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  #6501 (permalink)  
Alt 16.04.2010, 21:27
 
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ich glaube du hast mich falsch verstanden (oder ich habs blöd gesagt)
klar gibts gute fette..

ich meinte eher, dass man nicht jeden 2ten tag zu Mcdonalds gehen und sich am wochenende noch 3 döner mit pommes essen sollte (also mit fettigem meinte ich halt fast food)

und in meinen augen ist fast food total schlecht für die haut
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  #6502 (permalink)  
Alt 16.04.2010, 21:42
 
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ja des kenne ich zu gut
ich verfalle immer den süßigkeiten (schokolade) und bei denen wird meine haut sehr schlimm >.<

aber döner, pommes und so weglassen werde ich jetzt wieder anfangen, da meine haut noch schlimmer geworden ist und ich hoffe auf wieder gute ergebnisse

drückt mir die daumen
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  #6503 (permalink)  
Alt 21.04.2010, 22:19
 
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Döner finde ich noch das kleinere Übel wenn es um Fastfood geht. Ist es bei einem Familienbetrieb ist die Zaziki Soße auch meist selbstgemacht aus Joghurt also ohne pflanzliche Fette und das Brot selbstgebacken. Wie es bei den industriell gefertigten Soßen ist weiß ich nicht, aber schätze da werden Pflanzenfette eingesetzt.
Sonst enthält der Döner hauptsächlich Fleisch und noch etwas Kraut und so weiter, also meiner Meinung nach wenn schon Fastfood ist Döner tolerierbar -. falls man mit gewissen Mengen Brot zurechtkommt.
Was bei Mc und King alles drin ist eine andere Geschichte. Da enthalten die Wecken schon pflanzliche Fette und Zusatzstoffe, deren Aufzählung Bücher füllen könnten und Pommes natürlich in "gesundem" Pflanzenfett frittiert.

Grüße
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  #6504 (permalink)  
Alt 22.04.2010, 20:21
 
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Das Fleisch im Döner ist aber auch mit Zusatzstoffen wie Geschmacksverstärker.
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  #6505 (permalink)  
Alt 24.04.2010, 11:44
 
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Zitat:
Zitat von SpatzusNamensHonk Beitrag anzeigen
Das Fleisch im Döner ist aber auch mit Zusatzstoffen wie Geschmacksverstärker.
Hast du dazu genaueres? würde mich interessieren.

Grüße
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  #6506 (permalink)  
Alt 24.04.2010, 13:33
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Hallo Zusammen,

bin neu hier. Habe aber so ziemlich den ganzen Thread durch gelesen. Was ich gelesen habe, fand ich dann auch so interessant, dass ich mich gleich mal anmelden musste. Erstmal meinen Respekt für den Einsatz den hier einige Zeiten. Two Thumbs up!!!
Nun habe ich auch ne ganze Menge Ernährungsformen ausprobiert (Odyssee) und hab dadurch auch über viele Jahre „geforscht“. Folgend würde ich gerne ein paar Denkansätze diskutieren. Dazu muss ich ein bisschen ausholen. Möchte noch darauf hinweisen, dass es alles nur meine persönlichen Erfahrungen sind und keine allgemein gültigen Ratschläge.
Und natürlich habe auch ich Fragen. Wenn man sich einmal mit dem Thema Gesundheit befasst, wird das nämlich irgendwie zur Sucht ;-)
Ich werde hier im Interesse aller auf meine Lebensgeschichte verzichten, muss aber zwei Dinge voraus schicken um den Zusammenhang klar deutlich zu machen.
Im Sommer letzten Jahres war ich so ziemlich auf dem Rohkosttrip (ja ich weiß, muss selber lachen). Also viel Obst, Trockenfrüchte, Gemüse und Nüsse als Eiweißquelle. Die Kariesrate ging während diesem halben Jahr in astronomische Höhen. Wahrscheinlich lag das an der perfekten Kombi von Fruchtsäuren und massig Zucker. Kann ich also besonders für Leute mit weichem Zahnschmelz nicht empfehlen. Ansonsten ging es mir so gut wie noch nie. Vitalstofftechnisch sah es ja auch nicht schlecht aus (Trockenfrüchte), und der Aminosäurepool verhinderte die ersten Monate einen Eiweißmangel. Der folgte aber später mit Haarausfall, und dabei bin ich erst 25 Jahre alt! Leider neige ich zu extremen Verhaltensweisen. Nachdem ich mich schlau gemacht hatte und leider auch auf die Webseite von einem Typen namens Josef Stocker (Warnung, der Typ hält sich für so ne Art Ernährungs-Jesus!!!) gelangte, folgte meine sehr abrupte Atkinsphase. Ich aß viel zu viel Eiweiß, was später zu massig Problemen führte. Dazu kam ein extrem schlechtes Kalium/Natrium-Verhältnis. Die perfekte Verbindung für jeden der gerne massive Schlafstörungen, Konzentrationsstörungen, Kopfschmerzen, Depressionen und Rückenschmerzen ausprobieren will. Muss allerdings zugeben, dass auch die Empfehlung von Kwasniewski gegeben wurde, die Kohlenhydrate gegen Fett und nicht gegen Eiweiß zu tauschen. Aber das hatte ich natürlich gekonnt übersehen und außerdem schmeckte mir das viele Hühnchen einfach zu gut ;-)
Was folgte ist im nach hinein einfach nach zu vollziehen. Da meine Darmflora weder Kohlenhydrate noch nennenswerte Mengen an Ballaststoffen bekam, nahm sie halt mit dem Eiweiß vorlieb. Eiweiß wird nur leider auch in Ammoniak verstoffwechselt. Dieses ist ein schlimmeres Zellgift als Alkohol. Ohne es zu wissen vergiftete ich mich also jeden Tag selbst.
Ohne Kohlenhydrate, aber regelmäßigen Kraftsport bei teilweise über 3g/Kg Eiweiß pro Tag brachte ich mich durch eigenes Verschulden an den Rand einer gesundheitlichen Katastrophe. Also bitte nicht nach machen!!! Danach war es sehr schwer den Stoffwechsel und die Lebensqualität wieder auf ein vernünftiges Maß zu bekommen, da der Darm und der gesamte Körper ziemlich gelitten hatten. In so einem Moment muss man alles langsam einschleichen, da plötzliche Veränderungen (z. B. erhöhte Kohlenhydrate oder Ballaststoffe) alles nur noch schlimmer machen können. Aber zumindest lerne ich aus meinen Fehlern (glaub ich jedenfalls ;-).
Aus dem was ich erlebt habe, kann ich auch nicht verstehen, wie Matt Stone oder andere ein „nur Fleisch“ Experiment machen können. Die Menschen neigen zum nachahmen!!! Versteht mich nicht falsch. Ich liebe Fleisch und esse immer noch täglich als so ziemlich einzige Eiweißquelle 200-300g Fleisch. Nur die Menge und das Verhältnis sollte stimmen.
Zusammenfassend muss ich für mich persönlich feststellen, dass eben doch nicht alle Empfehlungen der DGE falsch sind. Momentan esse ich ca. 40% KH aus Reis, 45% Fett aus Butter, Creme Fraiche und Sahne und eben 15% Eiweiß aus Fleisch und Käse. Auch dank diesem Thread geht es mir langsam besser und ich möchte jedem der diesen Thread aktiv mit gestaltet hat dafür danken.
Abschließend möchte ich aber noch mal die Frage in den Raum stellen, ob gewisse Extreme wirklich sinnvoll sein können?
In meinem Fall hat es sich gezeigt, dass es mir wesentlich besser während der sehr fructose- und pufareichen Rohkostdiät ging, als unter Atkins (High Protein). Auch wenn ich beides nicht empfehlen kann, denke ich doch, dass zumindest kleine Mengen Obst und viel Gemüse sehr gesund sind. Ich denke, dass Ballaststoffe nicht per se schädlich sind, solange keine Darmentzündungen vorliegen. Mit einer großen Ausnahme. Das von der DGE empfohlene Vollkorn halte ich für sehr schädlich. Teils aus eigener Erfahrung und durch Infos von einigen Experten, die die Ballaststoffe im Getreide auch bei gesunden Menschen nicht für sinnvoll halten. Ob viel Weißbrot jetzt so gut ist, muss jeder selber wissen. Ist natürlich eine gute Quelle für fructosearme Kohlenhydrate. Wer glaubt auf eine oder mehrer der folgende Fragen eine Antwort zu haben kann sich gerne melden. Ich denke das könnte für alle interessant werden!!!

1. Wie lassen sich euerer Meinung nach die gesundheitlichen Risiken eines zuviel an Fructose, Pufas und Protein (Ammoniakbildung) gewichten?


2. Wird Gluten eigentlich bei ausreichend Magensäure und Pepsin zum größten Teil zerlegt und somit unschädlich gemacht?

3. Gibt es wirklich irgendwelche wissenschaftlichen Ansätze und/oder Studien zur Schädlichkeit/Ungefährlichkeit von Gluten auf gesunde Menschen?
Hatte da mal von Loren Cordain gelesen!


4. Und was ist eure Meinung zu dem Thema?

So, hoffe den Thread nicht gesprengt zu haben!!!
Weitere Fragen werden sich sicher noch ergeben. Zum Thema zuviel Protein und Ammoniakbildung gibt es einen sehr interessanten und leicht verständlichen Fachaufsatz von einem Dr. Jacob. Eure Meinung dazu würde mich interessieren. Finde die Ansätze sehr interessant, bin aber auch nicht mit allem einverstanden (Stichwort Fleisch und Vollkorn). Ansonsten aber sehr lesenswert.



Euer

Dexter Morgan
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  #6507 (permalink)  
Alt 24.04.2010, 13:39
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Hier der Link zum genannten Fachaufsatz:


Dr Jacobs Institut - RegEnergetik/Säure-Basen




P.S: Es geht mir nicht um Basenpulver oder nicht. Das muss jeder selbst wissen. Der Aufsatz behandelt das auch eher am Rand und geht mehr auf das Problem von zuviel Protein in der Ernährung ein. Die Ausführungen sind auch sehr gut nachvollziehbar. Aber eure Meinung und Erfahrung interessiert mich natürlich trotzden!!!

Geändert von Dexter Morgan (24.04.2010 um 13:43 Uhr)
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  #6508 (permalink)  
Alt 24.04.2010, 15:01
 
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Hallo liebe Leute,

ich bin auf diesen Thread durch Paba gekommen mit dem ich mich per Email austauscht habe, seit Jahren. Leider hat Erich keine Zeit, wegen seiner Arbeit.

Deswegen wende ich mich an Euch, um zu fragen wo Ihr die Lebensmittel denn alle kauft. Soweit mir Erich mitgeteilt hat (in kurzer Form) sollte man folgendes beherzigen, evtl. kann Erich das selber auf Seite 1 schreiben:

1. Viel gute Fette: Milchfett, Rindsfett, Lammfett, Knochenmark, Kokosfett, Palmfett, Kakaobutter, Macadamianussöl, Olivenöl etc.
2. Eine mittlere Menge hochwertiger Proteine hauptsächlich aus tierischen Quellen: Gelatine, Eier, Meeresfrüchte, Innereien, Fleisch etc. Am besten nicht immer nur Muskelfleisch essen, sondern andere Quellen beachten, die eine bessere Aminosäurezusammensetzung haben
3. Kohlenhydrate vorwiegend aus Stärke und diese wiederum vorwiegend aus Knollen und Wurzeln (Kartoffeln, Süsskartoffeln, Yams, Taro, etc.) oder Reis. Frische Früchte oder Fruchtsäfte sind evtl. auch ok, wenn du keine Fructoseintoleranz hast.

Die Lebensmittel sind nicht leicht im Supermarkt zu bekommen. ich selber wohne in Hamburg, in einem dichtbesiedelten Stadtteil, wo der Schlachter relativ weit ist.
Es gibt einen Famila, Lidl, Aldi und Penny.

Nun möchte ich nicht unbedingt LC at it's best, ich würde mich deshalb als Beginner einordnen, der m.H. von LC seinen Bluthochdruck ein wenig absenken möchte und abnehmen will !!

User, die mir behiflich sein können (ggf per PN/ Mail) wäre ich sehr dankbar. Auch hinsichtlich Ihrer "Quellen", d.h. mich würde einfach mal interessieren wo Ihr gutes Fleisch in der Stadt kauft?

Herzliche Grüße , und Danke !

MfG,
David
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  #6509 (permalink)  
Alt 24.04.2010, 17:54
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Also bei Bluthochdruck würde ich mal dein Kalium/Natrium Verhältnis überprüfen und auch die totale Menge Kalium. Mein Tip wäre die Kohlenhydrate vor allem aus Kartoffeln oder anderen Knollen zu beziehen, da diese sehr kaliumreich sind. Dazu viel Gemüse und wenig Salz. Ich versuche immer unter 5g zu bleiben. Unter extrem LC hatte ich einen "normalen" Salzkonsum und nur wenig Kalium in der Ernährung. Damals hättest du meinen Herzschlag von der anderen Straßenseite hören können
Seit ich darauf achte ist alles wieder in Butter!!!


PS: Achte auf Fertigprodukte und Käse. Beim Käse steht z. B 1g Natrium/100g. Das musst du aber mit 2,5 multiplizieren. So das da schon 2,5g Salz drin sind. Kauf dir sonst eine Küchenwaage, wenn du keine hast. Gibts für ca. 10 Euro.

Geändert von Dexter Morgan (24.04.2010 um 17:58 Uhr)
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  #6510 (permalink)  
Alt 25.04.2010, 00:23
 
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Zitat:
Zitat von cartman Beitrag anzeigen
Hast du dazu genaueres? würde mich interessieren.

Grüße
Nee hab ich im Fernsehn gesehn bzw. gehört als sie so nen Riesendönerspieß hergestellt haben. Was ich etwas schade finde, die ganzen Dönerbuden steigen auf Hühnchenfleisch um, schmeckt dadurch wie ich finde nichtmehr so gut.
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