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  #6691 (permalink)  
Alt 16.05.2010, 16:40
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Zitat:
Zitat von Low-Joe Beitrag anzeigen
Sehr schade, Du hast hier frischen Wind rein gebracht.
Das stimmt!Wirklich sehr schade,das er hier nix mehr schreiben möchte:-(.
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  #6692 (permalink)  
Alt 17.05.2010, 15:26
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Nach dem ich die "Fett am Morgen" Studie
(siehe 2 Links unten) schon sehr interessant fand,
ist jetzt eine 2. Studie dazugekommen die sich
auf Vorteile von "2 Eier am Morgen" bezieht.
Link hier:
2. Mehr Eier essen - Abnehmen - FOCUS Online

Ich denke 2 Eier lassen sich perfekt mit der These
"fettreiches/KH-armes" Frühstück kombinieren.
Gerade weil viele hier durch Getreide&Milch Verzicht
nicht wissen was sie zum Frühstück essen sollen.
Also habt keine Angst vor tägl. 2 Rühreier
mit Butterschmalz&Kokosfett zum Frühstück!
Es sollte der Gesundheit und Figur nicht schaden!
KH kann man sich dann für den Rest des Tages
sowie abends aufheben.

.................................................. ......................

Abnehmen: Fett frühstücken macht schlank - News - FOCUS Online

Fett am Morgen kann vorteilhaft sein - Gesundheit - Lifestyle - austria.com
Bei den Mäusen war es so, wenn
die erste Mahlzeit am Morgen fettreich war,
mit nur wenig Kohlenhydraten, wurden
z.B. mittags oder abends sowohl Kohlenhydrate
aber auch Fett besser verarbeitet.
Der Stoffwechsel wurde schon am Morgen für
den Rest des Tages "programmiert".
Dies hatte gesundheitliche Vorteile.
Bei viel Kohlenhydrate am Morgen war der
Effekt umgekehrt und negativ.
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  #6693 (permalink)  
Alt 17.05.2010, 15:35
 
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"Die Entzündungen werden durch die Bildung von Entzündungsfaktoren, den sogenannten Eicosanoiden (Thromboxan A2, Prostaglandin E2, Leukotrien B4) ausgelöst, die aus der Fettsäure Arachidonsäure gebildet werden. Je weniger Arachidonsäure mit der Nahrung zugeführt wird, desto weniger Entzündungsmediatoren können gebildet werden."

Eigelb 300 mg/100gr.

Ernährung | Rheuma | Rheumatoide Arthritis - ernaehrung.de

Einfluss?
__________________
Schade, ich habe Akne.
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  #6694 (permalink)  
Alt 17.05.2010, 16:30
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@Stefan

Du hast Recht, Eier bzw. das Eigelb kann u.a.
durch die Arachidonsäure ggf. negativ auf
Akne-Entzündungen wirken.
Also es gibt hier und in andern Foren durchaus
Personen die ohne den Verzehr von Eiern
bessere Hautzustände haben!!!

Jedoch ist auch klar, irgendetwas muss man
schliesslich essen und deshalb irgendwo auch
Prioritäten setzen.
Viele Personen vertragen Eier ,ohne negative Auswirkungen auf die Akne, sehr gut.
Bei diesen Personen liegen die Hauptprobleme
oftmals eher bei Zucker/Getreide/Milchprodukte!
Wie gesagt, fasst man alle möglichen Teilursachen
zusammen und lässt die Nahrung im Zusammenhang
damit weg, dürfte man fasst garnichts mehr essen,
also keine alltagstaugliche Lösung.
Jeder muss irgendwo seine Prioritäten selbst
rausfinden.

Hier die Vorteile von Arachidonsäure:

Reine Haut durch kohlenhydratarme Ernährung

Geändert von pm2 (17.05.2010 um 17:39 Uhr)
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  #6695 (permalink)  
Alt 17.05.2010, 17:00
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Standard The Final Chapter of Dexter!!!

Hey Leute, keine Sorge! Wir sehen uns vielleicht nicht alle Tage, aber ich komm wieder, keine Frage!!!

Bis ich mich in ca. zwei Monaten wieder melden kann, habe ich aber noch mal einen großen, finalen Beitrag vorbereitet. Es wäre schön, wenn auch diejenigen, die hier still mit lesen sich auch zu Wort melden. Nichts bereichert ein Forum mehr, als die Erfahrungen von allen!!!

Manchmal ist es schwierig seine Gedanken zu ordnen und zu fokussieren. Aber eines sehe ich jetzt ganz klar. In diesem Sommer werde ich alte Erfahrungen mit neuen Erkenntnissen zu einer neuen Ernährungsweise verbinden, die mich hoffentlich weit über einen im Augenblick vorstellbaren Gesundheitszustand und eine unglaubliche Fitness hinaus bringen wird.
Meine Erfahrungen bezüglich Stärke waren nicht so gut wie erwartet. Vielleicht hätte es auch etwas weniger sein sollen. Obst und Gemüse aus der Ernährung zu sehr durch stärkehaltige (und meist auch nährstoffarme) Lebensmittel zu ersetzen ist meiner Meinung nach ein Fehler. Seit ein paar Tagen esse ich wieder vermehrt Obst und Gemüse und es geht mir blendend. Keine Müdigkeit mehr. Mein Schlaf ist sehr gut und ich wache nach kürzerer Zeit als sonst von selbst auf und bin ausgeruht. Meine Haut, die zwar in letzter Zeit nicht wirklich schlecht war, hat sich ebenfalls verbessert. In meiner Rohkostzeit letzten Sommer (fast nur Obst) hatte ich übrigens keinerlei Pickel oder Rötungen. Meine Haut war schön, glatt und feinporig. Meine Haare haben geglänzt, als hätte ich einen Liter Chemie reingekippt, was natürlich nicht der Fall war Natürlich führte diese Ernährung auch irgendwann zu einem Eiweißmangel, aber aus den gemachten Fehlern habe ich natürlich gelernt. Es wurde schon viel in diesem Thread über PUFAS und Fructose geredet. Das es unseren Vorfahren nicht mal möglich war so viele PUFAS aus Pflanzen aufzunehmen, steht außer Frage. Das allein lässt schon stark an den gängigen Empfehlungen zum hohen Pflanzenölkonsum zweifeln. Dieser Punkt wurde schon genug diskutiert. Wo ich nun, wie ihr euch denken könnt noch mal ansetzten möchte, ist die Fructose. Es gibt zwar Studien, die einen erhöhten Konsum als nachteilig hinstellen, aber diese wurden eben mit reiner Fructose gemacht. Da unsere Vorfahren und natürlich auch Menschen in südlicheren Teilen der Welt zum Teil ziemliche Mengen an Obst aßen/essen, kann ich da einfach keine Unnatürlichkeit sehen. Sollte uns die Natur wirklich sein Millionen von Jahren systematisch vergiften? Mein gesunder Menschenverstand sagt mir, dass das irgendwie nicht stimmen kann! Natürlich sind einige Früchte hoch gezüchtet und enthalten mehr Zucker als früher. Aber es gibt immer noch einige Früchte, die sehr kohlenhydratarm sind und einen immensen Nutzen in der menschlichen Ernährung haben. Da wären vor allem alle Beerensorten, wie Erdbeeren, Himbeeren, Heidelbeeren und Brombeeren. Aber auch bei Bananen sehe ich eigentlich keine Probleme, was mich zu meinem nächsten Punkt führt. In Obst und Gemüse wurden bisher 30.0000 verschiedene sekundäre Pflanzenstoffe gefunden, von denen bisher 5.000 überhaupt erst erforscht wurden. Über das genaue Zusammenspiel dieser Stoffe, insbesondere zusammen mit den restlichen Vitalstoffen, wie Mineralstoffen, Spurenelementen und Vitaminen hat die Wissenschaft noch keine Erkenntnisse!!! Das Hauptargument gegen größere Mengen Fructose lässt sich bei Betrachtung des gesamten Bildes auch leicht entkräften. Fructose wird also von der Leber gleich in Fett umgewandelt und erhöht auch noch die Einlagerung von Nahrungsfetten. Hört sich erst mal nicht so gut an, oder? Aber die negativen Auswirkungen von Fructose in Form von Obst werden bei weitem durch die vielen positiv wirkenden Vitalstoffe wieder ausgeglichen. Weshalb isolierter Zucker höchstens in kleinen Mengen konsumiert werden sollte.
Für alle, die kurze und bündige Infos zu den verschiedenen Obstsorten haben möchten:

obst




Hier noch was von Ray Peat:


Glycemia, starch, and sugar in context




Aber zurück zur Fructose. Eine fructosefreie Ernährung bedeutet meist auch eher ballaststoffarm. Man könnte natürlich Tonnen an Kartoffeln essen, aber da sind eben nicht alle Ballaststoffe drin. Grade Pektin und Inulin entfalten laut Studien den größten Nutzen für unseren Körper. Das liegt daran, dass sie das beste Futter der „guten Bakterien“ darstellen. Diese Ballaststoffe können Gifte binden und sorgen durch ihre durch Bakterien gebildeten Säuren für einen gesunden Dickdarm-PH-Wert. Schädliche Bakterien werden so auf ein Minimum reduziert und das Immunsystem wird gestärkt. Der Darm wird auch das zweite Gehirn genannt, da hier ebenso viele wichtige Stoffe und Hormone, wie im Gehirn gebildet werden. Außerdem sitzt der größte Teil unserer Immunabwehr im Darm. Dieser Tatsache kann man nicht genug Beachtung schenken. Durch die Ballaststoffe wird also der PH –Wert verbessert, so dass der vom Körper selbst gebildete giftige Ammoniak ausgeschieden werden kann. Bei einem zu hohem PH-Wert wird ein großer Teil des Ammoniaks vom Darm resorbiert und muss dann mühselig von der Leber entgiftet werden. Dadurch fühlen wir uns schlapp und sind schnell müde. Ammoniak ist ein sehr schlimmes Zellgift (noch schlimmer als Ethanol, also Alkohol). Fructose ist in diesem Vergleich geradezu harmlos. Aber macht Fructose aus Obst dann nicht „wenigstens“ dick. Nein, wenn genug hochwertiges Protein gegessen wird, besteht wohl keine Chance dafür. Mit genug ist hier auch nur die Menge von 0,8g/Kg Körpergewicht gemeint (bei Sportlern etwas mehr). Die im Obst enthaltenden sekundären Pflanzenstoffe sind keineswegs zweitklassig, im Gegenteil. Sie schützen unsere Milliarden von Zellen genau so, wie sie das für die Pflanze selbst getan haben. Zusammen mit den restlichen Vitalstoffen sorgen sie für einen reibungslosen Stoffwechsel und beschleunigen diesen auch noch. Spurenelemente werden z. B. nur in geringer Menge gebraucht. Sind sie aber gar nicht vorhanden, können viele Stoffwechselreaktionen nicht ablaufen und wir haben nicht nur weniger Energie, sondern werden auch dicker. Alle wichtigen Stoffe, die der Körper braucht sind bei einer breiten Palette von Obst enthalten. Also von Obst wird man nicht dick, sondern gesund. Wer keine Fructose verträgt sollte natürlich aufpassen. Ich selbst esse auch nur Obst mit ausgeglichenem Glucose/Fructoseverhältnis. Ich könnte hier noch lange so weiter machen, aber ich überlasse es nun euch auf all dem hier auf zu bauen.
Meine Ernährung wird gerade jetzt im Sommer folgendermaßen aussehen:


  • Obst und Gemüse
  • Milchprodukte (fettreduziert)
  • Fleisch (vor allem Geflügel, mager)

Besonders empfehlen kann ich die Anschaffung eines Mixers zum herstellen von Milchshakes. Durch das starke Zerkleinern können sehr viel mehr Vitalstoffe aufgenommen werden und der Körper muss bei der Verdauung nicht so stark arbeiten. Außerdem können sich nicht so leicht giftige Stoffe durch schlecht gekautes Essen bilden. Und sie sind leicht und schnell herzustellen, schmecken gut und machen wirklich fit!!!

Folgendes Rezept habe ich mir selbst erstellt:

1-2 Bananen
Himbeeren oder Beerenmischung nach Geschmack (am besten Tiefkühlware von z. B. Lidl)
Esse pro Tag ca. 500-750g Beeren (sind einfach lecker, gesund und kalorienarm)
Milch (fettreduziert)
Magerquark (damit es nicht zu flüssig wird und für ausreichend hochwertige langsame Proteine)
Molkenprotein-Isolat (CFM-Filtrierung 90% Protein, schnelles Protein)
(Molkenprotein, auch Whey genannt ist sehr gesund und erhöht den Gluthationspiegel )
Säfte nach Geschmack (vor allem Direktsäfte und Karottensaft wegen des Beta-Carotins)
2 Teelöffel Inulin


Laut einer Studie sorgt übrigens eine proteinreiche Ernährung in Verbindung mit mehr Fett als der Körper verarbeiten kann, für eine schlechte Durchblutung. Eine schlechte Durchblutung sorgt dafür dass Nährstoffe schlechter zur Zelle gebracht werden können und Schadstoffe schlechter abtransportiert werden können. Ich kann dies aus eigener Erfahrung bestätigen. Eine schöne Haut hat sehr viel mit einer guten Durchblutung zu tun. Ich weiß, dass meine Empfehlungen etwas vom Mainstream dieses Threads abweichen. Trotzdem bin ich mir sicher, dass es für die Meisten hier eine enorme Verbesserung bedeuten würde, wenn sie es mal ausprobieren würden. Gerade den entzündungshemmenden Effekt von Beeren auf die Haut lohnt es auszuprobieren. Bei einer Ernährung reich an Reis, Brot und anderem, die arm an Gemüse und Obst ist, werden aber zwangsläufig viele, auch für die Haut wichtige Mikronährstoffe zu kurz kommen. Es liegt nun bei euch mit meinen Erfahrungen das Beste für euer Leben und eure Gesundheit zu tun. Ich wünsche euch allen alles Gute und hoffe, dass es euch hilft. Ich selbst werde mich in ein paar Monaten mit einem Abschlussbericht wieder melden…


Euer


Dexter Morgan
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  #6696 (permalink)  
Alt 17.05.2010, 17:57
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@ Dexter Morgan

Toll wäre es, wenn Du vielleicht die Studien, auf die Du Dich beziehst, verlinken könntest.

Ich selbst sehe Fruktose aus Früchten, Gemüse und Honig recht entspannt. Hier mal ein Link zu einer Auseinandersetzung mit dem Online-Video von Dr. Lustig:
The bitter truth about fructose alarmism. | Alan Aragon's Blog

In dem Artikel werden relevante Studienergebnisse diskutiert (die zahlreichen Studien sind ebenfalls ausgewiesen) und die Aussagen von Dr. Lustig in ein etwas anderes Licht gerückt.

Hier ein Auszug aus der Zusammenfassung:

"So, what’s the upper safe limit of fructose per day (all sources considered)? Again, this depends on a number of variables, not the least of which are an individual’s physical activity level and lean body mass. Currently in the literature is a liberal camp reporting that fructose intakes up to 90 grams per day have a beneficial effect on HbA(1c), and no significant effects are seen for fasting triacylglycerol or body weight with intakes up to 100 grams per day in adults [15]. The conservative camp suggests that the safe range is much less than this; roughly 25-40 grams per day [19]. Figuring that both sides are biased, the middle figure between the two camps is roughly 50 grams for active adults".

Nach dieser Studie (Australian Aboriginal plant foods: a consideration of their nutritional composition and health implications) sind die Kohlenhydratgehalte in wilden Früchten vergleichbar mit denen in kultivierten Früchten.

Deine Empfehlungen sind gar nicht so Anti-Mainstream-Aknewelt. Viele, mich eingeschlossen, haben hier schon recht energisch angemerkt, dass eine Stärkereduzierung (sämtliche Quelle) äußerst positive Auswirkungen auf die Gesundheit (Verdauung, Akne usw.) haben kann.

Neben Inulin und Pektin finde ich Chitosan noch interessanter, sowohl hinsichtlich der Zerstörung von bereits bestehenden Biofilmen, wie auch zur Förderung einer gesunden Darmflora. Dazu irgendwann mal mehr.
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  #6697 (permalink)  
Alt 17.05.2010, 18:40
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Hallo Dexter,

vielen Dank erst mal für diesen langen Beitrag. Ich persönlich habe in den vergangenen Wochen und Monaten auch relativ viel mit der Ernährung experimentiert und kann deinen Ausführung zur stärkereichen Ernährung und Fructose zustimmen.
Während der Zeit, in der ich hauptsächlich Kartoffeln und Reis, und nur etwa 2 Mal pro Woche ein wenig Obst aß, war ich nie krank, fühlte mich aber immer etwas schlapp. Wie bereits in einem früheren Beitrag will ich aber auch hier betonen, dass ich die genaue Ursache dafür nicht kenne. Es kann auch gut sein, dass die Schlappheit von zu wenig Vitamin D kam. Es war Winter und ich hatte kein zusätzliches Vitamin D supplementiert.
Trotzdem glaube ich, dass es auch etwas mit dem hohen Stärkekonsum zu tun hatte. Ein weiteres Problem zu dieser Zeit war beginnender Haarausfall. Um Haarausfall musste ich mir vorher noch nie Gedanken machen, da dieser nicht genetisch bedingt sein dürfte und ich immer ziemlich viele Haare auf dem Kopf hatte.
Mittlerweile habe ich einen Teil der stärkereichen Lebensmittel wieder durch Früchte ersetzt und werde dies in den nächsten Wochen versuchsweise noch verstärken. Versuch macht kluch!
Trotzdem würde ich gerne auch noch mal einen ähnlichen Versuch starten wie Low-Joe und beobachten, ob ich bei ausschließlichem Kartoffel- bzw. Reis- bzw. Obstkonsum Ketonkörper im Urin habe.
Allerdings will ich die Kohlenhydrate in nächster Zeit nicht zu sehr reduzieren, da ich noch einige Laufwettbewerbe geplant habe. Vermutlich werde ich es also erst im Herbst/Winter testen.

Deine Gründe für eine eher fettreduzierte Ernährung konnte ich auf den ersten Blick allerdings nicht nachvollziehen. Daher würde ich mich Low-Joe anschließen. Wäre nett, wenn du die Studien hier verlinken könntest.
Bei zu wenig Fett nehme ich zu stark ab. 3000 Kalorien benötige ich pro Tag schon. Bei einer fettreduzierten Ernährung wäre das schwer vorstellbar, vor allem, da ich nicht unbedingt über 1g Eiweiß pro kg Körpergewicht gehen will.

Ansonsten viel Erfolg fürs Studium (und Low-Joe für die Masterarbeit). Gutes Stichwort übrigens. Da wollte ich heute Abend was lernen und hänge schon seit zwei Stunden im Internet.
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  #6698 (permalink)  
Alt 17.05.2010, 18:44
 
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Zitat:
Zitat von Dexter Morgan Beitrag anzeigen
Hey Leute, keine Sorge! Wir sehen uns vielleicht nicht alle Tage, aber ich komm wieder, keine Frage!!!

Bis ich mich in ca. zwei Monaten wieder melden kann, habe ich aber noch mal einen großen, finalen Beitrag vorbereitet. Es wäre schön, wenn auch diejenigen, die hier still mit lesen sich auch zu Wort melden. Nichts bereichert ein Forum mehr, als die Erfahrungen von allen!!!

Manchmal ist es schwierig seine Gedanken zu ordnen und zu fokussieren. Aber eines sehe ich jetzt ganz klar. In diesem Sommer werde ich alte Erfahrungen mit neuen Erkenntnissen zu einer neuen Ernährungsweise verbinden, die mich hoffentlich weit über einen im Augenblick vorstellbaren Gesundheitszustand und eine unglaubliche Fitness hinaus bringen wird.
Meine Erfahrungen bezüglich Stärke waren nicht so gut wie erwartet. Vielleicht hätte es auch etwas weniger sein sollen. Obst und Gemüse aus der Ernährung zu sehr durch stärkehaltige (und meist auch nährstoffarme) Lebensmittel zu ersetzen ist meiner Meinung nach ein Fehler. Seit ein paar Tagen esse ich wieder vermehrt Obst und Gemüse und es geht mir blendend. Keine Müdigkeit mehr. Mein Schlaf ist sehr gut und ich wache nach kürzerer Zeit als sonst von selbst auf und bin ausgeruht. Meine Haut, die zwar in letzter Zeit nicht wirklich schlecht war, hat sich ebenfalls verbessert. In meiner Rohkostzeit letzten Sommer (fast nur Obst) hatte ich übrigens keinerlei Pickel oder Rötungen. Meine Haut war schön, glatt und feinporig. Meine Haare haben geglänzt, als hätte ich einen Liter Chemie reingekippt, was natürlich nicht der Fall war
Das finde ich interessant, immer wieder wird von Rohköstlern berichtet, dass bei Ihnen quasi keine Hautkrankheiten (und auch sonst keine Krankheiten ) vorhanden sind. ich hatte mal Burger gelesen, seine "Instinktotherapie" fand ich rational sehr gut nachvollziehbar, leider gibt es dazu viel zu wenig Langzeiterfahrungen, dadurch ist es mir zu riskant.
Zitat:
Natürlich führte diese Ernährung auch irgendwann zu einem Eiweißmangel, aber aus den gemachten Fehlern habe ich natürlich gelernt.
Geht man nach Burger nicht unbedingt, da er zu Fleischkonsum (natürlich roh) rät.
Zitat:
Es wurde schon viel in diesem Thread über PUFAS und Fructose geredet. Das es unseren Vorfahren nicht mal möglich war so viele PUFAS aus Pflanzen aufzunehmen, steht außer Frage. Das allein lässt schon stark an den gängigen Empfehlungen zum hohen Pflanzenölkonsum zweifeln. Dieser Punkt wurde schon genug diskutiert. Wo ich nun, wie ihr euch denken könnt noch mal ansetzten möchte, ist die Fructose. Es gibt zwar Studien, die einen erhöhten Konsum als nachteilig hinstellen, aber diese wurden eben mit reiner Fructose gemacht. Da unsere Vorfahren und natürlich auch Menschen in südlicheren Teilen der Welt zum Teil ziemliche Mengen an Obst aßen/essen, kann ich da einfach keine Unnatürlichkeit sehen. Sollte uns die Natur wirklich sein Millionen von Jahren systematisch vergiften?
Du musst sehen, dass aber in unserer Region eigentlich kaum Fructose- und Glucose-reiche Früchte vorhanden sind. Das in südlicheren Gebieten (v.a. Tropen) viele Früchte gegessen werden schreibst du ja selbst, allerdings spielt hier ähnlich wie bei Stärke doch Anpassung eine große Rolle. In unseren Breitengraden dagegen gab es vor dem Aufkommen von Landwirtschaft so gut wie keine Früchte. Klar einige Wildbeeren usw., aber das vlt. ein paar Monate im Jahr, kann also kein Grundnahrungsmittel gewesen sein.
Zitat:
Mein gesunder Menschenverstand sagt mir, dass das irgendwie nicht stimmen kann! Natürlich sind einige Früchte hoch gezüchtet und enthalten mehr Zucker als früher. Aber es gibt immer noch einige Früchte, die sehr kohlenhydratarm sind und einen immensen Nutzen in der menschlichen Ernährung haben. Da wären vor allem alle Beerensorten, wie Erdbeeren, Himbeeren, Heidelbeeren und Brombeeren. Aber auch bei Bananen sehe ich eigentlich keine Probleme, was mich zu meinem nächsten Punkt führt. In Obst und Gemüse wurden bisher 30.0000 verschiedene sekundäre Pflanzenstoffe gefunden, von denen bisher 5.000 überhaupt erst erforscht wurden. Über das genaue Zusammenspiel dieser Stoffe, insbesondere zusammen mit den restlichen Vitalstoffen, wie Mineralstoffen, Spurenelementen und Vitaminen hat die Wissenschaft noch keine Erkenntnisse!!!
D.h. man kann ihnen auch nicht von vorneherein gute Eigenschaften zusagen, nur weil es keine Erkenntnisse dazu gibt...
Zitat:
Das Hauptargument gegen größere Mengen Fructose lässt sich bei Betrachtung des gesamten Bildes auch leicht entkräften. Fructose wird also von der Leber gleich in Fett umgewandelt und erhöht auch noch die Einlagerung von Nahrungsfetten. Hört sich erst mal nicht so gut an, oder? Aber die negativen Auswirkungen von Fructose in Form von Obst werden bei weitem durch die vielen positiv wirkenden Vitalstoffe wieder ausgeglichen. Weshalb isolierter Zucker höchstens in kleinen Mengen konsumiert werden sollte.
Jo, da sind wir einer Meinung. Was aber noch zu erwähnen ist ich schätze du konsumierst Früchte und Gemüse aus streng kontrolliertem biologischen Anbau?
Weil wenn man Mengen von Gemüse und Früchten verzehrt spielen Pestizide keine untergeordnete Rolle mehr. Greenpeace untersucht ja regelmäßig und die viele Obst und Gemüsesorten enthalten eben noch ordentliche Mengen Pestizidrückstände.
Zitat:
Für alle, die kurze und bündige Infos zu den verschiedenen Obstsorten haben möchten:

obst




Hier noch was von Ray Peat:


Glycemia, starch, and sugar in context




Aber zurück zur Fructose. Eine fructosefreie Ernährung bedeutet meist auch eher ballaststoffarm. Man könnte natürlich Tonnen an Kartoffeln essen, aber da sind eben nicht alle Ballaststoffe drin. Grade Pektin und Inulin entfalten laut Studien den größten Nutzen für unseren Körper. Das liegt daran, dass sie das beste Futter der „guten Bakterien“ darstellen. Diese Ballaststoffe können Gifte binden und sorgen durch ihre durch Bakterien gebildeten Säuren für einen gesunden Dickdarm-PH-Wert. Schädliche Bakterien werden so auf ein Minimum reduziert und das Immunsystem wird gestärkt. Der Darm wird auch das zweite Gehirn genannt, da hier ebenso viele wichtige Stoffe und Hormone, wie im Gehirn gebildet werden. Außerdem sitzt der größte Teil unserer Immunabwehr im Darm. Dieser Tatsache kann man nicht genug Beachtung schenken. Durch die Ballaststoffe wird also der PH –Wert verbessert, so dass der vom Körper selbst gebildete giftige Ammoniak ausgeschieden werden kann.
Interessieren würde mich an dieser Stelle warum der Körper Ammoniak bildet, als Rückstände welcher Stoffe? Vlt. wegen bestimmter Lebensmittel? Wäre super wenn jemand mir das kurz erklären könnte. Danke schonmal im Vorraus.
Zitat:
Bei einem zu hohem PH-Wert wird ein großer Teil des Ammoniaks vom Darm resorbiert und muss dann mühselig von der Leber entgiftet werden. Dadurch fühlen wir uns schlapp und sind schnell müde. Ammoniak ist ein sehr schlimmes Zellgift (noch schlimmer als Ethanol, also Alkohol). Fructose ist in diesem Vergleich geradezu harmlos. Aber macht Fructose aus Obst dann nicht „wenigstens“ dick. Nein, wenn genug hochwertiges Protein gegessen wird, besteht wohl keine Chance dafür. Mit genug ist hier auch nur die Menge von 0,8g/Kg Körpergewicht gemeint (bei Sportlern etwas mehr).
Protein fängt die fettspeichernde Wirkung von Fructose auf? Warum?
Zitat:
Die im Obst enthaltenden sekundären Pflanzenstoffe sind keineswegs zweitklassig, im Gegenteil. Sie schützen unsere Milliarden von Zellen genau so, wie sie das für die Pflanze selbst getan haben. Zusammen mit den restlichen Vitalstoffen sorgen sie für einen reibungslosen Stoffwechsel und beschleunigen diesen auch noch. Spurenelemente werden z. B. nur in geringer Menge gebraucht. Sind sie aber gar nicht vorhanden, können viele Stoffwechselreaktionen nicht ablaufen und wir haben nicht nur weniger Energie, sondern werden auch dicker. Alle wichtigen Stoffe, die der Körper braucht sind bei einer breiten Palette von Obst enthalten. Also von Obst wird man nicht dick, sondern gesund. Wer keine Fructose verträgt sollte natürlich aufpassen. Ich selbst esse auch nur Obst mit ausgeglichenem Glucose/Fructoseverhältnis. Ich könnte hier noch lange so weiter machen, aber ich überlasse es nun euch auf all dem hier auf zu bauen.
Meine Ernährung wird gerade jetzt im Sommer folgendermaßen aussehen:


  • Obst und Gemüse
  • Milchprodukte (fettreduziert)
  • Fleisch (vor allem Geflügel, mager)

Besonders empfehlen kann ich die Anschaffung eines Mixers zum herstellen von Milchshakes. Durch das starke Zerkleinern können sehr viel mehr Vitalstoffe aufgenommen werden und der Körper muss bei der Verdauung nicht so stark arbeiten. Außerdem können sich nicht so leicht giftige Stoffe durch schlecht gekautes Essen bilden. Und sie sind leicht und schnell herzustellen, schmecken gut und machen wirklich fit!!!

Folgendes Rezept habe ich mir selbst erstellt:

1-2 Bananen
Himbeeren oder Beerenmischung nach Geschmack (am besten Tiefkühlware von z. B. Lidl)
Esse pro Tag ca. 500-750g Beeren (sind einfach lecker, gesund und kalorienarm)
Milch (fettreduziert)
Magerquark (damit es nicht zu flüssig wird und für ausreichend hochwertige langsame Proteine)
Molkenprotein-Isolat (CFM-Filtrierung 90% Protein, schnelles Protein)
(Molkenprotein, auch Whey genannt ist sehr gesund und erhöht den Gluthationspiegel )
Säfte nach Geschmack (vor allem Direktsäfte und Karottensaft wegen des Beta-Carotins)
2 Teelöffel Inulin


Laut einer Studie sorgt übrigens eine proteinreiche Ernährung in Verbindung mit mehr Fett als der Körper verarbeiten kann, für eine schlechte Durchblutung.
Link zur Studie wäre super, da ich das irgendwie nicht ganz glauben mag. Entschuldige aber Vertrauen ist ja vermeintlich gut und Kontrolle noch besser.
Zitat:
Eine schlechte Durchblutung sorgt dafür dass Nährstoffe schlechter zur Zelle gebracht werden können und Schadstoffe schlechter abtransportiert werden können. Ich kann dies aus eigener Erfahrung bestätigen. Eine schöne Haut hat sehr viel mit einer guten Durchblutung zu tun. Ich weiß, dass meine Empfehlungen etwas vom Mainstream dieses Threads abweichen.
Dieser Thread hat doch keinen Mainstream...hier macht doch jeder was er will
Zitat:
Trotzdem bin ich mir sicher, dass es für die Meisten hier eine enorme Verbesserung bedeuten würde, wenn sie es mal ausprobieren würden. Gerade den entzündungshemmenden Effekt von Beeren auf die Haut lohnt es auszuprobieren. Bei einer Ernährung reich an Reis, Brot und anderem, die arm an Gemüse und Obst ist, werden aber zwangsläufig viele, auch für die Haut wichtige Mikronährstoffe zu kurz kommen.
Bitte nicht durcheinanderbringen, die, welche diesen Thread hier schon lange verfolgen führen sicher keine mikronährstoffarme Ernährung und auch nicht reich an Reis, Brot und anderem. Vielmehr eine Ernährung reich an Vitaminen, Mineralien und Spurenelementen, durch Lebensmittel wie Eier, Leber, Fleisch, Knollen (d.h. Kartoffeln, Yams, Süßkartoffeln), Kokos- und Milchprodukte. Diese Nährstoffvielfalt ist kaum mit Früchten und Gemüse aufzubringen, da diese zu einem großen Teil aus Wasser bestehen.
Zitat:
Es liegt nun bei euch mit meinen Erfahrungen das Beste für euer Leben und eure Gesundheit zu tun. Ich wünsche euch allen alles Gute und hoffe, dass es euch hilft. Ich selbst werde mich in ein paar Monaten mit einem Abschlussbericht wieder melden…
Vielen Dank, wünsche dir auch alles gute und beste Gesundheit.
Zitat:

Euer


Dexter Morgan
Grüße
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  #6699 (permalink)  
Alt 17.05.2010, 20:45
 
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Wie viel Jod zusätzlich nehmt ihr eigentlich inzwischen. Liest braesikalla noch mit?

Noch eine bitte an Low-Joe: Falls dir das Rezept für die Fermentation von braunem Reis noch vorliegt, kannst du es nochmals posten? Suche jetzt seit einer halben Stunde rum, aber habe leider keinen Anhaltspunkt auf welcher Seite das sein könnte, Suchfunktion und Google spucken leider auch nix aus. Danke.

Grüße

Geändert von cartman (17.05.2010 um 20:59 Uhr)
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  #6700 (permalink)  
Alt 18.05.2010, 17:43
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Desto länger ich mich damit beschäftige, desto mehr glaube ich, dass eine "High-Fat Diet" keinerlei nennenswerte Vorteile mit sich bringt. Außer evtl. temporär bei bestimmten Defekten des Körpers.
Glucose scheint der bevorzugte Brennstoff unseres Körpers zu sein und die Verstoffwechselung von Glucose hat viele Vorteile gegenüber großen Mengen Fett. Der einzige Vorteil von einer sehr fettreichen Ernährung ist der hohe Gehalt an fettlöslichen Vitaminen und nützlichen gesättigten Fettsäuren wie beispielsweise den kurzkettigen MCT-Fetten.
Ersteres kann aber auch in viel größeren Mengen über den Konsum von Organen wie z.B. Leber decken.
Auch ich konsumiere weiterhin Fett über Milchprodukte und Kokosöl. Allerdings bleibe ich dabei deutlich unter 100g. Ich schätze meinen Verzehr mal auf 70-80g durchschnittlich pro Tag.
Den Haupteil meiner Kalorien beziehe ich aber aus KH, sowie ca. 100-130g hochwertige Proteine pro Tag.
Ich glaube nämlich nicht nur, dass KH Fett überlegen sind, sondern habe es auch selbst an mir so erfahren.

Was nicht heißen soll, dass eine High-Fat Diet nicht funktionieren kann oder ungesund ist. Ich denke aber das KH überlegen sind.

Ich glaube übrigens nicht, dass Zucker eine fettspeichernde Wirkung hat. Ich habe als Kind Unmengen an Zucker gegessen, genauso wie mein Bruder und einige meiner Freunde. Dabei haben wir immer zu den aller Dünnsten gehört. Das beweist natürlich nichts, ist mir aber so nochmal aufgefallen. Und es ist schon auffällig, dass die Kinder, die besonders viel Zucker (z.B. Gummibärchen, Cola etc) essen, meist sehr dünn sind, wenn auch nicht unbedingt gesund, da diese oft keine nährstoffreiche Kost zu sich nehmen.
Wie es sich mit Fructose verhällt interessiert mich nicht, da es allein vorkommende Fructose in der Natur überhaupt nicht gibt, was einige Wissenschaftler leider bis heute noch nicht bemerkt zu haben scheinen.
__________________
Life in all it's fullness is mother nature obeyed

Geändert von Fink (18.05.2010 um 17:50 Uhr)
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