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  #5361 (permalink)  
Alt 21.06.2009, 12:18
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Brady, Schandmaul hat recht! Ich würde wirklich nicht mit "so viel" Salz beginnen. Ich nehme bestimmt etwas mehr Kalium auf als Du. Salze einfach so, dass dir dein Essen schmeck und schau nicht so auf die Grammzahl. Nicht übertreiben!
Werd ich dann machen:-).Hätte da noch eine frage zum Reis,und zwar möchte ich demnächst ganz normalen weissen Reis essen.Kannst du da einen bestimmten empfehlen?Wichtig wäre natürlich ein Kochbeutel Reis.Jetzt weiß ich nicht genau,zählt der Onkel Bens Parboiled eigentlich zum weissen Reis?Weiss nur der Basmati und Patna sind Weissreis sorten.Aber am liebsten ist mir halt der Spitzen Langkorn.Gibts da auch einen der nicht Parboiled ist?
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  #5362 (permalink)  
Alt 21.06.2009, 13:22
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Werd ich dann machen:-).Hätte da noch eine frage zum Reis,und zwar möchte ich demnächst ganz normalen weissen Reis essen.Kannst du da einen bestimmten empfehlen?Wichtig wäre natürlich ein Kochbeutel Reis.Jetzt weiß ich nicht genau,zählt der Onkel Bens Parboiled eigentlich zum weissen Reis?Weiss nur der Basmati und Patna sind Weissreis sorten.Aber am liebsten ist mir halt der Spitzen Langkorn.Gibts da auch einen der nicht Parboiled ist?
Da kann ich dir leider nicht helfen. Reis hat schon nicht viele Mineralien, aber die wenigen versuche ich möglichst alle zu erhalten. Das heißt, ich verwende keine Kochbeutel. Bei Kochbeuteln geht mit dem Kochwasser ein Teil der ohnehin wenigen Mineralien auch noch verloren. Ich esse größtenteils Sushi-Reis.

Ja, der OB Parboiled Reis zählt zum weißen Reis. Kleine Reis-Lektre | Qualitt/Verarbeitung
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  #5363 (permalink)  
Alt 21.06.2009, 14:25
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Zitat von Low-Joe Beitrag anzeigen
Da kann ich dir leider nicht helfen. Reis hat schon nicht viele Mineralien, aber die wenigen versuche ich möglichst alle zu erhalten. Das heißt, ich verwende keine Kochbeutel. Bei Kochbeuteln geht mit dem Kochwasser ein Teil der ohnehin wenigen Mineralien auch noch verloren. Ich esse größtenteils Sushi-Reis.

Ja, der OB Parboiled Reis zählt zum weißen Reis. Kleine Reis-Lektre | Qualitt/Verarbeitung
Sushi Reis hatte ich auch mal, den von Oryza.Eine pampe ist das geworden,alles im Topf angepappt,und der Reis war nach der doppelt angegebenen Kochzeit noch Steinhart.brauchte eine viertelstunde,bis ich den Topf wieder sauber hatte*g*.Ein Japaner hätte mir eine Ohrfeige gegeben*LOL*.Nie wieder losen Reis!Blöde frage,gibts Sushi Reis auch im Kochbeutel?
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  #5364 (permalink)  
Alt 22.06.2009, 20:15
 
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Zitat von Low-Joe Beitrag anzeigen
@ Sven--

Machst du Overfeedings eigentlich des öfteren?
Nein, das war das erste Mal. Ich wurde dazu durch Matt Stone inspiriert. Die Overfeeding-Studien, die ich kannte, zeigten, dass die meisten Teilnehmer zwar zunahmen, das Gewicht recht schnell wieder verloren. Da ich nie Gewichtsprobleme hatte, dachte ich mir, dass so ein Versuch keine nennenswerten Risiken birgt. Ich habe mich jetzt schon länger nicht gewogen, bin mir aber ziemlich sicher, noch einige Extrakilos auf den Rippen zu haben. Daher kann ich das nicht empfehlen. Ich habe keinerlei positive Effekte feststellen können, nur Gewichtszunahme (Fett).
Grundsätzlich würde ich von meiner Logik auch eher vermuten, dass der Körper eher auf einen stetigen (als auf einen abrupten) Kalorienanstieg mit einem beschleunigten Stoffwechsel reagiert. Wenn es quasi Signale gibt, dass dauerhaft mit mehr Nahrung zu rechnen ist.

Zitat:
Ich bekomme das überhaupt nicht hin. Wenn ich satt bin bin ich satt. Mir würde da ziemlich sicher schlecht werden.
Ich fand das auch schwer. Im Grunde hat das bei mir auch nur mit Tricks geklappt. Einerseits habe ich zu der Zeit relativ viel Suppen und Brühen gegessen. Da habe ich einfach große Mengen Butter aufgelöst. Ein anderer Trick sind Sahneshakes. Kurz gesagt: Kalorien in flüssiger Form. Da scheint das Sättigungsgefühl nicht so richtig drauf zu reagieren. Möglicherweise war das auch ein Fehler. Wenn man sich zwingt mehr feste Nahrung zu essen, dann reagiert der Körper vielleicht auch anders. Ich kann mir z.B. überhaupt nicht vorstellen mich an Fleischfett zu überessen. Da wird mir sehr schnell schlecht. Milchfett (Butter z.B. geht hingegen problemlos in großen Mengen).
Ich hatte vor kurzem ein Interview mit einem Schauspieler gelesen, der für eine Rolle stark zunehmen musste. Der hat das auch mit hochkalorischen Shakes gemacht. Der hat innerhalb von ein paar Wochen mehr als 20kg zugenommen.

Zitat:
Oder meinst du mit Overfeeding, dass du einfach deutlich mehr isst, weil du Appetit verspürst.
Nein, absolut nicht. Im Grunde mache ich derzeit immer noch ein wenig Overfeeding, weil ich mittags was esse. Eigentlich habe ich mittags noch gar keinen Appetit/Hunger. Aber ich esse auf jeden Fall weniger Kalorien als während des "Overfeedings".

Zitat:
Miss Deine Basaltemperatur doch vielleicht mal unter den Achseln, so empfiehlt es B. Barnes. (Elektronisches) Thermometer neben das Bett legen und früh morgens nach dem Erwachen für 10min unter eine Achsel schieben. Nach 10min das Thermometer anschalten und (erst dann) den Wert ablesen.
Ich denke das macht keinen so großen Unterschied. Ich habe schon öfters gelesen, dass oral und unter der Achselhöhle recht ähnlich ist. Wenn ich mich recht erinnere, hast Du ja auch oral gemessen (wie wohl die meisten) und hast normale Werte erhalten.
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  #5365 (permalink)  
Alt 22.06.2009, 20:17
 
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Die Tatsache dass Low-Carb erst nach 6 Monaten + anfängt zu wirken, heißt doch ganz offensichtlich, dass LC nur wirkt, weil es den Darm saniert bzw. entlastet.
Evtl. entzieht es den Darmpilzen den Nährboden...

Im anderen Thread schreibt jemand, dass er die Akne SOFORT los wurde, seitdem er einen Darm-Einlauf gemacht hatte..

Aber sicherlich sind auch starke Blutzuckerschwankungen verantwortlich für eine erhöhte Talgproduktion. Das beweist die Glykämische-Index-Studie.

Ich frage mich nur: Das Gehirn braucht pro Tag 140 Gramm Glukose.
Ist es denn gesund für den Körper, dass er die fehlenden Gramm Glukose (bei LC werden ja meist weit weniger als 140 g KH am Tag gegessen) von Fett/Eiweiß erst mühsam umwandeln muss? Kostet schliesslich alles Energie.. Und Energie kostet Lebenszeit.
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  #5366 (permalink)  
Alt 22.06.2009, 20:18
 
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Zitat:
Zitat von paba Beitrag anzeigen
Das tönt für mich sehr nach Nebennierenschwäche. Schau mal die Symptome auf dieser Seite an:
Metabolic Symptoms Matrix

Du kannst dort rausfinden, ob du eher zu Nebennierenschwäche, Schilddrüsenunterfunktion oder beidem tendierst. Ich z.B. neige ganz klar zu den Symptomen auf der linken Spalte, also Nebennierenrindenschwäche.
Machst Du irgendwas dagegen, also z.B. irgendeine Art von Adrenal Support?

Auf finde mich übrigens eher auf der rechten Seite wieder.
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  #5367 (permalink)  
Alt 22.06.2009, 20:21
 
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Zitat:
Zitat von paba Beitrag anzeigen
@michikoilka
Cortisol soll ja u.a. Zell-Rezeptoren für die Wirkung von Schilddrüsenhormenen empfindlich machen:
Sollte an Low-Joes Cortisol-Hypothese was dran sein, dann müsste ja LC eher positiv auf die Schilddrüse wirken (vorausgesetzt man isst nicht zu wenig). Wenn ich mich recht entsinne, hat sich Barnes ja auch eher für eine gewisse KH-Restriktion ausgesprochen.
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  #5368 (permalink)  
Alt 22.06.2009, 21:50
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Zitat:
Zitat von Sven-- Beitrag anzeigen
Sollte an Low-Joes Cortisol-Hypothese was dran sein, dann müsste ja LC eher positiv auf die Schilddrüse wirken (vorausgesetzt man isst nicht zu wenig). Wenn ich mich recht entsinne, hat sich Barnes ja auch eher für eine gewisse KH-Restriktion ausgesprochen.
Ich möchte jetzt nicht noch einmal alles neu schreiben. Ich bin eher der Meinung, dass eine hohe Cortisolausschüttung die Schilddrüse nachteilig beeinflusst. Habe ich auch schon öfter angedeutet. Neben den ganzen theoretischen Überlegungen lassen mich z.B. auch die Ergebnisse folgender Studie in diese Richtung tendieren. http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/1...ubmed_RVDocSum

Nach dieser Studie sind hohe Cortisolspiegel 3,5mal häufiger in Leuten mit Schilddrüsenunterfunktionen anzutreffen (nachweisbar).

Eine hohe Cortisolausschüttung wäre demnach also nicht unbedingt gut für die Schilddrüse.

"Die Umwandlungsstörung durch Cortisol (Nebennierenrindenhormon) kann sowohl medikamenteninduziert als auch durch eine fehlerhafte körpereigene Überproduktion bedingt sein. Cortisol behindert die Umwandlung von T4 in T3 indem T4 vermehrt in rT3 und vermindert in T3 umgewandelt wird. Dem produzierten rT3 soll wiederum eine cortisolähnliche Wirkung zukommen, wodurch sich die Umwandlung weiter verschlechtert" (Schilddrüsennetz Hannover (www.schilddruesenguide.de) - Informationen zu Erkrankungen der Schilddrüse).

Danach wären hohe Cortisolspiegel doppelt schlecht.

Nach dieser Quelle (http://www.kit-online.org/acc/KIT-Cortisolmangel.pdf, Seite 1) verstärkt Cortisol den Appetit auf Fleisch und Fett, also Low Carb.

noch einmal kurz zum Cushing-Syndrom:
Besserungen des Cushing-Syndroms unter LC-Kost könnte man eventuell auch so erklären, dass unter LC eben vielleicht wirklich mehr Cortisol (vor allem zur Blutzuckerregulierung) benötigt (synthetisiert und ausgeschüttet) wird und die dann erhöhten Cortisolspiegel einen direkten Nutzen (Stoffwechselregulierung unter LC) erfüllen. Der erhöhten Bedarf an Cortisol unter LC sorgt dann mitunter dafür, dass die zuvor stark erhöhten Cortisolspiegel rasch etwas abnehmen.

Man isst aber unter LC viele problematische Dinge nicht mehr, es muss also nicht automatisch mit (allen) KH zu tun haben. Schon alleine aus diesem Grund bessert sich vieles.

zu Barnes:

Sein Werk (HYPO-THYROIDISM, THE UNSUSPECTED ILLNESS) hatte ich nur kurz in meinen Händen, da es darin vielmehr um den Einsatz und die Wirkung von Schilddrüsenhormonen geht. Es ist daher äußerst fraglich ob man die Ergebnisse nur auf KH-Restriktion beziehen kann. Ich denke NEIN.

P.S.: Ich messe meine Basaltemperatur nur unter den Achseln.

Geändert von Low-Joe (22.06.2009 um 21:55 Uhr)
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  #5369 (permalink)  
Alt 22.06.2009, 22:42
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Cortisontherapie: Corticoide in ... - Google Buchsuche

Hier noch eine weitere Quelle, nach welcher Corticoide die Konvertierung von T4 zu T3 ungünstig beeinflussen.

Hier mal noch eine Quelle a la Ray Peat (Tiere). Klinische Diätetik für Kleintiere - Google Buchsuche
Die physiologischen Abläufe gleichen aber sehr denen im Menschen. Niedrige Insulinspiegel (LC) niedriges T3.
Zu mindestens die niedrigen Insulinspiegel stellen sich zwangsläufig bei LC ein.

Geändert von Low-Joe (22.06.2009 um 22:44 Uhr)
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  #5370 (permalink)  
Alt 23.06.2009, 01:23
 
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Ich lese gerade das Buch "Stop the Thyroid Madness" von Janie Bowthorpe. Dass Cortisol die Umwandlung von T4 zu T3 ungünstig beeinflussen kann, steht in dem Buch auch irgendwo. Gleichzeitig wird aber eben auch betont, dass Cortisol wichtig für die Sensitivierung der Schilddrüsenhormonrezeptoren sei. Die Frage ist halt bei welcher Dosis welcher Effekt überwiegt. Möglicherweise hat Cortisol erst bei extrem hohen Dosen eine ungünstige Wirkung auf die Schilddrüse. In dem Buch von Janie Bowthorpe steht, dass etwa 50% der Patienten mit Schilddrüsenunterfunktion auch an Nebennierenschwäche leiden und dass diese Leute von einer abgestimmten Cortisolsubstitution profitieren würden. Sie berichtet, dass es normalerweise nach ein paar Monaten Substitution zu einer Erholung der Nebennieren kommen würde, so dass in den meisten Fällen das Cortisol wieder abgesetzt werden kann. Ich denke, wenn sich bereits mässige Dosen Cortisol negativ auf die Schilddrüse auswirken würden, wären die Leute von Stop the Thyroid Madness längst wieder davon abgekommen. Man darf nicht vergessen, dass es sich hier um eine extrem aktive Community handelt, die schon seit bald 10 Jahren besteht und an der sich Tausende Leute weltweit beteiligen.
Die Leute von Stop the Thyroid Madness sind ja vehemente Gegner einer alleinigen Substitution von T4 und nehmen gewöhnlich natürliches Schilddrüsenextrakt von Schweinen, das neben T4 auch T3 und noch weitere Schilddrüsenhormone enthält. Durch die direkte Zuführung von T3 leiden sie dann vielleicht auch weniger unter den negativen Folgen von Cortisol.
Naja, jedenfalls kann die Wirkung von Cortisol ziemlich dramatisch sein, wenn jemand Schilddrüsenhormone ergänzt hat, gleichzeitig aber unter Nebennierenschwäche leidet. Hier ein Abschnitt aus dem Buch:
"If you discover your low cortisol condition after you've already been on Armour, there's a good chance that the thyroid hormones, especially the active hormone T3, has pooled in your blood. Since the raise in cortisol will suddenly facilitate movement of hormones from your blood to your cells, there is wisdom in decreasing your dessicated thyroid as soon as you start Hydrocortisone as outlined above to prevent an uncomfortable "dump" of those pooled thyroid hormones.
Don't be fooled into thinking that the dump of T3 from your blood to your cells is easy to ride. That dump can feel quite unconfortable with extreme anxiety, racing heart, and/or other assaulting symptoms than can last for days. If this happens, even after decreasing the Armour, doctors guide their parents to stop the Armour completely for a day or two or more, then slowly raise back up."

Ich denke, wenn man bei Leuten mit Schilddrüsenunterfunktion häufiger erhöhte Cortisolspiegel findet, muss das ja noch nicht heissen, dass die Schilddrüsenunterfunktion Folge der erhöhten Cortisolspiegel war. Evtl. ist gerade umgekehrt und Cortisol kompensiert ein hormonelles Ungleichgewicht. Damit kenne ich mich aber zu wenig aus. Es kommt auch sehr darauf an, wie und zu welcher Tageszeit der Cortisolspiegel gemessen wurde. Leute mit Nebennierenschwäche produzieren ja oft zu viel Cortisol am Abend und in der Nacht und dafür zu wenig am Morgen und am Tag.

@Sven
Ne, ich mach im Moment nur wenig für meine Nebennieren. Ich nehme morgens und abends etwa 5 Gramm Rindsgelatine und schaue, dass mein Salzkonsum eher etwas höher ist. Das ist alles.
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