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Der Kohlenhydratesser verbrennt zwar vornehmlich Zucker (Glucose) aber auch ein bisschen Fett (Ketonkörper). Der Low-Carber verbrennt mehr Fett und dafür weniger Glucose. Aber es ist immer eine Mischung von beidem. Zitat:
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Eine erhöhte Ketose ist zwar nicht gefährlich, es stellt aber ein zusätzliche Belastung für den Körper dar, die laut Kwasniewski auch zu einem erhöhten Minerlienverbrauch führt. Zitat:
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Vielleicht sind die Leute, die von Milch Akne bekommen nicht direkt lactoseintolerant. Aber es wäre ja trotzdem noch möglich, dass Lactose die Akne verschlimmert, weil letzlich ist Lactose nichts anderes als Zucker und sehr viele Leute reagieren eindeutig auf Tafelzucker. Warum soll es bei der Lactose anders sein. Möglicherweise täusche ich mich auch und Käse ist genauso problematisch wie Milch. Ich habe ja nie behauptet meine Empfehlungen seien hundertprozentig bewiesen, es handelt sich hier lediglich um eine paar vage Vermutungen. Meine Empfehlungen zu hartem Käse und Butter als bevorzugte Milchprodukte sind übrigens auch im Einklang mit den Erfahrungen von Elaine Gottschall und ihrer "speziellen Kohlenhydratdiät" und der Schaub-Diät. Zitat:
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Da es d_perfect nicht gerne sieht, wenn für jede Low-Carb-Frage ein neuer Thread aufgemacht wird (was ich übrigens durchaus verstehen kann), beantworte ich eure Fragen lieber in diesem Thread hier.
@bauer16 Low-Carb-Rezepte findest du praktisch in jedem Low-Carb-Buch. Die am Anfang dieses Threads empfohlenen Bücher "Leben ohne Brot" von Wolfgang Lutz und "Ernährung und Verdauung = Gesundheit" von Stefan Schaub enthalten beide einen eigenen Rezeptteil. Auch für die Logi-Diät von Nicolai Worm gibt es eigene Rezeptbücher (wobei ich bekanntlich gegenüber der Logi-Diät einige Vorbehalte habe und diese nicht uneingeschränkt empfehlen kann). Ausserdem gibt es im LC-Forum ( http://www.lowcarbforum.de/ ) einen eigenen Bereich zum Austausch von Rezepten. @chris ich verstehe nicht, warum du die Studie noch einmal postest. Wir hatten diese Studie doch schon in diesem Thread dikutiert: http://www.gegen-akne-forum.de/phpbb...ic.php?t=3156& |
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Alle die sich hier lowcarb ernähren sollten sich vielleicht mal im www.lowcarbforum.de Gesundheitsforum umschauen. Was die Leute all für Krankheiten bekommen haben bzw damit in Zusammenhang bringen, seit sie lowcarb machen, gibt echt zu denken. Angefangen von braun verfärbten Zähnen über Allergien, Erkältungen bis hin zu schwerwiegenden Hautproblemen. Wenn ich mir des Weiteren Behauptungen von Schaub anschaue bzgl. der Messung von Säure mit Indikatorpapier und sie mit aktuellen wissenschaftlichen Studien zum Säure/Base Haushalt vergleich, frage ich mich warum man das Buch nicht auf der Stelle verbietet. Es ist nämlich genau andersrum als Schaub behauptet: Viele saure Früchte sind in Wahrheit Basebildner und Fleisch und tierische Produkte sind starke Säurebildner und übersäuern den Körper auf längere Zeit. Natürlich kann das mitunter Jahre dauern, je nachdem wieviel KH und Gemüse, Früchte sich noch nebenbei genehmigt, aber auf Dauer, ist diese Ernährungsweise extrem schädlich, glaub ich mittlerweile.
Nichts desto trotz geb ich auch selber zu, mich besser zu fühlen seitdem ich meine Avocado-low carb mit 6-12 BE täglich mache, unterstützt mit Eiern und ausgewählten Fleischsorten. Magen/Darm Probleme gehen echt gegen Null mit dieser Ernährungsweise. Naja, wie gesagt, schaut euch aber trotzdem mal die aktuellen Studien zu IGF-1 und Säuren/Basen an. |
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Ich möchte jetzt gerne auch mal was zu Low-Carb sagen.
Vor 2 Monaten habe ich eine Low-Carb-Diät gemacht, die aber keine richtige war. Ich aß eben alle Sachen, die von Lutz und Schaub empfohlen worden sind und habe die vermieden, die als inakzeptabel von ihnen eingestuft worden sind. Außer Sauerkraut und Brennnesseltee. Sauerkraut ist probiotisch und Brennnesseltee ist entwässernd. Meines Erachtens sind diese auch gesund. In geringen Mengen. Keine Getreideprodukte, Fertigprodukte, Milchprodukte (außer Hartkäse und Butter) und eben Lebensmittel, die von Lutz und Schaub nicht emfpohlen worden sind. Alles gegessen, aber nicht auf die KH geschaut. Sprich nicht unter 72 g geblieben. Haut wurde besser, aber ich war nicht pickelfrei. Vor 2 Wochen habe ich mir die 2 Bücher von den Autoren bestellt und durchgelesen. Nun mache ich eine richtige Low-Carb-Diät mit den 72g KH pro Tag und ich muss sagen, dass es doch was mit den KH zutun hat. Obwohl ich dieselben Lebensmittel esse, aber unter 72 g KH bleibe, heilen die restlichen Pickel schneller ab und es kommen weniger. Bin noch nicht pickelfrei, aber es werden von Tag zu Tag weniger. 2 Wochen sind ja außerdem noch eine geringe Zeit. Sauerkraut esse ich noch immer wegen den probiotischen Bakterien. Brennnesseltee werde ich mal absetzen um zu schauen, ob es dann noch besser wird. Außerdem bin ich fitter und habe keine Beschwerden mit dem Magen mehr. Blähungen sind fast auch alle weg, aber immer nach den Essen habe ich ein paar (ka, an was das liegen könnte? @ paba: weißt du es vielleicht?). Da ich noch das mit den wenigen Blähungen habe und meinen Magen noch entgiften bzw. entleeren will, beginne ich morgen mit der Bittersalz-Kur. Einzige Nebenwirkung: Ich habe abgenommen, aber das ist der Anfangseffekt bei vielen, die Low-Carb machen. Hier möchte ich noch ganz herzlich paba danken und natürlich das Forum. Sonst wäre ich wahrscheinlich nie auf Low-Carb gekommen. mfg nothingname |
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also mir scheint diese seite sehr vernünftig zu sein:
http://members.aol.com/nemhj/infol1.htm Was ist davon zu halten? |
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Es ware konstruktiver gewesen, die entsprechenden negativen Fallbeispiele direkt zu verlinken, anstatt auf pauschalisierende Weise zu suggerieren, dass diese Symptome zu den typischen Langzeitwirkungen einer Low-Carb-Diät gehören würden. Mich würde z.B. interessieren, welche Art von LC-Diät diese Leute gemacht haben und wie lange. Schliesslich kann man bei einer LC-Diät auch vieles verkehrt machen und sich durchaus sehr ungesund ernähren. Viele negative Symptome sind auch auf Umstellungseffekte zurückzuführen. Zudem nehmen die Leute im Low-Carb-Forum oft enorm viel Gewicht ab, was mit hohem körperlichem Stress verbunden ist. Im Fettgewebe sind z.B. viele Umweltgifte eingelagert, die bei einer Gewichtsabnahme freigesetzt werden können. Und schliesslich darf man nicht vergessen, dass im Lowcarbforum über 9000 Leute registriert sind. Bei so vielen Leuten ist es klar, dass der eine oder andere mal krank wird. Krankheiten müssen auch nicht immer ernährungsbedingt sein. Ausserdem muss ich zur Verteidigung der LC-Diät sagen, dass es Studien gibt, die gezeigt haben, dass die Leute (zur Gewichtsreduktion) eine Low-Carb-Diät länger durchhalten als eine Low-Fat-Diät. Das beweist, dass die Nebenwirkungen bei der Low-Carb-Diät nicht sonderlich hoch gewesen sein können. Zitat:
Ich möchte mich in dieser Frage, weder eindeutig auf die Seite der Schulmedizin noch auf die Seite von Schaub stellen, weil das Thema viel zu komplex ist, als dass ich mir anmassen könnte, zu entscheiden wer recht hat. Wie ich bereits früher schon mal erwähnt habe, wurde über die Säure-Basen-Theorie der Schaubs (die sie übrigens nicht selbst erfunden haben, sondern Vorläufer hat) auch im Low-Carb-Forum ausgiebig debattiert: http://www.lowcarbforum.de/wbb2/thre...did=21308&sid= Obwohl einige Teilnehmer dieser Diskussion sich ziemlich gut auskennen, wurde die Säure-Basen-Theorie der Schaubs zumindest nicht als völlig unsinnig hingestellt. Eines möchte ich aber noch zu bedenken geben: Wenn es wahr wäre, dass tierische Nahrung zwingend säureüberschüssig verstoffwechselt wird, dann müssten in Völkern, wie den Eskimos oder Massai, welche sich traditionell vorwiegend von tierischen Nahrungsmitteln ernähren, Übersäuerungskrankheiten epidemieartig verbreitet sein. |
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Ich würde der Sache einfach noch ein bisschen Zeit geben, vielleicht verschwinden die Symptome durch die "gesunde" Ernährungsweise und das probiotische Sauerkraut mit der Zeit von alleine. Falls nicht, könntest du es zum Beispiel mit einem Verdauungsenzympräparat versuchen. Oder du könntest versuchen, die Verdauungssäfte mit Bitterstoffen anzuregen (z.B. mit Schwedenbitter): http://www.pb-hw.de/TEXTE/Bitterstoffe.HTM http://www.diabetesgate.de/ernaehrun...tterstoffe.php |
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Hallo papa,
aber ist es denn nich mit den Säuren/Basen nicht sicher auch ähnlich wie beim Fett.... Fett macht ja auch nich fett, obwohl mans leicht annehmen könnte und viele es noch immer tun. Es gibt doch nix leichteres als dann auch zu behaupten saure Früchte seien starke Säurebildner. Das Fleisch n starker Säurebildner ist, halte ich keinesfalls nur bloß für ne vorübergehende Lehrmeinung, sondern für ne wissenschaftliche Erkenntnis. Ich meine hier im Forum wurden auch schonmal Studien verlinkt, bin aber grad zu faul zum Raussuchen. Ich persönlich weiß natürlich nicht ob Säure/Base Störungen bei den Eskimos und Massai epidemieartig verbreitet sind. Aber schon komisch, dass die Eskimos meist so jung sterben, wer weiß woran das dann wiederum liegt. Ich finde auch, dass man sich an so Gruppen nich orientieren kann. Jedenfalls haben, wie Lutz schreibt, 2 von 3 Konklaven der Menschheit mit hohen %anteil der über 100 Jährigen ne vorwiegend auf Kohlenhydraten basierende Nahrung und die 3 Konklave hat auch weitgehend vegetarisch gelebt, bzw. vorwiegend Produkte vom lebenden Tier konsumiert. |
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Ob und wie stark Fleisch säurebildend ist, hängt also immer auch davon ab, ob man viel Kohlenhydrate isst. Da eine kohlenhydratreiche Ernährung heutzutage der Standard ist, ist es kein Wunder, dass Fleisch den Ruf eines Säurebildners bekommen hat. Die ganze Säure-Basen-Theorie halte ich für äusserst fragwürdig, weil sie suggeriert, man könne ganz einfach alle Lebensmittel in Säuren- und Basenbildner einteilen und schon wisse man, ob man sich "ausgeglichen" ernähre. Die Umstände, die beim Säuren-Basen-Haushalt ebenfalls eine Rolle spielen, werden selten berücksichtigt. Wie gesagt, kommt es nicht nur auf die Menge der säurebildenden Lebensmittel drauf an, sondern auch, wie gut diese ausgeschieden werden. Ein Lebensmittel muss also nicht nur danach beurteilt werden, wie stark säurebildend es ist, sondern ob es die Ausscheidungsorgane beeinträchtigt (vgl. Bspl. Kohlenhydrate). Ferner kommt es bei der Säuren-Basen-Geschichte auf die Pufferkapazitäten an. Diese ist umso besser, je mehr basenbildende Mineralien aufgenommen werden. Eine Low-Carb-Diät verbessert die Mineralienaufnahme! Erstens weil mehr Fett gegessen wird, was die Mineralienaufnahme fördert, zweitens weil durch den Getreideverzicht, keine mineralienbindende Antinährstoffe gegessen werden (Phytinsäure) und drittens weil tierische Nahrungsmittel leichter verdaulich sind und die Mineralien aus ihnen besser aufgenommen werden. Der PH-Wert des Körpers hängt aber nicht nur von den Mineralien und den Ausscheidungskapazitäten ab, sondern auch von der Versorgung der Gewebe mit Sauerstoff, der Entstehung von Giftstoffen im Darm, von der Darmflora, von Infektionen und vielen weiteren Problemen ab. Ich kann nur immer wieder betonen: Das ganze ist nicht so einfach! Du darfst nicht vergessen, dass sich mit basenbildenden Nahrungsergänzungsmitteln eine Menge Geld gemacht wird. Viele Studien über den Säuren-Basen-Haushalt verlassen sich blind auf irgendwelche Surrogatparameter (z.B. PH-Wert des Urins), die dann Aufschluss darüber geben sollen, wie "schädlich" gewisse Lebensmittel sein sollen. Das ist aber sehr trügerisch, weil die Umstände nicht beachtet werden. Welche "Junk-Science" dabei herauskommt, wenn man sich auf Surrogatparameter verlässt, hat man ja bei der Cholesterin-Geschichte deutlich sehen können. Anstatt sich auf Surrogatparameter zu verlassen, ist es besser, wenn man Ernährungsgewohnheiten direkt mit dem Auftreten der einzelnen Krankheiten vergleicht. Die meisten Low-Carb-Studien, haben zumindest kurz- und mittelfristig kein erhöhtes Auftreten der typischen Übersäurerungskrankheiten (Osteoporose, Hyperurikämie, Nierensteine) feststellen können. Ich denke, wenn man Kohlenhydrate vor allem durch gute Fette ersetzt, nicht übermässig viel Proteine isst, viel minerlienreiches (gekochtes Gemüse) verzehrt und vollständig auf Getreide (Säurenbildner) verzichtet, wie ich es in diesem Thread vorschlage, dann glaube ich kaum, dass man sich vor einer Übersäuerung fürchten muss. Zitat:
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