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  #3131 (permalink)  
Alt 23.03.2008, 18:11
Benutzerbild von schandmaul
 
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Thunfisch ist eigentlich gar nicht empfehlenswert. Hoher Amingehalt, schwer verdaulich, reaktive Mischung 8)
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"Du musst nicht nur mit dem Munde, sondern auch mit dem Kopfe essen, damit dich nicht die Naschhaftigkeit des Mundes zugrunde richtet." (Friedrich Nietzsche)
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  #3132 (permalink)  
Alt 23.03.2008, 20:02
 
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Zitat:
Zitat von schandmaul
Thunfisch ist eigentlich gar nicht empfehlenswert. Hoher Amingehalt, schwer verdaulich, reaktive Mischung 8)
Naja ich denke man kans auch übertreiben. So schlimm ist Thunfisch auch nicht.
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  #3133 (permalink)  
Alt 23.03.2008, 20:06
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also ich von mir kann sagen, dass ich dosenfisch sehr gut vertrage, ich hatte auf makrelenfilet in öl oder lachs in öl praktisch immer eine besserung.
aber das ist wohl sehr unterschiedlich. gut möglich, dass manche auf nicht frischen fisch, der also nicht am selben tag gefangen wurde an dem man ihn isst, reagieren. aber ich persönlich bin da scheinbar eben nicht empfindlich.
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  #3134 (permalink)  
Alt 23.03.2008, 20:12
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Wie gut,das ich keinen Thunfisch,überhaupt so Dosenfischzeugs nicht mag :lol:.Esse eigentlich überhaupt keinen Fisch mehr,vertrage den nicht so.
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  #3135 (permalink)  
Alt 23.03.2008, 22:00
 
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Habe heute mit Herrn Dr. med. Prof. S. Hirzler von der hiesigen Uni gesprochen: Ich habe ihn auf die von mir betriebene Ernährung hingewiesen (also hauptsächlich fettreiches Fleisch und gesättigtes Fett, mässig Gemüse).

Er meinte, dass die Hautfettung erwiesener massen zurück geht, es jedoch aufgrund verschiedener Spätfolgen wie Arteriosklerose oder Angina usw. in keiner Weise zu empfehlen sei, sich so zu ernähren. Ich sprach ihn dann auf die Urzeitmenschen an :lol: Hier hat er mich nur noch blöd angeschaut.

Auf das Argument, dass sich diese "gesünder" ernährten und u.U. sehr viel älter geworden wären - wären sie nicht von irgendwelchen Säbelzahntiegern aufgespiesst worden - als wir heute, entgegnete er mir dann, dass es hierfür keine Beweise gibt. Im Gegenteil sollen die Menschen sogar häufiger einen Kollaps und kardiovaskuläre Krankheiten bekommen haben.

Naja, ich weiss auch nicht was ich davon halten soll. Irgendwie stimmt die ganze Literatur mit dem von ihm behaupteten überein (besonders, was die Spätfolgen betrifft) jedoch gibt es beinahe keine Studie, die bei einer LC-Diät wirklich gesteigerte Triglycerin oder Cholesterinwerte gemessen hat.

lg

EDIT: Noch ne Frage, ist es eigentlich möglich, dass durch einen sehr hohen Fettkonsum von gesättigten und 1 fach ungesättigten Fettsäuren und nur wenigen mehrfach ungesättigten Fettsäuren (PUFAs) vermehrt Komedonen entstehen können?
crunchy
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  #3136 (permalink)  
Alt 24.03.2008, 14:38
 
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@crunchy

Erstaunt dich die Antwort dieses Professors etwa? Ich dachte, es sei hier drin jedem klar, dass die in diesem Thread empfohlene Ernährungsweise der offiziellen Lehrmeinung fundamental widerspricht. Ich habe deshalb ja auch schon in der Einleitung zu diesem Thread darauf hingewiesen, dass wir es hier mit einer sog. "Aussenseiterdiät" zu tun haben.
Dass gesättigte Fette für jedes erdenkliche Volksleiden verantwortlich gemacht werden und dafür die einfach- und mehrfach-ungesättigten Fette als gesund gepriesen werden, ist doch nun wirklich auch nichts Neues. Mit solchen Botschaften werden wir doch tagtäglich in der Werbung förmlich bomardiert. Kennst du zum Beispiel die Werbung für Rama mit Udo Jürgens? Das Produkt wird damit angepriesen, dass es nur halb so viel Fett wie Sahne enthalte und das dieses Fett erst noch pflanzlich (sprich ungesättigt!) sei. Hier wird wieder mal die Botschaft der DGE und anderer Ernährungsfachverbände mustergültig auf den Punkt gebracht. Esst wenig Fett und wenn ihr schon Fett esst, dann doch bitte pflanzliches Fett. Sowas ist wirklich der Gipfel der Volksverdummung. Wirklich schlimm, dass massenweise Leute auf diesen Schwachsinn reinfallen. Hier der Werbeclip auf Youtube:

Warum sich das medizinische Establishment in der Wahl der richtigen Fette irrt, kann ich hier unmölich in wenigen Sätzen zusammenfassen. Um der Komplexität des Themas nur annähernd gerecht zu werden, braucht es mindestens ein Buch. Glücklicherweise gibt es ja mittlerweile genügend gut recherchierte Bücher, wo man genau nachlesen kann, wie es zu dieser Irrmeinung gekommen ist und ich habe in diesem Thread bestimmt schon 20x diese Bücher empfohlen. Ich meine die Bücher und Texte von Uffe Ravnskov, Anthony Colpo, Gary Taubes, Ray Peat, Michael Eades, Chris Masterjohn, Barry Groves, Wolfgang Lutz, Malcolm Kendrick etc.


Crunchy, ich würde an deiner Stelle auch nicht so sehr mit Evolution argumentieren, wenn es doch genügend Studien aus der Gegenwart gibt, die die positive Wirkung einer solchen Ernährungsweise belegen. Dein Professor hat nicht ganz unrecht, wenn er darauf hinweisst, dass man den Gesundheitszustand, die Ernährungsweise und die Lebensweise des Steinzeitmenschen nur ungenau schätzen kann und dass deshalb immer sehr viel Raum für Spekulationen bleibt. Was man relativ eindeutig belegen kann, ist, dass der Zahnverfall erst mit dem Aufkommen des Ackerbaus aufgekommen ist. Auch kann durch Knochenfunde relativ eindeutig nachweisen, dass die Körpergrösse und die Gehirnvolumen mit dem Aufkommen des Ackerbaus abgenommen hat. Die Körpergrösse ist erst im letzten Jahrhundert - wahrscheinlich aufgrund der modernen Wohlstandsernährung mit viel Fleisch und Fett - wieder auf das Niveau der Steinzeit gekommen.

Wie gesagt, würde ich auf die Argumente der Evolution nicht allzu viel Wert legen. Skeptiker lassen sich meiner Erfahrung nach durch gut geplante experimentelle Studien aus der Gegenwart einfacher überzeugen.

Noch zu deiner letzten Frage: Was verstehst du unter sehr hohem Fettkonsum? Klar ist, dass man mehrfach-ungesättigte Fette um jeden Preis meiden sollte und dass die Kalorien hauptsächlich aus Kohlenhydraten und Low-PUFA-Fetten (Milchfett, Rindsfett, Kokosfett, Macadamianussöl etc.) kommen sollten. Ob man innerhalb einer Low-PUFA-Diät mit mehr oder weniger Kohlenhydraten bzw. mehr oder weniger Fett besser fährt, muss jeder für sich selbst entscheiden. Auf einer Insel in Neu Guinea gibts ein Volk, bei dem man bis vor kurzem keinen einzigen Fall von Akne gefunden hat. Die Leute ernähren sich dort traditionellerweise von Wurzelgemüse, mageren Fisch und Kokosnüssen. Mit einer Kohlenhydratanteil von 70% ist die Ernährung dort extrem High Carb und eher Low-Fat. Ich glaube, dass die traditionelle Diät dieses Inselvolkes aus folgenden Gründen perfekt vor Akne schützt. Erstens ist die Diät extrem arm an PUFA's. Die Fettzufuhr ist ja ingesamt schon sehr tief und das wenige Fett, das sie in der Ernährung drin haben, stammt aus Kokosfett, was ja bekanntlich fast gar keine PUFA's enthält. Zweitens stammen die Kohlenhydrate nicht aus Getreide - schon gar nicht aus glutenhaltigem Getreide - sondern aus Wurzelgemüse, was bekanntlich weniger Antinährstoffe enthält und von Aknebetroffenen viel besser vertragen wird. Drittens enthält die Diät nich zu viel aber auch nicht zu wenig hochwertige tierische Proteine aus Fisch. Viertens ist die Ernährung sehr stark basenbildend und liefert sehr viel Kalium und Magnesium, was sehr positiv zu bewerten ist, da ein Kaliummangel mit Akne in Verbindung gebracht wird.

Auch wenn eine High-Carb-Diät unter bestimmten Voraussetzungen hervorragend vor Akne zu schützen scheint, bin ich immer noch der Meinung, dass eine gut zusammengestellte Low bis Mid-Carb-Diät gewisse Vorzüge bringt, z.B. was die Stabilisierung des Blutzuckers betrifft. Auch im Bezug auf eine möglichst lange Lebenserwartung, verspricht eine verminderte Insulinsekretion einige Vorteile.
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  #3137 (permalink)  
Alt 24.03.2008, 16:53
 
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... mehr als 40 Jahre dauernden Indoktrinierung“ durch wissenschaftlich äußerst fragwürdige Untersuchungen. Ein Blick auf die Geschichte der „Fett-Lüge“ gibt ihr ebenso Recht wie Taubes und Krauss. Im Jahr 1953 wurden die gesättigten Fette erstmals in den USA wissenschaftlich angeklagt und für Herzerkrankungen verantwortlich gemacht. Doch die damalige Analyse stützte sich nur auf den Vergleich von Fettverzehr und Infarktsterblichkeit in 6 Ländern. Daten gab es aber aus 22 Ländern – und eine Auswertung all dieser Informationen hätte zu einem ganz anderen Ergebnis geführt. So war etwa die Sterblichkeit durch Herzerkrankungen in Finnland 24-mal höher als in Mexiko, obwohl sich die beiden Länder hinsichtlich des Fettkonsums pro Kopf kaum unterscheiden. Der Schluss, Fett sorge für Herzinfarkte, war und ist also äußerst voreilig.

„Wenn ich heute lese, auf welch schwachen Füßen die Fett-Herzinfarkt-Hypothese von Anfang an stand“, sagt Ulrike Gonder, „dann fühle ich mich regelrecht betrogen.“ Selbst die Deutsche Gesellschaft für Ernährung (DGE) habe mittlerweile bestätigt, „dass die Fette in der Vergangenheit viel zu schlecht bewertet worden sind“, betont die Expertin. „Weder gab es in der Vergangenheit noch gibt es heute ausreichend Belege dafür, dass viel Fett und insbesondere viele gesättigte Fettsäuren ein Risiko zum Beispiel für das Herz-Kreislauf-System darstellen.“ Doch diese Erkenntnis werde von der DGE „nicht deutlich gesagt“, kritisiert die Ökotrophologin.
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  #3138 (permalink)  
Alt 24.03.2008, 19:04
 
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Stimmt schon, manche "Ernährungsphysiologen" sind doch ziemlich von der allgemein gültigen Meinung überzeugt und hinterfragen auch nichts.

@Paba: Wenn du dieses Inselvolk erwähnst, dass besteht die Ernährung ja aus Kokos, Fleisch, Wurzelgemüse. Wobei du erwähnst dass alles gänzlich glutenfrei ist. Weiter oben wurde die Unverträglichkeit bei Gluten angesprochen. Doch das heisst doch im Klartext, dass Dinge wie Mais, Reis, Hirse, Soja oder auch Buchweizen problemlos und in grossen Mengen gegessen werden könnten, zumal sie glutenfrei sind Und alleine nur durch das Wurzelgemüse kommt man nie auf diese 70% Kohlenhydrate.

Was mich in diesem Zusammenhang erstaunt; viele hatten mit LOW CARB ihre Erfolge. Dass hier aber immer mehr wieder auf MIDDLE oder HIGH CARB umsteigen stimmt mich nachdenklich, da ich eigentlich eine ketogene Diät fahren wollte mit 10-20gr Kohlenhydrate. Durch die jüngsten Entwicklungen entscheide ich mich aber vielleicht doch noch um. Versuche also vielleicht auf max 4gr Pufa's zu kommen. Du hattest ja auch erwähnt, dass z.B. die Chinesen und Japaner oder ganz allgemein die fernöstlichen Kulturen (welche ja bekanntlich seltener unter Akne leiden als wir hier im Westen) durch ihren geringen Pflanzenölkonsum und dem doch eher grossen Verzehr von teils hochfetten Meeresfischen nur deshalb nicht betroffen sind, da der Reis hilft, Omega 3 und 6 "umzuwandeln". Viele haben z.B. sehr gute Erfahrungen gemacht, wenn sie hauptsächlich Reis und Gemüse essen.

Ist übrigens die Übersäuerung des Körpers derart ausschlaggebend für Akne? Bedeutet zudem eine höhere Kohlenhydrateaufnahme nicht automatisch ein Durcheinander bei den Hormonen (angefangen beim Insulin) und u.U. auch eine fettigere Haut und demnach auch mehr Mitesser?

gruss
crunchy
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  #3139 (permalink)  
Alt 24.03.2008, 19:48
 
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Zitat:
Zitat von crunchy
@Paba: Wenn du dieses Inselvolk erwähnst, dass besteht die Ernährung ja aus Kokos, Fleisch, Wurzelgemüse. Wobei du erwähnst dass alles gänzlich glutenfrei ist. Weiter oben wurde die Unverträglichkeit bei Gluten angesprochen. Doch das heisst doch im Klartext, dass Dinge wie Mais, Reis, Hirse, Soja oder auch Buchweizen problemlos und in grossen Mengen gegessen werden könnten, zumal sie glutenfrei sind
Das würde ich so nicht sagen. Alles was wir aus Erfahrung wissen, ist, dass glutenhaltige Getreidesorten, wie Weizen, Gerste, Roggen usw., von vielen Aknebetroffnenen schlecht vertragen werden und dass eine glutenfreie Ernährung bei den meisten Leuten eine Verbesserung bewirkt. Das heisst aber nicht, dass das Gluten an sich das eigentlich Problematische dieser Getreidesorten ist. Es könnte theoretisch auch mit Lektinen oder anderen Antinährstoffen zu tun haben, die man in diesen Getreidesorten findet.

Ich würde auch stark davor abraten, völlig unkritisch glutenhaltige Getreidesorten durch glutenfreie Getreidesorten zu ersetzen. Praktisch alle Getreidesorten und Hülsenfrüchte enthalten viele verschiedene Antinährstoffe und sind mehr oder weniger problematisch. Ich hatte zum Beispiel vor Jahren mit exotischen glutenfreien Getreidesorten, wie Amaranth und Quinoa, experimentiert und davon sehr grosse Probleme bekommen. Das einzige Getreide, das von den meisten Leuten, einigermassen gut vertragen wird, ist Reis.

Zitat:
Und alleine nur durch das Wurzelgemüse kommt man nie auf diese 70% Kohlenhydrate.
Man muss ja nicht gleich ins andere Extrem verfallen und gleich 70% Kohlenhydrate essen. Ausserdem gibt es durchaus auch bei uns Wurzelgemüse die sehr viele Kohlenhydrate enthalten, allem voran natürlich Kartoffeln. Wurzelgemüsesorten, die auf der Insel Kitava traditionellerweise gegessen werden, sind Yams, Süsskartoffeln und Taro.

Yams enthält 23 Gramm absorbierbare Kohlenhydrate pro 100 Gramm:
http://www.nutritiondata.com/facts-C00001-01c20hy.html

Taro enthält 29.5 Gramm Kohlenhydrate pro 100 Gramm:
http://www.nutritiondata.com/facts-C00001-01c20h8.html

Süsskartoffeln enthalten etwa 12 Gramm Kohlenhydrate pro 100 Gramm
http://www.nutritiondata.com/facts-C00001-01c204f.html

Zitat:
Was mich in diesem Zusammenhang erstaunt; viele hatten mit LOW CARB ihre Erfolge. Dass hier aber immer mehr wieder auf MIDDLE oder HIGH CARB umsteigen stimmt mich nachdenklich, da ich eigentlich eine ketogene Diät fahren wollte mit 10-20gr Kohlenhydrate.
Warum wolltest du die Kohlenhydrate so stark absenken? Praktisch alle Low-Carb-Autoren, wie z.B. Wolfgang Lutz, Jan Kwasniewski und viele mehr, empfehlen, mindestens 50 Gramm Kohlenhydrate zu essen, um ausserhalb der Ketose zu bleiben. Diese Autoren wissen aus langjähriger Erfahrung, dass ein starker Ketose-Zustand vermieden werden sollte und das deckt sich auch mit meiner eigenen Erfahrung.

Zitat:
Durch die jüngsten Entwicklungen entscheide ich mich aber vielleicht doch noch um. Versuche also vielleicht auf max 4gr Pufa's zu kommen.
4 Gramm PUFA's ist vielleicht ein ehrgeiziges Ziel, dass im Rahmen einer High-Fat-Diät fast nicht zu verwirklichen ist.

Zitat:
Du hattest ja auch erwähnt, dass z.B. die Chinesen und Japaner oder ganz allgemein die fernöstlichen Kulturen (welche ja bekanntlich seltener unter Akne leiden als wir hier im Westen) durch ihren geringen Pflanzenölkonsum und dem doch eher grossen Verzehr von teils hochfetten Meeresfischen nur deshalb nicht betroffen sind, da der Reis hilft, Omega 3 und 6 "umzuwandeln".
Du hast hier einiges missverstanden. Mir sind keine Studien bekannt, die zeigen würden, dass Chinesen und Japaner seltener an Akne leiden. Von Leuten, die einen Sprachaufenthalt in China gemacht haben, wurde mir aber berichtet, dass gerade in China sehr viele Leute an Akne leiden - möglicherweise sogar noch mehr als bei uns. Das hat wahrscheinlich damit zu tun, dass junge Chinesen sehr oft frittierte Sachen essen und dass sie dabei billige Pflanzenöle verwenden.

Wie stark die Japaner von Akne betroffen sind, weiss ich nicht. Sie haben aber die längste Lebenserwartung der Welt und es wurde deshalb behauptet, dass diese hohe Lebenserwartung an ihrem hohen PUFA-Konsum durch fetten Meeresfisch liegen würde oder zumindest der Low-PUFA-Theorie widersprechen würde. Diesem Argument habe ich entgegengehalten, dass die traditionelle japanische Kühe trotz Fischkonsum eher fettarm ist, da sie ihre Kalorien hauptsächlich aus Kohlenhydraten aus Reis beziehen und gar nicht so viel Fischfett konsumieren, wie gewisse Leute glauben, da sie tradtionellerweise eher mageren Fisch bevorzugen.

Zitat:
Ist übrigens die Übersäuerung des Körpers derart ausschlaggebend für Akne?
Ja, ich glaube, dass es eine Rolle spielt. Siehe hierzu was ich in diesem Thread geschrieben habe:
http://www.aknewelt.de/forum/viewtop...=120356#120356
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  #3140 (permalink)  
Alt 24.03.2008, 19:57
 
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k.A. wie das in Japan ist, aber ich habe ein halbes Jahr in China studiert. Dort hat praktisch jeder Zweite Akne. Besonders bei den unter 30-Jährigen ist es extrem auffällig.
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