
Blöd ist auch, dass ich total auf Frühstück stehe...d.h ich würde das Low-Carb-Programm dann sowieso erst nachm Frühstück starten, da müssen nämlich meine 1-2 Scheibchen Dinkelbrot schon sein..oder Haferflocken..
Paba, was hattest Du letztens nochmal erwähnt was evtl doch kein Gluten enthalten soll? War das Hafer? Oder Hirse??
So ab mittags will ich dann wie gesagt nur noch sehr wenig Kohlehydrate futtern. Auf welche Lebensmittel müsste ich da konkret auf jeden Fall verzichten? Brot ist klar bzw. allgemein Getreideprodukte also auch Pasta. Kartoffeln glaub ich auch? Pommes & Co brauchen wa nich drüber zu diskutieren aber ich bin mir fast sicher ich hab hier viele Lebensmittel einfach noch vergessen auszuschließen??
Mittags wäre ich also demnach in der Kantine mit nem Stück Fleisch und nem Salat ganz gut bedient oder? Beilagen also streichen.
Tja abends werd ich 2 x die Woche zusätzlich Dinner cancelling betreiben & ansonsten muss ich mir da halt noch was einfallen lassen..
Und noch ne kurze Sache zu den Fetten: welche sollte man nochmal meiden bzw. welche sind gut? Da ich sowieso keine Saucen etc. esse ist dieser Punkt eig. für mich hauptsächlich fürs Braten etc. wichtig, also was benutzt man da so..?
__________________
ICH BIN ZU BLÖD, UM MIT DEM RAUCHEN AUFZUHÖREN

"Die Welt ist eine Bühne.
Nur...
Das Stück ist schlecht besetzt"
(Oscar Wilde)
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nic nic ist offline
 
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bevor ich meiner gesundheit schade, behalte ich doch lieber ein paar pickel :roll:

http://www.medizin.de/gesundheit/deutsch/486.htm
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Alt 13.01.2005, 22:09
 
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Hmm.. desto mehr ich lese desto mehr habe ich Lust auch noch eine weitere größere Ernährungsumstellung zu machen.
Aber ich als guter alter (3 Monate :lol: ) Kraftsportler will Muskeln aufbauen und wenn ich da nicht genügend Kohlenhydrate zu mir nehme dauert das solange. Außerdem bin ich schon ziehmlich dünn :cry:

Grüße Jingis
__________________
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