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Diesen Colpo kann man auch nicht mehr wirklich ernst nehmen: "Whether very low-carbohydrate nutrition does in fact contribute to anti-social behavior is a question only controlled scientific research can definitively answer."
Can Low-Carb Diets Make You Crazy? Ich habe mich ja schon mit abseitigen Dingen beschäftigt, aber dieses gigantische Informationsmoloch um die richtige Ernährung finde ich geradezu abstoßend. Auf allen Seiten findet sich Propaganda, einen vertrauenswürdigen Experten, der wissenschaftlich fundiert argumentiert ohne auf propagandistische Methodik zurückzugreifen, scheint es nicht zu geben. Und inwiefern kann man eigentlich die Voraussetzung anzweifeln, dass es eine Ernährungsform gibt, die für "den Menschen" die richtige ist? Wieso sollte das, was sich für einen oder mehrere Menschen als gesund erwiesen hat, sogleich für jedermann gelten? Das scheint mir eine unzulässige Schlussfolgerung zu sein. Und schließlich: Inwiefern lässt sich die Behauptung wissenschaftlich belegen, dass die vermeintlich richtige Ernährung die Lebenserwartung des Menschen überhaupt erheblich beeinflusst? Ob ein gesunder Mensch ohne chronische Erkrankungen weniger oder mehr Kohlenhydrate zu sich nimmt, mag gesamtheitlich betrachtet kaum einen Einfluss auf seine Lebenserwartung haben; vielleicht wird das eine gegenüber dem andren die mögliche Anfälligkeit für Zivilisationskrankheiten um einige Prozent verringern, aber eine Ernährungsform als alleinige Ursache solcher Krankheiten zu brandmarken, wirkt auf mich wie ein naiver Reduktionismus. "Eades acts like a misogynistic pig towards a couple of undeserving female academics, calling them “idiots”, snidely dismissing their academic status by referring to them as “chicks”, and describing their work as “breathtakingly stupid”." http://www.anthonycolpo.com/The_Grea...10_Part_1.html PS: Thx, @ Low-Joe. Geändert von Wittgenstein (21.03.2010 um 16:21 Uhr) |
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Nehmt meinen letzten Beitrag nicht zu ernst, ich war leicht frustriert aufgrund der widersprüchlichen Informationen und der Komplexität der Themen. Außerdem bezog sich der Beitrag nicht gegen euch, sondern gegen bestimmte Ideen im Allgemeinen. Wenn du die KH selbst nicht für das Übel schlechthin hältst, Low-Joe, ist das ja was anderes. Und vor allem wenn man eben selbst an chronischen Krankheiten leidet, sieht die Sache wohl wirklich anders aus.
Was haltet ihr von dieser Mid-Carb-Version, welche sich an den folgenden drei Punkten orientiert: a) Reduzierung der PUFA's: Bevorzugung von gesättigten und einfach-ungesättigten Fetten b) Verzicht auf glutenhaltiges Getreide und Zucker (vor allem raffinierter Zucker und Fructose) c) Erhöhte Zufuhr von Nährstoffen durch tierisches Fett (dabei zu beachten: wenig PUFA's sowie ein günstiges Omega-3/Omega-6 Verhältnis: Rindsfett, Butter, Lammfett...) Ich plane das demnächst als Experiment für einige Zeit umzusetzen. Was hierbei halt im Gegensatz zu vielen anderen Leuten wegfallen würde, wäre die Kohlenhydrat-Restriktion. Das hängt allerdings zum Teil schlichtweg damit zusammen, dass ich mir als armer Student abends nicht noch mal ein halbes Kilo Fleisch aufhalsen möchte. Morgens würde ich demnach zwei weichgekochte Eier mit flüssigem Eigelb, zusammen mit einem nicht-homogeniserten Jogurt frühstücken. Ich weiß, dass Eier hier teils abgelehnt wurden, und Ray Peat rät auch insofern davon ab, als an die entsprechenden Hühner Getreide verfüttert wird (ob da wirklich ein ausschlaggebender Zusammenhang besteht?). Aber ich würde wohl dennoch auf Eier zurückgreifen. Mittags wäre in der Mensa eben (möglichst unverarbeitetes) Fleisch mit (dem richtigen) Gemüse aufzutreiben. Abends würde ich dann - im krassen Gegensatz zu LC - in der Hauptsache Kohlenhydrate von Kartoffeln oder Reis beziehen. Soviel als grobe Struktur. Die Details muss ich mir noch überlegen bzw. nachlesen. Das wären bereits einige starke Änderungen gegenüber meiner jetztigen Ernährung (High Carb: Morgens Toast oder böses Müsli, mittags von einigen Ausnahmen (Stichwort Nudeln) abgesehen, würde sich eher wenig ändern; abends aber ernähre ich mich bisher in der Hauptsache von Vollkornbrot oder Brötchen in Kombination mit bösen PUFA-haltigen Wurstwaren.). Geändert von Wittgenstein (22.03.2010 um 21:52 Uhr) |
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wow ist das alles chemisch
und biologischwa sich mir heute in bio überlegt hab ist folgendes der mensch und die aminosäuren.. wichtig usw wenn man von einer aminosäure zB zu wenig hat könnte das nicht auch ein grund für akne sein? weil ich mien aminos sind ja proteine also jetz mal groob gesagt und hat das dann auch irgendwie mit diesen Diäten zu tun?
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equals three =3 |
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Low-Joe hat es schon unzählige Male erwähnt, es kommt weniger auf die KH-Menge, sondern auf die Auswahl und Zubereitung der KH-Lebensmittel an.
Bei zahlreichen gesundheitlichen Problemen kann eine temporäre KH-Restriktion aber sehr effektiv sein (siehe z.B. Lutz). Es gibt auch nicht die eine optimale Ernährung für alle! Zudem kann man sowohl mit Low- bis No-Carb (Inuit) als auch mit Mid- bis High-Carb (z.B. Kitava) bis ins Alter gesund bleiben bzw. von den Zivilisationskrankheiten bewahrt bleiben. Die gesunden "primitiven" Völker, die Weston Price besuchte, haben sich aufgrund der gegebenen Umweltbedingungen sich zum Teil sehr verschieden ernährt. Es gab aber auch Gemeinsamkeiten: natürliche, also unverarbeitete Lebensmittel, mindestens ein nährstoffreiches Lebensmittel (Innerein, Meeresfrüchte,...), sorgfältige Zubereitung der Speisen etc. Diese Natürvölker, die leider immer seltener werden, kennen keine Zivilisationskrankheiten. Wer aber in den Industrienationen stirbt heute noch an Altersschwäche? |
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Zitat:
sieht sehr gut aus. Mit den Eiern musst du ausprobieren, die einen vertragen sie, andere nicht, v.a. nicht am Anfang der Diät. Der Zusammenhang von Getreidefütterung bei Hühnern wurde nachgewiesen. Im Thread gab es mal ein Link zu dem Paper, vlt. kann den jemand ausgraben, sonst kann ihn dir auch die Datei schicken, müsste ich noch irgendwo auf dem PC haben. Dabei schnitten Bio-Eier am schlechtesten ab. Am vorteilhaftesten sind gewöhnliche Freilandeier. Der Zusammenhang besteht dabei mit der Fettzusammensetzung und zwar nimmt der PUFA Anteil mit der Getreidefütterung zu, liegt sofern ich mich richtig erinnere schließlich dann bei ungefähr 10%, ähnlich wie beim Speck. Ob diese Menge jetzt problematisch ist oder nicht, steht auf einem anderen Blatt Papier. Selbst kann ich bei 2 Eiern pro Tag und etwas Speck keine Probleme feststellen. Das mit dem Fleisch und Gemüse in der Mensa ist auch so eine Sache, meistens in Pflanzenöl gebraten und noch mit Soße auch aus pflanzlichen Fetten übergoßen, da auch oft Fertigprodukte verwendet werden, sind sicherlich noch weitere fragliche Substanzen erhalten. Allerdings möchte ich hier niemandem den Appetit verderben, ab und zu Mensa wird wohl keinen umbringen. Vorteilhaft ist mittags etwas mehr zu kochen, dass noch etwas für das Abendessen übrigbleibt. Fleisch kannst du auch zu Trockenfleisch verarbeiten (gibt spezielle Geräte oder einfach im Backofen), was lange haltbar ist und super wenn du unterwegs bist. Auch Versuche mit Sauerteigbrot kannst du anstellen, ich hatte damit z.B. keine Probleme (allerdings sehr mäßiger Konsum, d.h. maximal 2 Schnitten am Tag, aber Sauerteigbrot hält auch ewig). Mein derzeitiger Rezepttipp für ein Abendessen ist: Kartoffeln mit Ofenkäse. Schnell zubereitet und lecker. Und gut schmecken muss das ganze nämlich auch, denn essen v.a. genießen ist ja eine der schönsten Sachen der Welt ![]() Alles in allem wünsche ich dir viel Glück auf diesem Weg du wirst ihn, wie die meisten hier (nehm ich jetzt mal so an) nicht bereuen. Und was auch immer Colpo zur Zeit rauslässt (verfolge ich nicht mehr) das Buch war und bleibt trotzdem super Meine Meinung...Grüße |
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Was haltet Ihr eigentlich von dem Sauerteigbrot?
Bauer Etzel Bio-Sauerteigbrot Roggen-Weizen - Bauer-Etzel-Shop |
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Wo kann man eigentlich laktosefreien Joghurt kaufen (außer in Reformhäusern)?
Aldi, Lidl, Netto, Penny, Norma,...? Ich habe mich 3 Tage lang gluten- und laktosefrei ernährt (bis auf Sahne, Käse und Butter) und habe in der Zeit kein einziges Mal mehr Darmschmerzen bekommen. Durchfall hatte ich ebenfalls keinen mehr und generell ging ich weniger aufs Klo. Ich beziehe meine knapp 300g KH am Tag derzeit nur noch durch Dextrose, Reis und Pommes (frittiert in Kokosöl). Mir ging es die 3 Tage ziemlich prächtig. Mein kranker Darm scheint sich wohl zu erholen. Danke auch dir Low-Joe für deine ganzen hilfreichen Beiträge! Gestern habe ich jedoch ein selbstgemachtes Eis hergestellt aus Heidelbeeren, Sahne und Joghurt - und heute bekam ich dann schon wieder die Darmschmerzen und mein Stuhl hatte eine andere Farbe. Ich glaube, es muss wohl an der Laktose im Joghurt liegen. Daher suche ich nun nach einem laktosefreien Joghurt - habe jedoch bei Aldi und Lidl zumindest keinen finden können. Und noch was: Ich rühre täglich 100g Dextrose in eine Kanne Tee (schmeckt zwar nicht so gut wie echter Tee, aber ist genießbar) und trinke diesen dann zu den Mahlzeiten. Was wäre eigentlich besser? Den Dextro-Tee zu den Mahlzeiten trinken, obwohl man keine Flüssigkeit zu den Mahlzeiten aufnehmen soll oder lieber immer 1 Stunde nach den Mahlzeiten? Hier würde der Insulinpegel aber wahrscheinlich stärker ansteigen. |
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Hallo boykott,
laktosefreien Joghurt gibt es z.B. in Rewe, Edeka und im Kaufmarkt (Kaufland). Du isst doch bereits relativ viele Kohlenhydrate und scheinst diese gute zu vertragen. In diesem Fall würde ich keine zusätzliche Dextrose ergänzen. Wenn man seinen Darm komplett sanieren möchte ist dies eine gewisse Zeit in bestimmten Mengen hilfreich, aber wenn man mit Stärke keinerlei Probleme hat würde ich im Traum nicht daran denken Dextrose zu ergänzen. Iss lieber etwas mehr Kartoffeln und Reis. Zusammen mit Fett verzehrt steigt der Blutzucker nur sehr langsam an und fällt normalerweise auch nicht rapide ab. |
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Danke, ich schaue dann bei Kaufland vorbei, wenn ich das nächste Mal dort bin.
Dextrose hatte für mich immer den Vorteil, dass man es schnell aufnehmen kann. Vor allem konnte ich so auch meine Gelatinezufuhr gut erhöhen (selbstgemachte Götterspeise bestehend aus Gelatine, Dextrose und Aroma). Aber ich fange in Kürze mit selbstgemachten glutenfreien Broten an. Dann reduziere ich die Dextrosezufuhr auf ein Minimum. An eine Darmsanierung habe ich übrigens auch gedacht und würde dann Bakterien aufnehmen. Immerhin habe ich 19 Jahre lang alles Mögliche in mich reingefressen, ich habe (wahrscheinlich) eine Zöliakie und auch in anderen Bereichen habe ich so einige Probleme. Wenn ich nur daran denke, dass ich letztes Jahr noch Pommes in Sonnenblumenöl frittiert habe, wird mir schlecht. Den Darm aufzubauen halte ich daher für die beste Idee. Sollte ich in dem Falle trotzdem mehr Stärke aufnehmen und Dextrose reduzieren? Ich ergänze derzeit auch noch 1000 IE D3, 1000mg Calcium, 2500 IE Vitamin A und etwa 300mg Magnesiumcitrat. Antihistaminika muss ich derzeit auch wieder zu mir nehmen, da ich seitdem ich wieder Untergewicht habe, wieder Probleme mit meinen Allergien habe. Sorry, dass ich immer so viel drum herum quatsche
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