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Low-Joe,
hast du schon deinen ersten selbstgemachten Super-Joghurt hergestellt? Wenn ja, welche Milch hast du denn verwendet? Die "beste" mir bekannte Milch ist die pasteurisierte (nicht homogenisierte) Vollmilch von Demeter. Würdest du diese auch erst zum Kochen bringen oder nur bis 40 Grad C erwärmen? Verwendest du bei jeder neuen Joghurt-Zubereitung einen Joghurt-Starter oder hebst du ein Teil des Joghurts für die nächste Zubereitung auf? |
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Hallo,
eine Frage, die wahrscheinlich schon öfter gestellt wurde: Nachdem ich mich bisher eher achtlos meiner Gewohnheit entsprechend ernährt habe, bin ich auf einige faszinierenden Beiträge hier gestoßen und möchte mich näher mit dem Thema Ernährung beschäftigen. Welche Einsteiger-Quellen könnt ihr hierfür grundsätzlich empfehlen? Zum einen kann ich mir hier natürlich unmöglich alles durchlesen, zum andren habe ich allein schon zeitlich nicht die Möglichkeit mir die wissenschaftlichen Grundlagen zu diesem riesigen (und scheinbar streitigen) Themenfeld anzueignen... insofern muss ich wohl fragen: Welches Buch vermittelt eurer Meinung nach am ehesten eine gesunde Ernährungsweise? ;) |
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Zitat:
Die erste Ration war noch etwas flüssig, da ich hatte ich nur das Joghurt-Ferment benutzt. Bei der zweiten Ration hatte ich ca. 500g stichfesten Joghurt (Landliebe) + 500ml Milch, (die von dir erwähnte) ohne Ferment. Der Joghurt war nach seinem 8-stündigen Kühlschrankaufenthalt fest. Je nach Joghurt-Ferment variieren die die Überimpfungsmengen, dies ist aber auf der Packung angegeben. Die dritte Ration läuft gerade noch. Diesmal Ferment + 200g Joghurt + 800ml Milch. Handelsüblicher Joghurt wird vor der Fermentation entsprechend den angestrebten Zielen auf Eiweiß- und KH-Gehalt eingestellt. Natürlich auch auf den Fettgehalt. Die geschieht entweder indem der Milch Milchpulver zugesetzt wird und/oder Wasser verdampft wird. Alleine dadurch wird der Joghurt schon fester. Man kann die Festigkeit beim selbsthergestellten Joghurt sehr gut über Milchpulverzugabe regeln, sofern man das möchte. Das nur als Tipp, wenn jemanden der Joghurt zu dünnflüssig ist. Durch das Melken können auch Bakterien (Kot) in die Milch gelangen die man nicht möchte. Deshalb denke ich, sollte man ruhig zu pasteurisierter Milch greifen. Wenn es die Zeit zulässt, lese ich ab und an mal in Arbeiten (z.B. hier:The prolongation of life: optimistic ... - Google Bücher) von Ilya Ilyich Mechnikov rein Total interessant. Schon vor über 100 Jahren worden Leute mit Darmleiden sowie Diabetes mit Probiotoka behandelt. |
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Zitat:
ich frag mich langsam echt, auch wenn das jetzt blöd klingt, WAS verdammt nochmal kann ich eigentlich noch essen?? ich stoße immer und überall auf irgendwelche sachen, die man nich essen soll. -.-' so werd ich mein problem NIE los. |
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Zitat:
Wenn Du Dich im Rahmen dieses Threads hier Low-Carb ernähren möchtest, würde ich Dir "Optimal Essen" von Dr. Jan Kwasniewski ans Herz legen. Meiner Meinung nach das beste LC-Buch, gleichzeitig aber auch das am Schlechtesten mit Quellen unterfütterte Werk. Als Einsteiger muss man dem Autor vertrauen. Er hat selbst viel mit Ratten experimentiert sowie sehr viel Erfahrung als praktizierender Arzt gesammelt, wo er bei den unterschiedlichsten Krankheiten lediglich seine Ernährung empfahl, anwendete und mit dieser Erfolg hatte/hat. Ich finde es beeindruckend, wie weit dieser Arzt seiner Zeit und z.T. auch der heutigen Zeit voraus war/ist, auch wenngleich ich deutlich mehr KH esse als seine grundsätzlich empfohlenen 0,8g/kg optimalen Körpergewicht. Wenn Du nicht allzu aktiv bist, kommst Du wahrscheinlich auch mit seinen Empfehlungen recht gut hin. Je aktiver Du bist, desto vorsichtiger wäre ich mit der KH-Restriktion. Die beste (LC-)Quelle im Internet ist diesbezüglich folgender Block: Hyperlipid Ein guter Block der weniger stark LC geprägt ist, wäre dieser hier: Whole Health Source Bei diesen Blogs kannst Du rechts an der Seite viele viele Themen auswählen, recht interessante Beiträge lesen und darüber hinaus viele wertvolle Kommentare. Ein guter weitere Blog ist dieser, aber vorsichtig mit den Empfehlungen umgehen, ganz besonders wenn Du mit schweren Erkrankungen des Magen-Darmtraktes zu kämpfen hast. Wenn dem nicht so seien sollte, sind die Empfehlungen dort absolut in Ordnung. Ansonsten könnte ich Dir zig total spannende Bücher nennen, die zusammen ein tolles Bild ergeben, für sich alleine aber eher weniger. Versuch doch einfach Dich in den verlinkten Blogs etwas einzulesen. Der erste Blog ist als Anfänger kaum verständlich, das Buch würde in dem Falle Sinn machen, da es sehr leicht verständlich ist. So leicht, dass man deshalb vieles zu Beginn überliest, deshalb 2-3 Mal lesen. Ganz grob als Richtlinien gesunder Ernährung, die auch in diesem Thread schon lange Bestand haben wären folgende. 1. So wenig mehrfach-gesättigte Fettsäuren (Pflanzenöle, AUSGENOMMEN Kokosöl, Macadamianussöl und eventuelle noch kleinere Mengen Olivenöl) wie möglich! 2. So wenig Fruktose wie möglich. 3. So viel gesättigtes Fett wie möglich. D.h., dass vor allem tierische Fett wie Butter und Rindertalg, Knochenmark zu empfehlen wären, da diese recht große Mengen gesättigter Fettsäuren enthalten. Darüber hinaus kannst Du auch die unter 1. ausgenommenen Fette in Deine Ernährung aufnehmen, gerade Kokosöl. 4. Stärkequellen wie (fermentierter) Reis, Kartoffeln, Süsskartoffeln usw. und wenn Getreide, dann würde ich Sauerteig geführte Lebensmittel vorziehen. 5. Eiweiß: Innereien wie Leber und Herz sowie Hirn, Eier, Milchprodukte, Rind, Kalb, Schwein, Meeresfrüchte, magerer Fisch und ganz wichtig kollagenes Eiweiß (Gelatine) und zwar möglichst in natürlicher Form (Brühe, Sülze, Schweinskopf usw.). |
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Low-Joe, danke dir und guten Appetit
![]() Low-Joe und Paba, ihr supplementiert doch beide Magnesium in der organischen Form Mg-Citrat?! Warum habt ihr euch für diese Mg-Verbindung entschieden? Magnesiumchlorid gilt als die Magnesiumverbindung, die bei der Behandlung von den unterschiedlichsten Krankheiten als die mit den besten Resultaten. Zudem kommt Magnesium in unserer Ernährung (normalerweise) in ionischer Form vor und wird im Magen zu Magnesiumchlorid umgewandelt, oder es verbindet sich mit Eiweiß, wird anschließend aufgespalten und gelangt anschließend als Magnesiumchlorid oder -chelat in den Körper. Es wäre doch dann besser, direkt Magnesiumchlorid zu verwenden, die im Gegensatz zu den meisten Verbindungen keine zusätzliche Salzsäure benötigen. Man nimmt dem Körper also Arbeit ab. Oder Mg-Chelat, die die beste Bio-Verfügbarkeit haben (sollen). Diese Eiweißbausteine transportieren das Mg ohne Aufwand (im Gegensatz zu Mg-Citrat) bis in den Dünndarm. Also noch einmal meine Frage, warum Mg-Citrat? Vielen Dank schonmal für eure Antwort! Pazzle |
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Zitat:
Laut Nutritiondata(http://www.nutritiondata.com/facts/c...pasta/5713/2): 20mg (= 0,02g) und nach dem Bundeslebensmittelschlüssel(Kohlenhydrate in Reis parboiled 79mg (= 0,08g) Weizen: Kohlenhydrate in Weizen 61mg (= 0,06g), man muss jedoch noch auf die 80g KH vom Reis hoch rechnen, sodass die Werte für Fruktose in etwa gleich sind (in Abhängigkeit vom KH-Gesamtgehalt). |
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Zitat:
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