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  #401 (permalink)  
Alt 27.05.2005, 18:43
 
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Zitat:
Zitat von chris21
Bei all den ganzen Informationen über LC hier im Thread und auch mit den 2 LC Büchern die ich habe ist mir immer noch nicht ganz klar, wie bzw aus was der Mensch bei LC Ernährung, sagen wir bei 60-70KH täglich seine Glukose herstellt, die er ja benötigt, im Schnitt 225g, 150 für Gehirn und 70 für den Rest.

Funktioniert das über Teilketose oder wie ist das denn? Diese Frage scheint mir wirklich keiner beantworten zu können.
Ja, ich denke, es ist eine Teilketose.
Der Kohlenhydratesser verbrennt zwar vornehmlich Zucker (Glucose) aber auch ein bisschen Fett (Ketonkörper). Der Low-Carber verbrennt mehr Fett und dafür weniger Glucose. Aber es ist immer eine Mischung von beidem.


Zitat:
Der Kohlenhydratesser wandelt in der Nacht im Schlaf Eiweiß zu Glukose um und versorgt den Körper über diesen Zeitraum mit Glukose. Am Tage hat der KH-Esser ja genug KH und muss daher nichtsmehr aus Eiweiß erzeugen, erst wieder zur Nacht bzw. 3h nach dem letzten Mahl.

Bei der LC Ernährung muss der Körper doch dann eigentlich immer Eiweiß zur Glukoseversorgung ranziehen da er ja kaum KH hat.
klar, Gluconeogenese findet beim Low-Carber wahrscheinlich ständig statt, allerdings auf einem tieferen Niveau als beim Kohlenhydratesser in der Nacht, da beim Low-Carber der Körper vornehmlich auf Fettverbrennung eingestellt ist und somit nur geringe Mengen Glucose braucht. Ausserdem muss der Low-Carber wenig körpereigenes Eiweiss heranziehen, da er ja auch viel Eiweiss in der Nahrung hat.

Zitat:
In Ketose kommt der Köper mit 60-70KH ja nicht, oder doch? Dann wiederum würde der Körper durch Ketonkörper die Glukoseversorgung sicherstellen, aber warum dann überhaupt noch KH essen?
man kann nicht "durch Ketonkörper die Glucoseversorgung sicherstellen". Du drückst dich da ungenau aus. Ketonkörper und Glucose sind - meines Wissens - zwei Arten von Energieträgern. Man kann es so formulieren: Beim Low-Carber wird die Energieversorung zu einem grösseren Teil durch Ketonkörper als durch Glucose sichergestellt.

Zitat:
Dann könnte man auch 0 KH essen oder nicht?
man könnte schon. da gewisse Körperteile (wie das Gehirn) aber bevorzugt Glucose verbrennen, würde gleichzeitig zur Ketose auch die Gluconeogenese zunehmen, wobei der Bedarf des Gehirns an Glucose mit der Zeit immer mehr abnehmen würde, denn es würde mit der Zeit immer mehr auf Fettverbrennung umsteigen.
Eine erhöhte Ketose ist zwar nicht gefährlich, es stellt aber ein zusätzliche Belastung für den Körper dar, die laut Kwasniewski auch zu einem erhöhten Minerlienverbrauch führt.
Zitat:
Carbohydrates are also an important part of the diet, but the amounts one can eat are strictly defined. Eat too much of it, and you will probably face problems with the arteries and the heart, insulin, triglyceride and cholesterol will be elevated. Eat too few of it, and your body will move into ketosis, which in itself isn't all that bad, but it does add some strain to the body and it causes the body to loose some of its essential minerals.
http://www.newtreatments.org/doc.php...Experience/175
O Gramm Kohlenhydrate würde gleichzeitig auch heissen 0 Gramm Gemüse und Früchte und das wiederum könnte langfristig zu einem Ungleichgewicht im Säuren-Basen-Haushalt führen.

Zitat:
Wenn der Körper aber bei LC Eiweiß immer zur Glukoseversorgung bereitstellen müsste, dann wäre LC Ernährung noch ungesünder, da Eiweißabbau NIE gut sein kann.
Ich denke, das bisschen Eiweiss kann der Körper ja über die proteinreichen Nahrungsmittel reinholen, die man bei LC ja zur genüge isst.

Zitat:
Paba, ich glaube genau weisst du es auch nicht. Ist garnicht böse gemeint, aber ich frage mich wo der Unterschied ist, wenn ich 50 oder 70g KH täglich esse? Der Körper würde durch welche Umwandlung auch immer die KH mehr auch herstellen oder?
klar kann er das, aber es wäre eine unnötige zusätzliche Belestung. Ich gebe zu, ich kann auch nicht alle Fragen klären. Gehe doch mal ins Lowcarbforum und stelle dort deine Fragen. Dort gibts ein paar absolute LC-Freaks, die dir sicher eine bessere Antwort geben können als ich.


Zitat:
Das ganz ist so komplex, ich blicke da garnicht mehr durch. Auch frage ich mich warum man bei LC Käse essen darf (ich liebe Käse ) und auf Milch verzichten sollte. Im Käse ist genauso IGF-1 wie in der Milch und ebenso das bei vielen allergene Kassein vorhanden. Der einzige Unterschied ist die Laktose, der Hormonanteil steigt mit zunehmender Reife im Käse sogar an. Auf Laktose sind mir keine Aknesymptome bekannt, schaut euch mal im LI Forum um und urteilt selbst.
na gut, wenn es nicht die Lactose ist, was ist es dann? Hast du eine bessere Erklärung, warum einige Leute Käse zu vertragen scheinen, nicht aber Milch? Die Hormone könnes es kaum sein, weil die im Käse ebenfalls vorkommen.
Vielleicht sind die Leute, die von Milch Akne bekommen nicht direkt lactoseintolerant. Aber es wäre ja trotzdem noch möglich, dass Lactose die Akne verschlimmert, weil letzlich ist Lactose nichts anderes als Zucker und sehr viele Leute reagieren eindeutig auf Tafelzucker. Warum soll es bei der Lactose anders sein.

Möglicherweise täusche ich mich auch und Käse ist genauso problematisch wie Milch. Ich habe ja nie behauptet meine Empfehlungen seien hundertprozentig bewiesen, es handelt sich hier lediglich um eine paar vage Vermutungen.
Meine Empfehlungen zu hartem Käse und Butter als bevorzugte Milchprodukte sind übrigens auch im Einklang mit den Erfahrungen von Elaine Gottschall und ihrer "speziellen Kohlenhydratdiät" und der Schaub-Diät.

Zitat:
LI hat ganz andere Symptome, das mit Akne habe ich noch nie gehört auch wenn du, Paba, behauptest jeder würde anderes reagieren wäre der Zusammenhan g Laktose - Akne sicher bekannt wenn man schaut wieviel Laktoseunvertäglichkeiten es gibt. Also warum Rohmilchkäse und keinen Quark? Keine Frage, Rohmilchkäse schmeckt fantastisch und hat jede Menge Nährstoffe, aber warum nicht auch einmal eine Schüssel Quark, etwas mehr Abwechselung wäre mit LC nicht schlecht. Bei Lutz ist Quark soweit ich weiss erlaubt, ebenso Sahne und wenig Milch.
warum nicht? probier's aus!

Zitat:
Die Milchstudie ist meiner Meinung auch total unsinnig und ebenso unbrauchbar. Wie soll solch eine Studie denn aussagekräftig sein? Wie soll man anhand einzelner Lebensmittel einen Bezug zur Akne herstellen wo diese Personen vielleicht noch 50 andere Lebensmittel jeden Tag essen. Sowas kann man garnicht mit Studien belegen, der Aufwand wäre zu hoch und jedes konsumierte Lebensmittel müsste notiert werden, sorry, ich halte das praktisch für unmöglich wie auch unsinnig.

Ebenso das Vitamin D, das in Verbindung mit Akne gebracht wurde, halte ich für ebenso Unsinn. Wenn das Vitamin D wirklich Akne verstärken würde, dann wäre man bei LC ganz schlecht drann.
was das Vitamin D angeht, bin ich ebenfalls sehr skeptisch. Ich habe ja längere Zeit Lebertran genommen, was sehr viel Vitamin D enthält, und es hat mir nicht geschadet, ganz im Gegenteil.
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  #402 (permalink)  
Alt 20.06.2005, 10:53
 
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Da es d_perfect nicht gerne sieht, wenn für jede Low-Carb-Frage ein neuer Thread aufgemacht wird (was ich übrigens durchaus verstehen kann), beantworte ich eure Fragen lieber in diesem Thread hier.

@bauer16

Low-Carb-Rezepte findest du praktisch in jedem Low-Carb-Buch. Die am Anfang dieses Threads empfohlenen Bücher "Leben ohne Brot" von Wolfgang Lutz und "Ernährung und Verdauung = Gesundheit" von Stefan Schaub enthalten beide einen eigenen Rezeptteil.

Auch für die Logi-Diät von Nicolai Worm gibt es eigene Rezeptbücher (wobei ich bekanntlich gegenüber der Logi-Diät einige Vorbehalte habe und diese nicht uneingeschränkt empfehlen kann).

Ausserdem gibt es im LC-Forum ( http://www.lowcarbforum.de/ ) einen eigenen Bereich zum Austausch von Rezepten.

@chris
ich verstehe nicht, warum du die Studie noch einmal postest. Wir hatten diese Studie doch schon in diesem Thread dikutiert:
http://www.gegen-akne-forum.de/phpbb...ic.php?t=3156&
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  #403 (permalink)  
Alt 22.06.2005, 20:09
 
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Alle die sich hier lowcarb ernähren sollten sich vielleicht mal im www.lowcarbforum.de Gesundheitsforum umschauen. Was die Leute all für Krankheiten bekommen haben bzw damit in Zusammenhang bringen, seit sie lowcarb machen, gibt echt zu denken. Angefangen von braun verfärbten Zähnen über Allergien, Erkältungen bis hin zu schwerwiegenden Hautproblemen. Wenn ich mir des Weiteren Behauptungen von Schaub anschaue bzgl. der Messung von Säure mit Indikatorpapier und sie mit aktuellen wissenschaftlichen Studien zum Säure/Base Haushalt vergleich, frage ich mich warum man das Buch nicht auf der Stelle verbietet. Es ist nämlich genau andersrum als Schaub behauptet: Viele saure Früchte sind in Wahrheit Basebildner und Fleisch und tierische Produkte sind starke Säurebildner und übersäuern den Körper auf längere Zeit. Natürlich kann das mitunter Jahre dauern, je nachdem wieviel KH und Gemüse, Früchte sich noch nebenbei genehmigt, aber auf Dauer, ist diese Ernährungsweise extrem schädlich, glaub ich mittlerweile.
Nichts desto trotz geb ich auch selber zu, mich besser zu fühlen seitdem ich meine Avocado-low carb mit 6-12 BE täglich mache, unterstützt mit Eiern und ausgewählten Fleischsorten. Magen/Darm Probleme gehen echt gegen Null mit dieser Ernährungsweise. Naja, wie gesagt, schaut euch aber trotzdem mal die aktuellen Studien zu IGF-1 und Säuren/Basen an.
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  #404 (permalink)  
Alt 24.06.2005, 21:46
 
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Ich möchte jetzt gerne auch mal was zu Low-Carb sagen.

Vor 2 Monaten habe ich eine Low-Carb-Diät gemacht, die aber keine richtige war. Ich aß eben alle Sachen, die von Lutz und Schaub empfohlen worden sind und habe die vermieden, die als inakzeptabel von ihnen eingestuft worden sind. Außer Sauerkraut und Brennnesseltee. Sauerkraut ist probiotisch und Brennnesseltee ist entwässernd. Meines Erachtens sind diese auch gesund. In geringen Mengen.
Keine Getreideprodukte, Fertigprodukte, Milchprodukte (außer Hartkäse und Butter) und eben Lebensmittel, die von Lutz und Schaub nicht emfpohlen worden sind.
Alles gegessen, aber nicht auf die KH geschaut. Sprich nicht unter 72 g geblieben. Haut wurde besser, aber ich war nicht pickelfrei.

Vor 2 Wochen habe ich mir die 2 Bücher von den Autoren bestellt und durchgelesen.
Nun mache ich eine richtige Low-Carb-Diät mit den 72g KH pro Tag und ich muss sagen, dass es doch was mit den KH zutun hat. Obwohl ich dieselben Lebensmittel esse, aber unter 72 g KH bleibe, heilen die restlichen Pickel schneller ab und es kommen weniger. Bin noch nicht pickelfrei, aber es werden von Tag zu Tag weniger. 2 Wochen sind ja außerdem noch eine geringe Zeit. Sauerkraut esse ich noch immer wegen den probiotischen Bakterien. Brennnesseltee werde ich mal absetzen um zu schauen, ob es dann noch besser wird.
Außerdem bin ich fitter und habe keine Beschwerden mit dem Magen mehr. Blähungen sind fast auch alle weg, aber immer nach den Essen habe ich ein paar (ka, an was das liegen könnte? @ paba: weißt du es vielleicht?).
Da ich noch das mit den wenigen Blähungen habe und meinen Magen noch entgiften bzw. entleeren will, beginne ich morgen mit der Bittersalz-Kur.
Einzige Nebenwirkung: Ich habe abgenommen, aber das ist der Anfangseffekt bei vielen, die Low-Carb machen.

Hier möchte ich noch ganz herzlich paba danken und natürlich das Forum. Sonst wäre ich wahrscheinlich nie auf Low-Carb gekommen.

mfg
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  #405 (permalink)  
Alt 25.06.2005, 20:09
kai kai ist offline
 
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ich reagiere auf mehl aber nicht auf dinkelreis zum kochen!

gibt es dafür erklärungen??
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  #406 (permalink)  
Alt 25.06.2005, 20:27
 
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also mir scheint diese seite sehr vernünftig zu sein:

http://members.aol.com/nemhj/infol1.htm

Was ist davon zu halten?
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  #407 (permalink)  
Alt 25.06.2005, 23:37
 
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Zitat:
Zitat von Pathfinderindia
Alle die sich hier lowcarb ernähren sollten sich vielleicht mal im www.lowcarbforum.de Gesundheitsforum umschauen. Was die Leute all für Krankheiten bekommen haben bzw damit in Zusammenhang bringen, seit sie lowcarb machen, gibt echt zu denken. Angefangen von braun verfärbten Zähnen über Allergien, Erkältungen bis hin zu schwerwiegenden Hautproblemen.
Ich möchte diese Dinge ja nicht bagatellisieren, aber übertreibst du nicht ein bisschen? Ich lese selbst regelmässig die Beiträge im Lowcarbforum und ich habe nicht den Eindruck, dass die Krankheiten, die du oben aufzählst, zum Normalfall gehören.
Es ware konstruktiver gewesen, die entsprechenden negativen Fallbeispiele direkt zu verlinken, anstatt auf pauschalisierende Weise zu suggerieren, dass diese Symptome zu den typischen Langzeitwirkungen einer Low-Carb-Diät gehören würden. Mich würde z.B. interessieren, welche Art von LC-Diät diese Leute gemacht haben und wie lange. Schliesslich kann man bei einer LC-Diät auch vieles verkehrt machen und sich durchaus sehr ungesund ernähren. Viele negative Symptome sind auch auf Umstellungseffekte zurückzuführen. Zudem nehmen die Leute im Low-Carb-Forum oft enorm viel Gewicht ab, was mit hohem körperlichem Stress verbunden ist. Im Fettgewebe sind z.B. viele Umweltgifte eingelagert, die bei einer Gewichtsabnahme freigesetzt werden können. Und schliesslich darf man nicht vergessen, dass im Lowcarbforum über 9000 Leute registriert sind. Bei so vielen Leuten ist es klar, dass der eine oder andere mal krank wird. Krankheiten müssen auch nicht immer ernährungsbedingt sein.
Ausserdem muss ich zur Verteidigung der LC-Diät sagen, dass es Studien gibt, die gezeigt haben, dass die Leute (zur Gewichtsreduktion) eine Low-Carb-Diät länger durchhalten als eine Low-Fat-Diät. Das beweist, dass die Nebenwirkungen bei der Low-Carb-Diät nicht sonderlich hoch gewesen sein können.

Zitat:
Wenn ich mir des Weiteren Behauptungen von Schaub anschaue bzgl. der Messung von Säure mit Indikatorpapier und sie mit aktuellen wissenschaftlichen Studien zum Säure/Base Haushalt vergleich, frage ich mich warum man das Buch nicht auf der Stelle verbietet. Es ist nämlich genau andersrum als Schaub behauptet: Viele saure Früchte sind in Wahrheit Basebildner und Fleisch und tierische Produkte sind starke Säurebildner und übersäuern den Körper auf längere Zeit. Natürlich kann das mitunter Jahre dauern, je nachdem wieviel KH und Gemüse, Früchte sich noch nebenbei genehmigt, aber auf Dauer, ist diese Ernährungsweise extrem schädlich, glaub ich mittlerweile.
Da wäre ich mir nicht so sicher. Der Säure-Basen-Haushalt ist alles andere als eindeutig geklärt und man kann sich in dieser Frage auch nicht auf die Schulmedizin berufen, weil sich nicht mal die "Experten" der Schulmedizin in allen Fragen einig sind. Die Schulmedizin hat sich bis vor wenigen Jahren noch kaum mit der Materie auseinandergesetzt. Das ganze Thema "Säuren-Basen-Haushalt" galt (und gilt heute teilweise noch immer) in schulmedizinischen Kreisen als anrüchig, da das Feld schon längst von Naturheilpraktikern besetzt ist.
Ich möchte mich in dieser Frage, weder eindeutig auf die Seite der Schulmedizin noch auf die Seite von Schaub stellen, weil das Thema viel zu komplex ist, als dass ich mir anmassen könnte, zu entscheiden wer recht hat. Wie ich bereits früher schon mal erwähnt habe, wurde über die Säure-Basen-Theorie der Schaubs (die sie übrigens nicht selbst erfunden haben, sondern Vorläufer hat) auch im Low-Carb-Forum ausgiebig debattiert:
http://www.lowcarbforum.de/wbb2/thre...did=21308&sid=
Obwohl einige Teilnehmer dieser Diskussion sich ziemlich gut auskennen, wurde die Säure-Basen-Theorie der Schaubs zumindest nicht als völlig unsinnig hingestellt.
Eines möchte ich aber noch zu bedenken geben: Wenn es wahr wäre, dass tierische Nahrung zwingend säureüberschüssig verstoffwechselt wird, dann müssten in Völkern, wie den Eskimos oder Massai, welche sich traditionell vorwiegend von tierischen Nahrungsmitteln ernähren, Übersäuerungskrankheiten epidemieartig verbreitet sein.
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  #408 (permalink)  
Alt 26.06.2005, 00:04
 
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Zitat:
Zitat von nothingname
Ich möchte jetzt gerne auch mal was zu Low-Carb sagen.

Vor 2 Monaten habe ich eine Low-Carb-Diät gemacht, die aber keine richtige war. Ich aß eben alle Sachen, die von Lutz und Schaub empfohlen worden sind und habe die vermieden, die als inakzeptabel von ihnen eingestuft worden sind. Außer Sauerkraut und Brennnesseltee. Sauerkraut ist probiotisch und Brennnesseltee ist entwässernd. Meines Erachtens sind diese auch gesund. In geringen Mengen.
Keine Getreideprodukte, Fertigprodukte, Milchprodukte (außer Hartkäse und Butter) und eben Lebensmittel, die von Lutz und Schaub nicht emfpohlen worden sind.
Alles gegessen, aber nicht auf die KH geschaut. Sprich nicht unter 72 g geblieben. Haut wurde besser, aber ich war nicht pickelfrei.

Vor 2 Wochen habe ich mir die 2 Bücher von den Autoren bestellt und durchgelesen.
Nun mache ich eine richtige Low-Carb-Diät mit den 72g KH pro Tag und ich muss sagen, dass es doch was mit den KH zutun hat. Obwohl ich dieselben Lebensmittel esse, aber unter 72 g KH bleibe, heilen die restlichen Pickel schneller ab und es kommen weniger. Bin noch nicht pickelfrei, aber es werden von Tag zu Tag weniger. 2 Wochen sind ja außerdem noch eine geringe Zeit. Sauerkraut esse ich noch immer wegen den probiotischen Bakterien. Brennnesseltee werde ich mal absetzen um zu schauen, ob es dann noch besser wird.
Außerdem bin ich fitter und habe keine Beschwerden mit dem Magen mehr. Blähungen sind fast auch alle weg, aber immer nach den Essen habe ich ein paar (ka, an was das liegen könnte? @ paba: weißt du es vielleicht?).
Da ich noch das mit den wenigen Blähungen habe und meinen Magen noch entgiften bzw. entleeren will, beginne ich morgen mit der Bittersalz-Kur.
Einzige Nebenwirkung: Ich habe abgenommen, aber das ist der Anfangseffekt bei vielen, die Low-Carb machen.

Hier möchte ich noch ganz herzlich paba danken und natürlich das Forum. Sonst wäre ich wahrscheinlich nie auf Low-Carb gekommen.

mfg
nothingname
Danke für deinen ausführlichen Bericht! Das mit den (Rest-)Blähungen kann ich leider auch nicht sagen, woran es liegt. Hängt es mit bestimmten Nahrungsmitteln zusammen oder tritt es immer auf, egal was du isst? Ursachen von Blähungen können verschiedene sein: zu wenig Magensäure, unzureichende Enzymproduktion, zu wenig "gute" Darmbakterien, Nahrungsmittelallergien, Besiedelung des Darms mit Candida oder anderen Parasiten, verschieden Darmstörungen, z.B. Reizdarm usw.
Ich würde der Sache einfach noch ein bisschen Zeit geben, vielleicht verschwinden die Symptome durch die "gesunde" Ernährungsweise und das probiotische Sauerkraut mit der Zeit von alleine. Falls nicht, könntest du es zum Beispiel mit einem Verdauungsenzympräparat versuchen. Oder du könntest versuchen, die Verdauungssäfte mit Bitterstoffen anzuregen (z.B. mit Schwedenbitter):
http://www.pb-hw.de/TEXTE/Bitterstoffe.HTM
http://www.diabetesgate.de/ernaehrun...tterstoffe.php
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  #409 (permalink)  
Alt 26.06.2005, 11:38
 
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Hallo papa,

aber ist es denn nich mit den Säuren/Basen nicht sicher auch ähnlich wie beim Fett.... Fett macht ja auch nich fett, obwohl mans leicht annehmen könnte und viele es noch immer tun. Es gibt doch nix leichteres als dann auch zu behaupten saure Früchte seien starke Säurebildner.
Das Fleisch n starker Säurebildner ist, halte ich keinesfalls nur bloß für ne vorübergehende Lehrmeinung, sondern für ne wissenschaftliche Erkenntnis. Ich meine hier im Forum wurden auch schonmal Studien verlinkt, bin aber grad zu faul zum Raussuchen.
Ich persönlich weiß natürlich nicht ob Säure/Base Störungen bei den Eskimos und Massai epidemieartig verbreitet sind. Aber schon komisch, dass die Eskimos meist so jung sterben, wer weiß woran das dann wiederum liegt.
Ich finde auch, dass man sich an so Gruppen nich orientieren kann.
Jedenfalls haben, wie Lutz schreibt, 2 von 3 Konklaven der Menschheit mit hohen %anteil der über 100 Jährigen ne vorwiegend auf Kohlenhydraten basierende Nahrung und die 3 Konklave hat auch weitgehend vegetarisch gelebt, bzw. vorwiegend Produkte vom lebenden Tier konsumiert.
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  #410 (permalink)  
Alt 26.06.2005, 14:01
 
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Zitat:
Zitat von Pathfinderindia
Das Fleisch n starker Säurebildner ist, halte ich keinesfalls nur bloß für ne vorübergehende Lehrmeinung, sondern für ne wissenschaftliche Erkenntnis. Ich meine hier im Forum wurden auch schonmal Studien verlinkt, bin aber grad zu faul zum Raussuchen.
Tierische Proteine werden zwar zu Harnsäure verstoffwechselt. Die Harnsäure wird aber erst dann gefährlich, wenn die körperlichen Ressourcen, sie zu puffern und auszuscheiden, beeinträchtigt sind. Nun rate mal, was die Ausscheidung von Harnsäure beeinträchtigt: Insulin!
Ob und wie stark Fleisch säurebildend ist, hängt also immer auch davon ab, ob man viel Kohlenhydrate isst. Da eine kohlenhydratreiche Ernährung heutzutage der Standard ist, ist es kein Wunder, dass Fleisch den Ruf eines Säurebildners bekommen hat.
Die ganze Säure-Basen-Theorie halte ich für äusserst fragwürdig, weil sie suggeriert, man könne ganz einfach alle Lebensmittel in Säuren- und Basenbildner einteilen und schon wisse man, ob man sich "ausgeglichen" ernähre. Die Umstände, die beim Säuren-Basen-Haushalt ebenfalls eine Rolle spielen, werden selten berücksichtigt. Wie gesagt, kommt es nicht nur auf die Menge der säurebildenden Lebensmittel drauf an, sondern auch, wie gut diese ausgeschieden werden. Ein Lebensmittel muss also nicht nur danach beurteilt werden, wie stark säurebildend es ist, sondern ob es die Ausscheidungsorgane beeinträchtigt (vgl. Bspl. Kohlenhydrate). Ferner kommt es bei der Säuren-Basen-Geschichte auf die Pufferkapazitäten an. Diese ist umso besser, je mehr basenbildende Mineralien aufgenommen werden. Eine Low-Carb-Diät verbessert die Mineralienaufnahme! Erstens weil mehr Fett gegessen wird, was die Mineralienaufnahme fördert, zweitens weil durch den Getreideverzicht, keine mineralienbindende Antinährstoffe gegessen werden (Phytinsäure) und drittens weil tierische Nahrungsmittel leichter verdaulich sind und die Mineralien aus ihnen besser aufgenommen werden.
Der PH-Wert des Körpers hängt aber nicht nur von den Mineralien und den Ausscheidungskapazitäten ab, sondern auch von der Versorgung der Gewebe mit Sauerstoff, der Entstehung von Giftstoffen im Darm, von der Darmflora, von Infektionen und vielen weiteren Problemen ab. Ich kann nur immer wieder betonen: Das ganze ist nicht so einfach! Du darfst nicht vergessen, dass sich mit basenbildenden Nahrungsergänzungsmitteln eine Menge Geld gemacht wird.
Viele Studien über den Säuren-Basen-Haushalt verlassen sich blind auf irgendwelche Surrogatparameter (z.B. PH-Wert des Urins), die dann Aufschluss darüber geben sollen, wie "schädlich" gewisse Lebensmittel sein sollen. Das ist aber sehr trügerisch, weil die Umstände nicht beachtet werden. Welche "Junk-Science" dabei herauskommt, wenn man sich auf Surrogatparameter verlässt, hat man ja bei der Cholesterin-Geschichte deutlich sehen können.
Anstatt sich auf Surrogatparameter zu verlassen, ist es besser, wenn man Ernährungsgewohnheiten direkt mit dem Auftreten der einzelnen Krankheiten vergleicht. Die meisten Low-Carb-Studien, haben zumindest kurz- und mittelfristig kein erhöhtes Auftreten der typischen Übersäurerungskrankheiten (Osteoporose, Hyperurikämie, Nierensteine) feststellen können.
Ich denke, wenn man Kohlenhydrate vor allem durch gute Fette ersetzt, nicht übermässig viel Proteine isst, viel minerlienreiches (gekochtes Gemüse) verzehrt und vollständig auf Getreide (Säurenbildner) verzichtet, wie ich es in diesem Thread vorschlage, dann glaube ich kaum, dass man sich vor einer Übersäuerung fürchten muss.

Zitat:
Ich persönlich weiß natürlich nicht ob Säure/Base Störungen bei den Eskimos und Massai epidemieartig verbreitet sind. Aber schon komisch, dass die Eskimos meist so jung sterben, wer weiß woran das dann wiederum liegt.
Wer sagt denn, dass die Eskimos früh sterben. Wohlgemerkt, wir reden hier nicht von den heutigen Eskimos, deren Diät sich kaum von der unsrigen Unterscheidet, sondern von traditionell lebenden Eskimos. Gemäss dem Polarforscher Stefansson wurden viele dieser Eskimos über 100 Jahre alt und sie waren praktisch frei von Zivilisationskrankheiten.

Zitat:
Ich finde auch, dass man sich an so Gruppen nich orientieren kann.
Jedenfalls haben, wie Lutz schreibt, 2 von 3 Konklaven der Menschheit mit hohen %anteil der über 100 Jährigen ne vorwiegend auf Kohlenhydraten basierende Nahrung und die 3 Konklave hat auch weitgehend vegetarisch gelebt, bzw. vorwiegend Produkte vom lebenden Tier konsumiert.
Das ist nicht ganz korrekt. Hier mal ein Zitat aus dem Buch von Lutz:

Zitat:
Ernährung und Alter

Nach einem Vortrag, den ich vor vielen Jahren hielt, näherte sich mir ein 75jähriger Mann und sagte mir, meine Ideen leuchteten ihm sehr ein, denn er habe in seiner Familie einschlägige Erfahrungen gemacht. Seine jetzt 88jährige Frau habe niemals in ihrem Leben eine Krankheit durchgemacht und sei viel rüstiger als er. Sie habe immer nur von Fleisch gelebt. Ihr Vater sei nämlich Wildhüter in einem grossen Jagdrevier bei Wien gewesen mit der Aufgabe, dem von den Jagdinhabern angeschlossenen Wild nachzugehen. Die aufgefundenen Tiere habe er behalten dürfen. Deshalb habe seine Familie nie etwas anderes als Fleisch bekommen und seine Frau habe sich so daran gewöhnt, dass sie ihr ganzes Leben lang bei dieser Art von Ernährung geblieben sei.
Ist das ein Hinweis darauf, dass man mit einer kohlenhydratarmen Ernährung aus tierischen Quellen länger lebt als mit unserer Zivilisationskost? Sollte es wirklich so sein, dass - wie Herodot berichtet - die Perser nur 80 Jahre alt wurden, weil sie Brot assen, während die Äthiopier mit Fleisch und Milch 120 Jahre und mehr erreichten?
Will man darüber mehr erfahren, dann muss man dorthin gehen, wo die Menschen besonders alt werden. Die eine ist die Siedlung Vilacamba, 3500 m hoch in den Anden von Ecuador gelegen, die zweite das bekannte Hunsa-Land in Kaschmir am Karakorumgebirge, wo die Siedlungen ebenfalls auf 3000 bis 4000 Meter hinaufreichen, und die dritte die Gegen von Abkhazia in Georgien am Nordostufer des Schwarzen Meeres.
Untersuchungen der Ernährungsgewohnheiten bei den Hunsa ergaben eine Zufuhr von etwa 50 g Protein, 36 g Fett und 350 g Kohlenhydraten pro 24 Stunden, zusammen damit weniger als 2000 Kalorien. Fleisch und Milchprodukte machen nur 1.5% der gesamten Kalorien aus. Praktisch wird Fleisch bei den Hunsa nur zu den Festtagen während des Winters verzehrt.
In Vilacamba ergaben sich sogar nur 1200 Kalorien pro Tag mit 35 bis 38 g Protein und 12 bis 19 g Fett, dafür aber 200 bis 260 g Kohlenhydrate. Sowohl Proteine als auch Fette waren vorwiegend pflanzlicher Herkunft, lediglich 12 g Protein stammten aus tierischen Quellen. Soweit findet sich gute Übereinstimmung mit den heute herrschenden Vorstellungen, dass wenig Kalorien und wenig tierische Fette der Gesundheit förderlich sind.
Dieser Eindruck wird aber gestört durch die Beobachtung in Georgien, wo der Prozentsatz der über 100jährigen in der Bevölkerung noch höher liegt als an den beiden anderen Orten. Zwar konsumieren die alten Leute dort ebenfalls nur 1700 bis 1900 Kalorien pro Tag, aber es gibt doch ziemlich viel Milch, Käse und Fleisch. Etwa 30% der Kalorien stammen aus tierischen Quellen. Der Anteil an Proteinen beträgt 70-90 g pro Tag, die Fettaufnahme ist mit 40 bis 60 g ebenfalls nicht gerade gering.
Angesichts der niedrigen Kalorienzufuhr in allen drei Enklaven wird man sich der Meinung anschliessen müssen, dass mit Hunger und mit knapper Ernährung überhaupt ähnliches erreicht werden kann, wie mit Kohlenhydratbeschränkung: eine Bremsung der Insulinproduktion und der endogenen Fettsynthese, so dass zusammen mit der niedrigen Fettaufnahme die Möglichkeit von Fettablagerungen vor allem in den Arterien stark beschnitten wird. Da wir immer noch in erster Linie an Erkrankungen des Herzens und des Kreislaufes, an den Folgen der Arterienverkalkung sterben, ist es klar, dass die Chance, ungewöhnlich alt zu werden, dort wesentlich höher liegt, wo es wenig zu essen gibt. Die Chance, denn auch dort werden nicht alle Leute über 100 Jahre alt; um besonders alt zu werden, braucht es auch günstige erbliche Veranlagungen. Man weiss ja hinreichend, dass auch bei uns, wo die alten Leute seltener sind, Langlebigkeit eminent erblich ist.


Kohlenhydrate und Kalorien

Dass Kohlenhydrataufnahme und Kalorienzufuhr zusammenhängen, wusste schon Yudkin, der an elf Personen feststelle, dass mit Übergang auf kohlenhydratarme Ernährung die Kalorienzufuhr um etwa 30% abnahm. Die Leute assen mit wenig Kohlenhydraten weniger. Auch unsere Hühnerversuche hatten es ergeben: Je weniger Kohlenhydrate die Tiere bekamen, umso weniger Kalorien nahmen sie zu sich, und das auch, wenn man die Legetätigkeit berücksichtigte, die mit wenig Kohlenhydraten zurückging.
Wir haben es aber auch an unseren Patienten gesehen. Wir kamen bei kohlenhydratarm ernährten Patienten mit normaler körperlicher Aktivität (Berufstätigkeit) auf durchschnittlich 2247 Kalorien pro Tag, was doch ganz wesentlich unter dem mitteleuropäischen Durchschnitt liegt. Mit anderen Worten: Wer kohlenhydratarm lebt, lebt schliesslich auch automatisch kalorienarm.
Kalorienrestriktion ist übrigens die bis heute einzige Massnahme, die nachgewiesenermassen einen lebensverlängernden Effekt hat!

Zitat:
Sechzig Jahre ist es her, daß Clive McCay von der Cornell-Universität (USA) einen bemerkenswerten Befund erhob: Ratten, die sehr kalorienarm ernährt werden, erreichten ein um ein Drittel höheres Alter. Anschließende Experimente mit einer Vielzahl unterschiedlicher Spezies wie z. B. Rundwürmer, Wasserflöhe, Taufiegen oder Mäuse bestätigten McCays Beobachtung: Eine Kalorienreduktion um 30 bis 50 % Diät führt, bei ausreichender Zufuhr von Proteinen, essentiellen Fettsäuren, Vitaminen und Mineralien, zur Erhöhung des durchschnittlichen und maximalen Alters einer Population. Weitere Befunde ergaben, daß die auf Diät gesetzen Tiere auch weniger der typischen Altersleiden wie z. B. Bluthochdruck oder Diabetes bekamen als ihre normal ernährten Altersgenossen. Ob sich das Rezept beim Menschen ebenfalls bewähren würde ist zwar nicht bewiesen, gilt aber als sehr wahrscheinlich.
http://www.nutrition.tum.de/ern-foru.../kargekost.htm
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