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Zitat:
Dies hatte ich jedoch mit einer Anhebung der KH weitaus besser in den Griff bekommen. Ich denke, es ist besser, wenn Du "Jod" hier in der forumeigenen Suchmaschine zusammen mit den Namen paba, Fred2k1 & michikoilka eingibst. Gerade letztere User haben sehr umfangreiche Erfahrungsberichte & Empfehlungen verfasst. Das reichte von Stimmungshochs über erhöhten Haarausfall in der Anfangszeit bis zu mehr Energie & besserem Haarwuchs im weiteren Verlauf der Einnahme. Ich hatte nie (unter jeglicher Dosierung) großartige positive oder negative Beobachtungen bei mir selbst festgestellt. Also alles sehr unspektakulär. Im Laufe der Zeit hatte ich es dann immer weiter gesenkt, immer mit Blick auf meine jeweilige Ernährung. Zu den Auswirkungen von Jod auf bestimmte Hormone. Schau vielleicht mal in den Artikel auf iodine4health.com nach konkreten Angaben oder auf pubmed. So soll Jod u.a. Anti-Östrogene Wirkmechanismen entfallen: Iodine Alters Gene Expression in the MCF7 Breast Cancer Cell Line: Evidence for an Anti-Estrogen Effect of Iodine oder Iodine and Hormones Der Einsatz von Anti-Östrogenen Substanzen/Wirkstoffen ist auch in der Therapie von Prostatakrebs recht erfolgsversprechend. Eine Östrogendominaz ist sowohl im weiblichen wie auch im männlichen Organismus äußerst ungesund. Testosteron wird u.a. in bestimmte Östrogene "umgewandelt". An dieser Stelle setzen z.B. Aromatasehemmer ein. In den Arbeiten von Flechas wird u.a. von den Wirkungen auf Testosteron berichtet: Flechas -- Iodine AudioVisual "It can also increase the sensitivity of receptors for testosterone and FSH/LH." Mit den speziellen Auswirkungen von Jod auf Testosteron habe ich mich aber noch nicht beschäftigt und kann Dir daher nicht helfen. So, bin weg, bis die Tage... Geändert von Low-Joe (04.08.2010 um 07:41 Uhr) |
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Low Joe,
Ich habe mir nochmal Gedanken über dein Argument mit der Muttermilch und dem Proteinbedarf von Erwachsenen gemacht. Ich schätze mal grob, dass ein gesundes Baby so ca. 1L Milch am Tag trinkt. Das heißt es nimmt ca. 10g Protein zu sich. Dafür konsumiert es verhältnissmäßig viel Kohlenhydrate und Fett. Dein Argument war jetzt, dass ein Erwachsener verhältnissmäßig nicht mehr Protein brauchen kann, als ein Baby. Es kommt aber darauf an, welches Verhältniss man betrachtet. Meiner Meinung nach braucht ein Baby ein so hohes Verhältniss von KH und Fett zu Protein, weil es, verglichen zum Erwachsenen, eine sehr hohe metabolische Rate hat und viel Energie in Form von Wärme verbraucht. Wenn man das Ganze jetzt aber mal unter dem Aspekt des Gewichts betrachtet, sieht das Ganze schon anders aus. Ein Neugeborenes wiegt nach 2-3 Wochen so um die 5-6 Kilo. Ein Erwachsener ca. 70kg. Besonders Männer oft mehr. Das Gewicht eines Erwachsenen beträgt also deutlich mehr als 1000% des Babys. So betrachtet würde ein Konsum von ca. 100g am Tag Sinn machen. Du hast erwähnt, dass du mit dem Zucker von Früchten mal während deines Studiums zu tun hattest. Was studierst du denn? Würde mich mal interessieren...
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Life in all it's fullness is mother nature obeyed |
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Zitat:
Betrachte es doch einmal so. Ein 2-3 Wochen altes Baby mit 5-6 kg Gewicht, nimmt nach Deiner Schätzung ca. 10g Protein pro Tag auf. Ein 70kg schwerer Mann, welcher knapp 8mal so viel wiegt wie ein 5-6kg schweres Baby, benötigt demnach also 8mal so viel Protein, was ungefähr 80g Protein pro Tag (also knapp 1g/kg idealem Körpergewicht) entsprechen würde. Es kommt nicht darauf an welches Verhältnis man betrachtet, sondern ob man das richtige und aussagekräftigste Verhältnis betrachtet! Nach Deiner Argumentation wäre die logische Konsequenz, dass ein Erwachsener 1000% mehr Eiweiß aufnehmen müsste als ein Baby weil sein Gewicht verglichen mit dem eines 2-3 Wochen alten Babys ein anderes ist. Diese Rechnung macht wirklich absolut keinen Sinn und lässt keinerlei Rückschlüsse zu. Zu einem Zeitpunkt B, wenn das Baby weiter gewachsen ist, die Zusammensetzung der Muttermilch aber noch immer dieselbe ist, hat sich jedoch das prozentuale Gewichtsverhältnis zu einem Erwachsenen geändert und entspricht nicht mehr 1000%. Was dann, braucht ein Erwachsener dann nur noch 600% mehr Eiweiß, weil das prozentuale Gewichtsverhältnis zum Zeitpunkt B ein anders ist? Was ist, wenn das Wachstum eines Menschen abgeschlossen ist? In der Regel ist dies mit ca. 18-20 Jahren. Das Gewicht vieler Jugendlicher liegt da heutzutage oftmals schon über dem Normalgewicht eines 1,75m großen Mannes. Was nun? Braucht der Erwachsenen nun 100% weniger Eiweiß, da das prozentuale Gewichtsverhältnis nun auch ein anderes ist? Die Betrachtung beliebiger prozentualer Gewichtsverhältnisse zu unterschiedlichen Zeitpunkten ist irrelevant. Entscheidend ist das Verhältnis von Körpergewicht zu Proteinmenge. Die menschliche Entwicklung geht sehr langsam von statten. Z.B. Rinder, die sehr schnell wachsen, bekommen mit der zugeführten Milch deutlich höhere Proteinmengen verabreicht. Diese Tiere sollen schnell wachsen und danach selbstständig sein. Beim Menschen ist dies anders. Das Größenwachstum ist ist mit ca. 18-20 Jahren abgeschlossen, der Großteil der Organe ist zu diesem Zeitpunkt bereits vollständig ausdifferenziert. Warum sollte dann nach all diesen Aufbauvorgängen, mit Beginn im Babyalter, wo das Wachstum noch vergleichbar schnell vonstatten geht, im Erwachsenenalter plötzlich ein deutlich höherer Proteinbedarf vorhanden sein? Weil ein Baby, dass sich im aktiven Wachstum befindet, ein prozentual deutlich anderes Gewicht aufweist als ein Ausgewachsener? Zu jeweils unterschiedlichen Zeitpunkten liegt ein verändertes prozentuales Gewichtsverhältnis vor, welches keinerlei Rückschlüsse zu lässt. Jedoch ist die Zusammensetzung der Muttermilch noch immer vergleichbar und genauso das Verhältnis von Körpergewicht zu Proteinbedarf. Das Baby oder Kind isst/trinkt im Verlaufe des Wachstums permanent mehr und nimmt somit u.a. mehr Eiweiß auf. Ich kann mich nur wiederholen, es kommt nicht darauf an welches Verhältnis man betrachtet, sondern ob man das richtige und aussagekräftigste Verhältnis betrachtet. An den Kalorien gemessen, setzt sich Muttermilch üblicherweise aus ca. 6% Eiweiß, 55% Fett & 39% KH zusammen. Die metabolische Rate und der Wärmebedarf sind das eine, das andere ist der Proteinbedarf und dieser ist sehr gering. Wenn dieser im aktiven Wachstum gering ist, warum sollte er nach dem Abschluss dieses plötzlich (drastisch) steigen? Zitat:
Derzeit mache ich bei meinen Eltern Urlaub. Da das Wetter hier (Thüringen) aber so schlecht ist, arbeite ich momentan weiter an meiner Masterarbeit. Da das nicht so richtig Spaß macht, lenke ich mich ständig selbst mit dem Internet ab. @ Brady & Dexter Danke für Eure Urlaubsgrüße, wünsche Euch was! Geändert von Low-Joe (04.08.2010 um 12:30 Uhr) |
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@ Fink
Dietary protein requirements of younger and older ... [Am J Clin Nutr. 2008] - PubMed result (inklusive kompletter Studie, siehe Link) Dietary protein requirements of younger and older adults. Campbell WW, Johnson CA, McCabe GP, Carnell NS. Department of Foods and Nutrition, Purdue University, West Lafayette, IN 47907, USA. campbellw@purdue.edu Comment in: * Am J Clin Nutr. 2008 Nov;88(5):1187-8. Abstract BACKGROUND: For older men and women, the Estimated Average Requirement (EAR) and Recommended Dietary Allowance (RDA) for protein are not known with confidence. Data from the limited research studies available suggest that the EAR and RDA might be greater than the assumed 0.66 and 0.80 g protein x kg body wt(-1) x d(-1), respectively. OBJECTIVE: This study assessed the effect of age on the EAR and RDA for protein. DESIGN: Twenty-three younger (age: 21-46 y; 11 men, 12 women) and 19 older (age: 63-81 y; 8 men, 11 women) persons completed three 18-d trials with protein intakes of 0.50, 0.75, and 1.00 g protein x kg body wt(-1) x d(-1). Nitrogen balance was determined by using data from total nitrogen analyses of duplicate food composites and complete urine and feces collections from days 14 to 17 of each trial. Each subject's protein requirement was estimated by using linear regression of protein intake and nitrogen balance data from all 3 trials and inverse prediction. RESULTS: The mean (+/- SD) protein requirement was not different between the younger and older subjects: 0.61 +/- 0.14 compared with 0.58 +/- 0.12 g protein x kg body wt(-1) . d(-1). On the basis of individual requirement estimates from the younger and older subjects combined (2.5% trimming from each tail and variation estimated by the bootstrap), an adequate protein allowance for these subjects was calculated to be 0.85 +/- 0.21 g protein x kg body wt(-1) x d(-1). CONCLUSIONS: These short-term nitrogen balance results suggest that the requirement for total dietary protein is not different for healthy older adults than for younger adults and that the allowance estimate does not differ statistically from the RDA. Du siehst, der tatsächliche Proteinbedarf ist nicht wirklich hoch und ist umso geringer, je höher die biologische Wertigkeit des zugeführten Eiweißes und je größer das Verhältnis von Fett & KH zu Eiweiß bei gleichzeitig adäquater Kalorinzufuhr. 1g Protein pro kg (ideales) Körpergewicht, von dem ich immer spreche, liegt also auch schon über dem tatsächlichen Bedarf. Geändert von Low-Joe (04.08.2010 um 12:57 Uhr) |
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Joe,
Ich muss zugeben, ich verstehe deine Argumentation nicht ganz, was nicht böse gemeint ist, sondern wohl eher an mir liegt. Aber habe ich nicht vom Verhältniss von Körpermasse zu Protein gesprochen? Nochmal das 5kg schwere Kind, dass 10g Protein isst. Das Verhältniss von Protein zu Körpermasse beträgt bei ihm 2g Protein pro kg Körpergewicht. Wächst dieses Kind wird es automatisch mehr Milch konsumieren und dieses Verhältniss ungefähr beibehalten. Später isst es dann Protein in Form von fester Nahrung bzw Milchprodukten. Der 70kg Mann wiegt dann nicht 8x so viel, wie du sagst, sondern gut 14x so viel wie das 5kg Baby. Bei gleichem Verhältniss (also 2g pro kg) wäre sein Proteinbedarf demnach 140g. Nun kann man sich drüber streiten, ob ein wachsendes Individuum soviel mehr Proteine benötigt als ein Erwachsener. Ich denke, dass sich der Proteinbedarf später nicht drastisch verringert, sondern eher die benötigte Zusammensetzung. Wenn man die großen Wachstumsschübe hinter sich hat, sinkt der Bedarf an Tryptophan und Cystein drastisch. Gleichzeitig braucht man aber mehr andere Aminosäuren, weil die Organe und das ganze endokrine System mitgewachsen sind. Proteine werden ja nicht nur zum Wachstum und zur Regeneration von fettfreier Masse benötigt, sondern auch, um Hormone herzustellen, die Funktionen der Organe aufrecht zu erhalten, Konvergierungen effektiv ablaufen zu lassen usw. edit: Um noch auf die Studie einzugehen. Das was dort ermittelt wurde ist in meinen Augen die Mindestmenge an Proteinen, um keine "lean body mass" zu verlieren. Das heißt noch lange nicht, dass diese Menge optimal ist und mehr schädlich ist. Es geht mir um die optimale Menge, die einen optimalen Stoffwechsel tragen kann und gewährleistet, dass mein endokrines System störungsfrei laufen kann, nicht um die Mindestmenge, die ich brauche um meinen Körper lediglich zu erhalten. Ach, und natürlich besten Dank für das Gute Material...wie immer
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Life in all it's fullness is mother nature obeyed Geändert von Fink (04.08.2010 um 13:30 Uhr) |
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Zitat:
Und ich hätte da noch eine Frage an dich, bezüglich Zink. Bei welcher Dosierung hast du denn die immensen Erfolge gehabt? Habe jetzt einen Selbstversuch gestartet, bevor ich hier rumerzähle, dass Zink kein sinnvolles Supplement ist, sollte ich es selbst versuchen. Bin jetzt 2 Wochen 25mg gefahren, ohne Auswirkungen. Ich denke du nimmst 50mg und mehr? Grüße Zitat:
Die Empfehlung mit der Eiscreme ist bei uns absoluter Unfug, 90% (wenn nicht mehr) der Eiscreme im Supermarkt basieren auf Pflanzenfetten!! Außerdem hast du hohe Mengen Saccharose enthalten von deren Bedenklichkeit Low Joe in den letzten Posts hier erst gepostet hat. |
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