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Vorschlag zur Zusammensetzung, nicht neu aber interessante Quelle: forever young - Fitnesspapst und Bestseller-Autor Ulrich Strunz
Die Seite von dem Strunz is überhaupt zum Schreien find ich;-) Das sind offenbar er und seine Frau: forever young - Fitnesspapst und Bestseller-Autor Ulrich Strunz Sieht nicht so aus als ob man sich unter Low Carb sorgen um seine Gesundheit machen müsste. Lg |
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Hoffentlich kommen die beiden durch den nächsten Winter...
Joe, du hast doch glaube ich in letzter Zeit auch mal etwas mit Zucker rumprobiert oder? Ich habe jetzt diese Woche mal vermehrt Zucker konsumiert. Bei jeder Mahlzeit habe ich ca. 50% meiner KHs aus Zucker (Orangen und gute Eiscreme) bezogen. Obwohl ich selber glaube, dass Zucker eigentlich nicht all zu gut sein kann und die Studien auch für sich sprechen, kann ich mir nicht helfen...Ich habe sowohl beim Training als auch im ganzen normalen Alltag viel mehr Energie und fühle mich einfach besser als nur auf Stärke. Ich habe sonst nichts problematisches bemerkt (Haut, Verdauung, Schlaf). Meine Freundinn meint sogar ich sähe so frisch aus, wie noch nie ![]() Hast du konkret ein Problem mit mehr Sucrose bekommen oder einfach "aus schlechtem Gewissen" aufgehört?
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Life in all it's fullness is mother nature obeyed |
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Zitat:
Als ich noch ohne Ende Kartoffeln und Reis gegessen habe ging es mir keinesfalls schlecht, im Gegenteil. Ich hatte auch keine Verdauungsprobleme im eigentliche Sinne. Lediglich Überbleibsel (Fisteln) meines Crohns meldeten sich zurück. Lutz hat geschrieben, dass diese (unter seiner Diät) operativ entfernt werden müssten und nur äußerst selten spontan ausheilen würden. Da sie bei mir aber bereits zuvor vollkommen ausgeheilt waren, lag der Schluss, dass etwas nicht optimal läuft recht nah. Einzig deshalb hatte ich mich entschieden die Ernährung für eine gewisse Zeit umzustellen. Ich hatte bereits vor 2-3 Jahren unter LC meine KH vorzugsweise aus Kartoffeln und gleichzeitig recht viel fermentierte Milchprodukte gegessen. So wie ich mich jetzt ernähre möchte ich mich keinesfalls ein Leben lang ernähren. Aus eigener Erfahrung kann ich sagen, dass die Kombination von KH aus Stärke (zu mindestens in begrenztem Ausmaß, ca. 80g/Tag) und Probiotika alle meine Verdauungs- und Crohnprobleme bereinigte. In diesem Zusammenhang halte ich auch das von Schandmaul verlinkte Probiotikum nicht generell schlecht, lediglich zu Beginn könnte es passieren, dass man aufgrund der enthaltenen Polysaccharide auch pathogene Keime weiter "mitfüttert". Hat man erst einmal ein gesundes Gleichgewicht hergestellt und achtet weiter auf die Zufuhr bestimmter Bakterien, sind gewisse Anteile an unverdaulichen Bestandteile (z.B. unverdaute Stärke bzw. resistente Stärke) durchaus gesundheitsfördernd, zu mindestens bis zu einem gewissen Grad. Mit Produkten die Polysaccharide enthalten geht dies vermutlich auch, nur dauert es wahrscheilich etwas länger, da die Pathogene weiter gefütter werden und die "guten" Bakterien erst eine entsprechende Population aufbauen müssen. Ich habe auch festgestellt, dass ich von reiner Glukose viel weniger brauche um aus der Ketonurie zu bleiben als von vergleichbaren Mengen Stärke. Einen Großteil konnte ich anscheinend (noch) nicht adäquat verdauen. Bei der SCD sind zum Beispiel nach ca. 3 Monaten bestimmte Hülsenfrüchte erlaubt. In der Studie zum Reizdarmsyndrom in Verbindung mit verschiedenen KH-Quellen, die ich hier schon mehrfach verlinkt hatte, war ein Ergebnis, das sowohl gesunde wie auch kranke Probanden relativ große Mengen der zugeführten Hülsenfrüchte nicht adäquat verdauen können. Bei der SCD müssen die Bohnen 24h quellen bevor sie gekocht und verzehrt werden dürfen. 3 Monate sind denke ich auch eine relativ gute Zeitspanne um schon etwas hinsichtlich der Darmflorazusammensetzung bewirken zu können, so dass in Verbindung mit der Probiotikazufuhr auch die Bohnen keinen Schaden anrichten, sogar eventuell die "guten" Bakterien teilweise etwas füttern. Was Du festgestellt hast, also dass Du Dich mit schnell resorbierbaren KH etwas besser fühlst, bemerken aber recht viele Leute. Lass aber trotzdem die Finger von Haushaltszucker und iss stattdessen lieber Früchte (und Gemüse). Im Vergleich zu reiner Sucrose wird Dir das auf jeden Fall nicht (mehr) schaden. Es kommt auch darauf an, in was für einer Ernährung man Fruktose aufnimmt. Gesättigte Fette relativieren etwas die schlechten Eigenschaften von Fruktose (z.B. nicht alkoholbedingte Leberzirrhose), wohingegen PUFAs und Fruktose der absolute Supergau sind! |
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Zitat:
Ich fänds toll, wenn mir jemand noch die gröbsten Zusammenhänge zu den obigen fünf Punkten skizzieren könnte. Die Details würde ich mir dann per Literatur anlesen, aber so hätte ich schon mal eine Struktur. 1. Hierzu wäre meine Frage wieso prinzipiell ungesättigte Fettsäuren gegenüber mehrfach-gesättigten vorzuziehen sind. Habe dazu sich teils widersprechendes gelesen. Was zeichnet Kokosöl aus? 2. Warum so wenig Fructose wie möglich? 4. Nach welchen Kriterien unterscheidet man Kohlenhydrate in Hinblick auf Verträglichkeit am besten? Was zeichnet Reis und Kartoffeln gegenüber anderen aus? 5. Was ist das zentrale Argument für eine eiweißreiche Ernährung? Na gut, jetzt wo ich die Fragen hier vor mir sehe: ich müsste mich wohl eher systematisch in das Thema einlesen... Ist "Leben ohne Brot" ein empfehlenswerter deutschsprachiger Einstieg, ohne sich nun unbedingt auf Low Carb versteifen zu wollen? Am besten wäre womöglich ein allgemein einführendes Buch zur Ernährung, wobei hier das Problem ist, dass die grundlegensten Zusammenhänge streitbar zu sein scheinen. Edit: Kennt hier jemand den DTV-Atlas der Ernährung? Geändert von Wittgenstein (19.03.2010 um 19:06 Uhr) |
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Lieber Low-Joe,
herzlichen Dank für deine Antwort.... sie hat mich sehr zum Nachdenken über meine Lebensweise angeregt. Mir scheint ich muss nicht nur die Zusammenstellung meiner Nahrung, sondern auch das Verhältnis zu ihr grundlegend ändern. Essen hat für mich in den letzten Jahren oft eine "Ersatz"- Position eingenommen. Ich esse aus Frust, Einsamkeit, Langeweile und weil ich mich einfach daran gewöhnt habe. Je verzweifelter ich in Vergangenheit versucht habe, dies zu ändern, desto schlechter habe ich gegessen. Man gerät immer tiefer in die Spirale aus guten Vorsätzen, Scheitern, sich selbst bemitleiden und trösten und dies wiederum mit haufenweise Schokoriegeln. Wie sehr dies an mein Ego frisst, kann ich hier gar nicht beschreiben. Dennoch .... meine Motivation ist mit deinen Worten gewachsen. Ich weiß, dass mich meine jetztige Ernährung krank macht und ich muss endlich mal die Zähne zusammenbeißen. Ich habe bereits die ersten Küchenschränke ausgeräumt und die ganz schlimmen Sachen gleich entsorgt. Erstes Ziel soll sein, raffinierte Lebensmittel möglichst komplett zu meiden. Die Kohlehydratzufuhr will ich stark einschränken (schön wäre nur 80g/Tag zu schaffen, um auch die Wirkung auf meine Haut zu beobachten). Das wird sicher hart werden!!!! Gerne werde ich hier (falls Interesse besteht) meine Erfahrungen mit der Umstellung mitteilen. Danke nochmals, Ipanema |
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ich hoffe, dass ich Deine Motivation mit den kommenden Zeilen nun nicht schon zum Zerbrechen bringe. Ein paar Dinge habe ich gestern nicht angesprochen, bewusst und aus gutem Grund. Auf dem Weg zu einem gesunden Körper und damit Stoffwechsel wirst Du mit sehr hoher Wahrscheinlichkeit zunächst zunehmen, zu mindestens wenn Du isst wenn Du hungrig bist bzw. Appetit hast. Dies wird auch mit den den hier empfohlenen Lebensmitteln passieren und das ist auch gut so. Ich weiß, dass dies gerade als Frau sehr schwer zu akzeptieren sein wird. Dein Gewicht grenzt bereits an Untergewicht (hartnäckiges Bauchfett hin oder her), jetzt noch mehr abzunehmen wäre nicht gut. Das Gewicht was man bzw. Du zulegst wird aber nicht nur Körperfett sein, sondern auch Skelettmuskulatur sowie einige Organe werden an Gewicht zulegen. Das ist positiv, also keine Angst. Je nach dem wie ruiniert Dein Stoffwechsel bereits ist, wirst Du auch gerade in der Anfangszeit vermehrt Körperfett zulegen, das ist leider so. Je gesünder Du wirst und je besser Dein Stoffwechsel arbeiten, desto eher wird sich dies wieder relativieren. Dies alles gilt für eine Ernährung (mit den angesprochenen Lebensmitteln) bei der Du Dir keinerlei Kalorienrestriktionen auferlegst. Was Du bewusst machst (Diät halten), regelt ein normal funktionierender Stoffwechsel ganz alleine über Appetit und Hunger. Wie gestern bereits kurz angesprochen, kann man diese Mechanismen bzw. den Metabolismus gehörig durcheinanderbringen. Zucker und mehrfach-ungesättigte Fettsäuren sind dabei die schlimmsten Einflussfaktoren, aber nicht die einzigen. Mir ist durchaus bewusst, dass das heutige Schönheitsideal Frauen dazu bringt ständig Diät zu halten. Dann kommt der Heißhunger, also stopft man alles in sich hinein. Das schlechte Gewisse treibt einen dazu auch bei Hunger manchmal nicht bis zur Sättigung zu essen oder gar überhaupt nichts zu essen, also folgt dann irgendwann wieder Heißhunger. Und immer so weiter. Dann der Anblick vieler schlanker Menschen, das frustet einen noch mehr. Zitat:
Ein ganz großes Problem wird die anerzogene Fettphobie sein, gerade vor tierischem Fett. Bei LC besteht daher die Gefahr, dass man viel zu wenig Kalorien aufnimmt. Versuche möglichst tierisches Fett mit einem hohem Gehalt an Palmitinsäure zu essen, wie z.B. Butter. Das ist eine Fettsäure, welche der Körper aus KH selbst herstellt. Diese Fettsäure (u.a.) sorgt für einen gleichmäßigen Blutzuckerspiegel, gerade wenn KH reduziert werden (physiologische Insulinresistenz). Ein konstanter Blutzuckerspiegel, d.h. keine starken Schwankungen und vor allem Abfälle des Blutzuckergehalts, lässt keine Heißhungerattacken zu. Ein weiteres Problem ist oftmals, die meisten empfinden dies jedoch als angenehm, dass man kaum mehr ein richtiges Hungergefühl empfindet. Folglich lässt man ganze Mahlzeiten aus oder isst deutlich weniger. Dann ist man wieder dabei seinem Stoffwechsel nichts gutes zu tun, denn gerade wenn man aktiv und leistungsfähig sein möchte braucht man Energie und Nährstoffe. Es gibt ein LC-Buch was ich sehr empfehlen kann, und zwar "Optimal Essen" von Dr. Jan Kwasniewski, einem polnischen Arzt. Ich habe bei meinem Lebensstil bzw. Aktivitätsniveau körperlich und psychisch eine sehr ungünstige Zeit unter seinem Ernährungsregime verlebt, wenn auch ich seine grundsätzlichen Ernährungsempfehlungen für sehr klug und richtig erachte. Vieles davon ist heutzutage wissenschaftlich recht gut belegt, anderes bleibt leider vorerst etwas offen. Man sollte es mit der KH-Reduzierung gerade auf längere Sicht nicht übertreiben bzw. in diesem Fall untertreiben, vor allem dann nicht wenn man körperlich (anaerob!) aktiv ist bzw. sein möchte. |
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Zitat:
zu 1.) Gesättigte Fette unterliegen weitaus weniger "ungewollten" oxidativen Reaktionen, oxidiert werden sie aber letztlich natürlich doch und zwar in Mitochondrien, d.h. genau dort wo es beabsichtigt ist. Bestimmte Fettsäuren können ohne weitere Aufbereitung durch die Leber unmittelbar als Ernergiequelle genutzt werden, gerade Fettsäuren aus Kokosöl. Bestimmte Fettsäuren besitzen darüber hinaus bakterizide und antivirale Eigenschaften, auch in Kokosöl, Butter, Muttermilch usw. enthalten. ... zu 2.) Fructose wird in der Leber zu Glukose umgewandelt. Warum der Leber, welche heutzutage genug mit Chemikalien etc. zu tun hat nicht entlasten und gleich Glukose, d.h. Stärke konsumieren? Umwandlungsprozesse benötigen Vitamine und Mineralien sowie Energie. Man könnte sogar soweit gehen und sagen, dass Fruktose ähnlich wie Alkohol verstoffwechselt wird. Fruktose führt in großen Mengen auch zu ähnlichen Krankheitsbildern wie Alkohol, zu mindestens für raffinierte Fruktose wissenschaftlich gut abgesichert. ... zu 3.) Geht schnell, da gab's ja keine Fragen. zu 4.) Ich kann Dir nicht sagen welche KH Du verträgst, dass mußt Du sagen. Bei den aufgezählten KH handelt es sich um relativ antinährstofffreie Lebensmittel, bei Reis natürlich nur wenn dieser entsprechend vorbehandelt (fermentiert) worde, die darüber hinaus relativ viele Nährstoffe enthalten. zu 5.) Gibt es meines Erachtens keines. Ich habe auch nicht von Eiweißmast gesprochen, sondern lediglich von den besten Eiweißquellen. Auch Kartoffeln enthalten sehr wertvolles Protein, d.h. aus Sicht der biologischen Wertigkeit. Je aktiver man ist, desto mehr Eiweiß und Fett und KH benötigt man. Ich denke, 1g/kg optimalen Körpergewicht ist in Ordnung. Je niedriger die Qualität desto mehr davon ist vonnöten. Außerdem enthalten die aufgezählten Eiweißquelle viele weitere Nährstoffe. ... Zu allen Punkten gibt es noch zig weitere relevante Dinge. In meinem vorigen Post habe ich bereits ein empfehlenswertes LC-Buch genannt. Jetzt meine Frage. 1.) Was hast Du denn Widersprüchliches zu gesättigten und mehrfach-ungesättigten Fettsäuren gesehen? Auf wissenschaftlicher Basis kann das nur eine Omega-3-Supplementaion bei gleichzeitig hoher Omega-6-Aufnahme gewesen sein. Aber selbst dann kommen keine unglaublichen und alles in den Schatten stellende Ergebnisse zum Tragen. Weniger Omega-6 bedeutet weniger Omega-3. Etwas Omega-3 ist OK und empfehlenswert, aber wie gesagt nur etwas! Geändert von Low-Joe (19.03.2010 um 23:11 Uhr) |
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Hallo Leute,
ich habe ein wenig geforscht, aber nichts genaues gefunden. Sind Mais-Produkte (speziell Meismehl) irgendwie bedenklich? Gibt es irgendwas besonderes zu beachten? Grüße, loler |
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Als Anfangsliteratur würde ich neben den Büchern von Kwasniewski, Anthony Colpo's Der Cholesterin-Schwindel empfehlen. Er geht nicht zu radikal vor, hat eine weitsichtige Sichtweise (beachtet auch Stress usw.) und v.a. stützt er sich immer auf Studien und greift nicht immer etwas aus dem Raum. Auch wenn er inzwischen selbst nicht mehr LC lebt, sind seine Empfehlungen alle vertretbar.
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