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Das mit den "Südländern" stimmt doch schonmal gar nicht. Das trifft vielleicht auf kleine Stämme im afrikanischen Busch oder im tibetischen Hochland zu, aber nicht auf Griechen oder Italiener. |
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Das bestreite ich doch nicht. Im Gegenteil, ich habe sogar mehrfach darauf hingewiesen, dass gesunde Kohlenhydrate nicht zu Zivilisationskrankheiten führen (Beispiel Kitava). Der Punkt ist aber, dass sich die Leute auf Kitava wahrscheinlich auch wie die Eskimos ernähren könnten und einigermassen gesund bleiben würden. Ich glaube, dass alle Menschen mit sehr unterschiedlichen Diäten zurecht kommen, solange diese Diäten gewisse Grundvoraussetzungen erfüllen (genügend hohe Nährstoffdichte etc.)
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Kann schon sein, dass LC für jeden (egal was für ein Stoffwechseltyp) nicht schlecht ist. Jedoch unterscheide ich zwischen "nicht schlecht" und "ideal".
Tatsache ist doch, dass es auch Menschen mit langsamen Stoffwechsel gibt. Solche Leute brauchen eigentlich ziemlich viele KH, um den Stoffwechsel zu beschleunigen. Umgekehrt genauso. Also Langsamverbrenner würden sicher mit LC langfristig zunehmen. Zudem müssen die KH-Typen darauf achten, auf Purinhaltiges Fleisch zu verzichten. EW-Typen brauchen gerade die Purinhaltigen schweren Eiweiße. Die Nährstoffdichte spielt meiner Meinung nach keine Rolle. Dann könnte man ja genauso gut Lebensmittel mit niedriger Nährstoffdichte (z.B. Weißbrot) in rauen Mengen + NEMs, das wäre dann das gleiche in grün. Ich denke es geht bei der artgerechten Ernährung eher um den Verbrennungs-Typ (langsam oder schnell) und um Nahrungsmittelunverträglichkeiten. Dass der Mensch z.B. keine Milch verträgt ist weltweit gesehen der Normalzustand. Dass hier in Europa Milch von den meisten gut vertragen wird, liegt an der genetischen Anpassung die viele Jahrtausende gedauert hat. |
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Die schnellste Methode wäre da wohl eher Fett-Fasten. Das bedeutet 90% deiner Kalorien aus Fett. Bei einer Zero-Carb-Diät mit viel Protein besteht die Gefahr der Gluconeogenese.
Wobei ich bei dem Thema allerdings wieder Paba zustimme. Die positiven Auswirkungen einer No-Carb-Ernährung hängen wohl eher mit dem Verzicht auf Ballaststoffen, PUFAs und biogener Amine zusammen als mit einem erhöhten Insulinspiegel. Ein Tipp von mir: Kwasniewskis optimale Ernährung, ohne Schwein, Nüsse usw.. Ich persönlich verzichte auch auf Milchprodukte (außer Butter). |
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Weil Kwasniewski ohne Schwein ist ja schon an sich fast unmöglich, da er fast alle tierischen Produkte aus Schwein zieht (Fleisch, Leber, Schmalz,...). Mit all diesen Einschränkungen wird diese Ernährungsweise ja doch wieder einseitig. |
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So ein Fettfasten würde ich keinem empfehlen. In Fett gibt es keine Nährstoffe und der Körper würde sämtliche Muskeln verzuckern. Ich wollte mit meiner Aussage eher darauf hinaus den Darm von schädlichen Bakterien zu befreien.
btw: Auch Proteine und Stärke bzw sämtliche Zucker machen Probleme, wenn sie nicht richtig verdaut werden. Ballaststoffe sind auch Mehrfachzucker, wenn man z.b. Stärke nicht verdauen kann agiert auch Stärke wie ein Ballaststoff. Es gibt immerhin nen Haufen Menschen mit Verdauungsproblemen, Morbus Crohn, Colitis Ulcera, Sprue, chronischem Durchfall, Epilepsie, Autismus, etc. welche sich mit der SCD Diät geheilt haben. Die SCD legt hohen Wert auf viel ballastoffreiches Gemüse und Obst vermeidet aber stärkehaltige Lebensmittel.
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"Du musst nicht nur mit dem Munde, sondern auch mit dem Kopfe essen, damit dich nicht die Naschhaftigkeit des Mundes zugrunde richtet." (Friedrich Nietzsche) Geändert von schandmaul (13.12.2008 um 15:48 Uhr) |
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-Butter -An manchen Tagen bis zu 10 Eier, davon nur 3-4 Ganze -ca. 300gr Kartoffeln oder 100gr Reis -gelegentlich gibt es Garnelen oder nicht vakkumverpacktes Fleisch -1 bis 2 Tassen schwarzer Kaffee Sehr einfaches Essen, aber bekommt mir immernoch besser als eine rein carnivore Ernährung. Mit Salz wird nicht gespart, da ich auch derzeit mit einer erhöhten Jod-Zufuhr experimentiere. Die Eier könnten genausogut durch fettes Fleisch ersetzt werden (allerdings finde ich es schwierig Nicht-Vakuumverpacktes zu einem akzeptablen Preis zu bekommen). |
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Ich habe gerade ein bisschen in der AV-Skeptics Group rumgestöbert. Dort wird ja allgemein angenommen, dass nach einer gewissen Zeit Low PUFA, die mehrfach ungesättigten Fettsäuren im Körper immer mehr verschwinden bzw. durch körpereigene "Mead Acid" ersetzt werden. Das dauert ja min. ein Jahr.
Einige Leute dort sind nun der Meinung, dass sie seitdem überhaupt keinen Sonnenbrand mehr bekommen und auch kaum noch braun werden, wobei die Bräune als Hautschaden und nicht als natürlicher Schutz des Körpers angesehen wird. Hat schon jemand von denjenigen hier, die diese Art Ernährung schon länger duchziehen etwas diesbezüglich festgestellt? |
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