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  #4121 (permalink)  
Alt 30.10.2008, 19:25
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@papa
Zitat:
"Eine fünfjährige Studie mit 1255 Personen, die 2006 im British Journal of Nutrition publiziert wurde, kommt zu dem Ergebnis, dass es keinen signifikanten Zusammenhang zwischen dem glykämischen Index und dem Blutzuckerspiegel gibt."
Es gibt keine glaubwürdigen Studien über Ernährung. Und es wird sie auch niemals geben. Warum?
* Wer gibt sowas in Auftrag?
* Wer bezahlt sowas?
* Warum werden solche Studien bezahlt? Wer hat was davon?
* Wie viel Geld erhiehlten die Teilnehmer?

Hat man die Teilnehmer 5 Jahre eingesperrt um ein betrügen selbiger zu verhindern? Sie haben schließlich Geld bekommen und ein beschönigen würde sich schlecht machen.

Na, merkste was? Du fängst doch selber alle paar Monate an Deine Meinung zu revidieren und das obwohl die Studien -die Du damals gepostet hast- immer noch aktuell und "schlüssig" sind. Hint: Omega3, Lebertran, Schweinefleisch, MUFA's usw. usf. ect.pp... Jetzt berufst Du Dich auf neue Studien, die Du genauso wie die Alten in einigen Monaten in die Tonne treten wirst und danach das Gegenteil behauptest, weil Du in einem amerikanischen Forum genau dieses Gegenteil gelesen hast und es Dir momentan schlüssig erscheint...Oder ganz was neues Paba? Ich bin gespannt. Du bist kurz davor, schätze ich

Ich war auch mal so drauf wie Du und auch Du wirst bald das Handtuch werfen müssen und erkennen, dass Du gewaltig auf dem Holzweg bist.

Nix für ungut.

An die jungen Mitleser hier on board sei gesagt: Solange ihr euch unsicher seid, rate ich dringenst davon ab, es mit Fett und Eiweiß dermaßen zu übertreiben. Mir hat es Rheuma (Lupus) beschert. Zu dem halte ich es für absoluten und gefählichen Blödsinn -Rohkost zu verteufeln. Leute lasst euch nicht jeden Mist einreden nur weil Meister-Paba diesen Unfug zusammenträgt. Testet selber mehr aus. Klar, Getreide baucht kein Mensch aber als Ersatz durchnittlich 150 gr. Fett und 120gr Eiweiß zu verspachteln hat mich sehr lange krank gemacht. Viel Spaß noch.


wolle12
2 Jahre Ätkins Stufe 1
4 Jahre Stufe 2u.3)
Dann Lupus!!!

Geändert von wolle12 (30.10.2008 um 19:29 Uhr)
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  #4122 (permalink)  
Alt 30.10.2008, 19:59
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Hallo wolle12,

interessant, deine Geschichte. Atkins ist schlicht eine der schlechtesten Diätformen, die ich kenne. Wir raten hier niemandem sich nach Atkins zu ernähren und du kannst Atkins und die hier propagierte LC Ernährung nicht vergleichen. Mich würde mal interessieren was genau du unter Atkins gegessen hast, denn ich glaube nicht das man durch richtig durchgeführtes LC Rheuma bekommt. Man könnte mal wieder anführen das dein Rheuma einen ganz anderen Grund hat oder eben tatsächlich durch deine Atkins Diät, welche hier aber in der bekannten Form niemand durchführt oder zumindest sollte.

Vielleicht solltest du dich noch ein wenig umhören, denn es gibt einige Völker auf der Erde welche sich fast 100% karnivor ernähren und keine Zivilisationskrankheiten bekommen und z.b. die Eskimos essen laut Stefannson teilweise 1kg Fleisch am Tag. Google doch mal nach den Massai, ein hochgewachsener und kräftiger Negerstamm, welcher sich hauptsächlich von Fleisch, Milch und dem Blut der Rinder ernähren.

Klär uns doch bitte auf und schreibe von was du dich genau ernährt hast, denn wenn du kritisierst musst du uns auch die Chance geben darauf zu reagieren. Ohne Detailwissen über deine damalige Ernährung verunsicherst du nur die Leser hier.

Zur Rohkost: Der Mensch hat nicht umsonst den Kochtopf erfunden und Feuer benutzt. Viele pflanzliche Lebensmittel sind roh schlicht gifig oder zumindest ungenießbar und es gibt einige Theorien welche aussagen das sich der Mensch erst durch das Kochen seiner Nahrung zu dem entwickelt hat was er heute ist. Es gibt durchaus Gemüse und Früchte welche man roh essen kann und soll, z.b. Gurken, Tomaten... Und dann gibt es wiederum Gemüse, welche man kochen muss um sie überhaupt verdaulich zu machen, z.b. Kartoffeln, Möhren, Brokkoli, Erbsen, etc.

Wenn ich 400g Fleisch und 150g Butter esse, dazu etwas Gemüse und mich danach kein bisschen müde fühle, sondern energiegeladen, kann denn solch eine Ernährung falsch sein??? Wenn ich 400g Kartoffeln / Reis / Getreide / Brot esse und danach erstmal 2-3 Stunden auf dem Sofa liegen muss, Verstopfung bekomme, mich müde und kraftlos fühle, kann denn solch eine Ernährung denn gut für mich sein? Wenn jemand rohe Karotten isst und danach nen dicken Blähbauch bekommt, Durchfall oder Verstopfung, die unverdaulichen rohen Fasern die dünne Darmschleimhaut reizen, sowas findest du also richtig? Sorry aber bevor du anfängst zu kritisiern solltest du deine Aussagen mal präzisieren...
__________________
"Du musst nicht nur mit dem Munde, sondern auch mit dem Kopfe essen, damit dich nicht die Naschhaftigkeit des Mundes zugrunde richtet." (Friedrich Nietzsche)
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  #4123 (permalink)  
Alt 30.10.2008, 21:21
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Hallo schandmaul:

Zitat:
Mich würde mal interessieren was genau du unter Atkins gegessen hast, denn ich glaube nicht das man durch richtig durchgeführtes LC Rheuma bekommt.
Tja, und ich glaube schon. Und nu?
Ich denke jeder weiß hier, was man bei Ätkins-Stufe 1/2/3/4 zu essen hat. Falls nicht bitte googeln. Das zähle ich hier bei aller Liebe nicht alles auf. Dafür ist mir die Zeit zu schade.
Zitat:
Vielleicht solltest du dich noch ein wenig umhören, denn es gibt einige Völker auf der Erde welche sich fast 100% karnivor ernähren und keine Zivilisationskrankheiten bekommen und z.b. die Eskimos essen laut Stefannson teilweise 1kg Fleisch am Tag. Google doch mal nach den Massai, ein hochgewachsener und kräftiger Negerstamm, welcher sich hauptsächlich von Fleisch, Milch und dem Blut der Rinder ernähren.
Und? Hätten die Inuit den großteil ihrer Nahrung nicht roh gegessen hätten sie eine noch geringere Lebenserwartung gehabt als eh schon.

Inuit:
Gesundheit: Lebenserwartung 1865: Männer 32, Frauen 33. Hohe Kindersterblichkeit, viele Jagdunfälle.

Ernährung: Fleisch, Fisch, viel Robbe und Walross. Fischfang in Flüssen und Seen. Zur Hälfte roh: bessere Verwertung der Nährstoffe, Vermeidung von Skorbut (an der viele weiße Forscher erkrankten), Kochen oft langwierig oder unmöglich. Viele Vitamine in roher Haut des weißen Wals und Robbenleber.
Zitat:
Klär uns doch bitte auf und schreibe von was du dich genau ernährt hast, denn wenn du kritisierst musst du uns auch die Chance geben darauf zu reagieren. Ohne Detailwissen über deine damalige Ernährung verunsicherst du nur die Leser hier.]
Nochmal: soll hier jetzt jedes Lebensmittel mit Gewichtung erwähnen, oder was? Ich habe mich linientreu nach Ätkins ernährt--> ca. 2Jahre Stufe 1 und danach ca. 4 Jahre Stufe 2 und 3! Und das ist lange her.
Zitat:
Zur Rohkost: Der Mensch hat nicht umsonst den Kochtopf erfunden und Feuer benutzt. Viele pflanzliche Lebensmittel sind roh schlicht gifig oder zumindest ungenießbar und es gibt einige Theorien welche aussagen das sich der Mensch erst durch das Kochen seiner Nahrung zu dem entwickelt hat was er heute ist.
Warum zum Geier sollte man sich Lebensmittel einverleiben wollen -die roh giftig sind? Warum sollte man giftige Lebensmittel kochen und bekömmlich machen. Watn Schwachsinn! Da liegt einer der Schlüssel die so oft übersehen werden! Sachen die roh nicht schmecken oder giftig sind, sollte kein Mensch essen. Auch nicht gekocht.
Zitat:
Und dann gibt es wiederum Gemüse, welche man kochen muss um sie überhaupt verdaulich zu machen, z.b. Kartoffeln, Möhren, Brokkoli, Erbsen, etc.
So muss man das? Ich fürchte das muss man ganz und gar nicht. Ich esse sehr oft Süßkartoffel, Kartoffel, Möhren, Erbsen (auch gekeimt) Brockoli! Nochmals die Frage: Und nu? Du sprichst bestimmt die idiotischen Reagenzglas versuche aus den 60er Jahren an (Betacarotin und Öl) die man sogleich auf den Menschen übertrug. Ich behaupte, dass ist Unsinn. Es gibt auch Studien die behaupten man müsse sein Fleisch braten um es verdaubar zu machen. Auch das ist Unsinn. Man sollte schlechtes und giftiges Fleisch kochen/braten, ja. Besser ist jedoch, so ein Fleisch erst gar nicht zu essen. Ich esse seit Jahren Fleisch und Fisch völlig roh und es geht mir blendend damit. Warum testet das nicht jemand aus, anstatt sich von überflüssigen Studiengestammel verblöden zu lassen.
Zitat:
Wenn ich 400g Fleisch und 150g Butter esse, dazu etwas Gemüse und mich danach kein bisschen müde fühle, sondern energiegeladen, kann denn solch eine Ernährung falsch sein???
Würdest Du Dein Fleisch und Fett roh essen, nix! Wenn Du in der Tat so weiter isst, wirds meiner Erfahrung nach Probleme geben. Nicht jetzt, aber in ein paar Jahren.
[/quote]
Zitat:
Wenn ich 400g Kartoffeln / Reis / Getreide / Brot esse und danach erstmal 2-3 Stunden auf dem Sofa liegen muss, Verstopfung bekomme, mich müde und kraftlos fühle, kann denn solch eine Ernährung denn gut für mich sein?
Diese Art der Ernährung halte ich für genauso fragwürdig wie die Deine nur andersrum.
Zitat:
Wenn jemand rohe Karotten isst und danach nen dicken Blähbauch bekommt, Durchfall oder Verstopfung, die unverdaulichen rohen Fasern die dünne Darmschleimhaut reizen, sowas findest du also richtig?
Nein sowas find ich nicht richtig, wie kommst Du darauf? Mir erging es am Anfang ebenso. Ich halte es aber für richtig, eine drastische Nahrungsumstellung langsam anzugehen. Wenn eine Nahrungsumstellung am Anfang Probleme macht, bedeutet das nicht, dass sie nicht geeignet ist!
Eine These meinerseits noch: Ich denke, dass anfänglichen Probleme mit der Rohkost inkl. Fleisch dahingehend erklärbar sind, dass wir Dank unseres Kochtopfes und der daraus erzeugten Pampe einen völlig degenierten und verweichlichten Darm an gegessen haben, den so gar eine lächerliche Möhre zu schaffen macht. Aber natürlich habe ich dafür kein Weißkittel-Studien-Amifachblatt zur Hand -ergo kann es nur Unsinn sein, gell

Gruß
wolle12

Geändert von wolle12 (30.10.2008 um 21:40 Uhr)
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  #4124 (permalink)  
Alt 30.10.2008, 22:11
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@Nono

So wie ich es verstanden habe, sagt er, dass sich Lamm und Rind im Gegenteil zum Schwein schon immer rein vegetarisch ernährt haben und deren Magen viel besser mit mehrfach ungesättigten Fetten umgehen kann. 98% der PUFAs werden verwertet.
Das Schwein aber lagert bei einem hohen PUFA Anteil in der Nahrung auch viele PUFAs im Körperfett ein. Er führt das ja dann auch auf die Körpertemperatur zurück.

Zum Kokosöl sagt er, dass es zwei Arten gibt. Nämlich das geschmackslose reine Fett was sich sehr lange hält und dann noch das ursprünglich Kokosöl mit allen Geschmacks- und anderen Inhaltsstoffen, was sich allerdings nicht so lange hält.

Kokosöl ist bei Raumtemperatur immer hart und Kokosbutter ist nur ein anderer Name dafür soweit ich das bisher mitbekommen habe. Die Kokosbutter die du benutzt wird sicher auch die geschmackslose reine Variante sein.

Auch nochmal vielen Dank an paba für den interessanten Link. Ich muss bald mal anfangen die Artikel auf der Website zu lesen
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  #4125 (permalink)  
Alt 31.10.2008, 00:05
 
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@wolle12

Du hast unsere Diskussion zu den Papillonviren im Rohfleisch schon verfolgt, oder?

Reine Haut durch kohlenhydratarme Ernährung
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  #4126 (permalink)  
Alt 31.10.2008, 01:15
 
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Also, rohes Fleisch bekommt mir garnicht. Habs heute abend wieder gemerkt nachdem ich Tartar gegessen hatte. Die erste halbe Stunde nach Verzehr geht's mir noch gut, das Fleisch liegt auch irgendwie besser bzw. leichter im Magen als Durchgebratenes, aber dann bekomme ich plötzlich heftiges Sodbrennen, was auch ewig lange anhält. Das ist immer das Gleiche.

Ich werde auch wieder Brot weglassen. Ich merke, dass es mir doch überhaupt nicht bekommt. Hatte heute wieder die absoluten Darmprobleme danach. Aber eigentlich sinds nur die glutenhaltigen Nahrungsmittel. Wenn ich ab und zu Mais- oder Reiswaffeln esse habe ich überhaupt keine Probleme. Hatte auch letztes Wochenende mal Polenta probiert und hatte ebenfalls nicht die geringsten Schwierigkeiten damit.

Sollte ich vielleicht mal einen Test auf Glutenunverträglichkeit machen lassen? Hat das jemand schonmal machen lassen? Meine Familie denkt irgendwie nur dass ich mir das alles einbilde und ich mehr oder weniger total spinne.

Zitat:
Zitat von schandmaul Beitrag anzeigen

Wenn ich 400g Fleisch und 150g Butter esse, dazu etwas Gemüse und mich danach kein bisschen müde fühle, sondern energiegeladen, kann denn solch eine Ernährung falsch sein??? Wenn ich 400g Kartoffeln / Reis / Getreide / Brot esse und danach erstmal 2-3 Stunden auf dem Sofa liegen muss, Verstopfung bekomme, mich müde und kraftlos fühle, kann denn solch eine Ernährung denn gut für mich sein?
Hab während Low-Carb auch gemerkt, dass ich nach den Mahlzeiten nicht so ermattet bin, als wie nach einem stark kohlenhydratlastigem Essen. Allgemein hatte ich wesentlich mehr Energie über den Tag verteilt als vorher. Ich hatte aber manchmal auch das Gefühl, dass ich meinen Körper etwas überfordere, weil irgendwie gewisse Erschöpfungssymptome fehlten. Zum Beispiel brauchte ich auch nur ganz wenig Schlaf, tägl. nicht mehr als 4-5 Stunden, weil ich einfach nie wirklich müde war. Es kam dann aber manchmal dazu, dass ich mich plötzlich nur noch wie ein Stein gefühlt habe, mich dann erstmal aufs Bett warf und 3 Stunden vor mir her dösen musste, weil ich mich nicht mehr bewegen konnte, aber schlafen ging trotzdem nicht. Hat jemand damit ähnliche Erfahrungen?
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  #4127 (permalink)  
Alt 31.10.2008, 01:16
 
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Zitat:
Zitat von wolle12 Beitrag anzeigen
@papa
Es ist schon auffällig, dass immer diejenigen, die mich attackieren, es nie schaffen, meinen Namen richtig zu schreiben.

Zitat:
Es gibt keine glaubwürdigen Studien über Ernährung. Und es wird sie auch niemals geben. Warum?
* Wer gibt sowas in Auftrag?
* Wer bezahlt sowas?
* Warum werden solche Studien bezahlt? Wer hat was davon?
* Wie viel Geld erhiehlten die Teilnehmer?
Ich bin mit dir einverstanden, dass im Namen der Wissenschaft viel Unfug betrieben wird. Deshalb sollte man aber noch nicht gleich das Kind mit dem Bade ausschütten und gleich jegliche Wissenschaft für wertlos erklären. Churchil sagte über die Demokratie, sie sei die schlechteste Staatsform, aber es gebe keine bessere. So ähnlich ist es mit der Wissenschaft. Es gibt einfach keine Alternative. Ok, bei der Ernährung kannst du deine Umwelt und dich selbst beobachten, aber das kann sehr leicht trügen, da gewisse Effekte der Ernährung sehr subtil sind und sich unter Umständen erst nach Jahrzehnten zeigen. Kurzfristige positive Effekte müssen nicht unbedingt ein gutes Zeichen und kurzfristig negative Effekte müssen nicht unbedingt ein schlechtes Zeichen sein. Das siehst du ja sogar selbst ein.

Zitat:
Hat man die Teilnehmer 5 Jahre eingesperrt um ein betrügen selbiger zu verhindern? Sie haben schließlich Geld bekommen und ein beschönigen würde sich schlecht machen.
Bei der zitierten Studie handelt es sich um eine epidemiologische Studie. Ich glaube kaum, dass den Probanden bei epidemiologischen Studien viel Geld gegeben wird und selbst wenn, hätten die Probanden keinen finanziellen Zusatznutzen davon, falsche Angaben zu machen. Natürlich wird bei solchen Befragungen viel geschummelt. Die Probanden wollen in der Regel besser dastehen und verleugnen deshalb öfters Junk-Food oder zumindest das, was sie unter Junk-Food verstehen. In der Wahrnehmung des Mainstreams werden Lebensmittel mit hohen Glyx-Index als ungesund angesehen und ballaststoffreiche Lebensmittel mit niedrigem Glyx-Index wie Früchte, Gemüse, Vollkorn, Nüsse etc. werden in der Regel als gesund bewertet. Leute, die gesundheitsbewusst leben, werden deshalb deshalb wohl mehr Lebensmittel mit niedrigem Glyx-Index angeben. Wenn ein Bias vorhanden ist, müsste er also eher für als gegen die Bestätigung des Glyx-Index arbeiten. Trotzdem konnten die Daten die Nützlichkeit des Glyx-Index nicht bestätigen.

Zitat:
Na, merkste was? Du fängst doch selber alle paar Monate an Deine Meinung zu revidieren und das obwohl die Studien -die Du damals gepostet hast- immer noch aktuell und "schlüssig" sind. Hint: Omega3, Lebertran, Schweinefleisch, MUFA's usw. usf. ect.pp... Jetzt berufst Du Dich auf neue Studien, die Du genauso wie die Alten in einigen Monaten in die Tonne treten wirst und danach das Gegenteil behauptest, weil Du in einem amerikanischen Forum genau dieses Gegenteil gelesen hast und es Dir momentan schlüssig erscheint...Oder ganz was neues Paba? Ich bin gespannt. Du bist kurz davor, schätze ich
Also erstens mal haben sich meine Grundüberzeugungen über die letzten 3-4 Jahre gar nicht so stark verändert und zweitens lege ich es mir nicht als Schwäche aus, wenn ich hie und da meine Positition in gewissen Detailfragen revidiere. Es würde eher von Charakterschwäche zeugen, wenn ich starr an meinen Überzeugungen festhalten würde und nicht mehr bereit wäre, sie kritisch zu hinterfragen und sie gegebenenfalls zu revidieren, wenn widersprüchliche Fakten auftauchen.


Zitat:
Ich war auch mal so drauf wie Du und auch Du wirst bald das Handtuch werfen müssen und erkennen, dass Du gewaltig auf dem Holzweg bist.
Da kannst du wahrscheinlich noch lange warten. Ich bin mit meiner Gesundheit ganz zufrieden. Meine Gesundheit hat sich im Verlaufe ganz klar zum Besseren gewendet und meine Haut ist im Vergleich zu vorher ein Traum.
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  #4128 (permalink)  
Alt 31.10.2008, 01:39
 
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Zitat:
Zitat von wolle12 Beitrag anzeigen
Hallo schandmaul:

Tja, und ich glaube schon. Und nu?
Ich denke jeder weiß hier, was man bei Ätkins-Stufe 1/2/3/4 zu essen hat. Falls nicht bitte googeln. Das zähle ich hier bei aller Liebe nicht alles auf. Dafür ist mir die Zeit zu schade.
Das tönt für mich sehr nach Ausrede. Jeder weiss doch, dass man eine Low-Carb-Diät problemlos auch mit Junk-Food umsetzen kann und sehr viele Leute tun es leider auch. Viele Leute, die ne Low-Carb-Diät machen, essen z.B. mehrere Hundert Gramm Käse pro Tag oder sie essen haufenweise Nüsse, Wurstwaren, schwarze Schokolade usw. Die meisten Leute, die ne LC-Diät machen schaufeln sich auch hemmungslos PUFA's aus Schweine- und Geflügelfett, Nüssen oder mehrfach-ungesättigten Pflanzenölen rein.

Ich bezweifle sehr, dass deine Ernährung mit meinen Vorstellungen einer gesunden LC-Diät übereingestimmt hat.

Zitat:
Und? Hätten die Inuit den großteil ihrer Nahrung nicht roh gegessen hätten sie eine noch geringere Lebenserwartung gehabt als eh schon.
Gemäss Vilhalmur Stefansson haben die Inuit den grössten Teil ihres Fleisches in Wasser gekocht und nicht roh gegessen. Ich habe vor einiger Zeit Stefanssons umfangreiches Hauptwerk zur Ernährung der Eskimos gelesen: "The Fat of the Land". Dort drin finden sich detaillierte Informationen darüber, welche Tiere die Eskimos hauptsächlich gejagt haben, welche Teile des Fleischs sie bevorzugten und welche Mengen sie wovon gegessen haben. Der weit verbreitete Irrglaube, wonach die Eskimos nur dank dem rohen Fleisch gesund geblieben seien und nicht an Skorbut erkrankt wären, wird dort gründlich wiederlegt. Solange das Fleisch nicht gerade zu Tode gekocht wird, sind immer noch genügend Nährstoffe vorhanden, um den Ausbruch von Skorbut zu verhindern. Stefansson hat bei seinem einjährigen Fleischexperiment unter wissenschaftlicher Aufsicht ja auch kein Skorbut bekommen, obwohl er sein Fleisch hauptsächlich "medium" bis "well-done" gegessen hat.

Zitat:
Inuit:
Gesundheit: Lebenserwartung 1865: Männer 32, Frauen 33. Hohe Kindersterblichkeit, viele Jagdunfälle.
Die Lebenserwartung war hauptsächlich wegen der hohen Kindersterblichkeit und wegen Unfällen so gering. Stefansson und andere Polarforscher, die noch echte "unberührte" Eskimos erlebt haben, berichten, dass sie praktisch frei von Zivilisationskrankheiten waren. Stefansson schreibt zwar, dass sie relativ schnell gealtert seien, das hat aber wahrscheinlich eher mit der extrem hohen PUFA-Zufuhr durch Lachskonsum, als mit der kohlenhydratarmen Ernährung an sich zu tun.

Zitat:
Warum sollte man giftige Lebensmittel kochen und bekömmlich machen. Watn Schwachsinn!
Man muss kein Einstein sein, um darauf zu kommen.
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  #4129 (permalink)  
Alt 31.10.2008, 05:36
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Zitat:
Zitat von Sahara Beitrag anzeigen
Also, rohes Fleisch bekommt mir garnicht. Habs heute abend wieder gemerkt nachdem ich Tartar gegessen hatte. Die erste halbe Stunde nach Verzehr geht's mir noch gut, das Fleisch liegt auch irgendwie besser bzw. leichter im Magen als Durchgebratenes, aber dann bekomme ich plötzlich heftiges Sodbrennen, was auch ewig lange anhält. Das ist immer das Gleiche.

Ich werde auch wieder Brot weglassen. Ich merke, dass es mir doch überhaupt nicht bekommt. Hatte heute wieder die absoluten Darmprobleme danach. Aber eigentlich sinds nur die glutenhaltigen Nahrungsmittel. Wenn ich ab und zu Mais- oder Reiswaffeln esse habe ich überhaupt keine Probleme. Hatte auch letztes Wochenende mal Polenta probiert und hatte ebenfalls nicht die geringsten Schwierigkeiten damit.

Sollte ich vielleicht mal einen Test auf Glutenunverträglichkeit machen lassen? Hat das jemand schonmal machen lassen? Meine Familie denkt irgendwie nur dass ich mir das alles einbilde und ich mehr oder weniger total spinne.



Hab während Low-Carb auch gemerkt, dass ich nach den Mahlzeiten nicht so ermattet bin, als wie nach einem stark kohlenhydratlastigem Essen. Allgemein hatte ich wesentlich mehr Energie über den Tag verteilt als vorher. Ich hatte aber manchmal auch das Gefühl, dass ich meinen Körper etwas überfordere, weil irgendwie gewisse Erschöpfungssymptome fehlten. Zum Beispiel brauchte ich auch nur ganz wenig Schlaf, tägl. nicht mehr als 4-5 Stunden, weil ich einfach nie wirklich müde war. Es kam dann aber manchmal dazu, dass ich mich plötzlich nur noch wie ein Stein gefühlt habe, mich dann erstmal aufs Bett warf und 3 Stunden vor mir her dösen musste, weil ich mich nicht mehr bewegen konnte, aber schlafen ging trotzdem nicht. Hat jemand damit ähnliche Erfahrungen?
Irgendwie ist da schon was dran.Bin auch besser drauf,mit z.b. Schlagsahne und Banane,wie wenn ich jetzt einen Berg Nudeln verputze.Zuviel KHs machen auf jedenfall müde.Alles in masen,dann freut sich auch der Darm*g*.Nur bei mir geht nix mit masen,wegen dem blöden untergewicht:-(.Schlafstörungen habe ich auch schon länger.Geh meistens schon um 21 Uhr ins Bett,muss mindestens 2 mal mitten in der nacht auf die Toilette,und bin um 3 Uhr 45 in der früh schon wieder auf.Den schei.. Kaffee sollte ich doch mal weglassen*g*.

Ps.Wenn du Brot nicht verträgst,probier doch mal ganz normale Weißsemmeln.Die vertrage ich auch besser als Brot;-).
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  #4130 (permalink)  
Alt 31.10.2008, 05:56
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@Sahara: War dein Tartar denn gewürzt oder ohne Zusätze? Ich frage deshalb weil Tartar normalerweise stark gewürzt wird mit Salz, Pfeffer... Vielleicht lags ja nur an den Gwürzen

Zum Gluten: Ich habe auch eine Biopsie und Bluttests auf Antikörper gegen Gluten machen lassen, es ist nichts dabei rausgekommen. Trotzdem vertrage ich gerade Brot ganz schlecht. Über die Schädlichkeit von Gluten gibt es viele interessante Artikel im englischsprachigen Web, ich halte Gluten grundsätzlich für problematisch bzw Brot an sich schon allein wegen der resistenten Stärke, den Zusätzen.

Was wirklich empfehlenswert ist wenn man auf LC nach einer Mahlzeit müde wird ist ein paar Einfachzucker zu essen. Am besten nen Saft, eine Frucht, Honig. Ich denke der Blutzuckerspiegel sollte bereits vor der Mahlzeit etwas angekurbelt werden. Ich glaube Ray Peat trinkt auch zu jeder Mahlzeit einen Orangensaft gegen die Müdigkeit.
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