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  #4461 (permalink)  
Alt 10.12.2008, 18:42
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Zitat:
Zitat von Eine-Welt-ohne-Akne Beitrag anzeigen
Bewiesen ist diese These von Stefansson meiner Meinung nach nicht.
Und selbst wenn es tatsächlich stimmen würde: Tatsache ist doch, dass es auf diesem Planeten viele Völker gibt (speziell die Südländer) die sich sehr stark von KH ernähren und dennoch von all den Zivilisationskrankheiten verschont bleiben.
Nein?
Das mit den "Südländern" stimmt doch schonmal gar nicht.
Das trifft vielleicht auf kleine Stämme im afrikanischen Busch oder im tibetischen Hochland zu, aber nicht auf Griechen oder Italiener.
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  #4462 (permalink)  
Alt 10.12.2008, 19:13
 
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Zitat:
Zitat von Eine-Welt-ohne-Akne Beitrag anzeigen
Tatsache ist doch, dass es auf diesem Planeten viele Völker gibt (speziell die Südländer) die sich sehr stark von KH ernähren und dennoch von all den Zivilisationskrankheiten verschont bleiben.
Das bestreite ich doch nicht. Im Gegenteil, ich habe sogar mehrfach darauf hingewiesen, dass gesunde Kohlenhydrate nicht zu Zivilisationskrankheiten führen (Beispiel Kitava). Der Punkt ist aber, dass sich die Leute auf Kitava wahrscheinlich auch wie die Eskimos ernähren könnten und einigermassen gesund bleiben würden. Ich glaube, dass alle Menschen mit sehr unterschiedlichen Diäten zurecht kommen, solange diese Diäten gewisse Grundvoraussetzungen erfüllen (genügend hohe Nährstoffdichte etc.)
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  #4463 (permalink)  
Alt 10.12.2008, 23:50
 
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Kann schon sein, dass LC für jeden (egal was für ein Stoffwechseltyp) nicht schlecht ist. Jedoch unterscheide ich zwischen "nicht schlecht" und "ideal".
Tatsache ist doch, dass es auch Menschen mit langsamen Stoffwechsel gibt. Solche Leute brauchen eigentlich ziemlich viele KH, um den Stoffwechsel zu beschleunigen. Umgekehrt genauso.
Also Langsamverbrenner würden sicher mit LC langfristig zunehmen.
Zudem müssen die KH-Typen darauf achten, auf Purinhaltiges Fleisch zu verzichten. EW-Typen brauchen gerade die Purinhaltigen schweren Eiweiße.

Die Nährstoffdichte spielt meiner Meinung nach keine Rolle. Dann könnte man ja genauso gut Lebensmittel mit niedriger Nährstoffdichte (z.B. Weißbrot) in rauen Mengen + NEMs, das wäre dann das gleiche in grün.
Ich denke es geht bei der artgerechten Ernährung eher um den Verbrennungs-Typ (langsam oder schnell) und um Nahrungsmittelunverträglichkeiten. Dass der Mensch z.B. keine Milch verträgt ist weltweit gesehen der Normalzustand. Dass hier in Europa Milch von den meisten gut vertragen wird, liegt an der genetischen Anpassung die viele Jahrtausende gedauert hat.
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  #4464 (permalink)  
Alt 11.12.2008, 09:40
Benutzerbild von schandmaul
 
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Zitat:
Zitat von ladec Beitrag anzeigen
I
Hat man durch eine möglichst artgerechte Ernährung nach 1-2 Jahren tatsächlich keine trockenen Stellen mehr, wird der Hautteint gesünder, wird man aktiver, sehen die Haare nach 2 Jahren gesünder aus als vorher? Funktioniert der Körper immer "perfekter"?

Ich habe nämlich, wie ich schon vor kurzem einmal geschrieben habe, keine sonderlich starke Akne mehr und auch sonst geht es mir körperlich recht gut, was sich mit dem Alter aber natürlich ändern kann. Ich merke zwar bereits nach wenigen Tagen positive Veränderung bezüglich der Haut und auch das ich weniger Schlaf benötige oder der Schlaf besser genutzt wird, trotzdem gebe ich immer recht schnell auf und gehe nicht mehr Fleisch, sondern Eis, Chips, Müsli (Kellogs) einkaufen... Habt Ihr diesen Drang anfangs auch so stark verspürt? Wann hörte dieser Zustand auf, schon nach wenigen Wochen, nach einigen Monaten, nach 1-2 Jahren oder hält dieser Zustand noch bis heute an?
Ich bin selbst erschrocken, wie abhängig man von der gewohnten, (definitiv) ungesunden Ernährung sein kann. Wenn ich mir vorstelle, dass einem eine Ernährungsumstellung doch leichter fallen sollte, als sich beispielsweise das Rauchen oder gar harte Drogen abzugewöhnen, könnte ich mir für diese Schwäche wirklich an den Kopf fassen!


MfG
Du brauchst keine 1-2 Jahre dafür. Wenn man für 1-2 Monate alle KHs und Ballaststoffe streicht und sich nur von Eiern, Butter, Käse und Fleisch ernährt kann man die ganze Sache enorm beschleunigen. Allerdings sollte man vorher bereits gut an den Fettstoffwechsel angepasst sein sonst gibt in den ersten Wochen Probleme. M.E. kommt vor den anderen durchaus sinnvollen Ratschlägen hier im Thread zuerst die komplette Darmheilung, man muss Fermentation verhindern.

Zu deinem Drang nach Junkfood kann man mehrere Erklärungen haben. Die simpelste ist einfach das du deinen Körper so niemals in den Fettstoffwechsel bringst, weil du ständig Zucker isst. Es gibt Leute die das machen können, weil sie sich vorher jahrelang ketogen ernährt haben, bei dir funktioniert das nicht weil du noch nie eine längere Zeit ketogen gelebt hast. Lutz, Kwasniewski, schreiben nicht umsonst dass man sich streng an die 5-6 BEs halten soll, vor allem für Darmkranke. Ich halte einen schwankenden KH Konsum für völlig sinnlos, da es den ganzen Stoffwechsel durcheinander bringt. Etwas Disziplin muss man schon mitbringen sonst wirst du ewig mit deinen Problemen rumgurken
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"Du musst nicht nur mit dem Munde, sondern auch mit dem Kopfe essen, damit dich nicht die Naschhaftigkeit des Mundes zugrunde richtet." (Friedrich Nietzsche)
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  #4465 (permalink)  
Alt 12.12.2008, 16:40
 
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Ist es besser in der Anfangszeit für einige Zeit NO-Carb zu machen, um schneller auf Fettverbrennung umzustellen und dann erst später auf Low Carb?
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  #4466 (permalink)  
Alt 13.12.2008, 08:38
 
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Die schnellste Methode wäre da wohl eher Fett-Fasten. Das bedeutet 90% deiner Kalorien aus Fett. Bei einer Zero-Carb-Diät mit viel Protein besteht die Gefahr der Gluconeogenese.
Wobei ich bei dem Thema allerdings wieder Paba zustimme. Die positiven Auswirkungen einer No-Carb-Ernährung hängen wohl eher mit dem Verzicht auf Ballaststoffen, PUFAs und biogener Amine zusammen als mit einem erhöhten Insulinspiegel.

Ein Tipp von mir: Kwasniewskis optimale Ernährung, ohne Schwein, Nüsse usw.. Ich persönlich verzichte auch auf Milchprodukte (außer Butter).
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  #4467 (permalink)  
Alt 13.12.2008, 13:11
 
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Zitat:
Zitat von Sceptic Beitrag anzeigen
Die schnellste Methode wäre da wohl eher Fett-Fasten. Das bedeutet 90% deiner Kalorien aus Fett. Bei einer Zero-Carb-Diät mit viel Protein besteht die Gefahr der Gluconeogenese.
Wobei ich bei dem Thema allerdings wieder Paba zustimme. Die positiven Auswirkungen einer No-Carb-Ernährung hängen wohl eher mit dem Verzicht auf Ballaststoffen, PUFAs und biogener Amine zusammen als mit einem erhöhten Insulinspiegel.

Ein Tipp von mir: Kwasniewskis optimale Ernährung, ohne Schwein, Nüsse usw.. Ich persönlich verzichte auch auf Milchprodukte (außer Butter).
Hi, kannst du mir dann schreiben, was du dann isst? (Essensplan)
Weil Kwasniewski ohne Schwein ist ja schon an sich fast unmöglich, da er fast alle tierischen Produkte aus Schwein zieht (Fleisch, Leber, Schmalz,...). Mit all diesen Einschränkungen wird diese Ernährungsweise ja doch wieder einseitig.
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  #4468 (permalink)  
Alt 13.12.2008, 15:45
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So ein Fettfasten würde ich keinem empfehlen. In Fett gibt es keine Nährstoffe und der Körper würde sämtliche Muskeln verzuckern. Ich wollte mit meiner Aussage eher darauf hinaus den Darm von schädlichen Bakterien zu befreien.

btw: Auch Proteine und Stärke bzw sämtliche Zucker machen Probleme, wenn sie nicht richtig verdaut werden. Ballaststoffe sind auch Mehrfachzucker, wenn man z.b. Stärke nicht verdauen kann agiert auch Stärke wie ein Ballaststoff. Es gibt immerhin nen Haufen Menschen mit Verdauungsproblemen, Morbus Crohn, Colitis Ulcera, Sprue, chronischem Durchfall, Epilepsie, Autismus, etc. welche sich mit der SCD Diät geheilt haben. Die SCD legt hohen Wert auf viel ballastoffreiches Gemüse und Obst vermeidet aber stärkehaltige Lebensmittel.
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Geändert von schandmaul (13.12.2008 um 15:48 Uhr)
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  #4469 (permalink)  
Alt 14.12.2008, 09:50
 
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Zitat von cartman Beitrag anzeigen
Hi, kannst du mir dann schreiben, was du dann isst? (Essensplan)
Weil Kwasniewski ohne Schwein ist ja schon an sich fast unmöglich, da er fast alle tierischen Produkte aus Schwein zieht (Fleisch, Leber, Schmalz,...). Mit all diesen Einschränkungen wird diese Ernährungsweise ja doch wieder einseitig.
Geordnet nach kcal:

-Butter
-An manchen Tagen bis zu 10 Eier, davon nur 3-4 Ganze
-ca. 300gr Kartoffeln oder 100gr Reis
-gelegentlich gibt es Garnelen oder nicht vakkumverpacktes Fleisch
-1 bis 2 Tassen schwarzer Kaffee

Sehr einfaches Essen, aber bekommt mir immernoch besser als eine rein carnivore Ernährung. Mit Salz wird nicht gespart, da ich auch derzeit mit einer erhöhten Jod-Zufuhr experimentiere. Die Eier könnten genausogut durch fettes Fleisch ersetzt werden (allerdings finde ich es schwierig Nicht-Vakuumverpacktes zu einem akzeptablen Preis zu bekommen).
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  #4470 (permalink)  
Alt 14.12.2008, 10:16
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Ich habe gerade ein bisschen in der AV-Skeptics Group rumgestöbert. Dort wird ja allgemein angenommen, dass nach einer gewissen Zeit Low PUFA, die mehrfach ungesättigten Fettsäuren im Körper immer mehr verschwinden bzw. durch körpereigene "Mead Acid" ersetzt werden. Das dauert ja min. ein Jahr.
Einige Leute dort sind nun der Meinung, dass sie seitdem überhaupt keinen Sonnenbrand mehr bekommen und auch kaum noch braun werden, wobei die Bräune als Hautschaden und nicht als natürlicher Schutz des Körpers angesehen wird.

Hat schon jemand von denjenigen hier, die diese Art Ernährung schon länger duchziehen etwas diesbezüglich festgestellt?
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