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Nicht das ich schon wieder gegen Low-Carb-Diäten plädieren möchte, dem ist nicht so! Hier ist ein Post (Diabetes Update: Effect of The Atkins Diet, Long-term, on Mood) welcher meine Probleme nach 2,5 Jahren LC recht gut zusammenfasst. Interessanter Weise hatte wir genau dieselben Sachverhalte hier schon einmal besprochen. LC = oftmals erniedrigte Insulinspiegel und in der Folge erniedrigte T3-Werte. Im Text wird dies unter Euthyroid kurz angesprochen. Interessant finde ich in diesem Zusammenhang auch den Kommentar zu den Eades (Patienten T3 unter LC alias der “optimalen“ Diät geben und dann leugnen). Die physiologische Seite dessen hatten wir hier schon einmal besprochen, da verzichte ich drauf.
Der Vergleich der beiden Studien ist sicherlich nicht überaus aufschlussreich. Auf den Punkt gebracht gibt der Artikel aber ziemlich genau meine Erfahrungen wieder, nur deshalb spreche ich diesen an. Wem es nach Monaten und Jahren unter LC gut geht, ohne jegliche Probleme braucht sich sicherlich keine Gedanken machen. Mir ist ebenfalls bewusst, dass es die perfekte KH-Quelle nicht gibt. Wurzelgemüse wie Bataten, Yams, Kartoffeln usw. beinhalten viele kritische Inhaltsstoffe. Trotzdem mache ich mir die Mühe, mir diese täglich in größeren Mengen zuzubereiten. Diese Prozedur begann mich schon nach der 1. Woche zu nerven, aber trotzdem mache ich mir diese (lästige) Mühe, da genau das bei mir einen Unterschied von Tag und Nacht (LC früher vs. Moderat KH heute) ausmacht. Die u.a. extrem trockene Haut (Schuppen), welche sich bei mir nach längerem LC einstellte, verschwand einfach nur durch eine simple Erhöhung der KH. Wie gesagt, mir sind die Probleme mit KH wohl bekannt und auch die Vorteile von LC (zu mindestens zu Beginn), aber bei mach einem stellen sich irgendwann vielleicht doch ein paar Probleme unter LC ein. Dann kann man ja noch einmal die Erfahrungsberichte der User hier lesen, welche nach langjährigem und konsequenten LC Probleme feststellten. Vielleicht stelle ich in geraumer Zeit unter moderatem KH-Konsum auch wieder irgendwelche Probleme fest. Dann werde ich diese hier auch ansprechen, keine Frage. Ich denke nur, man sollte es mit der KH-Beschränkung nicht übertreiben und lieber sämtliche raffinierten KH komplett streichen. Bei manchen Krankheiten macht es auch Sinn, zu mindestens zu Beginn, die KH etwas mehr zu reduzieren (gerade bei Problemen mit dem Verdauungstrakt). Wer schwer krank ist wird sicherlich unter LC besser fahren. Da muss man dann abwiegen. Trockene, schuppende (und gerötete) Haut, Muskelkrämpfe (bei mir während intensiver sportlicher Belastung, aber nur wenn ich zeitgleich in Ketose war), Schlaflosigkeit (bzw. nur 5-6h Schlaf, Einschlafprobleme etc.) und teilweise Gefühlsschwankungen. Das waren meine größten Probleme nach 2,5 Jahren LC (bzw. schon nach ca. 1 Jahr). Nun glücklicherweise nicht mehr. Manch einer wird diese Probleme vielleicht sogar durch LC erst los (könnten aber auch nur anfängliche Verbesserungen sein, sollte man vielleicht genauer im Auge behalten). Es ist überhaupt sehr gut und ratsam seinen Gesundheitszustand in bestimmten Abständen ärztlich überprüfen zu lassen. Man sollte nur nicht auf alles hören was einem Ärzte dann vielleicht erzählen werden. Also wie gesagt, nichts gegen LC, gerade bei den Leuten welche diese Kost-Form nach Jahren ohne Probleme verfolgen. Geändert von Low-Joe (14.11.2009 um 07:42 Uhr) |
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@low-joe
du sagtest glaube ich, dass du bis zu 5 mahlzeiten am tag isst. bestehen die dann aus kartoffeln + butter und zu einer mahlzeit fleisch dazu, sehe ich das richtig? Thanks
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Joe: Wie kommst du denn auf deine ca. 100g Proteine am Tag? Meinst du mit wenig Fleisch, dass du nur sehr wenig am Tag oder allgemein selten ist? Du musst dann ja ganz schön viel über die Schrimps bzw den Käse abdecken?
Und wie ist du deinen Käse? Ich persöhnlich tu ihn mir immer auf etwas Vollkornbrot/toast und überbacke das ganze dann mit zusätzlich noch etwas Butter im Backofen. Weiß nicht warum, aber iwie mag ich kalten,festen Käse nicht. Überbacken hingegen ist es ein Traum |
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@ Fink
Ich esse ganz allgemein sehr wenig Muskelfleisch. 90g Eiweiß kommen trotzdem sehr schnell zusammen. 1,2kg Kartoffeln haben ja bereits ca. 24g (sehr hochwertiges Eiweiß bzw. sehr gute Zusammensetzung), dann noch 10-15g Gelatine, 60g Hartkäse, 100g Shrimps etc, dass geht wirklich schnell. Leider vertrage ich keine größeren Mengen Eier und Leber, sonst würde ich davon noch mehr einbauen, da diese (u.a.) auch sehr wertvolles Eiweiß enthalten. Den Käse reibe ich über die warmen zerstampften Kartoffeln, dieser schmilzt dann ein wenig. |
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Ich bitte euch, wieso nicht einfach deutsche Markenbutter
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This, then, is the mark of the man, the beard. By this, he is seen to be a man. It is older than Eve. It is the token of the superior nature….It is therefore unholy to desecrate the symbol of manhood, hairiness. |
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Die Kerrygold-Kühe bekommen beinahe das ganze Jahr ausnahmslos frisches Gras, ohne Kraft- & Trockenfutterzusätze. Dies kann natürlich jede Herstellerfirma behaupten, aber den Beweis liefert u.a. die Fettzusammensetzung, vor allem die Anteile (und damit das Verhältnis) von Omega6:Omega3-Fettsäuren. Dieses Verhältnis ist bei Kerrygold das Beste (geringe Mengen O6 und relativ hohe Mengen O3). Den Link dazu habe ich hier schon öfter gepostet.
Bio-Kühe bekommen mitunter eben Bio-Kraftfutter bzw. andere (Bio-)Zusätze und nicht ausnahmslos nur frisches Gras. Die Fettsäurezusammensetzung und u.a. auch die Gehalte an Carotinoiden, Vitamin K etc. weichen daher ab. Die z.T. höheren Belastungen mit bestimmten Substanzen in Kerrygold Butter wurden auch behoben, siehe beispielsweise diesen Ökotest Artikel von 2009: www.oekotest.de ÖKO-TEST Online Nachwirkungen Alnatura Süßrahm Butter, Andechser Bio-Almbutter, Kerrygold Original Irische Butter, Landfein Deutsche Markenbutter, Beste Butter van Antje |
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Noch einmal etwas anderes. Viele hier sind ja sehr große Fans von Matt Stone. Ich persönlich denke, dass seine Empfehlungen nur bei "gesunden" Personen zutreffen. Bei vielen vielen Krankheiten erachte ich seine Empfehlungen für äußerst kritisch. Bei beinahe alle entzündlichen Krankheiten würde ich eine deutliche KH-Reduktion in Betracht ziehen. Vor allem bei Magen- & Darmkrankheiten, Diabetes und letztlich bei Krebs. Inwiefern das für Akne zutrifft kann ich leider nicht sagen.
Im Grunde kann ich nicht einaml sagen ob mein verbesserter Hautzustand (nicht mehr so trocken bzw. schuppig) letztlich nicht mit dem Vitamin D und/oder Fischöl zusammenhängt und gar nicht mit der KH-Erhöhung. Ich für meinen Teil versuche nach wie vor lediglich außerhalb der Ketourie zu bleiben. In dieser befand ich mich z.T. auch noch bei 160g KH/Tag und dass nach über 2 Jahren LC. Ich denke, gerade bei entzündlichen Darmerkrankungen, Diabetes und Krebs ist eine strikte KH-Reduktion empfehlenswert. Trockene Haut, sportliche Leistungseinbußen etc. sind dann das geringste Problem. Geändert von Low-Joe (18.11.2009 um 17:01 Uhr) |
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