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  #4871 (permalink)  
Alt 09.04.2009, 14:51
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Lieber Low Joe...wenn ich mich in meinem letzten Posting im Ton vergriffen habe, tut es mir leid. Entschuldigung! Ich war genervt, weil ich auf ein Argument reagieren mußte, das ich nicht gemacht habe.

Ich glaube wir beide und Sceptic führen eine Phantomdiskussion. Wir meinen letztendlich das gleiche, reden aber einander vorbei. Nun ja, das sind die Tücken der Konversation.

Ich versuche noch einmal die Fäden aufzugreifen und zusammenzuführen. Das Buch "Optimal Essen" war ursprünglich ein Leitfaden für Patienten, die von Kwasniewski in seiner eigenen Klinik behandelt wurden. Das Buch richtet sich also an ernährungsphysiologische Laien. Deshalb sah sich JK gezwungen, möglichst prägnant und griffig zu formulieren (sein Sohn nennt ihn "den Meister der Vereinfachung"). Das geht natürlich auf Kosten der Präzision. Ein Satz wie "Kohlenhydrate und Fette vertragen sich nicht" ist einfacher zu verstehen als "mehrfach ungesättigte Fettsäuren entfalten erst im Beisein von einer gewissen Menge an Kohlenhydraten ihr inflammatorisches Potential" - wie es meines Erachtens korrekt heißen müßte. Das ist die Kernaussage der Studie, die ich zitiert habe. Obwohl die high carb Gruppe nur ca. die Hälfte der PUFAs der high-fat-Gruppe konsumierte, waren ihre Entzündungsmarker höher. Heißt das, daß high-carb generell schlecht ist? Nein, Nein, Nein! Das habe ich auch nicht behauptet. Iß high-carb und reduziere die PUFAs auf ein Minimum und der Motor läuft wie geschmiert. Du erfährst es ja momentan an Dir selbst, daß dieses Konzept wunderbar funktioniert. Prima!

Hast du schon einmal getestet, deinen Fettkonsum so weit zu drosseln (ca. 20% der Gesamtkalorien), daß deine tägliche PUFA-Einnahme <2g wird. Das scheint mir in etwa Peats Ansatz zu sein. Würde mich mal interessieren, was Erfahrungswerte mit diesem Ernährungsmodell sind.

P.S. ich habe deine Äußerungen nie so aufgefaßt, daß du eine hohe PUFA-Einnahme befürwortest.

P.P.S. "Optimal Essen" ist Basiswissen - das individuelle Feintuning der Diät erfolgt immer nach Lebensalter, Aktivitätsgrad, Erkrankung. Also 50g KH sind eine solide Grundlage, von dort kann es aber dann nach oben oder unten (selten) nach unten gehen (bei Carzinomen z.B.)

P.P.P.S. ich habe auch noch einige Anmerkungen zur Muttermilch - verschiebe diese aber auf das Wochenende, wenn ich etwas mehr Zeit zum posten habe.
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  #4872 (permalink)  
Alt 09.04.2009, 15:58
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@ Sceptic

Meinst Du mit pflanzlicher Gelatine Agar-Agar, Johannisbrotkernmehl und Pektin? Gelatine bekommst Du in jeder Apotheke. Du kannst zwischen Rinder- & Schweinegelatine wählen, mitunter auch Fischgelatine. Aber selbst in jedem Drogeriemarkt bekommt man doch heutzutage Gelatinepulver (z.B. von Abtei). Du kannst aber auch mal die Wörter Rindergelatine und Apotheke bei Google eingeben. Da kommst Du sehr schnell zu preisgünstigen Anbietern. In den überwiegenden Studien welche ich gelesen habe, wurde hydrolisierte Gelatine verwendet, weshalb ich auch diese benutze. Diese Gelatine besitzt allerdings keine Gelierkraft (0 Bloom). Mir kommt es aber auch nicht auf die Gelierfähigkeit an, sondern auf die Zusammensetzung (da unterscheiden sich die Gelatinearten (Körnung) aber nicht sehr dramatisch voneinander) an. Ich verwende kein bestimmtes Produkt, wenn du das meinst, sondern schaue immer auch auf den Preis (Student).

@ braesikalla

Ich weiß, dass wir beide dasselbe meinen. Wenn Du von einem Dir zugewiesenen Argument, welches Du nicht hervorgebracht hast, genervt bist, tut mir dies in erster Linie natürlich Leid. Dafür möchte ich mich bei Dir entschuldigen! Gleichfalls habe ich bei der Mischung von Kohlenhydraten und Fetten aber immer nur von gesättigten Fetten gesprochen. Und vor diesem Hintergrund war die von Dir zitierte Studie in meinen Augen einfach nicht zutreffend. Die Studie finde ich sehr aufschlussreich, ebenso finde auch ich die These von C. Masterjohn einleuchten bzw. nachvollziehbar.

Mir ging es eigentlich nur um JKs These, dass Mischung der Brennstoffe grundsätzlich gesundheitsschädlich ist. In Abhängigkeit vom Fett (und der Kohlenhydrate) bestehen da aber erhebliche Unterschiede. Das siehst Du ja aber genauso. Ich wollte dich daher keineswegs angreifen. Wenn er wirklich auf den polnischen Foren Zugeständnisse in Richtung KH-Erhöhung macht, ist dies aber doch letztlich ein Schritt in Mischung der Brennstoffe.

Wie auch immer, bitte nicht angegriffen fühlen! Du hast das Buch ja nicht geschrieben, deshalb brauchst Du dich ja auch nicht für enthaltene Thesen rechtfertigen. Ich würde es aber sehr begrüßen, wenn Du dein Wissen bezüglich JKs Ernährungsempfehlungen etwas mit uns teilen und präzisieren könntest.

Ich habe eine Ernährung gesucht, bei welcher die Gesundheit und Vitalität an erster Stelle steht. Erst danach sind für mich Punkte wie Praktikabilität, Aufwand, Kosten usw. entscheidend. Ich denke diese nun gefunden zu haben. Was die Zukunft bringt kann ich jetzt natürlich nicht sagen. Da ich aber zudem auch darauf achte so wenig Ballaststoffe wie möglich aufzunehmen, kommt eine Ernährung welche zum Großteil aus Kartoffel, Reis und Obst besteht für mich nicht in Frage. Halte ich für den Alltag auch eher als unpraktikabel, wenn man sich nicht ständig von Säften oder dergleichen ernähren möchte. Anfangs habe ich meine Krankheit (MC) als Fluch gesehen, mit der Zeit bin ich aber fast dankbar, diese bekommen zu haben. Ich hätte mir sonst niemals so viele Gedanken um meine Ernährung gemacht und irgendwann wäre dann vielleicht etwas noch viel schlimmeres eingetreten. Dies kann jetzt natürlich immer noch passieren, aber bedingt durch meine Vorgeschichte reagiert mein Körper auf entzündliche Prozesse sehr sensibel. Nach ein bis zwei "Versuchsmonaten" kann ich mittlerweile einschätzen ob und wie ich ein Nahrungsmittel vertrage. Aus meiner Erfahrung ist die PUFA-Reduktion das Wichtigste. Auch wenn man bei LC-Diäten mehr davon aufnehmen kann, ohne erhebliche Schäden davon zu tragen, macht es trotzdem Sinn diese soweit wie möglich einzuschränken. Da sind wir uns, denke ich, auch wieder einigt!

P.S.: Deine Internetseite finde ich sehr gut gelungen und ansprechend!!!

Geändert von Low-Joe (09.04.2009 um 16:15 Uhr)
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  #4873 (permalink)  
Alt 10.04.2009, 14:10
 
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Zitat:
Zitat von Sceptic Beitrag anzeigen
Ich bin der Meinung, man kann einem Menschen sehr häufig ansehen, ob er ungesund oder nicht. Klar ist auch, dass die Ernährung ein wesentlicher Faktor dafür ist.

- Kwasniewski sieht m.M.n. nicht gesund aus. Er hat eine stark gerötete Haut (Rosazea?), trägt Toupet und wirklich schlank ist er auch nicht. Ob die von ihm berichteten Erfolge auch wirklich eingetreten sind, ist nicht nachweisbar. Er lässt seinen Patienten bis zu 3.000kcal geben, um sie zu heilen. Diese Ankurbelung des Stoffwechsels zusammen mit einer PUFA-Reduktion (jedoch immernoch zu viel durch die Schweineprodukte) und weniger Ballaststoffen wird wohl ausschlaggeben für den Erfolg sein.

- Colpo hat sein Forum geschlossen, weil er wieder mehr KHs zu sich nimmt.

- Groves sieht für eine angeblich optimale Ernährung ehrlich gesagt übel aus, genauso wie der deutsche Logi-Vertreter Nicolai Worm. Kein Wunder bei der PUFA Menge, die beide zu sich nehmen.

http://4pack.files.wordpress.com/200...s_1012486c.jpg

http://www.proteinpower.com/drmike/w...orm-taubes.jpg

Ray Peat hingegen ist in den Achtzigern und hat sich für dieses Alter phänomenal gehalten. Vermutlich unterstützt durch eine Hormontherapie, aber trotzdem.

http://www.newhopemedical.org/Portals/115/RAY%20PEAT%20PIC(1).JPG

Peat schränkt eigentlich keinen Nährstoff ein. Er isst viel Fleisch, Käse, Milch, Obst, Eiscreme, aber auch Reis, Kartoffeln und meidet lediglich PUFAs und weitgehend Getreide.
Auch, schätze ich, wird seine kcal-Zahl recht hoch sein, wenn er zeitweise bis zu 1l Eiscreme am Tag verdrückt. Er ist trotzdem sehr schlank. Sein Stoffwechsel wohl auf Hochtouren.

Zu deiner Frage nach dem Fleisch: Niemand weiß genau was unsere Vorfahren genau gegessen haben, es sind lediglich Vermutungen.
Vlt. wurde viel Fleisch gegessen, aber vlt. wurde bevorzugt Wurzelgemüse, Knochenmark und fette Innereien gegessen, sodass der Proteingehalt trotzdem relativ niedrig gewesen ist? Wer weiß das schon und wer sagt, dass unsere Vorfahren sich dabei optimal ernährt haben?
Naja man schaut dann doch immer auf die Naturvölker, die sich eben auch hauptsächlich von Fleisch ernähren. V.a. die Massai wurden oft erwähnt die Unmengen von Fleisch und Milchprodukten essen und sich trotzdem bester Gesundheit erfreuen.

Ob man wirklich aus dem Aussehen auf optimale Ernährung schließen kann, bleibt mal dahingestellt, hab da auch noch ein bisschen herumgeschaut und für mich sehen da komischeweise die Rohköstler sehr gesund aus: Wandmaker, Konz, Wolfe...

Btw.: Versteht eigentlich jemand wieso Kwasniewski den Apfel so verteufelt? In Homo Optimus meint er, es wäre schon bei Adam und Eva die schlechteste Frucht, die Frucht der Sünde. Das kann der doch nicht ernst meinen.
Auch ich merke, es klingt zwar komisch, aber habe es immer wieder probiert, nach dem Essen von einem Apfel so eine leichtes Krankheitsgefühl, so ein Ziehen, leichtes Benebeltsein. Komisch, vlt. die hohe Fructose?

Grüße
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  #4874 (permalink)  
Alt 10.04.2009, 19:35
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Immer wenn JK ins Religiöse abdriftet, denke ich: Hmm, ob das viele Fett nicht vielleicht doch die Birne vernebelt.
Also: ein sehr guter Marker für das Risiko, einer cardiovaskulären Erkrankung zu erliegen, ist das Triglyzeride/HDL-Verhältnis. Alles was unter dem Faktor 2 liegt, wird mit einem geringen Risiko assoziert. Wenn man also - wie Kardiologen das häufig tun - seine Zahlen behandeln will, sollten die Trigs niedrig sein und das HDL hoch. Wie geht das: Triglyzeride hängen eng mit Fructose zusammen. Fructose wird in der Leber so schnell wie möglich in Fett umgewandelt, das anschließend als Trigs in der Blutbahn auftaucht. Ein schöner Weg, um sich die Trig/HDL Balance zu verhageln, ist der massive Konsum von Fructose. Die Amerikaner sind gut darin: alle soft drinks sind mit high-fructose-corn-sirup gesüßt. Diese trinkt man dann zum Hamburger und anschließend ist das Rindfleisch am Herzinfarkt schuld. So funktioniert moderne Ernährungswissenschaft!

P.S. der beste Weg deine HDLs in die Höhe schießen zu lassen, ist die Einnahme von gesättigten Fetten

P.P.S. ach ja, der Apfel. Er hat unter allen Früchten mit die schlechteste Fructose/Glucose Bilanz. Die arme Sau! Aber gelegentlich einen genossen, wird dich nicht umbringen. Aber zur Beichte mußt Du!
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Geändert von braesikalla (10.04.2009 um 19:39 Uhr)
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  #4875 (permalink)  
Alt 10.04.2009, 20:27
 
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Programm - ARTE

19:00 - Unser liebster Feind: Das Fett

Ich wollte mal wissen, wer diesen Film noch verfolgt hat.
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  #4876 (permalink)  
Alt 10.04.2009, 20:29
 
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Zitat:
Zitat von cartman Beitrag anzeigen
Naja man schaut dann doch immer auf die Naturvölker, die sich eben auch hauptsächlich von Fleisch ernähren. V.a. die Massai wurden oft erwähnt die Unmengen von Fleisch und Milchprodukten essen und sich trotzdem bester Gesundheit erfreuen.

Ob man wirklich aus dem Aussehen auf optimale Ernährung schließen kann, bleibt mal dahingestellt, hab da auch noch ein bisschen herumgeschaut und für mich sehen da komischeweise die Rohköstler sehr gesund aus: Wandmaker, Konz, Wolfe...
Die Massai sind jeden Tag 30 Meilen gelaufen und konnten dadurch sehr wahrscheinlich auch profitieren. So niedrig waren die KHs im Übrigen nicht, wenn mehrere Liter Milch täglich getrunken wurden (immerhin 55g KHs pro Liter).

Wandmaker hat soweit ich weiß in seinen späteren Jahren an Eiweißmangel gelitten.

Ob man Wolfe mit Ray Peat vergleichen kann ist ebenso fraglich. Peat ist immerhin doppelt so alt.

Im Übrigen nehmen alle Genannten, durch ihre früchtebasierende Kost, wahrscheinlich sehr geringe Mengen an PUFAs auf. Und darum geht es uns ja.

Ich würde gegen jeden wetten, der eine Low Carb Ernährung mit pflanzlichen Ölen und Nüssen etc. durchführen will (wie es im übrigen Nicolai Worm propagiert).
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  #4877 (permalink)  
Alt 11.04.2009, 11:34
 
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Zitat:
Zitat von Sceptic Beitrag anzeigen
Die Massai sind jeden Tag 30 Meilen gelaufen und konnten dadurch sehr wahrscheinlich auch profitieren. So niedrig waren die KHs im Übrigen nicht, wenn mehrere Liter Milch täglich getrunken wurden (immerhin 55g KHs pro Liter).

Wandmaker hat soweit ich weiß in seinen späteren Jahren an Eiweißmangel gelitten.

Ob man Wolfe mit Ray Peat vergleichen kann ist ebenso fraglich. Peat ist immerhin doppelt so alt.

Im Übrigen nehmen alle Genannten, durch ihre früchtebasierende Kost, wahrscheinlich sehr geringe Mengen an PUFAs auf. Und darum geht es uns ja.

Ich würde gegen jeden wetten, der eine Low Carb Ernährung mit pflanzlichen Ölen und Nüssen etc. durchführen will (wie es im übrigen Nicolai Worm propagiert).
Das würde ja heißen, dass nur die PUFAs für alle Zivilisationskrankheiten verantworlich ist? Und damit auch jede Akne bei PUFA Vermeidung sich verflüchtigen würde? Das glaube ich kaum.
Interessant - wo ich mich gerade einlese - finde ich auch die Instincotherapie, klingt irgendwie logisch, dass im Kochtopf chemische Veränderungen auftreten, an die der Mensch nicht adaptiert ist, und auch, dass der Mensch einen Instinkt hat, der selbst steuert, was er benötigt, klingt plausibel. Hat sich von euch damit vlt. schon mal informiert und auseinandergesetzt?

Grüße
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  #4878 (permalink)  
Alt 11.04.2009, 11:56
 
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Zitat:
Zitat von cartman Beitrag anzeigen
Das würde ja heißen, dass nur die PUFAs für alle Zivilisationskrankheiten verantworlich ist? Und damit auch jede Akne bei PUFA Vermeidung sich verflüchtigen würde? Das glaube ich kaum.
Interessant - wo ich mich gerade einlese - finde ich auch die Instincotherapie, klingt irgendwie logisch, dass im Kochtopf chemische Veränderungen auftreten, an die der Mensch nicht adaptiert ist, und auch, dass der Mensch einen Instinkt hat, der selbst steuert, was er benötigt, klingt plausibel. Hat sich von euch damit vlt. schon mal informiert und auseinandergesetzt?

Grüße
Wer weiß, vielleicht sind sie es auch. Zumindest sind sie m.M.n. ein wesentlicher Faktor für den Großteil der Zivlisationskrankheiten. Akne profitiert mit Sicherheit von einer PUFA-armen Kost.
Ich werde PUFAs noch mehr einschränken und das Eigelb weglassen. Mal sehen, ob sich weitere Verbesserungen feststellen lassen. Den größten nominalen PUFA-Gehalt hat bei mir noch Butter, die ich mal mehr durch Kokosfett ersetzen werde.

Instinctotherapie ist eine weitere unhaltbare Theorie des Kinderschänders Guy-Claude Burger..
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  #4879 (permalink)  
Alt 11.04.2009, 14:11
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Zitat:
Zitat von Sceptic Beitrag anzeigen
Ich werde PUFAs noch mehr einschränken und das Eigelb weglassen. Mal sehen, ob sich weitere Verbesserungen feststellen lassen. Den größten nominalen PUFA-Gehalt hat bei mir noch Butter, die ich mal mehr durch Kokosfett ersetzen werde.

Instinctotherapie ist eine weitere unhaltbare Theorie des Kinderschänders Guy-Claude Burger..
Schau doch mal den Link an, welchen ich schon einmal gepostet habe (http://www.greenpeace.de/fileadmin/g...ter_omega3.pdf). Kerry Gold hat insgesamt nur 2,4g PUFA/100g. Das ist zum Teil sogar weniger als manches Kokosöl! Gelichzeitig bekommst Du so auch noch ein wenig Vitamin A & D sowie Cholesterin. Die 2,4g PUFA pro 100g Butter, welche im Übrigen ein sehr gutes Omega 3 : Omega 6 Verhältnis haben, relativieren sich durch das Eiweiß und die Kohlenhydrate die Du ja auch noch isst. Ich bin so zum Teil unter 2% PUFA/Tag. Bei einer hochfetthaltigen Ernährung ein sehr guter Wert wie ich finde.

Geändert von Low-Joe (11.04.2009 um 14:48 Uhr)
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  #4880 (permalink)  
Alt 11.04.2009, 15:32
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Zitat:
Zitat von Low-Joe Beitrag anzeigen
Ich bin so zum Teil unter 2% PUFA/Tag. Bei einer hochfetthaltigen Ernährung ein sehr guter Wert wie ich finde.
Unter 2% PUFAs ist ein sehr guter Wert! Viel weniger läßt sich im Rahmen einer natürlichen Ernährung nicht mehr erreichen - wie ich finde. Ich bin unter Kwasniewski bei ca. 5% - macht wie oben beschrieben ca. 10-15g PUFAs am Tag ( bei ca. 250g Fett insgesamt).

Seitdem ich Jod einnehme (25mg in Form von Lugolscher Lösung) brennt mein Stoffwechsel lichterloh. Meine morgendliche Körpertemperatur hat sich erhöht und die Frequenz des Stuhlgangs liegt mittlerweile bei 2 mal täglich. Es kommt mir vor, als hätte ich für mich das fehlende Stück in einem Puzzle gefunden. Ich warte förmlich auf einen Rückschlag, weil ich noch nicht glauben mag, daß man sich dauerhaft so gut fühlen kann.

Ich spekuliere kurz ein wenig über die Gründe:

Natürlich hat Jod Einfluß auf die Schilddrüse und auf alle anderen Körpergewebe - ich möchte aber darüberhinaus noch einmal auf die Affinität von Jod zur PUFAschen Doppelbindung hinweisen - vielleicht liegt hier ein weiterer mächtiger Wirkungsmechanismus verborgen.

Gehen wir einmal davon aus, daß PUFAs aus zwei Gründen dauerhaft schlecht für den Organismus sind.
Erstens aufgrund ihrer Instabilität durch Oxidation ihrer Doppelbindung. Die enstehenden Lipidperoxide scheinen eine Schlüsselrolle bei vielen Zivilisationskrankheiten zu spielen.
Zweitens: wegen ihrer Rolle als Signalvermittler in der inflammatorischen Kaskade - Entzündungsprozesse können ausufernd reagieren.

Jod - wenn in ausreichenden Mengen konsumiert - verbindet sich mit den instabilen Doppelbindungen der PUFAs und macht sie vielleicht somit unschädlicher, als wenn diese Doppelbindungen mit Sauerstoff gesättigt würden.
Zudem könnte ich mir vorstellen, daß die jodinierten PUFAs nicht mehr als Signalträger zu inflammatorsichen Prozessen beitragen können. Wie gesagt - die Schlüsselwörter sind: "könnte ich mir vorstellen".

Ich kann mir aber auch vorstellen, daß jodinierte PUFAs Entzündungsprozesse zu stark hemmen - wenn sie es überhaupt tun - und somit zur Krankheitsenstehung beitragen, weil die Immunantwort zu schwach wird. Spätestens wenn ich eine kürbisgroße Metastase im Bauchraum mein Eigen nenne, werde ich berichten.
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