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  #861 (permalink)  
Alt 09.12.2005, 11:31
 
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Zitat:
@Paba
Also kanns schon sein, dass es am Anfang zu problemen kommen kann bei der Umstellung zu mehr Fett und Eiweiß, bis sich der Körper halt dran gewöhnt hat?
Ja klar, anfängliche Nebenwirkungen haben wir hier ja schon öfters besprochen und sind auch in den Büchern von Lutz, Kwasniewski und Co. erwähnt.
Ich denke, es kommt auch stark darauf an, wieviel Fett und Eiweiss man vorher schon gegessen hat. Wer lange Zeit Vegetarier war, hat sicher mehr Mühe sich umzustellen, als jemand der vorher schon jeden Tag Fleisch gegessen hat. Ich persönlich habe mein Leben lang mindestens einmal täglich Fleisch gegessen, so dass ich relativ wenig Mühe hatte, mich umzustellen. Allerdings hatte ich mein Leben lang auch Unmengen Kohlenhydrate gegessen. Vor allem Brot habe ich in meiner schlimmsten Aknezeit tonnenweise gegessen. Tja, ich hätte mir so vieles ersparen können, wenn ich damals schon das Wissen von heute gehabt hätte :cry:


@pathfinderindia und andere mit Verdauungsproblemen
Ich habe in letzter Zeit öfters im Kwasniewski-Forum mitgelesen. Dort gibts ein paar echte Ernährungsfreaks, von denen man noch was lernen kann. Hier mal ein sehr interessanter Beitrag, wo es um Kohlenhydrate und Verdauung geht:
http://ahoa.org.au/optimal_nutrition...start=15&end=0
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  #862 (permalink)  
Alt 09.12.2005, 11:45
 
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welchen anteil haben denn die zuckerstoffe in unseren wohlbekannten wurstwaren?
sind die gefährlich einzuschätzen?
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  #863 (permalink)  
Alt 09.12.2005, 13:39
 
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Zitat:
Zitat von paba
Pathfinderindia
Vielleicht solltest du dir bei der Reduktion der Kohlenhydrate mehr Zeit lassen und nicht gleich von Anfang an auf 6 BE's runtergehen. Vielleicht solltest du zuerst die Schwelle finden, wo es für dich am besten geht und dann langsam reduzieren. Wenn du Schwierigkeiten hast, Fleisch und Fett zu verdauen, solltest du vielleicht erst mal nur kleinere Mengen auf einmal essen und/oder die Portionen auf mehrere Mahlzeiten verteilen. Auch gibt es zahlreiche Möglichkeiten, deine Verdauung anzukurbeln. Ich denke da z.B. an Bitterstoffe, Fleischbrühen oder Verdauungsenzyme. Evtl. würde es auch etwas bringen, mehr rohe tierische Produkte zu essen, da diese leichter verdaulich sind, als gekochte.
Wie steht es eigentlich mit Eiern? Ich würde jedem, der eine LC-Diät macht, schwer empfehlen, täglich Eier oder zumindest Eigelb zu essen. Das Eigelb ist voll gepackt mit wichtigen Nährstoffen, die für die Gesundheit des Darms und der Leber unerlässlich sind. Ich denke da vor allem an das gute und gesunde Cholesterin, das Lezitithin (Phospholipide), jede Menge B-Vitamine, Mineralien und Antioxidantien (z.B. verschiedene Carotinoide in leicht absorbierbarer Form).
Hallo Paba, danke für die vielen Ratschläge. Leider habe ich diese Möglichkeiten bereits vollkommen ausgeschöpft. Seit Mai ernähre ich mich kh-arm, d.h. bis Mitte November so ca. 8-14 BE täglich, ab da dann 6-8 BE. Das sind 6 Monate Umstellungszeit! Fleischbrühen habe ich sehr häufig gegessen, da ich den westonaprice Artikel darüber schon damals von dir bekommen hatte. Bitterstoffe haben bei mir im Endeffekt alles nur verschlimmer, stärker gereizt, Verdauung weiter beschleunigt, etc. Ich denke Bitterstoffe sind gut bei Verstopfung, aber nicht bei weichem, durchfallartigem Stuhl. Bei mir lag das Problem sicherlich daran, dass mein Magen zuwenig Magensäure produzierte, wodurch der Speisebrei teils unverdaut in den Dünndarm gelangt ist, welcher ihn nicht richtig aufspalten konnte und der Dickdarm nicht eindicken konnte. Ich hatte teilweise echt Angst ich würde ne Colitis Ulcerosa oder Morbus Crohn oder so bekommen...
Eier vertrag ich irgendwie nich so gut, merks immer an der Haut.... esse aber trotzdem hin und wieder n rohes Eigelb verrührt in Avocadodip (Guacamole).

Zitat:
Bist du sicher, dass du die Butter wegen der Lactoseintoleranz nicht verträgst? In Butter hat es ja nur ganz wenig Lactose.
Vielleicht verträgst du Fett generell schlecht, wenn es in flüssiger Form vorliegt. Kwasnieswski sagt in seinem Buch irgendwo, dass man Fett möglichst in gebundener Form essen sollte, d.h. in Form von fettigem Fleisch, inneren Organen, Speck usw.
Kwasniewski sagt, dass in den Geweben wo Fett eingelagert ist, auch gleichzeitig die Nährstoffe und Enzyme vorhanden sind, um Fett zu verwerten.
Hast du auch mal andere Fette ausprobiert? Z.B. Rindertalg, Scheineschmalz, Knochenmark, Kokosöl, Palmöl, Olivenöl. Laut Kwasniewski findet sich das beste Fett im Eigelb und im Knochenmark.
Ja, das ist durchaus möglich. Es ist vielleicht die Kombination von Milcheiweiß/Milchfett und Fleisch. Trinke seit 2 Tagen stark angedickten Kefir, welcher mir sehr sehr gut bekommt. Habe seitdem klasse Stuhlgang.
Ja klar Paba , Fette hab ich superviel ausprobiert, schon Bruker hat ja viel von den Fetten gehalten. Kokosfett ess ich regelmäßig. Ich wehre mich aber dagegen Schweinespeck und pures Tierfett zu essen, auch wenns gebraten echt lecker ist. Da wir mal über die Leber und deren Funktion der Entgiftung philosphiert hatten, mit dem Ende, dass Giftstoffe nicht in der Leber gespeichert werden, verdächtige ich stark das Fett als Ablagerungsdepot für Giftstoffe und Stoffwechselzwischenprodukte. Die entgiftende Wirkung und Erstverschlimmerung bei Fastenkuren und Diäten ist schliesslich darauf zurückzuführen, dass Fett abgebaut wird und eingelagerte Gifte freiwerden. Tut mir leid, ich glaub einfach nicht, dass Fett in Massen so gesund ist. Hab letztens wieder n Geo Bericht über die japanische Insel Okinawa (der Ort, mit den wissenschaftlich erwiesenen höchsten Dichte von über 100jährigen), von der low carb Befürworter (war es Westonaprice?) behauptet haben, dass dort viel Fett und wenig KH konsumiert werden und eigentlich stimmt davon laut Geo nichts. Die Ernährung ist sehr ausgewogen und sehr fettarm. Schweinefleisch wird zwar seit wenigen Jahren aus China importiert, aber nur selten und bei Anläßen gegessen. Ich glaube Fett hat auch schon viele Nachteile, auch wenns von Westonaprice und co. nur pos. dargestellt wird.

Zitat:
Ich respektiere deine Erfahrung und möchte es dir nicht ausreden, wenn du meinst, dass Lowcarb für dich nicht das Richtige ist. Ich glaube auch, dass wir Menschen verschieden sind und dass wir aufgrund von verschiedenen Allerigen, Unverträglichkeiten, Krankheiten, sowie aufgrund unterschiedlicher genetischer Ausstattung verschiedene Ernährungsweisen befolgen sollten.

Auch auf die Gefahr hin, dass ich dann als Dogmatiker dastehe, bin ich aber schon der Meinung, dass die Steinzeit- bzw. Lowcarb-Diät diejenige Ernährung ist, mit der die meisten Leute langfristig am besten zurecht kommen. Die Ernährungsbedürfnisse einzelner Individuen mögen zwar unterschiedlich sein, aber ich glaube nicht, dass diese Unterschiede so gross sind, als dass unter den verschiedenen Menschen völlig andere Prinzipien herrschen würden.
Mhm paba, aber bedenke, dass mit Abstand die meisten Menschen high carb leben und damit gut zurecht kommen. Letztendlich sind es doch nur die Leute die krank werden und nach alternativen Ernährungsweisen suchen. Dazu gehören wir von einem gewissen Standpunkt aus betrachtet nunmal. Für diese Leute ist low carb sicherlich eine echte Alternative, aber auch kein Erfolgsgarant.
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  #864 (permalink)  
Alt 10.12.2005, 13:58
 
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Zitat:
Zitat von Pathfinderindia
Ja klar Paba , Fette hab ich superviel ausprobiert, schon Bruker hat ja viel von den Fetten gehalten. Kokosfett ess ich regelmäßig. Ich wehre mich aber dagegen Schweinespeck und pures Tierfett zu essen, auch wenns gebraten echt lecker ist. Da wir mal über die Leber und deren Funktion der Entgiftung philosphiert hatten, mit dem Ende, dass Giftstoffe nicht in der Leber gespeichert werden, verdächtige ich stark das Fett als Ablagerungsdepot für Giftstoffe und Stoffwechselzwischenprodukte.
Es stimmt zwar, dass im Fettgewebe fettlösliche Umweltgifte gespeichert werden, ich bezweifle aber, dass diese in so hohen Konzentrationen vorkommen, als dass sie für uns ein Problem darstellen. Umweltgifte hat es in unserer verschmutzen Umwelt überall und wir können uns ihnen nicht völlig entziehen. Wir können nur dafür sorgen, dass wir die schlimmsten Umweltgiftquellen meiden. Dr. Mercola hat auf seiner Seite eine Liste mit den 10 gefährlichsten Umweltgift-Quellen veröffentlicht. Die einzigen Umweltgifte, die gemäss dieser Liste in Fleischfett vorkommen, sind Dioxine (Platz 7).
http://www.mercola.com/2005/feb/19/common_toxins.htm

Die Weston Price Foundation hat kürzlich einen umfangreichen Report veröffentlicht, wo der Frage nachgegangen wurde, wie stark Fleischfett wirklich mit Dioxin belastet ist bzw. wie schädlich es ist, Fleischfett zu essen. In diesem Report werden viele der Argumente, die von vegetarischer Seite immer wieder vorgebracht werden, klar wiederlegt. Zum Beispiel wird nachgewiesen, dass Dioxine nicht nur in Fleischfett sondern auch in anderen Nahrungsmitteln in bedeutender Konzentration vorkommen, zum Teil sogar in höherer Konzentration als in Fleischfett!. Ausserdem weiss man, dass viele der Nährstoffe, die man über Fleischfett aufnimmt, vor den schädigenden Wirkungen der Dioxine schützen! So zum Beispiel Vitamin A. Ausserdem können Störungen im Hormonhaushalt (Schilddrüsenunterfuntion), eine Unterfunktion der Leber oder Nieren die Ausscheidung von Dioxinen und anderen Umweltgiften behindern. Tierische Nahrungsmittel bzw. tierische Fette sorgen aber gerade dafür, dass der Hormonhaushalt im Gleichgewicht bleibt bzw. dass alle Organe optimal funktionieren.

Da Dioxine schon seit langem verboten sind, ist der Dioxin-Gehalt in Lebensmitteln seit Jahren rückläufig. Dioxine werden nur dann im Fettgewebe gespeichert, wenn der Dioxingehalt des Blutes höher ist als derjenige des Fettgewebes. Ist der Dioxingehalt im Blut niedriger, wird langsam Dioxin ausgeschieden. Es ist also nicht so, dass man Dioxine im Verlaufe des Lebens immer mehr einlagert. Ältere Leute, die früher viel Dioxinen ausgesetzt waren, scheiden heute mehr Dioxine aus, als dass sie aufnehmen.

Ich könnte noch noch eine ganze Reihe weiterer Argumente vorbringen, die in dem Artikel erwähnt sind, so z.B. die ungünstigen Wirkungen von mehrfach-ungesättigten Fetten und vieles mehr. Ich kann dich nur ermuntern den Artikel zu studieren. Das sind hoch brisante Informationen!
http://www.westonaprice.org/envtoxins/dioxins.html

Ich bedaure es sehr, dass du gegenüber Speck und Fleischfett immer noch abgeneigt bist. Ich glaube, dass du dich damit in deinen Low-Carb-Bemühungen unnötig limitierst. Ich erachte diese Dinge als hoch gesund. Die Diäten von Atkins, Lutz und Kwasniewski enthalten alle grosse Mengen Speck und andere Fleischfette. Wenn diese Dinge wirklich so ungesund wären, wie du glaubst, hätten Atkins, Lutz und Kwasniewski nie so gute (Langzeit-)Erfolge gehabt.
Es ist übrigens auch völlig unlogisch, wenn du Milchfett konsumierst, nicht aber Rindertalg oder Schweineschmalz. Wenn es in tierischen Fetten Umweltgifte hat, müssen diese auch Milchfett vorhanden sein und nicht nur im Fleischfett.
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  #865 (permalink)  
Alt 10.12.2005, 20:12
 
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Btw....hier der Geo Bericht über Okinawa:

http://www.geo.de/GEO/kultur_gesells..._11_GEO_japan/
index.html?linkref=geode_teaser_large_text&SDSID=6 7049500000021134241156

In zwei Teilen gepostet, damit der thread nicht zu breit wird.

Dies passt alles nicht so zu low carb, wie es von westonaprice behauptet wurde. Low carb ist es jedenfalls ganz sicher nicht!

Paba, aber selbst die Umweltgifte die in Nutzpflanzen enthalten sind bekommen ja die Tiere volle Breitseite ab, da sie ja regelrecht damit gemästet werden. Im Prinzip muss es doch ähnlich wie bei den Fischen sein, wo die größten Fische immer die Verseuchtesten sind, da sie die kleineren fressen, welche schon schwermetallbelastet waren. Fressen nun Nutztiere also bereits gespritztes und pestizidbelastes Futter müssten die Schwermetalle/Toxine sich doch anreichern, da grob geschätzt doch 8kg Getreide für 1kg Fleischerzeugung notwendig sind.

Hmm, ich denke ich bin Speck gegenüber so abgeneigt, weil ich es schon mehrere Male probiert habe und kurze Zeit später immer eine deutliche Hautverschlechterung bekommen habe. Selbes gilt für Leber bei mir.
Ja, ich gebe dir recht, dass mich die Vermeidung von Speck in meinem low carb Bemühungen limitiert. Dies und viele andere Sachen...der Verzicht auf Käse und Butter z.B.
Meine Haut war selbst in meiner veganischen very high carb Zeit besser als jetzt unter low carb und das obwohl ich bereits seit Mai kohlenhydratreduziert lebe. Ich würde deine Erfolge mit low carb gerne auch bei mir reproduzieren können, aber es sieht einfach nicht danach aus.

Viele Grüße
pathfinderindia
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  #866 (permalink)  
Alt 11.12.2005, 13:35
 
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Zitat:
Ich könnte noch noch eine ganze Reihe weiterer Argumente vorbringen, die in dem Artikel erwähnt sind, so z.B. die ungünstigen Wirkungen von mehrfach-ungesättigten Fetten und vieles mehr.
Was genau sind nochmal mehrfach ungesättigte Fette und warum wirken sich diese negativ aus?
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  #867 (permalink)  
Alt 11.12.2005, 13:37
 
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Kann mir jemand nen guten Aloe Vera Saft empfehlen der möglichst natürlich ist und ohne Abführende Stoffe usw ist? (;

Edit: Werd mir wohl den von Santaverde holen. Der scheint mir Qualitativ gut zu sein. Is zwar etwas teurer aber zahl ich lieber etwas mehr für ne gute Quali..
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  #868 (permalink)  
Alt 11.12.2005, 23:17
 
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Zitat:
Mhm paba, aber bedenke, dass mit Abstand die meisten Menschen high carb leben und damit gut zurecht kommen. Letztendlich sind es doch nur die Leute die krank werden und nach alternativen Ernährungsweisen suchen. Dazu gehören wir von einem gewissen Standpunkt aus betrachtet nunmal. Für diese Leute ist low carb sicherlich eine echte Alternative, aber auch kein Erfolgsgarant.
Genau das ist nicht der Fall. Schau dich doch nur mal um, was diese "ausgewogene" Ernährung aus den Menschen gemacht hat. Ein Drittel der Deutschen sind übergewichtig, bei den Kindern ist es schon die Hälfte. Dazu noch all die Allergien und chronischen Krankheiten, es hat doch schon fast jeder irgendwas, ob Diabethes, Bluthochdruck, Asthma etc...ist es z.B. nicht pervers, das der Mensch das einzige Lebewesen ist, das zur Verdauung seiner Nahrung Medikamente (Rennie, Kräuterlax etc.) schlucken muss...das was ihn am Leben halten soll, muss er medikamentös zur Verwertung bringen.

Ich denke, dass es in unserer Gesellschaft schon zur Gewohnheit geworden ist, irgendein "Weh-Wehchen" zu haben, nur bei Hautkrankheiten fällts eben besonders auf, weil man es dem betroffenen gleich ansieht. DARUM stören uns daran.

Zitat:
Kann mir jemand nen guten Aloe Vera Saft empfehlen der möglichst natürlich ist und ohne Abführende Stoffe usw ist? (;

Edit: Werd mir wohl den von Santaverde holen. Der scheint mir Qualitativ gut zu sein. Is zwar etwas teurer aber zahl ich lieber etwas mehr für ne gute Quali..
Gute Einstellung, für wenig Geld bekommt man i.A. nur Aloe Vera Saft mit jeder Menge Konservierungsstoffe oder anderweitigen Müll.
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  #869 (permalink)  
Alt 12.12.2005, 08:30
 
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Zitat:
Genau das ist nicht der Fall. Schau dich doch nur mal um, was diese "ausgewogene" Ernährung aus den Menschen gemacht hat. Ein Drittel der Deutschen sind übergewichtig, bei den Kindern ist es schon die Hälfte. Dazu noch all die Allergien und chronischen Krankheiten, es hat doch schon fast jeder irgendwas, ob Diabethes, Bluthochdruck, Asthma etc...ist es z.B. nicht pervers, das der Mensch das einzige Lebewesen ist, das zur Verdauung seiner Nahrung Medikamente (Rennie, Kräuterlax etc.) schlucken muss...das was ihn am Leben halten soll, muss er medikamentös zur Verwertung bringen.

Ich denke, dass es in unserer Gesellschaft schon zur Gewohnheit geworden ist, irgendein "Weh-Wehchen" zu haben, nur bei Hautkrankheiten fällts eben besonders auf, weil man es dem betroffenen gleich ansieht. DARUM stören uns daran.
Sorry, aber da tust du zwei grundlegend verschiedene Dinge durcheinanderbringen Billy-Joe. Der Durchschnittsmensch in den modernen Industrienationen hat natürlich im Regelfall eine ungesunde Lebensweise angenommen. Er isst stark verarbeitete Produkte, die zig Konservierungsstoffe, zuviel Zucker etc beinhalten. Man braucht nur mal durch n Supermarkt zu gehen und auf die Inhaltsstoffe auf den Packungen zu sehen.

ABER:

Der springende Punkt ist, dass in Entwicklungsländern oder abgeschiedenen Regionen der Erde viele Völker oder ethnische Gruppierungen very high carb leben, sehr alt werden und all diese typischen Zivilisationskrankheiten wie Diabetis, Bluthochdruck, Asthma, etc nicht kennen! Selbst Lutz schreibt in Leben ohne Brot, dass zwei von seinen mysteriösen Uralt Konklaven der Menschheit high carb leben! Auf der Insel Okinawa werden auch viele KH konsumiert pro Tag und dort hats wissenschaftlich nachgewiesen die größte Dichte 100jähriger! Fast komplett Indien, Thailand, Kambodscha, Vietnam lebt very high carb, allein schon wegen dem vielen Reis. In Europa Italien, das Volk was mit am gesündesten in Europa ist und wo weniger Menschen an den typischen Zivilisationskrankheiten leiden als in Deutschland, isst man Pasta fast täglich als Vorspeise und ne ganze Menge selbstgemachter süßer Nachspeisen.
Nee nee, so einfach kann man sichs nicht machen die komplette Ernährungsschuld auf die bösen KH zu schieben. Ich stimme mit low carb darin überein, dass Fette zu Unrecht verteufelt werden. Fleisch scheint darüberhinaus auch ne gute und leckere Sache zu sein und wie ich meinen PH-Werten entnehmen konnte auch basischer auf den Organismus wirkend als komplexe KH.
Billy-Joe, also ka, ich gebe dir Recht, fast alle haben n Wehwehchen heutzutage. Bei Akne stehts einem halt buchstäblich ins Gesicht geschrieben. Auf meinen extensiven Reisen habe ich jedoch gemerkt, dass dies in anderen Ländern nicht der Fall ist trotz high carb, naja wenigstens beklagten sich die Leute nicht

Viele Grüße
pathfinderindia
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  #870 (permalink)  
Alt 12.12.2005, 14:55
 
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Zitat:
Zitat von gonzolein
Kann mir jemand nen guten Aloe Vera Saft empfehlen der möglichst natürlich ist und ohne Abführende Stoffe usw ist? (;

Edit: Werd mir wohl den von Santaverde holen. Der scheint mir Qualitativ gut zu sein. Is zwar etwas teurer aber zahl ich lieber etwas mehr für ne gute Quali..
Ich habe kürzlich während knapp 3 Wochen diesen Aloe Vera Saft ausprobiert:
http://www.vitacost.com/NaturesWayAl...20vera%20juice

Ich habe pro Tag ca. 2 x 0.7dl getrunken. Die Wirkung in Bezug auf die Haut war recht gut, wobei ich das bei meiner minimalen Akne schlecht beurteilen kann. Ich hatte aber auch ein paar unangenehme Nebenwirkungen, weshalb ich es wieder abgesetzt habe. Ich hatte am Anfang leichte Bauchkrämpfe (wahrscheinlich wegen den darin enthaltenen unverdaulichen Polysacchariden). Ausserdem war ich in der Zeit als ich den Saft getrunken habe irgendwie unruhiger und nervöser als sonst. Naja, vielleicht habe ich einfach zu viel genommen. Zudem reagiert jeder verschieden.

Den Saft aus Amerika zu bestellen, wie ich es gemacht habe, wird sich aber für die wenigsten Leute lohnen. Es macht nur Sinn, wenn man eine grössere Bestellung (vielleicht zusammen mit anderen Supplements) aufgibt.

Für Leute aus Deutschland habe ich ein günstiges Angebot auf Ebay entdeckt. Das sieht nach einem recht vernünftigen Produkt aus, wenn ich mir die Beschreibung so durchlese.
http://cgi.ebay.de/4-Liter-EAS-Aloe-...QQcmdZViewItem
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