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Ich möchte mich hier kurz einklinken, da ich gerade ein gewichtiges Gespräch mit einem Lebensmittelchemiker geführt habe. Es ging dabei um "Mead Acid", ich bin dann auch noch einmal kurz auf AVsceptics den Beitrag von Bruce durchlesen gegangen. Er beschreibt ja aus Prinzip beinahe jedes von der aktuellen Wissenschaft aufgestellte Prädikt als Lüge. Well, es geht mir eigentlich mehr um Mead Acid. Dieses wird wie du ja sagtest bei gleichzeitiger "Abwesenheit" von Pufas synthetisiert (und zwar als alleinige vom Körper herstellbare PUFA). Nun stimmt es zwar, dass es nicht zu Prostaglandinen umgewandelt werden kann, doch soll es die Metastasenbildung vorantreiben. Noch was anderes bezüglich Wundheilung. Hier würde es mich interessieren, wie ihr diese unter LC erlebt habt. Viele berichten davon, dass sie langsamer, dafür vollkommener und mit geringerer Narbenbildung ablaufen soll. Nun ist in diesem Artikel www.oegvp.at/1999j.pdf zur Ernährungsrelevanz nach Operationen die Rede von verschiedenen Nahrungsbestandteilen. Es ist die Rede davon, dass: - Omega 6 frisches Narbengewebe widerstandsfähiger machen soll als Omega 3 (kommt es hier nur auf das Verhältnis oder die absolute Menge an???) - Die Abwesenheit von Kohlenhydraten bzw. ein Mangel davon zu einem Abbau von Strukturproteinen führen kann, wenn Ernährungsmangel besteht. Ich habe hier ähnliches bei mir beobachten können. Seit ich mich LC (ca. 80gr KH) ernähre, kann ich atrophe Narben besser wahrnehmen, bzw. habe das Gefühl, dass viele in den letzten Monaten eingesunken sind (ohne Interventionen meinerseits). Meine Kalorienzahl pro Tag beträgt etwa 3000kcal, ich bin 1.94m gross und wiege 72kg bei einem zarten Alter von 21=) Nun meine Frage, wie ich die Wundheilung optimieren kann: sollte ich (auch in Anbetracht dessen, dass dies auf AVsceptics behauptet wird) eine moderate KH Zufuhr (von ca. 80gr in Form von Gemüse) beibehalten bei gleichzeitiger Erhöhung des Fettkonsums (hier müsste ich wohl mehr Kokosfett konsumieren, um den Fleischanteil zurückzuschrauben) und einem Konsum von Protein der bei ca. 2gr/kgKG liegt? Es geht mir darum auszuprobieren, ob ich bei konstandem Proteinangebot eine bessere Wundheilung (vollkommenere mit weniger Narbenbildung und stärkerem Narbengewebe) infolge einer Operation erzielen kann, wenn ich den KH-Anteil raufschrauben oder ob es besser ist, den Fettanteil (und zwar gesättigte) massiv zu erhöhen. Die allgemeine Meinung lautet ja, dass die Kohlenhydrate durch ihre raschere Energiebereitstellung für die Leukozyten usw. die Wundheilung optimieren sollen (auch ein Grund dafür, warum wohl viele unserer Vorfahren an septischen Wunden litten). Hoffe auf ein paar Antworten eurerseits. Tschüss |
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* unter "normal" verstehe ich die Menge. Ich esse gut 200-300 Gramm an Kartoffeln und gekochtem Gemüse am Tag. 3-4 Bananen am Tag und ab und zu ein wenig Reis. |
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@loler: Ich meine mal gelesen zu haben das du kaum Fett isst, weshalb deine Folgerung nur logisch ist.
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"Du musst nicht nur mit dem Munde, sondern auch mit dem Kopfe essen, damit dich nicht die Naschhaftigkeit des Mundes zugrunde richtet." (Friedrich Nietzsche) |
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Ich habe damals relativ viel in Form von Butter gegessen. Außerdem habe ich immer normales Fleisch mit dem üblichen Fettanteil gegessen. D.h. der Fettkonsum hat sich sogar noch reduziert, weil ich die Butter weggelassen habe.
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@crunchy
Der Text, den du da verlinkt hast, spiegelt einfach die offiziellen Ernährungsempfehlungen wieder. Von daher ist es nicht verwunderlich, dass sogar den PUFA's eine positive Wirkung bei der Wundheilung nachgesagt werden. Der Autor räumt aber selbst ein, dass es hierzu keine Studien gibt, die einen Zusammenhang belegen würden. Auch für die Meinung, dass man für eine gute Wundheilung viel Kohlenhydrate essen soll, bringt der Autor meiner Ansicht nach, keine überzeugenden Beweise. Mag sein, dass die Wundheilung bei ketogener Ernährung leicht beeinträchtigt ist. Das würde aber lediglich bedeuten, dass man genügend Kohlenhydrate essen sollte, um die Ketose zu vermeiden und nicht dass eine noch höhere Kohlenhydratzufuhr Vorteile bringt. Ich persönlich hatte auch zu meinen strikten LC-Zeiten eigentlich keine Probleme mit der Wundheilung. Kann sein, dass es minim verlangsamt war, wobei mir der Zusammenhang selbst wahrscheinlich nicht aufgefallen wäre, wenn nicht andere Leute hier immer wieder darüber gepostet hätten. Jedenfalls ist es bei mir weit entfernt von einem fünffachen Faktor. Ich kann jedenfalls sagen, dass bei mir in der strikten LC-Zeit keine bleibenden Narben mehr entstanden sind und die grossen Keloidnarben, die nun schon über 10 Jahre alt sind, mit der Zeit deutlich flacher und weniger gerötet geworden sind. Sagt nicht Lutz auch irgendwo in seinem Buch, dass er nach der Einführung der LC-Diät keine Blasen an den Händen mehr gekriegt hätte? |
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Seperation Diet Zitat:
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