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Darüber hinaus ist Vitamin C ist auch für die Aufnahme anderer Mineralien wichtig. Ich halte auch seine Proteinmengen für sehr hoch. Broda Barnes berichtete, dass er die Schilddrüsenmedikamentation vor allem bei höheren Proteinmengen steigern musste. Gleiches findet man auch in vielen Studien. Je weniger Protein, desto höher die T3-Werte und umgekehrt. Zum Jod: "Mary Shomon: Do you think the majority of people with hypothyroidism get too much or too little iodine? Should people with hypothyroidism add more iodine, like kelp, seaweeds, etc.? Dr. Ray Peat: 30 years ago, it was found that people in the US were getting about ten times more iodine than they needed. In the mountains of Mexico and in the Andes, and in a few other remote places, iodine deficiency still exists. Kelp and other sources of excess iodine can suppress the thyroid, so they definitely shouldn't be used to treat hypothyroidism. Mary Shomon: What are your thoughts for Graves' disease/hyperthyroidism patients? Should they move ahead quickly to get radioactive iodine treatment, or are there natural things they might be able to try to temporarily - or even permanently - get a remission? Dr. Ray Peat: Occasionally, a person with a goiter will temporarily become hyperthyroid as the gland releases its colloid stores in a corrective process. Some people enjoy the period of moderate hyperthyroidism, but if they find it uncomfortable or inconvenient, they can usually control it just by eating plenty of liver, and maybe some cole slaw or raw cabbage juice. Propranolol will slow a rapid heart. The effects of a thyroid inhibitor, PTU, propylthiouracil, have been compared to those of thyroidectomy and radioactive iodine. The results of the chemical treatment are better for the patient, but not nearly so profitable for the physician. Besides a few people who were experiencing the unloading of a goiter, and one man from the mountains of Mexico who became hypermetabolic when he moved to Japan (probably from the sudden increase of iodine in his diet, and maybe from a smaller amount of meat in his diet), all of the people I have seen in recent decades who were called "hyperthyroid" were not. None of the people I have talked to after they had radioiodine treatment were properly studied to determine the nature of their condition. Radioiodine is a foolish medical toy, as far as I can see, and is never a proper treatment." An Interview With Dr. Raymond Peat: A Renowned Nutritional Counselor Offers His Thoughts About Thyroid Disease / Thyroid Disease Information Source - Articles/FAQs Du kannst aber auf seiner Internetseite einfach "iodine" in die Suchleiste eingeben, dann erscheinen auch einige Treffer. Peat ist bei Jod sehr auf die Schilddrüse fixiert. Bei manchen Menschen kann Jod in der Tat Probleme verursachen, weshalb ich seine Bedenken auch teilweise nachvollziehen kann. Jod ist jedoch im gesamten Organismus wichtig, nicht nur für die Schilddrüse. Bei einer Ernährung, die größere Mengen Goitrogene beinhaltet (Japaner haben auch einen höheren Verzehr fermentierter Sojaprodukte, wobei die Fermentation die goitrogenen Substanzen sogar noch verstärkt) ist zum "Ausgleich" auch mehr Jod notwendig. Das trifft bei mir alles nicht mehr zu. Ich hatte auch relativ lange Zeit (über 1 Jahr) vergleichbare Mengen wie die Japaner eingenommen, zeitweise auch mehr. Heutzutage sind es nur noch 0,5mg (manchmal etwas mehr & manchmal auch weniger) Jod pro Tag. |
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Low Joe,
Könntest mal eine von diesen Studien bezüglich Protein und T3 posten? Aus persöhnlicher Erfahrung kann ich es nicht bestätigen. Ich konnte so viele Kalorien essen, wie ich wollte, erst nachdem ich vor ein paar Jahren meinen Proteinkonsum stark angehoben hatte, konnte ich Masse zulegen und auch erhalten, was für mich auch mit der Erhöhung der T3 Spiegel zuammenhängt.
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Life in all it's fullness is mother nature obeyed |
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Zitat:
http://jn.nutrition.org/cgi/reprint/115/4/425.pdf http://jn.nutrition.org/cgi/reprint/110/3/532.pdf Die ersten beiden Studien sind in Bezug auf den Menschen am ehesten relevant, da dort Affen bzw. Schweine als Versuchstiere Verwendung fanden. Ich habe zu Hause auch eine Human-Studien, bei welcher verschiedene Proteingehalte unterschiedliche Auswirkungen zeigten. Diese kann ich Dir gern nachreichen. http://jn.nutrition.org/cgi/reprint/111/2/252.pdf http://jn.nutrition.org/cgi/reprint/113/9/1791.pdf http://ajpregu.physiology.org/cgi/re...284/3/R751.pdf Evidence suggesting that the elevated plasma triio... [Br J Nutr. 1985] - PubMed result Mechanisms of thermogenesis induced by low protein... [Metabolism. 1983] - PubMed result Die menschliche Muttermilch ist sehr proteinarm, da der Mensch sehr langsam wächst. D.h., der Mensch wächst über einen sehr langen Zeitraum (bis ca. 18 Jahre), erst dann ist das Größenwachstum langsam abgeschlossen. Warum sollte der Proteinbedarf nach dem abgeschlossenen Wachstum höher sein als die Jahre davor, wo der Mensch sich noch im aktiven Wachstum befindet? Natürlich benötigt der Mensch Proteine für Reparaturarbeiten etc., aber nicht im Überschuss. Wichtig ist, dass die zugeführten Proteine von höchster Qualität sind (Eier, Milch & Käse, sowie Innereien). Und noch wichtiger ist, die Kalorienmenge, d.h. das Verhältnis von Eiweiß zu Fett & KH. |
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Wollte noch mal darauf hin weisen, dass ich absolut nicht gegen Jod an sich bin. Habe zum Beispiel heute morgen 1mg gleich morgens auf nüchternen Magen eingenommen. Bin mir zwar nicht sicher, wie sinnvoll das ist, aber die Wirkung war sehr positiv. Normalerweise brauch ich länger, bis ich in Gang komme. Heute hab ich wahrscheinlich mehr geschafft, als in einer Woche (arbeiten, aufräumen etc.). Es macht auch einfach Spaß so aktiv zu sein und was zu schaffen! Nur bezüglich der hier teils sehr hohen Mengen muss ich mich noch mal informieren. Meine Art der Einnahme (0,2mg Ratio) ist zwar auf Dauer sehr viel teurer, als Lugol´sche Lösung, aber bisher fahr ich auch so ganz gut. Mal sehen, was ich in Zukunft mache.
Für mich muss ich halt noch beantworten, wie sehr der Körper mit Halogenen belastet sein kann (Andockstellen) und wieviel Jod zum normalen Verbrauch nötig ist, um diese Halogene zu verdrängen. Falls bei hohen Jodgaben die Nebenwirkungen wirklich durch die verdrängten Halogene kommen sollten, stellt sich aber auch die Frage, ob im Sinne der Arbeitsfähigkeit eine langsamere "Entgiftung" nicht besser für den Alltag wäre? Da hat er mal wieder einen Auftrag der Dexter...
Geändert von Dexter Morgan (03.08.2010 um 13:16 Uhr) |
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So bleiben einem mehr oder weniger nur die angeführten Protokolle und Erfahrungsberichte. Abraham spricht ja davon, dass ein Großteil seiner "Patienten" ca. 3 Monate lang hohe Gaben (bis zu 50mg) benötigten. Ich denke, es ist etwas leichter sich auf solche Erfahrungswerte zu beziehen, als selbst die Dosis abzuändern und diese dann über einen unbestimmten Zeitraum einzunehmen. Es hat beides Vor- & Nachteile. Fehlt die ärztliche Kontrolle jedoch gänzlich, sollte man umso eher diese Empfehlungen & Erfahrungswerte beachten. |
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@ Fink
Mit dem Wissen, dass bereits Broda Barnes die Hormongaben v.a. mit steigendem Proteinkonsum anheben musste, sehe ich Peats Ernährung (& teilweise seine Empfehlungen) noch immer als alles andere außer optimal an. Gewaltige Mengen Zucker, d.h. raffinierte Kh, denen jegliche Vitamine & Mineralien fehlen, mit hohen Mengen tierischer Produkte auszugleichen ist anscheinend nicht die Lösung. Tierische Produkte beinhalten Vitamine & vor allem Mineralien mit hoher Bioverfügbarkeit und sind somit ein guter Ausgleich für raffinierte KH, jedoch nur in gewissen Grenzen. Wenn Zucker & hohe Proteingaben angeblich so ideal sind und u.a. auf den Hormonhaushalt äußerst positiv wirken, warum dann zusätzliche Hormongaben? Die Vitamine- & Mineralstoffmängel mit tierischen Produkten auszugleichen ist das eine, aber die daraus resultierenden hohen Proteinmengen mit einer zusätzlichen Hormonsubstitution wieder auszugleichen, na ja. |
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Wie genau meinst du das jetzt, mit den hohen Proteinmengen durch Hormongaben ausgleichen? Davon habe ich doch garnix gesagt.
Ich hatte nur angezweifelt, dass Protein schlecht für die Produktion von T3 sein soll. Ray Peat kennt sich ziemlich gut mit Barnes Werk aus und ich wüsste daher nicht, warum er es also gegen besseres Wissen empfehlen soll. Ich kann mir gut vorstellen, dass dieses Phänomen darauf beruht, dass Barnes Patienten ihr Protein vornehmlich in Form von Fleisch gegessen haben. Die meisten Menschen verstehen unter Proteinen halt Fleisch. Und dieses enthällt hohe Mengen Tryptophan und Cystein, welche bekanntermaßen Schildrüsenunterdrückend sind. Es muss also nicht das Protein an sich sein, sondern es die sepzifischen antimetabolischen Aminosäuren. Edit: Hatte deine ersten Posts garnicht gesehen. Ich sprach bei mehr Masse nicht von Fett, sondern von Muskeln "Lean Body Mass". Ich habe unter höherem Proteinkonsum keineswegs Fett angelegt.
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Life in all it's fullness is mother nature obeyed Geändert von Fink (03.08.2010 um 18:16 Uhr) |
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Wie genau meinst du das jetzt, mit den hohen Proteinmengen durch Hormongaben ausgleichen? Davon habe ich doch garnix gesagt.
Ich hatte nur angezweifelt, dass Protein schlecht für die Produktion von T3 sein soll. Ray Peat kennt sich ziemlich gut mit Barnes Werk aus und ich wüsste daher nicht, warum er es also gegen besseres Wissen empfehlen soll. Ich kann mir gut vorstellen, dass dieses Phänomen darauf beruht, dass Barnes Patienten ihr Protein vornehmlich in Form von Fleisch gegessen haben. Die meisten Menschen verstehen unter Proteinen halt Fleisch. Und dieses enthällt hohe Mengen Tryptophan und Cystein, welche bekanntermaßen Schildrüsenunterdrückend sind. Es muss also nicht das Protein an sich sein, sondern es die sepzifischen antimetabolischen Aminosäuren.
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Zitat:
Ich kenne Peats Artikel schon seit Jahren und auch seine Ernährung hat sich die letzten Jahre nicht grundlegend geändert. Daher empfinde ich seine Empfehlungen nicht erst seit gestern als fraglich. Reife Früchte (vorangig Monosaccharide) zum empfehlen ist das eine, etwas anderes ist es, Zucker zu empfehlen. Das ist ein Disaccharid und damit haben leider viele Leute erhebliche Probleme. Natürlich kann man Enzymmängel mit Hormonsubstitutionen, wie z.B. T3 & T4 (Desiccated Thyroid & Cynoplus) teilweise ausgleichen, aber ich bezweifele ganz stark, dass seine Empfehlungen bzw. vielmehr seine eigene Ernährung ohne zusätzliche Hormongaben funktionieren würde. Mein Anliegen ist es, einen guten Gesundheitszustand ohne (notwendige) Hormongaben zu erlangen. Gerade Sucrose sehe ich als problematisch an, besonders wenn das Verdauungssystem bereits stärker geschädigt ist. Die dafür notwendigen Enzyme werden an der Oberfläche der Mikrovilli produziert. Aber gerade die Mikrovilli sind bei Verdauungsstörungen oftmals geschädigt und es können nicht genügend Enzyme bereitgestellt werden. Morbus Crohn & andere Magen- & Darmkrankheiten stehen in starkem Verdacht, durch große Mengen Zucker begünstigt zu werden. Viele der Magen-Darm-Leidenden (mich eingeschlossen) haben vor dem Ausbruch ihrer Krankheit oftmals hohe Mengen Zucker in ihrer Ernährung gehabt. Natürlich spielen mehrere Faktoren eine Rolle. So z.B. PUFAs, welche die Gewebe schädigen und auch Gluten, welches ebenfalls die Darmwände schädigen kann. Wenn nicht genügend Enzyme produziert werden (können), wie im Falle von etwaigen Darmentzündungen, gelangt Zucker unverdaut in den Dickdarm, wo dieser der bakteriellen Fermentation unterliegt. Zitat:
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