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  #541 (permalink)  
Alt 20.07.2005, 15:44
 
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Ich hab mir gestern von ner Biometzgerei nen schönes Stück Speck vom Schwein gekauft wo sogar noch die Haut vom Schwein dran istc die aber knallhart ist. Scheineschmalz gibt es dort erst im Herbst.
Na und jetzt bin ich zufällig auf ne hochinteressante Seite gekommen wo es um den Zusammenhang zwischen Schweinefleisch und Gesundheit (auch Akne) geht. Und jetzt weiß ich nicht ob ich überhapt meinen Speck noch essen soll? Ich hab nämlich bei mir gerade Verdacht auf eine Blinddarmentzündung weil es im unteren Linken Bauchabschnitt ab und an schmerzt und Schweinefleisch soll da in Verbindung stehen. Paba du hast ja gesagt das du nicht wüsstes wieso das Schweinefleisch so ungesund sein sollte außer vielleicht wegen der Arachidionsäure. Hier die Links dazu:

http://www.beepworld.de/members51/is.../sfleisch1.htm
http://www.beepworld.de/members51/is.../sfleisch2.htm
http://www.beepworld.de/members51/is.../sfleisch3.htm
http://www.beepworld.de/members51/is.../sfleisch4.htm
http://www.beepworld.de/members51/is.../sfleisch5.htm

und als extra noch: http://www.unilife.de/bund/rd/31116.htm
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  #542 (permalink)  
Alt 20.07.2005, 17:55
 
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der text, den du da postest, ist voll von vorurteilen, wilden spekulatonen und nachweislich falschen behauptungen. im ganzen text ist kein einziges - modernen wissenschaftlichen kriterien genügendes experiment oder studie aufgeführt. wissenschaftliche quellennachweise sucht man auch vergeblich. wie soll man den soetwas ernst nehmen?

beispielsweise wird behauptet, dass die leute während des krieges weniger krank wurden, weil sie weniger schweinefleisch assen. das ist ein typischer fehler, den man bei leuten antrifft, die von wissenschaftlicher methodik keine ahnung haben. da wird ein statistischer zusammenhang zu einem kausalen zusammenhang erklärt, ohne die geringsten beweise zu haben. woher will der autor wissen, dass es wirklich das schweinefleisch war und nicht etwa die verminderte kalorienaufnahme. es wurde ja in mehreren tiermodellen bewiesen, dass kalorienrestriktion das leben verlängert und und vor zahlreichen zivilisationskrankheiten schützt. es könnten aber auch noch ganz andere faktoren im spiel sein, die während des krieges verändert waren und somit eine rolle gespielt haben.

der autor des obigen textes glaubt auch immer noch daran, dass das cholesterin der nahrung herzkreislauferkrankungen begünstigen würde, was völlig absurd ist.

ich wüsste von keiner studie, die klar bewiesen hätte, dass schweinefleischkonsum vermehrt zu krebs- und herzkreislauferkrankungen führt. wie verzerrt, der zusammenhang zwischen herzkreislauferkrankungen und gesättigten in der wissenschaftlichen literatur dargestellt wurde, muss ich dir ja wohl nicht mehr länger erklären. dazu habe ich ja schon genug informationen gepostet.

man darf nicht vergessen, dass einige völker, die zu den langlebigsten der welt zählen, auch viel schweinefleisch essen.

auf okinawa, eine inselgruppe im süden japans, gibts so viele hundertjährige, wie nirgends sonst auf der welt. rate mal, welches fleisch sie essen? schweinefleisch! und zwar nicht etwa nur die mageren stücke. das ganze schwein wird verwertet von kopf bis fuss. die okinwas essen etwa 100 gramm fleisch pro tag. zum kochen verwenden sie schweineschmalz und kein pflanzenöl.

hier mal ein ausschnitt aus einem text der weston price foundation:

Zitat:
And what do Okinawans eat? The main meat of the diet is pork, and not the lean cuts only. Okinawan cuisine, according to gerontologist Kazuhiko Taira, "is very healthy—and very, very greasy," in a 1996 article that appeared in Health Magazine.19 And the whole pig is eaten—everything from "tails to nails." Local menus offer boiled pigs feet, entrail soup and shredded ears. Pork is cooked in a mixture of soy sauce, ginger, kelp and small amounts of sugar, then sliced and chopped up for stir fry dishes. Okinawans eat about 100 grams of meat per day—compared to 70 in Japan and just over 20 in China—and at least an equal amount of fish, for a total of about 200 grams per day, compared to 280 grams per person per day of meat and fish in America. Lard—not vegetable oil—is used in cooking.

Okinawans also eat plenty of fibrous root crops such as taro and sweet potatoes. They consume rice and noodles, but not as the main component of the diet. They eat a variety of vegetables such as carrots, white radish, cabbage and greens, both fresh and pickled. Bland tofu is part of the diet, consumed in traditional ways, but on the whole Okinawan cuisine is spicy. Pork dishes are flavored with a mixture of ginger and brown sugar, with chili oil and with "the wicked bite of bitter melon."

Weston Price did not study the peoples of Okinawa, but had he done so, he would have found one more example to support his conclusions—that whole foods, including sufficient animal foods with their fat—are needed for good health and long life, even in the Orient. In fact, the Okinawan example demonstrates the fallacy of today's politically correct message—that we should emulate the peoples of China by reducing animal products and eating more grains; rather, the Chinese would benefit by adding more strengthening animal foods to their daily fare.
http://www.westonaprice.org/traditio..._in_china.html
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  #543 (permalink)  
Alt 20.07.2005, 19:17
 
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Ja ok einiges stimmt natürlich nicht aber du musst zugeben es ist auch etwas Wahrheit vielleicht dran. Naja aber ich weiß selber nicht so recht. Es kommt bestimmt auch ziemlich stark darauf an was die Schweine gegessen haben.
Ja und soll ich jetzt meinen Speck essen oder nicht?
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  #544 (permalink)  
Alt 20.07.2005, 21:52
 
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Spatzus, stell dich einfach in den Dienst der WIssenschaft und iss den verdammten Speck um uns nachher zu berichten ob du irgendwelche Auswirkungen gespürt hast.
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  #545 (permalink)  
Alt 20.07.2005, 21:58
 
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Naja, vielleicht ich weiß noch nicht. Wie ich geschrieben habe, habe ich ja ab und zu stechende Schmerzen im unteren Bauchbereich. Das deutet ein wenig auf Blinddarmentzündung hin. Und Schweinefleisch/Schweinefett soll ja Blinddarmentzündungen begünstigen. Aber ich werde wenn es morgen nicht besser ist sofort mal zum Arzt gehen, was ich eigentlich schon heute häte machen sollen.
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  #546 (permalink)  
Alt 21.07.2005, 07:40
 
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Hallo

hier mal die Bilder vom Lutz http://www.daniel-brehm.de.

Komme übrigens vieleicht an denn Nachlass der Johanna von Budwig, falls was interessantes dabei ist werd ich es auf meine Hompage stellen.

Mfg
Daniel
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  #547 (permalink)  
Alt 21.07.2005, 09:27
 
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Zitat:
Zitat von DanB
Hallo

hier mal die Bilder vom Lutz http://www.daniel-brehm.de.

Komme übrigens vieleicht an denn Nachlass der Johanna von Budwig, falls was interessantes dabei ist werd ich es auf meine Hompage stellen.

Mfg
Daniel
Vielen Dank für die Fotos. :wink:

Bist du das auf dem untersten Bild?
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  #548 (permalink)  
Alt 21.07.2005, 19:15
 
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Spatzus, jetzt mach nicht schlapp! Iss den Speck mal, interessiert mich brennend wie der bei dir anschlägt. Ich hatte letzte Woche zum ersten Mal seit Jahren wieder Parmesankäse gegessen und Pecorino und das ca. 3x.
Resultat: Schlimmer Akneschub diese Woche, werd wohl nie wieder Käse essen. Bin mir ziemlich sicher, dass es daran lag, da ich son schlimmen Schub seit Monaten nich mehr hatte.
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  #549 (permalink)  
Alt 21.07.2005, 19:21
 
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Paba, nochma zum Fischöl: Hab jetzt ziemlich sicher n Weg gefunden es zu bestellen. Hab ne Flasche Carlson the very finest fish oil in Flüssigform, dasselbe nocha in Softgels (obwohl es da nich den zusatz the very finest trägt) und ne Flasche cod liver oil. Wieviel sollte man in den ersten Monaten nehmen und nimmst du den Lebertran auch jetzt im Sommer? Ich selber bin dieses Sommer so gut wie nie in der Sonne, also dürfte es doch nich schaden oder? Nochwas wg dem primal defense, hat sich deine Haut dadurch verbessert oder is sie gleich geblieben? Wie siehts aus mit deinem neuen Knoblauch Präparat, gibts irgendwas auffälliges zu berichten? Du berichtest ohnehin nur noch sehr selten über deinen Hautzustand, darf ich annehmen dass du die verdammte Akne bald los bist?

Gruß
pathfinderindia
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  #550 (permalink)  
Alt 21.07.2005, 20:45
 
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Zitat:
Zitat von Pathfinderindia
Paba, nochma zum Fischöl: Hab jetzt ziemlich sicher n Weg gefunden es zu bestellen.
Hab ne Flasche Carlson the very finest fish oil in Flüssigform, dasselbe nocha in Softgels (obwohl es da nich den zusatz the very finest trägt) und ne Flasche cod liver oil. Wieviel sollte man in den ersten Monaten nehmen und nimmst du den Lebertran auch jetzt im Sommer?
ich würde schon ca. 2 teelöffel pro tag nehmen. das entspricht ungefähr 6 ml = ca. 1.5 gramm (epa +dha). die angaben auf der flasche, wonach ein teelöffel 5 ml sein soll, kannst du vergessen. meinen berechnungen zufolge entspricht ein teelöffel nur ca. 3 ml., aber wer weiss, vielleicht haben wir hier in der schweiz einfach die kleineren löffel als in amerika.

ich selbst nehme zusätzlich zu dem carlson fischöl noch ein teelöffel lebertran, auch jetzt während des sommers. allerdings ist mein lebertran nicht von carlson, sondern von "garden of life". dieser lebertran enthält nur halb so viel vitamin d, wie derjenige von carlson, dafür aber viel mehr vitamin a. ich gehe selbst auch relativ wenig sonnenbaden, weshalb ich vor einer überdosis wenig angst habe.

ich denke, wenn du vorsichtig bist, kannst auch vom carlson lebertran kleinere dosen während des sommers nehmen. mehr als einen teelöffel pro tag würde ich aber nicht nehmen.

Zitat:
Nochwas wg dem primal defense, hat sich deine Haut dadurch verbessert oder is sie gleich geblieben?
ich hab's nur 2 monate genommen. am anfang habe ich geglaubt, es würde sehr gut wirken. dann habe ich ab der 2. woche zusätzlich noch nachtkerzenöl genommen, worauf meine haut wieder schlechter wurde. nach dem absetzen von nachtkerzenöl wurde die haut wieder besser, ich hatte aber trotzdem weiterhin meine schwankungen. primal defense hat also meine gelegentlichen kleineren pickelchen auch nicht unterdrücken können, weshalb ich glaube, dass es doch nicht so effektiv ist. seit ich primal defense abgesetzt habe, ist meine haut eher wieder besser geworden, wobei ich erwähnen muss, dass ich in der zwischenzeit wieder neue nahrungsergänzungsmittel und ein anderes probiotikum eingeführt habe.

Zitat:
Wie siehts aus mit deinem neuen Knoblauch Präparat, gibts irgendwas auffälliges zu berichten? Du berichtest ohnehin nur noch sehr selten über deinen Hautzustand, darf ich annehmen dass du die verdammte Akne bald los bist?
ne, ganz los bin ich sie immer noch nicht. du darfst nicht vergessen, dass ich mir ca. 8 jahre lang täglich irgendwelche schälmittel ins gesicht geschmiert habe. das hat meiner gesichtshaut schon sehr arg zugesetzt und ich habe manchmal das gefühl, dass sich meine haut auch jetzt - ca. 1 1/2 jahre nach dem absetzen dieser mittel - immer noch am "erholen" ist. versteh mich nicht falsch, meine haut ist in dieser zeit um ein vielfaches besser geworden. noch vor ca. 1 1/2 jahren als meine haut völlig kaputt war (stark sichtbare erweiterte poren, überall mitesser, total unrein, gerötet, schuppig etc.), hätte ich nicht geglaubt, dass ich meine haut wieder so regenieren wird. es gibt tage, wo ich in den spiegel schaue und es kaum fassen kann, wie gut meine haut aussieht. :wink:
ich kann meine haut auch wieder bei neonlicht anschauen, ohne einen schock zu kriegen. :lol:

leider ist es aber auch so, dass man, je besser die haut wird, umso anspruchsvoller wird. man möchte immer noch die perfektere haut haben. es ist schwer vom thema "akne" abzulassen, wenn man sich ein halbes leben lang damit rumgeplagt hat.

wie gut mein knoblauch-präparat wirkt, ist schwer zu beurteilen. ein pickelausbruch habe ich davon jedenfalls nicht bekommen. seit ich es nehme, habe ich eher fortschritte gemacht. nach allem, was ich bisher über knoblauch bzw. "aged garlich extract" gelesen habe, bin ich immer noch der meinung, dass das eine sehr gute sache ist.

seit ca. 1 1/2 wochen experimentiere ich nun zusätzlich mit vitamin e. ich nehme einen vitamin e komplex, der alle verschiedenen vitamin e arten in einem ausgewogenen verhältnis enthält, will heissen 3x mehr gamma-tocopherol als alpha tocopherol.
leider ist gamma-tocopherol in deutschland bisher nicht zugelassen und man kann es nur aus amerika bestellen. ich verstehe nicht, warum das noch nicht zugelassen ist. in amerika verkaufen sie das zeug schon seit jahren. ausserdem sieht alles danach aus, dass gamma-tocopherol viel wichtiger als alpha-tocopherol ist. kein wunder, ersteres kommt ja auch natürlicherweise in der nahrung viel häufiger vor.

ich habe in letzter zeit ein bisschen über vitamin e und insbesondere gamma-tocopherol recherchiert und ein paar interessante entdeckungen auch im zusammenhang mit akne gemacht.

im unterschied zu alpha-tocopherol wirkt gamma-tocopherol nicht nur antioxidativ, sondern auch entzündungshemmend. das habe ich zwar vorher schon gewusst. was ich aber nicht wusste, ist, dass gamma-tocopherol, die 5-lipoxygenase hemmt! bisher habe ich geglaubt, gamma-tocopherol hemme lediglich die cycloxygenase. siehe folgende studie:

Zitat:
FASEB J. 2003 May;17(8):816-22. Related Articles, Links


Gamma-tocopherol, but not alpha-tocopherol, decreases proinflammatory eicosanoids and inflammation damage in rats.

Jiang Q, Ames BN.

Division of Biochemistry and Molecular Biology, University of California, Berkeley; and Children's Hospital Oakland Research Institute, Oakland, California 94609-1673, USA.

Gamma-tocopherol (gammaT), the major form of vitamin E in U.S. diets, and its physiological metabolite 2, 7, 8-trimethyl-2-(beta-carboxyethyl)-6-hydroxychroman (gamma-CEHC), in contrast to alpha-tocopherol (alphaT), the primary vitamin E in supplements, inhibit cyclooxygenase-catalyzed synthesis of prostaglandin E2 (PGE2) in activated macrophages and epithelial cells. Here we report that in carrageenan-induced inflammation in male Wistar rats, administration of gammaT (33 or 100 mg/kg) and gamma-CEHC (2 mg/pouch), but not alphaT (33 mg/kg), significantly reduced PGE2 synthesis at the site of inflammation. gammaT, but not alphaT, significantly inhibited the formation of leukotriene B4, a potent chemotactic agent synthesized by the 5-lipoxygenase of neutrophils. Although gammaT had no effect on neutrophil infiltration, it significantly attenuated the partial loss of food consumption caused by inflammation-associated discomfort. Administration of gammaT led consistently to a significant reduction of inflammation-mediated increase in 8-isoprostane, a biomarker of lipid peroxidation. gammaT at 100 mg/kg reduced TNF-alpha (65%;P=0.069), total nitrate/nitrite (40%;P=0.1), and lactate dehydrogenase activity (30%;P=0.067). Collectively, gammaT inhibits proinflammatory PGE2 and LTB4, decreases TNF-alpha, and attenuates inflammation-mediated damage. These findings provide strong evidence that gammaT shows anti-inflammatory activities in vivo that may be important for human disease prevention and therapy.

PMID: 12724340 [PubMed - indexed for MEDLINE]
gamma-tocopherol hemmt gleich mehrere entzündungsmarker (ltb-4, tnf-alpha). durch die hemmung der 5-lypoxygenase wird die umwandlung von arachidonsäure in entzündungsfördernde eicosanodoide gehemmt. für diejenigen, die nicht mehr wissen, was die 5-lypoxygenase macht, verweise ich auf das schema auf dieser seite:
http://www.acibas.net/omega3/page5.shtml

die hemmung der 5-lipoxygenase und verminderte produktion von ltb-4 könnte zu einer verbesserung der akne beitragen. eine studie hat nämlich gezeigt, dass zileuton, eine asthma-medikament, das ebenfalls die 5-lipoxygenase hemmt, die talgproduktion vermindert und gegen akne hilft:

Zitat:
A New Concept for Acne Therapy: A Pilot Study With Zileuton, an Oral 5-Lipoxygenase Inhibitor

The leukotrienes, a family of highly potent biological substances derived from arachidonic acid, are suggested to play an important role in the development of tissue inflammation.1 Leukotriene B4 (LTB4) is a major player whose synthesis is mainly controlled by 5-lipoxygenase. Among several diseases, hyperkeratotic inflammatory skin diseases and especially psoriasis seem to respond to LTB4 inhibitors.2 Recent study findings indicate the potential involvement of the arachidonic acid pathway in the development of inflammation in acne and provide logical support for the use of LTB4 inhibitors in acne treatment.3

Therefore, we evaluated the role of zileuton (4 x 600 mg/d by mouth for 3 months) on moderate inflammatory acne in a small cohort of 10 consecutive patients (4 female, 6 male; median age, 17 years) in an open label drug, industry-independent study that was approved by the ethics committee of the University Medical Center Benjamin Franklin (Berlin, Germany). Zileuton [(±)-1-(1-benzo[b thien-2-ylethyl)-1-hydroxyurea], is an orally active and selective 5-lipoxygenase inhibitor, approved in the United States for the treatment of asthma (Zyflo; Abbott Laboratories, Abbott Park, Ill).2 All patients provided written consent, had not received topical or oral acne therapy for at least 1 month, and had never received oral isotretinoin or anabolic steroids. The use of cleansers and personal care products were prohibited during the study. Patients who had atypical disease such as gram-negative folliculitis were not included. Patients also were not included if they had any other disease, were pregnant or breast- feeding, were taking any other medications, or were using any form of hormonal contraception (women).

Acne was assessed by counting inflammatory lesions, the primary outcome measure, and noninflammatory lesions on the entire face and upper chest and back. Acne severity was determined by the method described by Allen and Smith.4 Patients were photographed before and at the end of treatment. To obtain sebum samples, patients were always seen at 4 PM, a defined central area of the forehead was wiped twice with ethanol, and sebum samples (500 µL) were obtained 1 hour later, suspended in 600 µL chloroform/ethanol (2:1), and were split into aliquots. Total lipids and free fatty acids in sebum were measured by gas chromatography–mass spectrometry, hydroperoxides in sebum by a photometrical method based on the use of N,N-diethyl-1,4-phenylene-diamine after comparison to the reaction of the reference standard compound cumene hydroperoxide, and LTB4 in blood by a commercial LTB4 enzyme immunoassay system (Biotrak; Amersham, Buckinghamshire, England). Clinical assessments performed at the same time of the day were made at baseline, 2, 4, 8, and 12 weeks. Laboratory assessments were made at baseline and 12 weeks. Although the study was not double-blind, the assessor did not have access to the previous or other visit data until the study was complete.

Demographic and background characteristics were displayed using summary statistics. The primary and secondary efficacy variables were evaluated using the Wilcoxon signed rank test, correlations were assessed using regression analysis, and adverse effects were compared using 2 tests. For all comparisons, a significance level of .05 was applied.

A gradual and time-related reduction in inflammatory lesions and acne severity was observed (Figure 1 and Figure 2). This observation was significant by 2 weeks compared with baseline. The mean reduction in inflammatory lesions was 71% at 12 weeks (95% confidence interval [CI], 54%-89%; median reduction, 75%; P = .007). Likewise, the acne severity index was suppressed at 12 weeks (mean suppression, 59%; 95% CI, 28%-75%; median suppression, 63%; P = .01). There was a trend in reduction of noninflammatory lesions (mean reduction, 36%; 95% CI, 6%-66% at 12 weeks; median reduction, 14%; P = .09). Total sebum lipids were also significantly suppressed, showing a mean reduction of 65% at 12 weeks (95% CI, 29%-100%; median reduction, 47%; P = .04). Free fatty acids (mean reduction, 78%; 95% CI, 65%-90%; median reduction, 58%) and hydroperoxides (mean reduction, 74%; 95% CI, 53%-95%; median reduction, 72%) in sebum were markedly but not significantly decreased at week 12. Leukotriene B4 levels in blood were not affected by the treatment. The reduction of inflammatory lesions strongly correlated with the reduction of total sebum lipids (P<.001; r2 = 0.81) and free fatty acids in sebum (P<.001; r2 = 0.82).


This study needs extending using double-blind techniques. However, we believe that the data is worthy of reporting now for 2 reasons. First, many patients with acne have clinically relevant Propionibacterium acnes resistance, and some patients are intolerant to second- or third-line drugs, such as minocycline and oral isotretinoin. The compound tested has been extensively used in the treatment of asthma and has a good safety record. None of our patients treated had any zileuton-associated adverse effects (headache, unspecified pain, abdominal pain, asthenia, accidental injury, dyspepsia, nausea, myalgia, increase of liver enzymes). Second, our results support some major concepts regarding the etiology and therapy of acne. The stronger effect of the compound on inflammatory vs noninflammatory lesions suggests that acne can improve without significant reduction in noninflammatory lesions. Although we did not quantify cutaneous P acnes numbers, zileuton data2 suggest that this drug has no effect on microorganisms, thus indicating that nonantimicrobial therapy alone can markedly reduce inflammatory lesions.

The reduction in sebum lipids was greater than that seen with an antiandrogen-estrogen combination of cyproterone acetate (2 mg) and ethinyl estradiol (35 µg) (Diane 35; Schering, Berlin, Germany), which is not associated with a reduction in skin surface P acnes. Sebum reduction of 60% or more is also associated with considerable clinical benefit as seen with Diane 35 combined with additional cyproterone acetate and oral isotretinoin. The correlation of total lipid and free fatty acid reduction in sebum with that of the number of inflammatory lesions could be relevant and indicates that certain lipid fractions may exhibit proinflammatory activity on the pilosebaceous unit.3

The reduction of sebum lipids using 5-lipoxygenase inhibition is probably the most intriguing aspect of our work and may seem difficult to explain. However, an effect on peroxisome proliferator-activated receptors can be implicated.1 Leukotriene B4 is a natural ligand for peroxisome proliferator-activated receptor . The latter is shown to regulate lipid and lipoprotein metabolism, inflammatory response, cell proliferation, differentiation, and apoptosis of various cell types, including sebaceous gland cells.5

ingwer ist ein weiterer 5-lipoxygenasehemmer. siehe diesn thread:
http://www.gegen-akne-forum.de/phpbb...ic.php?t=1294&
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