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  #7401 (permalink)  
Alt 04.08.2010, 00:02
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@Low-Joe

Wär nett, wenn du mir noch kurz was zu deinen Erfahrungen schreiben könntest. Also wieviel du wie lange eingenommen hattest. So ein Rest Unsicherheit ist nämlich schon noch da. Hab natürlich keine Lust auf ne Überfunktion oder sonst was.
Hab von Haus aus früher viel schwarzen Tee getrunken, so dass möglicherweise ganz gut Fluor gespeichert ist. Dachte auch früher es wär Zufall, dass ich nach diesem blöden Fluorlack beim Zahnarzt immer Kopfschmerzen bekommen hab.
Mir ist auch aufgefallen, dass Jod einen starken Effekt auf die Stimmlage hat. Hab eigentlich schon einen ziemlichen Bass, aber mit nem bisschen Jod bin ich der Dextinator
Meinst du das Jod einen so plötzlichen Einfluss auf das Testosteron haben kann? Da stellt sich auch gleichzeitig die Frage, welche Rolle Fluor in diesem Zusammenhang spielen könnte. Ist ein echt spannendes Thema...
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  #7402 (permalink)  
Alt 04.08.2010, 07:32
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@Low-Joe

Wär nett, wenn du mir noch kurz was zu deinen Erfahrungen schreiben könntest. Also wieviel du wie lange eingenommen hattest. So ein Rest Unsicherheit ist nämlich schon noch da. Hab natürlich keine Lust auf ne Überfunktion oder sonst was.
Hab von Haus aus früher viel schwarzen Tee getrunken, so dass möglicherweise ganz gut Fluor gespeichert ist. Dachte auch früher es wär Zufall, dass ich nach diesem blöden Fluorlack beim Zahnarzt immer Kopfschmerzen bekommen hab.
Mir ist auch aufgefallen, dass Jod einen starken Effekt auf die Stimmlage hat. Hab eigentlich schon einen ziemlichen Bass, aber mit nem bisschen Jod bin ich der Dextinator
Meinst du das Jod einen so plötzlichen Einfluss auf das Testosteron haben kann? Da stellt sich auch gleichzeitig die Frage, welche Rolle Fluor in diesem Zusammenhang spielen könnte. Ist ein echt spannendes Thema...
So genau weiß ich jetzt nicht mehr wie lange ich bestimmte Mengen eingenommen habe. Über 1 Jahr lang waren es knapp 13mg/Tag. Zwischenzeitlich hatte ich die Dosis auch mal 30mg/Tag erhöht. Ursprünglich hatte ich es einmal eingenommen, um meine Basaltemperatur steigern und meiner sehr trockenen Haut etwas begegnen zu können.
Dies hatte ich jedoch mit einer Anhebung der KH weitaus besser in den Griff bekommen.

Ich denke, es ist besser, wenn Du "Jod" hier in der forumeigenen Suchmaschine zusammen mit den Namen paba, Fred2k1 & michikoilka eingibst. Gerade letztere User haben sehr umfangreiche Erfahrungsberichte & Empfehlungen verfasst. Das reichte von Stimmungshochs über erhöhten Haarausfall in der Anfangszeit bis zu mehr Energie & besserem Haarwuchs im weiteren Verlauf der Einnahme.

Ich hatte nie (unter jeglicher Dosierung) großartige positive oder negative Beobachtungen bei mir selbst festgestellt. Also alles sehr unspektakulär. Im Laufe der Zeit hatte ich es dann immer weiter gesenkt, immer mit Blick auf meine jeweilige Ernährung.

Zu den Auswirkungen von Jod auf bestimmte Hormone. Schau vielleicht mal in den Artikel auf iodine4health.com nach konkreten Angaben oder auf pubmed.

So soll Jod u.a. Anti-Östrogene Wirkmechanismen entfallen:
Iodine Alters Gene Expression in the MCF7 Breast Cancer Cell Line: Evidence for an Anti-Estrogen Effect of Iodine oder
Iodine and Hormones

Der Einsatz von Anti-Östrogenen Substanzen/Wirkstoffen ist auch in der Therapie von Prostatakrebs recht erfolgsversprechend. Eine Östrogendominaz ist sowohl im weiblichen wie auch im männlichen Organismus äußerst ungesund. Testosteron wird u.a. in bestimmte Östrogene "umgewandelt". An dieser Stelle setzen z.B. Aromatasehemmer ein.

In den Arbeiten von Flechas wird u.a. von den Wirkungen auf Testosteron berichtet:
Flechas -- Iodine AudioVisual
"It can also increase the sensitivity of receptors for testosterone and FSH/LH."


Mit den speziellen Auswirkungen von Jod auf Testosteron habe ich mich aber noch nicht beschäftigt und kann Dir daher nicht helfen.

So, bin weg, bis die Tage...

Geändert von Low-Joe (04.08.2010 um 07:41 Uhr)
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  #7403 (permalink)  
Alt 04.08.2010, 10:02
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Ja dann mal vielen Dank für die ausführliche Antwort.
Wünsche dir schönen Urlaub!
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  #7404 (permalink)  
Alt 04.08.2010, 10:31
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Wünsche dir ebenfalls einen schönen Urlaub @Low-Joe;-).
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  #7405 (permalink)  
Alt 04.08.2010, 10:37
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Low Joe,
Ich habe mir nochmal Gedanken über dein Argument mit der Muttermilch und dem Proteinbedarf von Erwachsenen gemacht.
Ich schätze mal grob, dass ein gesundes Baby so ca. 1L Milch am Tag trinkt. Das heißt es nimmt ca. 10g Protein zu sich. Dafür konsumiert es verhältnissmäßig viel Kohlenhydrate und Fett. Dein Argument war jetzt, dass ein Erwachsener verhältnissmäßig nicht mehr Protein brauchen kann, als ein Baby.
Es kommt aber darauf an, welches Verhältniss man betrachtet. Meiner Meinung nach braucht ein Baby ein so hohes Verhältniss von KH und Fett zu Protein, weil es, verglichen zum Erwachsenen, eine sehr hohe metabolische Rate hat und viel Energie in Form von Wärme verbraucht.

Wenn man das Ganze jetzt aber mal unter dem Aspekt des Gewichts betrachtet, sieht das Ganze schon anders aus. Ein Neugeborenes wiegt nach 2-3 Wochen so um die 5-6 Kilo. Ein Erwachsener ca. 70kg. Besonders Männer oft mehr. Das Gewicht eines Erwachsenen beträgt also deutlich mehr als 1000% des Babys. So betrachtet würde ein Konsum von ca. 100g am Tag Sinn machen.

Du hast erwähnt, dass du mit dem Zucker von Früchten mal während deines Studiums zu tun hattest. Was studierst du denn? Würde mich mal interessieren...
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  #7406 (permalink)  
Alt 04.08.2010, 11:32
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Von Ray Peat würden mich noch paar sachen interessieren,welche Eiscreme empiehlt er?Schoko?Vanille?*g*.Und von Käsekuchen,geht auch Käsesahne?Mag ich lieber als Käsekuchen:-).Wie trinkt er die Milch?Heiß?Warm?Lauwarm?Oder Kalt?
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  #7407 (permalink)  
Alt 04.08.2010, 12:03
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Zitat:
Zitat von Fink Beitrag anzeigen
Low Joe,
Ich habe mir nochmal Gedanken über dein Argument mit der Muttermilch und dem Proteinbedarf von Erwachsenen gemacht.
Ich schätze mal grob, dass ein gesundes Baby so ca. 1L Milch am Tag trinkt. Das heißt es nimmt ca. 10g Protein zu sich. Dafür konsumiert es verhältnissmäßig viel Kohlenhydrate und Fett. Dein Argument war jetzt, dass ein Erwachsener verhältnissmäßig nicht mehr Protein brauchen kann, als ein Baby.
Es kommt aber darauf an, welches Verhältniss man betrachtet. Meiner Meinung nach braucht ein Baby ein so hohes Verhältniss von KH und Fett zu Protein, weil es, verglichen zum Erwachsenen, eine sehr hohe metabolische Rate hat und viel Energie in Form von Wärme verbraucht.

Wenn man das Ganze jetzt aber mal unter dem Aspekt des Gewichts betrachtet, sieht das Ganze schon anders aus. Ein Neugeborenes wiegt nach 2-3 Wochen so um die 5-6 Kilo. Ein Erwachsener ca. 70kg. Besonders Männer oft mehr. Das Gewicht eines Erwachsenen beträgt also deutlich mehr als 1000% des Babys. So betrachtet würde ein Konsum von ca. 100g am Tag Sinn machen.
Ich denke, dass Deine Betrachtung sehr wenig Sinn macht. Wenn Du Verhältnisgleichungen als Grundlage nehmen möchtest, dann doch eher das Verhältnis von Proteinmenge zu Körpergewicht und nicht die prozentuale Betrachtung beliebiger Körpergewichte zu unterschiedlichen Zeitpunkten. In manchen Kulturen werden die Kinder mehrere Jahre gestillt. Das Körpergeicht des gestillten Kindes ist dann nicht mehr mit dem eines 2-3 Wochen alten Babys vergleichbar und ebenso ist das prozentuale Verhältnis des Körpergewichts zu einem 70kg schweren Mann nicht mehr dasselbe. Die prozentuale Betrachtung beliebiger Körpergewichte, erst recht zu beliebigen Zeitpunkten, ist daher absolut nichtssagend. Viel entscheidender ist das Verhältnis von Eiweiß zu Körpergewicht.

Betrachte es doch einmal so. Ein 2-3 Wochen altes Baby mit 5-6 kg Gewicht, nimmt nach Deiner Schätzung ca. 10g Protein pro Tag auf. Ein 70kg schwerer Mann, welcher knapp 8mal so viel wiegt wie ein 5-6kg schweres Baby, benötigt demnach also 8mal so viel Protein, was ungefähr 80g Protein pro Tag (also knapp 1g/kg idealem Körpergewicht) entsprechen würde.

Es kommt nicht darauf an welches Verhältnis man betrachtet, sondern ob man das richtige und aussagekräftigste Verhältnis betrachtet! Nach Deiner Argumentation wäre die logische Konsequenz, dass ein Erwachsener 1000% mehr Eiweiß aufnehmen müsste als ein Baby weil sein Gewicht verglichen mit dem eines 2-3 Wochen alten Babys ein anderes ist. Diese Rechnung macht wirklich absolut keinen Sinn und lässt keinerlei Rückschlüsse zu. Zu einem Zeitpunkt B, wenn das Baby weiter gewachsen ist, die Zusammensetzung der Muttermilch aber noch immer dieselbe ist, hat sich jedoch das prozentuale Gewichtsverhältnis zu einem Erwachsenen geändert und entspricht nicht mehr 1000%. Was dann, braucht ein Erwachsener dann nur noch 600% mehr Eiweiß, weil das prozentuale Gewichtsverhältnis zum Zeitpunkt B ein anders ist?

Was ist, wenn das Wachstum eines Menschen abgeschlossen ist? In der Regel ist dies mit ca. 18-20 Jahren. Das Gewicht vieler Jugendlicher liegt da heutzutage oftmals schon über dem Normalgewicht eines 1,75m großen Mannes. Was nun? Braucht der Erwachsenen nun 100% weniger Eiweiß, da das prozentuale Gewichtsverhältnis nun auch ein anderes ist?

Die Betrachtung beliebiger prozentualer Gewichtsverhältnisse zu unterschiedlichen Zeitpunkten ist irrelevant. Entscheidend ist das Verhältnis von Körpergewicht zu Proteinmenge.

Die menschliche Entwicklung geht sehr langsam von statten. Z.B. Rinder, die sehr schnell wachsen, bekommen mit der zugeführten Milch deutlich höhere Proteinmengen verabreicht. Diese Tiere sollen schnell wachsen und danach selbstständig sein. Beim Menschen ist dies anders. Das Größenwachstum ist ist mit ca. 18-20 Jahren abgeschlossen, der Großteil der Organe ist zu diesem Zeitpunkt bereits vollständig ausdifferenziert. Warum sollte dann nach all diesen Aufbauvorgängen, mit Beginn im Babyalter, wo das Wachstum noch vergleichbar schnell vonstatten geht, im Erwachsenenalter plötzlich ein deutlich höherer Proteinbedarf vorhanden sein? Weil ein Baby, dass sich im aktiven Wachstum befindet, ein prozentual deutlich anderes Gewicht aufweist als ein Ausgewachsener? Zu jeweils unterschiedlichen Zeitpunkten liegt ein verändertes prozentuales Gewichtsverhältnis vor, welches keinerlei Rückschlüsse zu lässt. Jedoch ist die Zusammensetzung der Muttermilch noch immer vergleichbar und genauso das Verhältnis von Körpergewicht zu Proteinbedarf. Das Baby oder Kind isst/trinkt im Verlaufe des Wachstums permanent mehr und nimmt somit u.a. mehr Eiweiß auf.

Ich kann mich nur wiederholen, es kommt nicht darauf an welches Verhältnis man betrachtet, sondern ob man das richtige und aussagekräftigste Verhältnis betrachtet.

An den Kalorien gemessen, setzt sich Muttermilch üblicherweise aus ca. 6% Eiweiß, 55% Fett & 39% KH zusammen. Die metabolische Rate und der Wärmebedarf sind das eine, das andere ist der Proteinbedarf und dieser ist sehr gering. Wenn dieser im aktiven Wachstum gering ist, warum sollte er nach dem Abschluss dieses plötzlich (drastisch) steigen?


Zitat:
Zitat von Fink Beitrag anzeigen
Du hast erwähnt, dass du mit dem Zucker von Früchten mal während deines Studiums zu tun hattest. Was studierst du denn? Würde mich mal interessieren...
Ich habe 2006 mein Diplom-Ingenieur im Garten- & Landschaftsbau gemacht und anschließend noch einmal auf Lehramt studiert. Wenn ich es die nächsten Tage mal schaffen sollte meine Masterarbeit fertigzustellen, bin ich noch dieses Jahr Studienrat [Berufsschul- & Sonderschullehrer (Zweitfach)].

Derzeit mache ich bei meinen Eltern Urlaub. Da das Wetter hier (Thüringen) aber so schlecht ist, arbeite ich momentan weiter an meiner Masterarbeit. Da das nicht so richtig Spaß macht, lenke ich mich ständig selbst mit dem Internet ab.

@ Brady & Dexter
Danke für Eure Urlaubsgrüße, wünsche Euch was!

Geändert von Low-Joe (04.08.2010 um 12:30 Uhr)
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  #7408 (permalink)  
Alt 04.08.2010, 12:51
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@ Fink

Dietary protein requirements of younger and older ... [Am J Clin Nutr. 2008] - PubMed result (inklusive kompletter Studie, siehe Link)

Dietary protein requirements of younger and older adults.

Campbell WW, Johnson CA, McCabe GP, Carnell NS.

Department of Foods and Nutrition, Purdue University, West Lafayette, IN 47907, USA. campbellw@purdue.edu

Comment in:

* Am J Clin Nutr. 2008 Nov;88(5):1187-8.

Abstract

BACKGROUND: For older men and women, the Estimated Average Requirement (EAR) and Recommended Dietary Allowance (RDA) for protein are not known with confidence. Data from the limited research studies available suggest that the EAR and RDA might be greater than the assumed 0.66 and 0.80 g protein x kg body wt(-1) x d(-1), respectively. OBJECTIVE: This study assessed the effect of age on the EAR and RDA for protein. DESIGN: Twenty-three younger (age: 21-46 y; 11 men, 12 women) and 19 older (age: 63-81 y; 8 men, 11 women) persons completed three 18-d trials with protein intakes of 0.50, 0.75, and 1.00 g protein x kg body wt(-1) x d(-1). Nitrogen balance was determined by using data from total nitrogen analyses of duplicate food composites and complete urine and feces collections from days 14 to 17 of each trial. Each subject's protein requirement was estimated by using linear regression of protein intake and nitrogen balance data from all 3 trials and inverse prediction. RESULTS: The mean (+/- SD) protein requirement was not different between the younger and older subjects: 0.61 +/- 0.14 compared with 0.58 +/- 0.12 g protein x kg body wt(-1) . d(-1). On the basis of individual requirement estimates from the younger and older subjects combined (2.5% trimming from each tail and variation estimated by the bootstrap), an adequate protein allowance for these subjects was calculated to be 0.85 +/- 0.21 g protein x kg body wt(-1) x d(-1). CONCLUSIONS: These short-term nitrogen balance results suggest that the requirement for total dietary protein is not different for healthy older adults than for younger adults and that the allowance estimate does not differ statistically from the RDA.

Du siehst, der tatsächliche Proteinbedarf ist nicht wirklich hoch und ist umso geringer, je höher die biologische Wertigkeit des zugeführten Eiweißes und je größer das Verhältnis von Fett & KH zu Eiweiß bei gleichzeitig adäquater Kalorinzufuhr.
1g Protein pro kg (ideales) Körpergewicht, von dem ich immer spreche, liegt also auch schon über dem tatsächlichen Bedarf.

Geändert von Low-Joe (04.08.2010 um 12:57 Uhr)
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  #7409 (permalink)  
Alt 04.08.2010, 13:24
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Joe,
Ich muss zugeben, ich verstehe deine Argumentation nicht ganz, was nicht böse gemeint ist, sondern wohl eher an mir liegt.
Aber habe ich nicht vom Verhältniss von Körpermasse zu Protein gesprochen? Nochmal das 5kg schwere Kind, dass 10g Protein isst. Das Verhältniss von Protein zu Körpermasse beträgt bei ihm 2g Protein pro kg Körpergewicht. Wächst dieses Kind wird es automatisch mehr Milch konsumieren und dieses Verhältniss ungefähr beibehalten. Später isst es dann Protein in Form von fester Nahrung bzw Milchprodukten.
Der 70kg Mann wiegt dann nicht 8x so viel, wie du sagst, sondern gut 14x so viel wie das 5kg Baby. Bei gleichem Verhältniss (also 2g pro kg) wäre sein Proteinbedarf demnach 140g.

Nun kann man sich drüber streiten, ob ein wachsendes Individuum soviel mehr Proteine benötigt als ein Erwachsener. Ich denke, dass sich der Proteinbedarf später nicht drastisch verringert, sondern eher die benötigte Zusammensetzung. Wenn man die großen Wachstumsschübe hinter sich hat, sinkt der Bedarf an Tryptophan und Cystein drastisch. Gleichzeitig braucht man aber mehr andere Aminosäuren, weil die Organe und das ganze endokrine System mitgewachsen sind.
Proteine werden ja nicht nur zum Wachstum und zur Regeneration von fettfreier Masse benötigt, sondern auch, um Hormone herzustellen, die Funktionen der Organe aufrecht zu erhalten, Konvergierungen effektiv ablaufen zu lassen usw.

edit: Um noch auf die Studie einzugehen. Das was dort ermittelt wurde ist in meinen Augen die Mindestmenge an Proteinen, um keine "lean body mass" zu verlieren. Das heißt noch lange nicht, dass diese Menge optimal ist und mehr schädlich ist. Es geht mir um die optimale Menge, die einen optimalen Stoffwechsel tragen kann und gewährleistet, dass mein endokrines System störungsfrei laufen kann, nicht um die Mindestmenge, die ich brauche um meinen Körper lediglich zu erhalten.
Ach, und natürlich besten Dank für das Gute Material...wie immer
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  #7410 (permalink)  
Alt 04.08.2010, 13:29
 
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Zitat:
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@Cartman

Ich halte auch ein Verhältnis von 80% gesund und 20% Spaß für in Ordung. Es sollte halt eben keine absoluten Verbote geben, sonst macht man sich verrückt und die verbotenen Sachen bekommen einen zu hohen Stellenwert. Wenn du Probleme mit Bier hast, ist dein Darm wohl nicht in Ordnung. Interessanterweise hat Alkohol nicht nur schlechte Eigenschaften, auch wenn die schlechten überwiegen. Einige Organe (z. B. Herz) mögen es sogar mal ganz gerne, weil sie durchdie blutverdünnende Eigenschaft weniger hart arbeiten müssen. Der Darm mag Alkohol aber gar und kann bei schlechtem Zustand schon bei wenig (1-2 Bier) unverhältnismäßig starke Probleme machen. In diesem Zusammenhang kannst du dich ja mal über "Leaky Gut" informieren. Alkohol sollte in diesem Fall mit großer Vorsicht behandelt werden. Boykott hatte ja mal vor ein paar Wochen einen tollen Link zu Kokosfett eingestellt. Finde seine Dosierung zwar übertrieben, aber 1-2 Esslöffel täglich würde ich dir schon empfehlen um deine Probleme in den Griff zu kriegen. Kokosfett hat eine unglaubliche Wirkung und bekämpft Pilze, Bakterien und Viren. Auf diese Weise wird das Immunsystem gestärkt und davon sitzt nun mal über 70% im Darm. Auch bestimmte Lebensmittel (Hülsenfrüchte) können sehr schlecht sein und sollten schon aus diesem Grund gemieden werden! Was den Alkohol betrifft habe ich aber mittlerweile eigentlich kein Verlangen mehr, was echt ein gutes Zeichen ist, da es meistens kranke menschen sind,die besonders suchtgefährdet sind. Ein Glas unter Freunden (wenn man gesund ist), sollte aber ab und zu mal drin sein. Meistens verzichte ich aber freiwillig, weil ich meinen Trainingserfolg nicht gefährden will. Jeder hat eben seine Süchte.

Die Forumssucht kann ich aber noch nicht ganz abschalten.
Danke Dexter, da stimmen wir in den meisten Punkten überein. Bloß Alkohol ist nicht gleich Bier, wenn man Probleme mit Bier hat, muss das nicht zwangsweise am Alkohol liegen. Und da es wirklich erst bei höheren Mengen Bier auftaucht, denke ich nicht, dass es arg problematisch ist, aber irgendetwas wird mit meinem Darm nicht stimmen, das stimmt wohl leider, sonst hätte ich nicht immer noch das unreine Haut Problem. Mit Kokosfett hatte ich zu meiner LC Zeit experimentiert, konnte aber keinerlei Erfolge feststellen, auch wenn immer wieder bahnbrechendes erzählt wird von Kokosfett. Einzig gut fand ich es und benutze es heute immer noch, falls ich mal trockene Haut habe, zum Eincremen, viel besser als irgendwelche Cremes.

Und ich hätte da noch eine Frage an dich, bezüglich Zink. Bei welcher Dosierung hast du denn die immensen Erfolge gehabt? Habe jetzt einen Selbstversuch gestartet, bevor ich hier rumerzähle, dass Zink kein sinnvolles Supplement ist, sollte ich es selbst versuchen. Bin jetzt 2 Wochen 25mg gefahren, ohne Auswirkungen. Ich denke du nimmst 50mg und mehr?

Grüße

Zitat:
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Die Empfehlung mit der Eiscreme ist bei uns absoluter Unfug, 90% (wenn nicht mehr) der Eiscreme im Supermarkt basieren auf Pflanzenfetten!! Außerdem hast du hohe Mengen Saccharose enthalten von deren Bedenklichkeit Low Joe in den letzten Posts hier erst gepostet hat.
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