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  #5401 (permalink)  
Alt 03.07.2009, 21:25
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Zitat:
Zitat von Banane Beitrag anzeigen
Ich habe mir jetzt nicht alles durchgelesen, lese auch nicht immer hier mit, sondern schaue ab und zu mal in diesen Thread rein, aber trotzdem würde mich mal etwas zu dieser Ernährungsform interessieren: Bin grade ein bisschen im Internet rumgesurft und habe dann so eine interessante Seite gefunden, Paleofood.de

Könnte man diese Ernährungsform mit Low Carb verlgeichen bzw. gleichsetzen??
Ich mache im Moment auch eine Ernährungsumstellung, esse ja schon überhaupt keine Milchprodukte, jedoch denke ich wäre es sinnvoll, Getreideprodukte gegen Fleisch und Fisch zu tauschen.

Ernährt sich sonst jemand nach Paleofood?
Die Seite orientiert sich sehr stark an der sogenannten Paleo Diet von Loren Cordain die zwar in eine ähnliche Richtung wie die hier im Thread vorgeschlagen LC Ernährung geht, aber in einigen entscheidenden Punkten meiner Meinung nach gróße Mängel hat und total "falsch" liegt. Auf dieser Seite steht u.a.:

Zitat:
Fett und Proteine: Sie aßen in der Regel die Hälfte unserer heutigen Fettmenge, aber dreimal soviel Proteine wie wir.

Fettsäuren: Das Fett, dass sie aßen, bestand zum Großteil aus mehrfach ungesättigten Fettsäuren und nicht aus einfach gesättigten Fettsäuren, gerade spiegelbildlich verhält sich diese Relation in der heutigen Kost. Ihr Cholesterin-Konsum war mindestens so hoch wie unserer, wenn nicht sogar höher. Der Anteil der Omega-3-Fettsäuren war ebenso deutlich höher.

Nährwert: Die Lebensmittel der Urzeitmenschen waren kalorienarm und wirkten sättigend, unsere heutige Kost hat dagegen eine sehr hohe Kaloriendichte bei einem geringen Sättigungsgrad. Dieser Effekt resultiert aus dem Verzehr von viel Fett, vielen raffinierten Kohlenhydraten und wenig Ballaststoffen.
Wenn du diesen Thread mal genauer liest wirst du erkennen, dass diese Behauptungen jeglicher Logik wiedersprechen. Es handelt sich eher um den Versuch die Ernährung unserer Vorfahren in die momentan anerkannte Mainstream Ernährungslehre reinzupressen.
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  #5402 (permalink)  
Alt 04.07.2009, 11:22
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Ich habe bereits vor längerer Zeit schon einmal angemerkt, dass höhere Insulinspiegel (vorausgesetzt man ist kein Diabetiker) durchaus sehr positiv wirken können bzw. von Vorteil sein können. Ich denke da vor allem an die Konvertierung von T4 zu T3, welche u.a. auch stark vom Insulinspiegel abhängt. Ich hatte immer mal ein paar Mahlzeiten, wo ich relativ wenig Fett verzehrt hatte (zu mindestens im Vergleich zu den KH). So konnte ich meinen Blutzucker (BZ) dann auch mal auf 114mg/dl (1h nach der Mahlzeit) steigern. In letzter Zeit komme ich aber kaum noch über 100mg/dl (1h nach einer Fett-KH-Mahlzeit). Vor der Mahlzeit liegt mein BZ zu meist zwischen 80 und 90mg/dl. Ich denke, dass gelegentliche KH-Loadings sehr nützlich sein können (bei gesunden Personen). Das nur noch mal um auf die Autorin des FatforHealth-Artikels zurückzukommen. Ich denke, nicht das höhere BZspiegel nach einer Mahlzeit automatisch in Diabetes enden. Dafür habe ich bislang nirgendwo einen wissenschaftlichen Beweis gesehen. Diesen Beweis, d.h. höhere BZ nach einer Mahlzeit = höhere Basallevel (Diabetes), wird man in Abhängigkeit der KH-Quellen auch nicht finden! Ich denke also, wenn der BZ tatsächlich mal etwa höher sein sollte, ist das noch lange kein Problem oder Grund zur Panik.

Bei (m)einer Makronährstoffverteilung von durchschnittlich ca. 30-35% KH, 50-53% Fett und 12-15% Eiweiß (pro Mahlzeit und Tag) kommt es (bei mir) kaum zu größeren Schwankungen des BZ. Das habe ich nun seit Monaten hinweg getestet. Vielleicht können ja andere auch mal ihre Erfahrungen diesbezüglich mitteilen.

Ich denke, von Zeit zu Zeit sollte man ruhig auch mal KH-Loadings machen, natürlich nur mit stärkehaltigen Lebensmitteln, wie z.B. Kartoffeln. Kartoffeln enthalten viel Kalium, was bei höheren Insulinspiegeln durchaus sehr sinnvoll ist (dazu irgendwann vielleicht mal mehr). Neben der Auffüllung der Glykogenspeicher, der Mineralstoffversorgung der Zellen (Insulin fördert u.a. die zelluläre Aufnahme von Magnesium und Phosphor) und natürlich auch bestimmter Nährstoffe profitiert man u.a. eventuell auch von höheren T4 zu T3-Konvertierungsraten. Unter striktem LC kommt genau dies (höhere Insulinspiegel) zu kurz, und kann mitunter vielleicht auch etwas die oftmals berichteten Schilddrüsenprobleme unter LC erklären. Ich denke nicht, dass der Stoffwechsel unter LC „effektiver“ (nach JK) läuft, sondern die „höhere Effektivität“ ist vielmehr eine reduzierte Stoffwechselleistung, bedingt aus niedrigeren Insulinspiegeln und damit letztlich auch niedrigere T3-Werte. Der Stoffwechsel kann es sich also nicht leisten herunterzufahren weil er effektiver haushaltet, sondern er hat gar keine andere Möglichkeit als genau dies zu tun. Barnes hat genau da dann Hormone eingesetzt, und zwar lebenslänglich, um eventuell genau diesem möglichen Defizit von LC-Diäten begegnen zu können. Ist aber nur Spekulation.

Vielleicht sind es wirklich nicht höhere Cortisolspiegel welche bei einer LC-Kost den Schilddrüsenhormonen im Wege stehen, sondern allgemein niedrigere T3-Werte. Das lässt sich aber sehr schlecht nachweisen, da die meisten LC-Diäten (unter wissenschaftlicher Beobachtung) über nicht allzu lange Zeiträume angelegt waren.

Zudem kommen ja auch noch weitere relevante Faktoren hinzu. Es liegt meines Erachtes nicht nur an ein oder zwei Hormonen. Es gibt so viele unterschiedliche Wechselwirkungen, was es im Endeffekt auch so ungemein schwer macht sinnvolle Ernährungsempfehlungen bei bestehenden Problemen geben zu können. Einfach mal die KH drastisch reduzieren verschleiert viele bestehende Probleme anstatt diese wirklich direkt anzugehen. Probleme kann man auch, wenn nicht sogar besser, mit ordentlichen Mengen an KH in der Ernährung angehen.
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  #5403 (permalink)  
Alt 05.07.2009, 10:46
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@ Sven--

Hier ist noch mal eine sehr interessante Studie (http://www.ajcn.org/cgi/reprint/85/6/1511.pdf) zum Thema Triglyzeride und KH-Zufuhr. Wie ich neulich bereits sagte, ist dabei die KH-Art (Glukose oder Fruktose) äußerst relevant.

Diesbezüglich am relevantesten ist Seite 1515. Die Fruktosegruppe wies zu jedem gemessenen Zeitpunkt deutliche höhere Triglyzeridwerte (sowohl im Plasma wie auch Lipoprotein-TG) auf UND NUR in der GLUKOSEgruppe erreichten diese Werte nach 360min bereits wieder die Ausgangswerte (Nüchternwerte)!!!
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  #5404 (permalink)  
Alt 05.07.2009, 12:43
 
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@Low-Joe:

Wieso hälst Du nicht viel von Ausdauersport?
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  #5405 (permalink)  
Alt 05.07.2009, 17:10
 
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Eiscreme wird doch heutzutage aus überwiegend pflanzlichen Fetten hergestellt, was soll da bitte das kleinere Übel sein...
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  #5406 (permalink)  
Alt 05.07.2009, 17:14
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Zitat:
Zitat von vonnegut Beitrag anzeigen
@Low-Joe:

Wieso hälst Du nicht viel von Ausdauersport?
Exzessiven Ausdauersport halte ich nicht unbedingt für gesund. Das gilt aber für alles was man exzessiv betreibt, damit natürlich auch für Krafttraining. Ich denke, dass man selbst als gesunde und gut trainierte Person bei langen Ausdauereinheiten (deutlich über einer Stunde ohne ausreichende Pausen) schnell Probleme mit dem Elektrolythaushalt bekommen kann. Zu mindestens schneller als bei längeren Krafteinheiten. Alles was man exzessiv betreibt stellt für den Körper eine erhebliche Stresssituation dar. Ich habe nichts gegen viel Bewegung, im Gegenteil. Nur Marathonläufe oder dergleichen würde ich vermeiden! Besonders kritisch kann dies werden, wenn man bereits Probleme mit der Schilddrüse oder den Nebennieren hat. In Maßen ist Jogging sicherlich besser als den ganzen Tag auf der Couch zu liegen, ich würde es nur nicht übertreiben.
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  #5407 (permalink)  
Alt 05.07.2009, 22:15
 
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Ich habe neulich entdeckt, dass Kokoswasser ein fast schon perfekter Elektrolytspender ist. Kokoswasser - nicht zu verwechseln mit Kokosmilch - ist die Flüssigkeit im Innern von noch jungen Kokosnüssen und wird in tropischen Regionen seit Jahrhunderten als Durstlöscher sehr geschätzt. Seit ein paar Jahren kann man Kokoswasser nun auch bei uns, insbesondere in Reformhäusern, kaufen. Es ist zwar nicht ganz billig. In der Schweiz zahlt man für einen halben Liter umgerechnet etwa 2.5 Euro. Schmecken tut's aber absolut hervorragend. Es schmeckt angenehm leicht süsslich. Der Zuckergehalt ist aber bedeutend tiefer als bei den meisten Fruchtsäften. Auf der Packung steht zwar 4.8 Gramm Kohlenhydrate pro 100ml, bei nutritiondata geben sie aber nur 2.6 Gramm Zucker pro 100ml an. Das Verhältnis an Elektrolyten im Kokoswasser soll demjenigen des Blutes sehr ähnlich sein, weshalb man im zweiten Weltkrieg den Verwundeten mit starkem Blutverlust direkt Kokoswasser eingeflösst haben soll.
Auf nutritiondata geben sie für 100ml Kokoswasser 250mg Kalium an! Das schlägt selbst die kaliumreichsten Fruchtsäfte, wie etwa Orangensaft, um Längen. Auch der Magnesiumgehalt von 25mg pro 100ml finde ich äusserst erfreulich.
Ich habe dieses Produkt hier gekauft und kann es sehr empfehlen:
Dr. Antonio Martins Coco :: Coco Juice, Coco Drink, Coco Milk & Coco Cream :: dr. martins' coco juice
Dieses Produkt enthalt nichts als 100% reines Kokosnusswasser ohne jegliche Zusatzstoffe

Geändert von paba (05.07.2009 um 22:18 Uhr)
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  #5408 (permalink)  
Alt 06.07.2009, 10:42
 
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Zitat:
Zitat von Low-Joe Beitrag anzeigen
@ Sven--

Hier ist noch mal eine sehr interessante Studie (http://www.ajcn.org/cgi/reprint/85/6/1511.pdf) zum Thema Triglyzeride und KH-Zufuhr. Wie ich neulich bereits sagte, ist dabei die KH-Art (Glukose oder Fruktose) äußerst relevant.

Diesbezüglich am relevantesten ist Seite 1515. Die Fruktosegruppe wies zu jedem gemessenen Zeitpunkt deutliche höhere Triglyzeridwerte (sowohl im Plasma wie auch Lipoprotein-TG) auf UND NUR in der GLUKOSEgruppe erreichten diese Werte nach 360min bereits wieder die Ausgangswerte (Nüchternwerte)!!!
Das ist ja zu erwarten. Glukose kann ja "direkt" verwendet werden, während bei Fruktose immer der Umweg über Triglyceride läuft.

Zu Ray Peat:

Er schreibt viele interessante Sachen aber in meinen Augen auch einiges, was wissenschaftlich sehr schlecht fundiert ist. Seine Abneigung gegen Stärke basiert soweit ich weiss auf einer Ratten-Studie bei der die Versuchstiere rohe Stärke zu fressen bekamen. Dies führte zu Schäden im Darm. Daraus zu schließen, dass Stärke generell schlecht sei, ist doch etwas weit hergeholt. Und von solchen Beispielen gibt es einige.
Ich meine in einem Artikel hat Peat mal geschrieben was er an Hormonen nimmt. Er nimmt auf jeden Fall welche, ich weiss aber nicht mehr was.

Ich habe gerade eine Diskussion zwischen Stephan und einem "Sat-Fat-Gegner" gelesen, die ich recht interessant fand. Ausgangspunkt der Diskussion war folgende Studie:

Flow-Mediated Dilatation Is Impaired by a High-Saturated Fat Diet but Not by a High-Carbohydrate Diet -- Keogh et al. 25 (6): 1274 -- Arteriosclerosis, Thrombosis, and Vascular Biology

Diese zeigte wohl eine Einschränkung der Endothelialfunktion bei Konsum gesättigter Fettsäuren (KH: 45%, F: 37%).

Die Diskussion findet ihr logischerweise bei den Kommentaren statt und zwar beim Posting: "High Carbohydrate Foods Can Cause Heart Attacks!"

Conditioning Research - moving and eating as you were meant to

Low-Joe:

Zum Thema Cortisol unter LC ist mir vor kurzem noch folgender Gedanke gekommen. Wenn ich mich recht erinnere schreibt Lutz, dass unter LC das Immunsystem auf Hochtouren läuft, was zu Überreaktionen führen kann. Er empfiehlt in diesen Fällen Cortisongaben. Daraus würde ich herauslesen, das die Cortisollevel eher erniedrigt als erhöht sein könnten. Ich will hier aber keine Diskussion vom Zaun brechen, aber vielleicht fällt Dir ja was dazu ein.
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  #5409 (permalink)  
Alt 06.07.2009, 11:59
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Zitat:
Zitat von Sven-- Beitrag anzeigen
Das ist ja zu erwarten. Glukose kann ja "direkt" verwendet werden, während bei Fruktose immer der Umweg über Triglyceride läuft.
Mir ist schon bewusst, dass dir das klar ist. Es ging ja neulich um prozentuale Konvertierungswerte von KH zu Fett. Ich sage nur, dass es bereits bezüglich der KH-Art (Stärke vs. Zucker) sicherlich schon große Unterschiede gibt.

Zitat:
Zitat von Sven-- Beitrag anzeigen
Zu Ray Peat:

Er schreibt viele interessante Sachen aber in meinen Augen auch einiges, was wissenschaftlich sehr schlecht fundiert ist. Seine Abneigung gegen Stärke basiert soweit ich weiss auf einer Ratten-Studie bei der die Versuchstiere rohe Stärke zu fressen bekamen. Dies führte zu Schäden im Darm. Daraus zu schließen, dass Stärke generell schlecht sei, ist doch etwas weit hergeholt. Und von solchen Beispielen gibt es einige.
Ich meine in einem Artikel hat Peat mal geschrieben was er an Hormonen nimmt. Er nimmt auf jeden Fall welche, ich weiss aber nicht mehr was.
Ja, Du meinst die Volkheimer-Studie, auf welche sich Peat bezieht. Da gleichen sich unsere Sichtweisen bereits wieder. Viele Artikel beinhalten zwar sehr interessante Sichtweisen, aber vieles sehe ich komplett anders. Zum Beispiel seine Stärkeabneigung und Zuckerfavorisierung.

Interessante Bemerkung von Dir und Sceptic, dass er tatsächlich Hormone einnimmt. Warum, wenn seine Ernährung doch angeblich so optimal ist und letztlich (wie jegliche Ernährung) auch auf den Hormonhaushalt (positiven) Einfluss ausübt?

Da kommt Deine absolut gerechtfertigte Kritik wieder ins Spiel. Manches ist einfach zu weit hergeholt und hat mit der Realität anscheinend nicht viel zu tun.

Zitat:
Zitat von Sven-- Beitrag anzeigen
Ich habe gerade eine Diskussion zwischen Stephan und einem "Sat-Fat-Gegner" gelesen, die ich recht interessant fand. Ausgangspunkt der Diskussion war folgende Studie:

Flow-Mediated Dilatation Is Impaired by a High-Saturated Fat Diet but Not by a High-Carbohydrate Diet -- Keogh et al. 25 (6): 1274 -- Arteriosclerosis, Thrombosis, and Vascular Biology

Diese zeigte wohl eine Einschränkung der Endothelialfunktion bei Konsum gesättigter Fettsäuren (KH: 45%, F: 37%).

Die Diskussion findet ihr logischerweise bei den Kommentaren statt und zwar beim Posting: "High Carbohydrate Foods Can Cause Heart Attacks!"

Conditioning Research - moving and eating as you were meant to
Mal nur ganz kurz. Dort geht es um gesättigtes vs. mehrfach-ungesättigtes Fett. Der prozentuale Fettanteil wäre demnach immer noch gleich, wenn Du diesbezüglich auf die Brennstoffmischung hinaus möchtest.

Zitat:
Zitat von Sven-- Beitrag anzeigen
Low-Joe:

Zum Thema Cortisol unter LC ist mir vor kurzem noch folgender Gedanke gekommen. Wenn ich mich recht erinnere schreibt Lutz, dass unter LC das Immunsystem auf Hochtouren läuft, was zu Überreaktionen führen kann. Er empfiehlt in diesen Fällen Cortisongaben. Daraus würde ich herauslesen, das die Cortisollevel eher erniedrigt als erhöht sein könnten. Ich will hier aber keine Diskussion vom Zaun brechen, aber vielleicht fällt Dir ja was dazu ein.
Bei Gelegenheit mache ich mir Gedanken dazu, momentan geht das leider nicht. Nur mal soviel. Wenn alles optimal laufen würde (2-Komponenten-Theorie, ausgeglichener Hormonhaushalt), frage ich mich warum man dann Hormone einnehmen sollte (Empfehlung). Vielleicht benötigt man unter einer LC-Diät wirklich mehr Cortisol (Blutzuckerregulierung usw.), dass die eigene Produktion einfach nicht ausreicht bzw. permanent überfordert ist. Ich weiß es aber nicht. Es dauert auch, bis ich mir wirklich Gedanken dazu machen kann.
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  #5410 (permalink)  
Alt 06.07.2009, 22:11
 
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Zitat:
Zitat von Low-Joe Beitrag anzeigen
Mal nur ganz kurz. Dort geht es um gesättigtes vs. mehrfach-ungesättigtes Fett. Der prozentuale Fettanteil wäre demnach immer noch gleich, wenn Du diesbezüglich auf die Brennstoffmischung hinaus möchtest.
Ich wollte nicht auf die Brennstoffmischung hinaus. Aber dies scheint eine sauber durchgeführte Studie zu sein, die zeigt, dass gesättigte Fettsäuren (zumindest kurzfristig) negative Auswirkungen haben können. Ich persönliche hätte diese Ergebnisse nicht unbedingt erwartet. Man sollte solche Studien sicher nicht überbewerten, aber auch nicht völlig unter den Tisch kehren.

Zu Peat: Vielleicht könnte seine Hormonsupplementierung was mit seinem Alter zu tun haben. Ist ja durchaus vorstellbar, dass man den normalen Alterungsprozess (aus seiner Sicht) mit gewissen Hormonen verlangsamen kann. So ganz genau hat er sich meines Wissens nicht dazu geäußert.
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