![]() |
|
|
||||
|
Zitat:
) habe ich sehr ungesund gelebt, bin letztlich an MB erkrankt und war weit weg von meiner (nicht einer!!!) idealen Ernährung. Trotzdem hatte ich nie das Verlangen mich im Alkohol zu ertränken und das Rauchen zu beginnen. Ich glaube da spielen andere Faktoren eine Rolle, nicht nur die Ernährung. Wenn man so argumentiert war meine Süßigkeithochzeit optimal, da ich keinerlei Verlangen nach Alkohol und Tabak hatte. Vielleicht gibt es ja tatsächlich Zusammenhänge, kann ich ja nicht ausschließen, doch ich würde dahingehend keine Verallgemeinerung vornehmen. Manch einer fängt vielleicht gerade unter einer "optimalen" Ernährung an mit Rauchen und Trinken, weil er sich denkt, dass er es sich unter dieser Ernährung eher leisten könnte als unter einer schlechten Ernährung. Aber alles nur spekulativ.Andersherum würdest du ja sicherlich auch nicht sagen, dass jeder der kein Verlangen nach Tabak und Alkohol hat sich automatisch optimal ernährt oder? Ich kenne genug Leute die weder Rauchen noch Trinken aber nach meiner Auffassung eine katastrophale Ernährung haben (Junk-Food, Süßigkeiten, Cola etc.). Geändert von Low-Joe (04.05.2009 um 11:20 Uhr) |
|
|||
|
Zitat:
Insgesamt bin ich absolut fit. Keine nennenswerte Müdigkeit, stabile Energie den ganzen Tag lang. Im Zweifel würde ich eher sagen, dass ich seit 3 Mahlzeiten + mehr KH eher etwas schlapper bin. Gerade nach dem Sport (Sprint-Intervalle). Das einzige was mich ein wenig stört, ist die Tendenz zu kalten Händen/Füßen bei niedrigen Außentemperaturen. |
|
|||
|
Zitat:
|
|
||||
|
Zitat:
Ich selbst hatte auch ähnliche Messwerte wie du (mittlerer bis oberer 35°C Bereich) als ich definitiv eine Schilddrüsenunterfunktion entwickelt hatte - starvation response. Aber eine Schilddrüsenunterfunktion ist immer eine Summationsdiagnose - ein oder zwei der dazugehörigen Symptome zu haben, reicht oft nicht aus. Es sollte schon ein ganzer Cluster sein. Als ich Anfing nach JK zu speisen, stieg meine Basaltemperatur stetig und ist letztlich bei dem Wert 36,4°C angekommen, der sich auch durch zusätzlich eingenommenes Jod nicht weiter verändert hat. Auch alle anderen Symptome, die für Hypothyroidismus sprachen verschwanden allmählich. Eine Tendenz zu kalten Füßen und Händen im Winter habe ich nach wie vor. Aber bei ca. 11-12% Körperfett ist wenig Isolationsmaterial für die inneren Organe da, so daß sich das Blut zur Körpermitte sammelt. Hätte ich mehr Fett am Leib, so bin ich mir sicher, würde diese Tendenz verschwinden.
__________________
http://lightinfusion.de |
|
|||
|
Hallo,
also die Tabelle http://www.wko.at/statistik/eu/europ...serwartung.pdf gibt mir doch etwas zu denken. Die Lebenserwartung der franz. Männer ist kaum höher als die der Deutschen. Außerdem weisen Nationen in denen garantiert viel tierisches gegessen wird (Polen, Lettland, Litauen) eine sehr geringe Lebenserwartung auf. Wahrscheinlich sollte man mehr die Lebenserwartung und gleichzeitig die Lebensqualität angeben. Die deutschen werden vlt. nahezu gleich alt wie andere Nationen, aber dafür werden sie oft noch sozusagen "künstlich" am Leben erhalten, und sind auch nicht mehr wirklich fit in den letzten Lebensjahrzehnten. Die medizinische Versorgung im Ostblock ist vermutlich schlechter. Trotzdem merkwürdig das Ganze. |
|
||||
|
Danke für deine Einwände, Low Joe, sie geben mir die Möglichkeit, einige Aspekte von JKs Theorie der Arteriosklerose etwas ausführlicher zu erläutern.
Zitat:
Wenn JK schreibt, man sollte nicht in Ketose sein, so ist das genau genommen eine Vereinfachung. Er meint nämlich, man sollte nicht in Ketonurie sein. D.h. der Körper sollte alle Ketone, die er produziert, nutzen und nicht einen Teil über den Urin ausscheiden. Wenn ich also 70g KH am Tag verspeise und keine Ketonkörper im Urin aufweise, heißt das nicht, daß ich keine erzeuge. Ich produziere natürlich Ketonkörper - nur werden sie komplett genutzt und müssen nicht ausgeschieden werden. Diese Ketonproduktion ermöglicht es einem, mit 70g KH effizient zu funktionieren. Ansonsten müßte Nahrungs- oder Körpereiweiß über den Umweg der Glukoneogenese zu Glukose umgewandelt werden, um den Bedarf des Körpers zu decken. JK sagt also, daß der Restbedarf an Glukose, der nicht über die Ketonkörperproduktion abgedeckt werden kann, als KH über die Nahrung zur Verfügung gestellt werden sollte, damit die Leber nicht zu Konversionsprozessen gezwungen wird. Zitat:
Die Japaner essen in diesem Modell wenig Fett, also muß die gesamte Glukose über den Hexose-Weg zur Energiebereitstellung verstoffwechselt werden und der Pentose-Weg ist minimal. Sollte allerdings die Nahrungsaufnahme in diesem Fall kalorisch exzessiv werden (wofür asiatische Völker aber nicht unbedingt stehen), kann das Verbrennungspotential des Hexose-Weges und die Speicherungsfunktion von KHs der Muskeln und Leber überfordert werden, und ein Teil der konsumierten Glukose muß den Umweg über den Pentose-Shunt gehen. Zitat:
Zitat:
Was ich damit sagen will, ist folgendes: die erste Mahlzeit des Tages (Eiweiß und KH) wird über die Vorgaben verdaut, die den Stoffwechsel langfristig geformt haben. In meinem Fall würde beispielsweise der Großteil der über 70g hinausgehenden KH in den Pentose-Shunt geschickt. Wenn das "wirklich" durch "noch" ersetzt wird, stimme ich mit dem obengenannten Zitat hundertprozentig überein!
__________________
http://lightinfusion.de |
|
||||
|
Zitat:
Erscheinen dir 50mg etwas unheimlich, was ich gut verstehen kann, ist es vielleicht hilfreich zu sehen, wie in der Prä-Brownstein-Ära im ländlichen Amerika des frühen 20. Jahrhunderts Jod eingenommen wurde: Zitat:
Wie du siehst, ist die Dosis hier viel geringer (1 Tropfen Lugols= 6,25mg Jod) - vielleicht ein Anhaltspunkt für deine eigene Entscheidung. Ich nehme seit ca. einem Monat 50mg und vertrage es bislang gut. P.S. 1 Tropfen Lugols 0,33% enthält 0,5g Jod.
__________________
http://lightinfusion.de |
|
|||
|
Mir geht es ehrlich gesagt bei meiner jetzigen Einnahme von ca. 18mg Jod besser, als bei der Einnahme von 3 und später 6g, da ich dort immer eine Hyperaktivität verspürte. Allerdings sprießen Entzündungen seit der erhöhten Einnahme, es scheint ein Ausreinigungsprozess stattzufinden.
|
![]() |
| Themen-Optionen | |
| Ansicht | |
|
|
Ähnliche Themen
|
||||
| Thema | Autor | Forum | Antworten | Letzter Beitrag |
| Reine Haut durch (Elektro)-Akupunktur! | Eine-Welt-ohne-Akne | Fragen, Tipps und Tricks | 36 | 07.08.2011 19:45 |
| Reine Haut durch Schweinefleisch-Verbot | Eine-Welt-ohne-Akne | Fragen, Tipps und Tricks | 10 | 11.07.2009 23:00 |
| Reine Haut durch niedrigen Blutzuckerspiegel | Eine-Welt-ohne-Akne | Fragen, Tipps und Tricks | 13 | 10.07.2009 21:49 |
| Reine Haut durch veränderte Ernährungsgewohnheiten | Zelltrinker | Fragen, Tipps und Tricks | 44 | 23.06.2009 12:18 |
| Kohlenhydratarme ernährung und süßes?? | hans0r | Ernährung | 1 | 06.09.2007 07:30 |