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  #5871 (permalink)  
Alt 18.10.2009, 17:06
 
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Zitat von m!chael Beitrag anzeigen
@paba

Haarausfall ist auch ein Thema, welches mich sehr interessiert. Zu welchen Schlüssen und Einsichten bist du diesbezüglich schon gekommen? Ich denke es muss auch hier einen Zusammenhang mit der Ernährung geben. Dass Männer von Natur aus ihre Haare verlieren sollen (vorallem schon in jungen Jahren) leuchtet mir nicht ein.

Ich freue mich auf eure Ideen und Anregungen.
Dass Haarausfall sehr viel mit Ernährung zu tun hat, ist naheliegend. Ich bezweifle allerdings, dass man mit einer gesunden Ernährung alleine, einen bereits begonnen Haarausfall völlig wird stoppen können. Zu einem gewissen Teil ist Haarausfall auch ein natürlicher Alterungsprozess. Auf den Fotos von sich urtümlich ernährenden Kitava-Inselbewohnern sieht man, dass auch dort ältere Männer von Haarausfall betroffen sind, wenn auch nicht in dem Ausmass und nicht so früh wie bei uns.
Viele Prozesse, die das Altern kennzeichnen, sind auch beim Haarausfall beteiligt, z.B. Fibrotisierung und Kalzifizierung der Gewebe, Östrogendominanz, Entzündungsneigung, Nährstoffmängel, Infekte, Schilddrüsenunterfunktion etc.
In den letzten 1-2 Jahren hat sich auf englischsprachigen Haarausfallforen vor allem eine Behandlungsmethode sehr stark durchgesetzt, die sog. Low Level Laser Therapy. Bei dieser Behandlungsmethode wird die Kopfhaut mit schwach-energetischem Infrarot-Licht während ca. 20 Minuten 3x die Woche bestrahlt. Die Idee ist nicht neu. In Amerika gibts spezialisierte Haarausfall-Kliniken, die diese Methode schon seit vielen Jahren mit sehr grossem Erfolg anwenden. Auch gibt es mittlerweile etliche Studien, die die positive Wirkung belegen. Siehe z.B. hier:
LLLT for Hairloss
Eine Behandlung mit LLLT in einer spezialisierten Klinik ist aber sehr teuer, und bis kurzem gab es nur wenige Laser-Geräte für den Heimgebrauch zu kaufen. Das einzige Gerät, das schon länger auf den Markt war, heisst Lasercomb. Gemäss den Erfahrungsberichten auf englischen Haarausfallforen hat dieses Gerät das Potential von LLLT aber bei weitem nicht ausgeschöpft, weil die Lichtstärke zu schwach war. Durch die negativen Erfahrungen mit dem Lasercomb entmutigt, begannen viele Leute die Wirksamkeit der LLLT an sich zu bezweifeln. Erst als einige Forenuser auf die Idee kamen, ihre eigenen Geräte zusammenzubasteln und dabei mehr und stärkere Laser zu verwenden, konnten auch Heimanwender die positiven Resultate der Laserkliniken replizieren. Einer der Vorreiter dieser Entwicklung ist der User "Overmachogrande", der eine umfangreiche Website betreibt, auf der man viele Anleitungen für den Eigenbau von solchen Lasergeräten findet.
OverMachoGrande.com - Build your own / Do-it-yourself Laser Brush/Comb/Helmet for Hair Loss!
Mitterweile gibts auch etliche Hersteller, die ähnliche Geräte bereits fertig gebaut zum Kauf anbieten. Ich halte die LLLT für eine sehr erfolgsversprechende Behandlungsmethode. Die Erfahrungsberichte, die ich bisher gelesen habe, fand ich sehr überzeugend. Auf englischsprachigen Foren gibts viele User, die jede nur erdenkliche Behandlungsmethode (sei es innerlich oder äusserlich) gegen Haarausfall ausprobiert haben. Einige sagen, dass LLLT das einzige gewesen sei, das wirklichs spürbares Neuwachstum von Haaren gebracht hätte. Wie jede Methode, funktioniert es natürlich nicht bei jedem gleich gut. Es gibt auch Leute, die noch nach einem Jahr keine Wirkung sehen. Es kommt anscheinend auf verschiedene Faktoren an, wie etwa die richtige Wellenlänge des Lichts, die Lichtstärke, die Zeitdauer etc. Die Bestrahlung darf offensichtlich nicht zu schwach, aber auch nicht zu stark sein, sonst kann es sogar kontraproduktive Effekte haben.
Der Vorteil der LLLT ist, dass es kaum Nebenwirkungen hat, da die Behandlung nur lokal erfolgt, und als Heimanwendung relativ billig ist. Abgesehen vom Kauf des Gerätes fallen keine weiteren Kosten an. Ich werde diese Methode wahrscheinlich an mir selbst ausprobieren, bin mir aber noch nicht ganz im Klaren, welches Gerät ich anschaffen soll.
Ein weiterer Vorteil von der LLLT ist übrigens auch, dass es gegen graue Haare helfen soll. Da ich doch schon einige graue Haare habe, ist das ein zusätzlicher Anreiz für mich.
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  #5872 (permalink)  
Alt 18.10.2009, 21:45
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Ich koche meine Rinderbrühe so um die 2,5 - 3 Stunden. Da ist dann auch schon erstaunlich viel Fett drin . Schmeckt auch sehr lecker. Kann ich nur sehr empfehlen.
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  #5873 (permalink)  
Alt 19.10.2009, 09:03
 
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Zitat von paba Beitrag anzeigen

@lanalana

Ich habe einfach nicht mehr die Zeit, mich hier aktiver zu beteiligen. Zudem ist Akne, wie gesagt, nicht mehr mein Hauptproblem. Ich beschäftigte mich in meiner Freizeit zwar schon noch mit Gesundheit und Ernährung, aber es ist nicht mehr so das dominierende Thema wie früher. In letzter Zeit habe ich meine Aufmerksamkeit ganz anderen Themen gewidmet. Wenn ich noch was über Ernährung lese, dann meistens über die einschlägigen Blogs, die hier schon öfters empfohlen wurden. Hier noch mal ein paar Links zu den besten Blogs:
Whole Health Source
The Daily Lipid
180 Degree Health... Bloggie-Style
Plant Poisons and Rotten Stuff – The Blog
Hyperlipid
Health and Nutrition by Dr. Michael R. Eades, M.D.

Für Nahrungsergänzungsmittel finde ich dieses Forum ganz interessant:
ImmInst.org Forums -> Supplements

Da Haarausfall zur Zeit mein Hauptproblem ist, lese ich noch hie und da auf folgenden Foren mit:
Natural Hair Regrowth Forum
Hair Loss Forums

vielen dank, paba!
ich bleib dran...
fühl mich momentan sehr wohl und hab das gefühl, meine haut schaut irgendwie feinporiger aus, aber es ist natürlich viel zu früh, die auswirkungen der strikten pufa-reduktion zu kommentieren. werde nach einiger zeit hier berichten.
lg lana
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  #5874 (permalink)  
Alt 19.10.2009, 11:18
 
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Wie Low-Joe bereits vor wenigen Tagen schrieb, haben Pufa eine lange Halbwertszeit (etwa 2 Jahre), d.h. es kann sehr lange dauern bis das ungünstige Verhältnis wieder ins richtige Lot kommt, je nachdem wie schlecht man sich vorher ernährt hat.

Lana, ich habe auch eher fettige Haut (T-Zone), aber nicht unangenehm extrem. Ich verwende als Gesichtspflege nur reines Jojobaöl oder Mac-Nut-Öl von Primavera am Morgen - lasse es einige Minuten einwirken und tupfe dann mit einem Taschentuch das verbliebene Öl weg. Die Idee ist hierbei gleiches mit gleichem zu begegnen.
Übrigens haben Leute mit trockener Haut eher und vor allem deutlichere Falten - es gibt also schlimmeres

Geändert von Pazzle (19.10.2009 um 12:10 Uhr)
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  #5875 (permalink)  
Alt 19.10.2009, 21:44
San San ist offline
 
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Was kann man eigentlich von der "Geschmacks-Theorie" halten? Warum hat sich der Geschmack im Laufe der Evolution entwickelt? Darüber denke ich in letzter Zeit viel nach.

Mal von künstlichen Geschmacksverstärkern abgesehen und nur reine Nahrungsmittel betrachtend, könnte man so doch herausfinden, welche Nahrungsmittel "gut" für den Menschen sind.

Süßes verspricht viele Kohlenhydrate. Daher macht es als guter Energielieferant durchaus Sinn, wohlschmeckend zu sein. (Ich rede hier nicht von Schokolade, welches in seiner Urform sowieso bitter schmeckt, sondern von zum Beispiel süßem, reifem Obst)

Auch Salziges schmeckt uns. Es schmeckt uns wahrscheinlich., weil Salz als Mineralstoffquelle dient.

Bitteres wird abgelehnt, weil es auf toxsische Stoffe schließen lässt. Getreide schmeckt natural z.B. überhaupt nicht (wer Frischkornbrei gegessen hat, weiß was ich meine). Auch Gemüße schmeckt nicht. Viele essen Gemüse nur, weil man sagt es wäre gesund. Oder rohe Salatblätter ohne Dressing... wer isst sowas? Nur der Dressing aus Sahne, Essig, Senf, Salz etc macht es genießbar. Versteht ihr was ich meine?

Reis schmeckt nach nichts. Daraus kann man vermuten, dass es wenig brauchbare Nährstoffe für den Menschen bereitstellt.

Fleisch, Sahne und Eier lassen sich schwer einteilen. Aber diese Nahrungsmittel schmecken (deckt sich ja mit den Erfahrungen des Threads).

Allerdings muss ich sagen, dass mir auch Nüsse schmecken. Gerade Erdnüsse und Mandeln. Walnüsse dafür überhaupt nicht.

Schwierige Frage. Aber vllt. darf man seinem Geschmack durchaus Vertrauen schenken, solange man die Reinform des Nahrungsmittels (keine Geschmacksverstärker, Aromen, Salz, Zucker etc..) betrachtet.

Ich meine irgend einen Sinn muss der Geschmack in der Evolution ja haben. Aus der Evolution gehts nichts Zufällig oder Unbrauchbares hervor (is klar..). Das Problem an der modernen Ernährung ist eben, dass Bitterschmeckendes (Getreide) einfach durch Zucker, Salz und Fette zu Wohlschmeckendem gemacht wird. Wir "überlisten" damit unseren einstmals überlebenswichtigen Geschmackssinn und essen Dinge, die nicht gut für uns sind. Aber unsere "Alarmanlagen" werden eben ausgeschalten.
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  #5876 (permalink)  
Alt 19.10.2009, 21:57
 
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Bedenke, dass das "süße, reife Obst" in nahezu allen Fällen auch nicht die "Urform" darstellt. Ich habe hier im thread schon ein paar Mal Degus erwähnt, da ich mit denen ein wenig Erfahrung habe. Diese würden aus geschmacklichen Gründen auch em ehesten süßes Obst essen, bekommen tut es ihnen aber nicht.
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  #5877 (permalink)  
Alt 20.10.2009, 13:59
 
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Bzgl. Vitamin-D-Lieferung nach Deutschland kann ich iherb.com empfehlen. Ich verwende folgendes Vitamin-D-Produkt:

Now Foods, Vitamin D-3, Highest Potency, 5,000 IU, 120 Softgels - iHerb.com

Ich habe schon mehrfach bei iherb bestellt und es gab bislang noch keine Probleme mit dem Zoll. Versandkosten sind auch sehr niedrig.
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  #5878 (permalink)  
Alt 21.10.2009, 15:08
 
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Zitat:
Zitat von San Beitrag anzeigen
Was kann man eigentlich von der "Geschmacks-Theorie" halten? Warum hat sich der Geschmack im Laufe der Evolution entwickelt? Darüber denke ich in letzter Zeit viel nach.

Mal von künstlichen Geschmacksverstärkern abgesehen und nur reine Nahrungsmittel betrachtend, könnte man so doch herausfinden, welche Nahrungsmittel "gut" für den Menschen sind.

Süßes verspricht viele Kohlenhydrate. Daher macht es als guter Energielieferant durchaus Sinn, wohlschmeckend zu sein. (Ich rede hier nicht von Schokolade, welches in seiner Urform sowieso bitter schmeckt, sondern von zum Beispiel süßem, reifem Obst)

Auch Salziges schmeckt uns. Es schmeckt uns wahrscheinlich., weil Salz als Mineralstoffquelle dient.

Bitteres wird abgelehnt, weil es auf toxsische Stoffe schließen lässt. Getreide schmeckt natural z.B. überhaupt nicht (wer Frischkornbrei gegessen hat, weiß was ich meine). Auch Gemüße schmeckt nicht. Viele essen Gemüse nur, weil man sagt es wäre gesund. Oder rohe Salatblätter ohne Dressing... wer isst sowas? Nur der Dressing aus Sahne, Essig, Senf, Salz etc macht es genießbar. Versteht ihr was ich meine?

Reis schmeckt nach nichts. Daraus kann man vermuten, dass es wenig brauchbare Nährstoffe für den Menschen bereitstellt.

Fleisch, Sahne und Eier lassen sich schwer einteilen. Aber diese Nahrungsmittel schmecken (deckt sich ja mit den Erfahrungen des Threads).

Allerdings muss ich sagen, dass mir auch Nüsse schmecken. Gerade Erdnüsse und Mandeln. Walnüsse dafür überhaupt nicht.

Schwierige Frage. Aber vllt. darf man seinem Geschmack durchaus Vertrauen schenken, solange man die Reinform des Nahrungsmittels (keine Geschmacksverstärker, Aromen, Salz, Zucker etc..) betrachtet.

Ich meine irgend einen Sinn muss der Geschmack in der Evolution ja haben. Aus der Evolution gehts nichts Zufällig oder Unbrauchbares hervor (is klar..). Das Problem an der modernen Ernährung ist eben, dass Bitterschmeckendes (Getreide) einfach durch Zucker, Salz und Fette zu Wohlschmeckendem gemacht wird. Wir "überlisten" damit unseren einstmals überlebenswichtigen Geschmackssinn und essen Dinge, die nicht gut für uns sind. Aber unsere "Alarmanlagen" werden eben ausgeschalten.
Deine Ausführungen zeigen Übereinstimmungen mit der Instinctotherapie von Burger. Ist ein interessantes Buch, auch wenn es natürlich wissenschaftlich nicht belegbar ist, und Burger's jüngste Vergangenheit seine Glaubwürdigkeit trüben.
Es ist wohl war, dass unser Geschmackssinn von den Mischungen und Umwandlungen der Lebensmittel getäuscht wird. Ursprünglich hatte der Körper wohl danach Verlangen, was er auch wirklich benötigte. Das Problem dabei ist nur wieder, dass viele Instinctos zu Hauf süße Früchte essen, weil der Geschmack danach "verlangt" ohne zu Bedenken, dass diese Früchte ursprünglich warhschenilich gar nicht in dem Maße zur Verfügung standen, also ein zu hoher Konsum ausgeschlossen war.
Kartofffeln/Yams usw. sollte man seiner Meinung nach gar nicht essen, da sie für den Menschen nicht vorgesehen sind (roh ungenießbar). Praktische Beispiele wie das der Kitavas zeigen aber, dass es kein Problem ist sich von Wurzelknollen zu ernähren....

Grüße
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  #5879 (permalink)  
Alt 22.10.2009, 17:27
San San ist offline
 
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ja, ich habe im internet gelesen wie wenig das heutige gemüse und obst mit der ursprungsform zutun hat. ich würde das gemüse oder obst nie und nimmer wiedererkennen.

@cartman
wie deckst du deine kh? würde mich interessieren

kartoffeln aber auch obst hängt beides so bischen in der schwebe für mich..

Geändert von San (22.10.2009 um 17:29 Uhr)
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  #5880 (permalink)  
Alt 23.10.2009, 05:13
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Hätte da mal 2 fragen an @Low-Joe,was hälst du eigentlich von Basmati Reis wegen den Duftstoffen?Hab ja gelesen,du isst nur Sushi Reis,aber der ist mir wegen der zubereitung zu kompliziert.Mag da lieber den Kochbeutel mist*g*.Wenn du jetzt wählen würdest zwischen den Uncle Bens Basmati 10min(Kochbeutel)und den Uncle Bens Parboiled 10min(Kochbeutel)welchen würdest du nehmen?Würde Basmati Reis so gerne essen,nur hab ich da bedenken wegen den Duftstoffen.
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