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@ Sven--
Hier ist noch mal eine sehr interessante Studie (http://www.ajcn.org/cgi/reprint/85/6/1511.pdf) zum Thema Triglyzeride und KH-Zufuhr. Wie ich neulich bereits sagte, ist dabei die KH-Art (Glukose oder Fruktose) äußerst relevant. Diesbezüglich am relevantesten ist Seite 1515. Die Fruktosegruppe wies zu jedem gemessenen Zeitpunkt deutliche höhere Triglyzeridwerte (sowohl im Plasma wie auch Lipoprotein-TG) auf UND NUR in der GLUKOSEgruppe erreichten diese Werte nach 360min bereits wieder die Ausgangswerte (Nüchternwerte)!!! |
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Exzessiven Ausdauersport halte ich nicht unbedingt für gesund. Das gilt aber für alles was man exzessiv betreibt, damit natürlich auch für Krafttraining. Ich denke, dass man selbst als gesunde und gut trainierte Person bei langen Ausdauereinheiten (deutlich über einer Stunde ohne ausreichende Pausen) schnell Probleme mit dem Elektrolythaushalt bekommen kann. Zu mindestens schneller als bei längeren Krafteinheiten. Alles was man exzessiv betreibt stellt für den Körper eine erhebliche Stresssituation dar. Ich habe nichts gegen viel Bewegung, im Gegenteil. Nur Marathonläufe oder dergleichen würde ich vermeiden! Besonders kritisch kann dies werden, wenn man bereits Probleme mit der Schilddrüse oder den Nebennieren hat. In Maßen ist Jogging sicherlich besser als den ganzen Tag auf der Couch zu liegen, ich würde es nur nicht übertreiben.
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Ich habe neulich entdeckt, dass Kokoswasser ein fast schon perfekter Elektrolytspender ist. Kokoswasser - nicht zu verwechseln mit Kokosmilch - ist die Flüssigkeit im Innern von noch jungen Kokosnüssen und wird in tropischen Regionen seit Jahrhunderten als Durstlöscher sehr geschätzt. Seit ein paar Jahren kann man Kokoswasser nun auch bei uns, insbesondere in Reformhäusern, kaufen. Es ist zwar nicht ganz billig. In der Schweiz zahlt man für einen halben Liter umgerechnet etwa 2.5 Euro. Schmecken tut's aber absolut hervorragend. Es schmeckt angenehm leicht süsslich. Der Zuckergehalt ist aber bedeutend tiefer als bei den meisten Fruchtsäften. Auf der Packung steht zwar 4.8 Gramm Kohlenhydrate pro 100ml, bei nutritiondata geben sie aber nur 2.6 Gramm Zucker pro 100ml an. Das Verhältnis an Elektrolyten im Kokoswasser soll demjenigen des Blutes sehr ähnlich sein, weshalb man im zweiten Weltkrieg den Verwundeten mit starkem Blutverlust direkt Kokoswasser eingeflösst haben soll.
Auf nutritiondata geben sie für 100ml Kokoswasser 250mg Kalium an! Das schlägt selbst die kaliumreichsten Fruchtsäfte, wie etwa Orangensaft, um Längen. Auch der Magnesiumgehalt von 25mg pro 100ml finde ich äusserst erfreulich. Ich habe dieses Produkt hier gekauft und kann es sehr empfehlen: Dr. Antonio Martins Coco :: Coco Juice, Coco Drink, Coco Milk & Coco Cream :: dr. martins' coco juice Dieses Produkt enthalt nichts als 100% reines Kokosnusswasser ohne jegliche Zusatzstoffe Geändert von paba (05.07.2009 um 22:18 Uhr) |
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Zu Ray Peat: Er schreibt viele interessante Sachen aber in meinen Augen auch einiges, was wissenschaftlich sehr schlecht fundiert ist. Seine Abneigung gegen Stärke basiert soweit ich weiss auf einer Ratten-Studie bei der die Versuchstiere rohe Stärke zu fressen bekamen. Dies führte zu Schäden im Darm. Daraus zu schließen, dass Stärke generell schlecht sei, ist doch etwas weit hergeholt. Und von solchen Beispielen gibt es einige. Ich meine in einem Artikel hat Peat mal geschrieben was er an Hormonen nimmt. Er nimmt auf jeden Fall welche, ich weiss aber nicht mehr was. Ich habe gerade eine Diskussion zwischen Stephan und einem "Sat-Fat-Gegner" gelesen, die ich recht interessant fand. Ausgangspunkt der Diskussion war folgende Studie: Flow-Mediated Dilatation Is Impaired by a High-Saturated Fat Diet but Not by a High-Carbohydrate Diet -- Keogh et al. 25 (6): 1274 -- Arteriosclerosis, Thrombosis, and Vascular Biology Diese zeigte wohl eine Einschränkung der Endothelialfunktion bei Konsum gesättigter Fettsäuren (KH: 45%, F: 37%). Die Diskussion findet ihr logischerweise bei den Kommentaren statt und zwar beim Posting: "High Carbohydrate Foods Can Cause Heart Attacks!" Conditioning Research - moving and eating as you were meant to Low-Joe: Zum Thema Cortisol unter LC ist mir vor kurzem noch folgender Gedanke gekommen. Wenn ich mich recht erinnere schreibt Lutz, dass unter LC das Immunsystem auf Hochtouren läuft, was zu Überreaktionen führen kann. Er empfiehlt in diesen Fällen Cortisongaben. Daraus würde ich herauslesen, das die Cortisollevel eher erniedrigt als erhöht sein könnten. Ich will hier aber keine Diskussion vom Zaun brechen, aber vielleicht fällt Dir ja was dazu ein. |
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Interessante Bemerkung von Dir und Sceptic, dass er tatsächlich Hormone einnimmt. Warum, wenn seine Ernährung doch angeblich so optimal ist und letztlich (wie jegliche Ernährung) auch auf den Hormonhaushalt (positiven) Einfluss ausübt? Da kommt Deine absolut gerechtfertigte Kritik wieder ins Spiel. Manches ist einfach zu weit hergeholt und hat mit der Realität anscheinend nicht viel zu tun. Zitat:
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Zu Peat: Vielleicht könnte seine Hormonsupplementierung was mit seinem Alter zu tun haben. Ist ja durchaus vorstellbar, dass man den normalen Alterungsprozess (aus seiner Sicht) mit gewissen Hormonen verlangsamen kann. So ganz genau hat er sich meines Wissens nicht dazu geäußert. |
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