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  #41 (permalink)  
Alt 21.01.2005, 14:00
 
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Zitat:
Zitat von paba
Tatsache ist aber, dass bei dieser Ernährungsweise keine Nahrstoffe zu kurz kommen.
Kohlenhydrate??? ^^
Zitat:
Zitat von paba
Auch seine Patienten, die sich zum Teil 10, 20, 30 oder noch mehr Jahre so ernährt haben, hatten sensationelle Erfolge zu verzeichnen. Viele seiner Patienten sind so Krankheiten losgeworden, die die Schulmedizin als unheilbar ansieht, wie etwa Morbus Crohn, Colitis Ulcerosa, Multiple Sklerose usw.
Du kennst auch den Arzt, der seine Krebspatienten mit Vitamintabletten behandelt hat, oder? Sooo naiv kann man doch nicht sein! Also vielleicht nimmt man mit LowCarb ab, aber LowCarb heilt keine Krankheiten.

Ach was mir noch einfällt, mehr als 2g (manche sagen auch 1,5g) Eiweiss je kg Körpergewicht pro Tag sind extrem schädlich für deine Leber, Nieren etc. Im Blut bildet sich Ammoniak, es kommt zu Vergiftungserscheinungen, Übersäuerung des Körpers, etc.
Wobei 0,8g je kg pro tag angemessen sind, für Bodybuilder z.B. sind auch maximal 1,5g je kg pro Tag empfohlen und die haben ja einen stark erhöhten Proteinbedarf.
ich wieg 67kg, also wären 134g Eiweiss das absolute Maximum, das sind knapp 550kcal. Mein Tagesbedarf liegt so denk mal bei ca. 2500kcal (ich geh ins Fitnessstudio, hab einen 20Stunden Tag in der Woche, wenig Schlaf, viel Stress .. , deswegen hab ich das mal so hoch angesetzt ). Fast 2000kcal müssten demnach von Fett kommen, das ist doch nicht dein Ernst, oder? Ich meine, ich esse echt gerne Fleisch, Käse und auch gerne mal Eier, aber ähm naja, wie soll das gehen?
Und komm mir bitte nicht nochmal mit deinem Buch, das nervt langsam, ich les mir nicht gleich ein Buch durch, das ist Erstens und zweitens ist das Internet sowieso eine viel bessere und aktuellere Quelle
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  #42 (permalink)  
Alt 21.01.2005, 14:48
 
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Zitat:
Zitat von X3my
Zitat:
Zitat von paba
Tatsache ist aber, dass bei dieser Ernährungsweise keine Nahrstoffe zu kurz kommen.
Kohlenhydrate??? ^^
Seit wann sind Kohlenhydrate Nährstoffe? Der Mensch kann ohne Kohlenhydrate leben. Es gibt Leute, die haben jahrelang in Ketose gelebt, wobei ich damit nicht sagen will, dass man gar keine Kohlenhydrate mehr essen soll - nur weniger, als dies gemeinhin von der Schulmedizin als gesund propagiert wird.

Zitat:
Zitat von X3my
Zitat:
Zitat von paba
Auch seine Patienten, die sich zum Teil 10, 20, 30 oder noch mehr Jahre so ernährt haben, hatten sensationelle Erfolge zu verzeichnen. Viele seiner Patienten sind so Krankheiten losgeworden, die die Schulmedizin als unheilbar ansieht, wie etwa Morbus Crohn, Colitis Ulcerosa, Multiple Sklerose usw.
Du kennst auch den Arzt, der seine Krebspatienten mit Vitamintabletten behandelt hat, oder? Sooo naiv kann man doch nicht sein! Also vielleicht nimmt man mit LowCarb ab, aber LowCarb heilt keine Krankheiten.
Wolfgang Lutz ist ja nicht der einzige Arzt, der mit einer Low-Carb-Diät Patienten erfolgreich geheilt hat. Schau dich doch mal im Internet um. Wann wirst du endlich mal den Thread im Low-Carb-Forum lesen, den ich weiter oben verlinkt habe? Hier noch einmal:
http://www.lowcarbforum.de/wbb2/thre...hilight=Pickel
In diesem Thread findest du haufenweise Leute, die bestätigen können, dass man mit einer Low-Carb-Diät sehr wohl viele Krankheiten behandeln kann. Die Leute sind weniger müde, haben bessere Haut, schlafen besser, keine Migräne mehr und vieles mehr. Glaubst du etwa, die Leute würden sich das alles nur einbilden?

Zitat:
Zitat von X3my
Ach was mir noch einfällt, mehr als 2g (manche sagen auch 1,5g) Eiweiss je kg Körpergewicht pro Tag sind extrem schädlich für deine Leber, Nieren etc. Im Blut bildet sich Ammoniak, es kommt zu Vergiftungserscheinungen, Übersäuerung des Körpers, etc.
Wobei 0,8g je kg pro tag angemessen sind, für Bodybuilder z.B. sind auch maximal 1,5g je kg pro Tag empfohlen und die haben ja einen stark erhöhten Proteinbedarf.
ich wieg 67kg, also wären 134g Eiweiss das absolute Maximum, das sind knapp 550kcal. Mein Tagesbedarf liegt so denk mal bei ca. 2500kcal (ich geh ins Fitnessstudio, hab einen 20Stunden Tag in der Woche, wenig Schlaf, viel Stress .. , deswegen hab ich das mal so hoch angesetzt ). Fast 2000kcal müssten demnach von Fett kommen, das ist doch nicht dein Ernst, oder? Ich meine, ich esse echt gerne Fleisch, Käse und auch gerne mal Eier, aber ähm naja, wie soll das gehen?
Und komm mir bitte nicht nochmal mit deinem Buch, das nervt langsam, ich les mir nicht gleich ein Buch durch, das ist Erstens und zweitens ist das Internet sowieso eine viel bessere und aktuellere Quelle
Woher willst du wissen, wieviel Gramm Eiweiss pro Kilogramm Körpergewicht schädlich sind?

1. Ich glaube kaum, dass man dies anhand irgendwelcher Studien schlüssig berechnen kann. Wieviel Eiweiss der menschliche Körper verträgt ist von extrem vielen Faktoren abhängig.
Ausserdem bewerte ich die praktische Erfahrung von ganzen Völkern (Eskimos, Massai) und diejenigen von tausenden von Low-Carbern weltweit, die es übrigens nicht erst seit ein paar Jahren gibt, etwas höher, als irgendwelche Low-Fat-Propaganda-Studien der Schulmedizin. Wenn es war wäre, dass eine Low-Carb-Diät schlecht für Leber und Nieren wäre, hätten deswegen mittlwerweile hundertausende Leute Leber- und Nierenprobleme. Bedenke: In Amerika und England war das Atkins-Buch ein Bestseller und wurde millionfach verkauft. Hundertausende haben diese Diät durchgeführt. Sogar die Fleisch- und Eierpreise sind in Amerika deswegen gestiegen.

2. Bei einer Low-Carb-Diät isst man in der Tat sehr viel Fett und gar nicht so extrem viel Eiweiss, wie es manchmal fälschlicherweise behauptet wird. Ich habe ja weiter oben ausdrücklich gesagt, man solle nicht nur fettarmes Fleisch essen, sondern immer auch gehörig Butter, Sahne usw dazu essen.
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  #43 (permalink)  
Alt 21.01.2005, 15:55
 
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Standard Re: LC interessant

Zitat:
Zitat von BoarDER

Ich hab mir den Thread schon vor langer Zeit einmal durchgelesen,
habe dann ca. 1 Woche extrem viele KH (vorallem Brot in allen Sorten) gegessen und siehe da: Es wurde deutlich schlechter !

Ich hätte da aber trotzdem mal ein paar Fragen:
Brot z.b. ist für mich sozusagen eine Grundlage.Ich esse morgens Brot, abends Brot und zwischendurch auch ab und zu, natürlich mit Auflage.
Aber was für einen Ersatz könnte ich dafür finden?
Mir fällt absolut nichts ein !!
Zu den tierischen Sachen: Schweineflisch, Rindfleisch, Putenfleisch etc.
Gibt es etwas zu empfehlen ?
Zur Zeit esse ich (fast) nur Puten -und Hähnchenwurst.
Was für Brot isst du den so und von was für einem Bäcker???
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  #44 (permalink)  
Alt 21.01.2005, 17:41
 
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http://www.just-fit.de/ernaehrung/lehre/fleisch.htm

Ich hab mir nicht alles durchgelesen, da steht bestimmt noch eine Menge Sachen, warum man nicht übermäßig viel Fleisch essen sollte, aber folgender Absatz:

Zitat:
Weiterer Nachteil von tierischem Protein ist die hohe Konzentration und der Bestandteil die tierische Nahrungsmittel haben. d.h. tierische Nahrungsmittel haben oft einen hohen Anteil an Proteinmengen, was auf den ersten Blick als günstig erscheint. Denn hohe Konzentrationen von Aminosäuren im Darm führen zur Bildung neuer Aminosäurerezeptoren im Darmepithel und steigern damit die Absorption von Aminosäuren 12. Nur ein Bruchteil dieser Aminosäuren wird zur Deckung des Proteinbedarf unseres Körpers verwendet. Der Überschuss muss in eine Form umgewandelt werden, die der Körper entweder speichern oder als Energiequelle nutzen kann. Überschüssige Proteine können nicht als solche gespeichert werden, weil der Organismus nur darauf eingerichtet ist, Fett im Fettgewebe oder Kohlenhydrate in Form von Glykogen in der Leber oder in den Muskeln zu speichern. Um diesen Anforderungen nachzukommen, müssen die Aminosäuren metabolisiert werden. Bei diesem Vorgang fällt Phenol an. Die Aminogruppe wird abgespalten und bildet Ammoniak, das für den Körper äußerst giftig ist. Ammoniak wird dann in der weniger toxischen Verbindung Harnstoff, der über die Nieren ausgeschieden wird. Diese überflüssigen Stoffwechselprodukte der Aminosäuren sind schädlich. Es wäre deshalb gut, ihre Produktion dadurch zu begrenzen, dass man an erster Stelle die Proteinzufuhr vermindert und den Kohlenhydratverbrauch steigert.
Zitat:
Überschüssige Proteine können nicht als solche gespeichert werden, weil der Organismus nur darauf eingerichtet ist, Fett im Fettgewebe oder Kohlenhydrate in Form von Glykogen in der Leber oder in den Muskeln zu speichern.
Das erklärt auch in gewisser Weise den anfänglichen Erfolg. Aber darauf will ich jetzt nicht hinaus.

Zitat:
Bei diesem Vorgang fällt Phenol an. Die Aminogruppe wird abgespalten und bildet Ammoniak, das für den Körper äußerst giftig ist.
Hierbei handelt es sich um chemische FAKTEN. Das beruht nicht auf, es könnte so sein, oder auf irgendwelchen verfälschten Erfahrungsberichten.

Zitat:
Ammoniak wird dann in der weniger toxischen Verbindung Harnstoff, der über die Nieren ausgeschieden wird. Diese überflüssigen Stoffwechselprodukte der Aminosäuren sind schädlich.
Ich such dir jetzt nicht noch eine Quelle, das Ammoniak wirklich schädlich und toxisch ist, das solltest du wissen

Also hab ich dir damit bewiesen, das zuviel Proteine tatsächlich schädlich sind? OK nun zur Definition von zuviel. Ich geh ja selber ins Fitnesstudio und da hat man schon einen stark erhöhten Proteinbedarf und selbst in den BB-Foren wirst du nie Empfehlungen über 1,5g je KG finden, alles andere ist zuviel. Ausserdem gibt es Studien, die besagen, dass in Industrieländern schon im Durchschnitt zuviele Proteine konsumiert werden. Also wenn ich von 2g je Kg Körpergewicht pro Tag ausgehe, dann ist das schon verdammt großzügig bemessen und ich würde das niemanden empfehlen!

Ok, weiter:

http://www.vobs.at/bio/human/h-ernaehrung-1.htm
Zitat:
Eskimos, die von viel Fleisch leben, haben nur eine durchschnittliche Lebenserwartung von 27,5 Jahren.
http://www.biovertrieb.ch/Vegi.html
Zitat:
Dagegen ist bei Volksstämmen, die praktisch nur von Fleisch und Fisch leben, auffallend, dass sie sehr schnell altern. Bei den Eskimos und Kirgisen z.B. beträgt das statistische Durchschnittsalter nicht einmal 30 Jahre, und nur selten wird bei ihnen jemand älter als 40!
http://www.trekkingguide.de/ziele/groenland.htm
Zitat:
Lebenserwartung 1865: Männer 28, Frauen 23.
Ich glaub 40 werd ich auch, wenn ich mich jeden tag vollsauf, rauche, Drogen nehme und in eine Gang in NY eintrete


http://www.novafeel.de/ernaehrung/ko...lenhydrate.htm
Zitat:
Die Gehirnzellen und die Erythrozyten (rote Blutkörperchen) sind ausschließlich auf Glucose als Energiequelle angewiesen.
Aber, dass Glucose nur aus Kohlenhydraten gewonnen werden kann, hast du in der Schule gelernt, dass muss ich nicht errörten, oder?
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  #45 (permalink)  
Alt 21.01.2005, 18:07
 
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Das ist einfach Bullshit!! Es stimmt ganz sicher nicht, dass man bei einer fleischreichen Ernährung schneller altert. Ganz im Gegenteil: Ich bin sogar überzeugt, dass man älter wird und dass man länger jung aussieht.

Wenn der Körper auf Kohlenhydratverbrennung eingestellt ist, muss der Körper immer dann, wenn man längere Zeit nichts isst (wie z.b. in der Nacht) seinen Glucosebedarf durch die Gluconeogenese aus Eiweiss herstellen, d.h. jede Nacht muss der Körper aus dem Gewebe und aus den Muskeln Eiweisse herbeischaffen um den Blutzuckerspiegel konstant zu halten. Mit den Jahren führt dieser ständige Abbau von Gewebeeiweiss in der Nacht und Wiedereinbau am Tag zu einer Erschlaffung und Schädigung des Gewebes. Von diesem Eiweissraub des Gewebes kommen die Schwangerschaftsschreifen und die sog. Striae (Streifen) am Bauch von übergewichtigen Jugendlichen.
Steffanson, der berühmte Eskimoforscher, hat denn auch beobachtet, dass die Brüste von Eskimofrauen noch in hohem Alter straff und fest sind. Das gleiche sieht man bei gewissen afrikanischen Frauen, die sich praktisch nur von tierischer Kost ernähren. Im Buch von Wolfgang Lutz sind Fotos davon abgebildet, wer mir nicht glaubt!

Laut Stefansson wurden viele Eskimos, solange sie sich traditionell ernährten, über 100 Jahre alt. Wenn das Durchschnittsalter niedrig war, dann lag das wahrscheinlich an den harten und gefährlichen Lebensbedingungen aber höchst unwahrscheinlich am Essen. Vergleiche diesen Text, den ich in einem anderen Thread schon einmal gepostet habe:

Zitat:

V. Stefansson, ein Arzt und Anthropologe isländischer Herkunft, von Natur aus ein großartiger Abenteurer, hatte fünfzehn Jahre hindurch auf primitive Art die Siedlungsgebiete der kanadisches Eskimos bereis. Zu Fuß, zu Pferd, mit Hundeschlitten und im Kanu zog er von einer Eskimosiedlung zur anderen. Er schlief, lebte, kleidete sich und aß wie sie. Als Arzt konnte ihm daher nicht entgehen, daß sie, die - abgesehen von einigen wenigen Beeren, die im im Tran konservierten und etwas Moos aus den Mägen ihrer Jagdbeute - nur tierische Nahrung zu sich nahmen, keine der gefürchteten Krankheiten der zivilisierten Menschheit hatten. Es gab bei ihnen keinen hohen Blutdruck, keine Herzinfrakte und Schlaganfälle, keinen Krebs und - was Stefansson besonders auffiel - keine Fettleibigen, obwohl sie sich keinerlei Beschränkungen im Essen auferlegten. Der Eskimo aß so lange, bis er satt war, udn er aß so viel an Kalorien, daß ein zivilisierter Weißer davon fett werden kann. Die Eskimos kannten keine Frauenleiden, es gab keine Schwierigkeiten bei der Geburt, in der Schwangerschaft oder beim Stillen der Säuglinge, und vor allem: Der Eskimo befand sich in einem auffallenden seelischen Gleichgewicht ohne Ärger und Zwistigkeiten, wie sie bei uns an der Tagesordnung sind, wozu aber natürlich die starke Abgeschiedenheit und Vereinsamung dierser Menschen ihren Teil beigraten haben mochten.

Als Stefansson schließlich in die USA zurückkehrte, veröffentlichte er seine Erfahrungen aus dem kanadischen Norden in mehreren Büchern, " The friendly Arctic Diet", "Not by Bread Alone", "The Fat of the Land".
In seinem letzten Buch "Cancer, Disease of Civilization", das kurz vor seinem Tode erschein, hatte er dokumentarisches Material darüber zusammengetragen, daß die Eskimos, bevor sie mit der Zivilisation des Amerikaners in Berührung kamen, wie andere primitive Völker keinen Krebs kannten.

Die Pfarrer der Missionsstationen, die die Weißen im Norden des amerikanischen Kontinents bei ihren Walfangstationen errichteten, führten sehr genaue Aufzeichnungen über die Todesursachen der Eingeborenen, und Stefansson konnte viele von ihnen oder doch wenigstens noch ihre Witwen anschreiben. Aus diesem Material scheint sich tatsächlich zu ergeben, daß der "natürlich", das heißt nur mit Fleisch ernährte Eskimo nicht an Krebs erkrankte...
Wolfgang Lutz "Leben ohne Brot"

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Laut Lutz stammt Stefanssons Aussage von den über 100 Jahre alt werdenen Eskimos aus Stefanssons Veröffentlichung von 1960: Stefansson, V.: Cancer, Disease of Civilzation. Hill & Wang, New York, 1960 - Du kannst ja mal versuchen, das zu besorgen...

Zitieren

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Wissenschaftliche Kreise reagierten auf Stefanssons Buch ungläubig und ablehnend. Es war die Zeit der Stofwechseluntersuchungen und der Vitamine - und es erschien ausgeschlossen, daß jemand jahrelang ohne frisches Obst und Gemüse leben könne. Unverblümt warf man ihm Phantasterei und unkritische Berichterstattung vor. Er trat daraufhin zusammen mit seinem ehemaligen Reisegefährten Anderson einen kontrollierten Selbsstversuch an, der am Bellevue-Hospital in New York unter der Leitung des bekannten Stoffwechsel-Fachmannes Dubois ablief. Anderson war viele Jahre lang mit Stefansson im hohen Norden unterwegs gewesen und hatte sich wie dieser dabei besonders wohl gefühlt im Gegensatz zu den darauffolgenden Jahren, wo er als Farmer in Florida lebte, sich "normal" ernährte und ständig kränkelte.
Die beiden begaben sich also in das Hospital und beganngen unter Aufsiciht, ausschließlich frisches Fleisch zu essen. Es gab weder Gemüse noch Obst, Ei, Milch oder Molkereiprodukte. Dem Beginn des Versuchs wohnten einige eruropäische Physiologen bei, die sich damals zufällig in New York aufhielten. Sie schoben ihre Rücksreise nach Europa für einige Wochen auf, um zu erleben, daß die Versuchspersonen sehr bald an Skorbut und anderen Mangelerscheinungen erkranken würden.

Die Sache zog sich aber hin, es folgte Monat auf Monat nur bei Fleisch, ohne daß sich irgendwelche Erkrankungen zeigten. Stefansson verließ zwischendurch wohl die Klausur, um verschiedene Reisen zu unternehmen, während derer er sich aber streng an die Diät hielt, während Anderson ein ganzes Jahr lang im Bellevue-Hospital auf der Stoffwechselstation aushielt. Zumindest er hätte erkranken müssen. Statt dessen fühlte er sich außerordentlich wohl, er verlor Übergewicht und verschiedene Beschwerden, die sich in Florida bei Normalkost eingestellt hatten.

Dubois mußte nach Beendigung des Versuchsjahres feststellen, "das Bemerkenswerteste an den Versuchen sei gewesen, daß sich nichts Bemerkenswertes ereignet habe."
Die wissenschaftliche Welt nahm es zwar zur Kenntnis, die einzige Konsequenz, die man zog, war aber der Versuch, eine kohlenhydratarme Ernährung zu Abmagerungszwecken zu verwewnden.

Fett zum Abmagern

Es erschienen jetzt wissenschaftliche Arbeiten, in denen über den Nutzen von Fett zu Abmagerungszwecken berichtet wurde. Nun war zwar die rein kalorische Auffassung vom Einfluß verschiedener Nahrungsbestandteile auf das Körpergewicht durchbrochen, aber nur Stefansson selbst scheint die Bedeutung einer kohlenhydratarmen Nahrung verstanden zu haben, wenn er dies auch nicht aussprach.

Seine Frau schrieb mir nämlich später, daß er von dem Augenblick an, da Präsident Eisenhower seinen Herzinfartk erlitten hatte, wieder auf seine "friendly arctic diet" zurückkam und dabei bis zu seinem Tode verblieb. Offensichtlich hatte er also bereits die Idee, daß diese Art von Ernährung nicht nur bei Fettsucht, sondern auch bei anderen Zivilisationskrankheiten zweckmäßig sei.

Wolfang Lutz "Leben ohne Brot
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  #46 (permalink)  
Alt 21.01.2005, 19:37
 
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hehe Eigentor
Gluconeogenese findet nur bei Glucosemangel statt. Wenn aber dem Körper genug Kohlenhydrate zugeführt werden, dann findet keine Gluconeogenese statt. Du willst mir gerade erzählen, das durch Gluconeogenese das Gewebe zerstört wird (was btw nicht stimmt). Aber bei LowCarb findet diese ja ausschließlich statt, bei Menschen die sich richtig ernähren NIE. Auch nicht in der Nacht. Der Mensch hat einen Glykogenspeicher der ca 400-500g beträgt. Ausserdem ist der Glucosebedarf in der Nacht extrem niedrig, der allergrößte Teil der Energie wird sowieso durch Körperfett gewonnen.
Die Schwangerschaftsstreifen entstehen ausschließlich durch zu schnelle Dehnung des Gewebes. DEHNUNG. Das hat nichts mit dem Stoffwechsel im Gewebe zu tun. 2tens ist es genetisch bedingt, ob überhaupt solche Streifen enstehen können. Bei den meisten Menschen geht es rein genetisch nicht, die brauchen sich deswegen sowieso keine Sorgen machen.
Vergiss endlich deine "Erfahrungsberichte" von solchen Leuten. Das nennst sich effektives Marketing (ich hab paar Webseiten als kleinen Nebenverdienst laufen, da geht es auch nur um's Geld machen, also wenn ich von Marketing rede, dann hab ich schon eine gewisse Ahnung, wie das funktioniert ^^). Der Typ will der ein Buch verkaufen, warum soll er dir erzählen, er sieht die Eskimos mit 30 krepieren und die sehen alle alt aus. Das wäre ja extrem dumm. Der sagt dir natürlich, der hat die ultimative Weisheit erlangt, sieht dort nur Menschen die 100 Jahre und älter werden und alle sehen total jung aus. Wie sie das machen? Steht alles im Buch. Bevor du sowas glaubst, dann les lieber die BILD. Woran man ja zum Glück nicht rütteln kann, sind wissenschaftliche Fakten. Das sollte immer deine allererste Informationsquelle bleiben. 2tens solltest du dich bei solchen Angaben auf unabhängige Medien schauen. Wenn dir jmd. was verkaufen will, dann kannst du die Quelle aber mal komplett vergessen.

Was mir auch noch einfällt, auf Ketchup, Apfelsaft und Bananen muss man während einer LowCarb - "Ernährung" verzichten? Ist mir nur gerade beim Essen aufgefallen, dass Ketchup und Apfelsaft ja zu 99% aus Kohlenhydraten bestehen und Bananen sind ja echte Kohlenhydratbomben, deswegen essen das bei mir im Fiti auch soviele, vor allem besser gebaute, Männer während ihres Trainings. Weil Kohlenhydrate ganz böse sind
Auf Nudeln (ich bin Spaghetti-Fanatiker ) muss man auch komplett verzichten, oder? Und auf Reis und Kartoffeln auch? Und auf Brot auch?
Was ist mit Alkohol in Form von Bier (das besteht doch auch aus vielen Kohlenhydraten, oder?) und Wein? und wie siehts mit Alkohol als Nährstoff allgemein aus?
Also nur mal so paar Fragen, aber vergess net, dass ich dir vorhin bewiesen hab, das zuviel Proteine verdammt schädlich sind
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  #47 (permalink)  
Alt 21.01.2005, 21:18
 
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da gabs gestern nacht auf vox eine bbc-doku zur atkins-diät (ist ja auch low-carb) man wollte herausfinden, wieso man mit dieser diät eigtl. abnimmt obwohl man sich satt essen darf. man kam zum ergebniss, dass der verzehr von viel eiweiss anscheinend das hungergefühl normalisiert, das Sättigkeitsgefühl hält an und man isst nur mehr wenn man wirklich appetit hat, denn erstaunlicherweise haben diejenigen die die atkinsdiät befolgten genausoviel kalorien zu sich genommen wie die vergleichsgruppen, die sich an andere diäten wie z.b. weight watchers hielten.
also über den zusammenhang mit dem hautbild wurde da nichts erwähnt, es wurde eigtl. nur mit dem image der "wunderdiät" aufgeräumt. sie ist außerdem bei ärzten und ernährungswissenschaflern weiter umstritten.
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  #48 (permalink)  
Alt 21.01.2005, 21:27
 
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oh sorry, hab grad gelesen, dass es dazu eh schon posts gibt. aber das fazit von paba ist falsch: die atkins-diät kam nicht besser weg als die anderen, hat sich ja auch im direkten vergleich bei den eineiigen zwillingen gezeigt. es ging ja darum herauszufinden, wieso sie überhaupt funktionieren kann, nicht um ihren gesundheitlichen wert zu bestätigen und der ist, wie ebenfalls erwähnt, sehr umstritten.
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  #49 (permalink)  
Alt 21.01.2005, 22:15
 
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Es ist meiner Meinung nach ein völlig nachvollziehbares Phänomen, wenn die eine oder andere Diät umstritten ist. Kritiker von diesem oder von jenem wird es immer geben, insbesondere bei denen, die etwas gar nie selbst ausprobiert haben und aus keinem eigenen Erfahrungsschatz schöpfen können. Somit geht es hier auch nicht darum irgend etwas zu beweisen. Auch dann nicht, wenn X3my es mit seinen Hypothesen schon getan zu haben glaubt. Zu Argumenten wie "Gluconeogenese findet nur bei Glucosemangel statt" empfehle ich allen einfach mal zu googeln und sich selbst zu informieren, und zur Low-Carb-, Atkins- oder ähnlicher Diät natürlich es einfach mal auszuprobieren und selbst zu urteilen, ob man danach weiter kränkelt oder ob man sich dann besser fühlt. :wink:
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  #50 (permalink)  
Alt 21.01.2005, 22:44
 
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natürlich kann man schwer über etwas urteilen ohne es ausprobiert zu haben. trotzdem versteh ich die warnungen vor einer kohlenhydratarmen und eiweiß- und auch fettreichen ernährung. da geht es ja nicht nur um das kurzfristige wohlbefinden, sondern vielmehr um langfristige folgen, die noch gar nicht abzuschätzen sind. denn was passiert denn nun wirklich in meinem magen-darm-trakt wenn ich zu wenige ballststoffe zu mir nehme? ebenso können erhöhte fettwerte langfristig nicht gesund sein.
ich plädiere für eine ausgewogene ernährung, ich denke am gesündesten ist es allemal frische nahrungsmittel zu essen, nicht dieses ganze konservierte Fertig-Zeug mit kiloweise geschmacksverstärkern, da man bei einer low-carb-diät solche sachen ja automatisch auch reduziert oder weglässt (süssigkeiten, backwaren, tiefkühlpizza etc.), wieso soll der Wohlfühleffekt dann nicht daran liegen?
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