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  #11 (permalink)  
Alt 13.01.2005, 23:59
 
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Zitat:
bevor ich meiner gesundheit schade, behalte ich doch lieber ein paar pickel

http://www.medizin.de/gesundheit/deutsch/486.htm
Naja, das Problem an Atkins is ja nur, dass die Leute glauben, sie können soviel Fett essen wie sie wollen, dadurch essen sie zuviel an schlechtem Fett. Außerdem erfreut sich diese (radikalste) Art der low-carb Diät v.a. in den USA großer Popularität, weil die dicken Amis dadurch endlich nur dass essen dürfen was sie eh immer wollten - Speck, Hot Dogs (ohne Brot)...und lassen dabei den Salat auf der Strecke, was dann natürlich zu einem Vitaminmangel führt.

Zitat:
Aber ich als guter alter (3 Monate ) Kraftsportler will Muskeln aufbauen und wenn ich da nicht genügend Kohlenhydrate zu mir nehme dauert das solange. Außerdem bin ich schon ziehmlich dünn
Ich mach schon seit 3 Jahren Kraftsport, ich würde demnach behaupten, dass ich mich ein wenig auskenn ;-) Das mit den Kohlenhydraten is so ne Sache, die meisten, die ich kenn und die sich auch regelmäßig mit kiloweise Nudeln und Weight-Gainer vollpumpen werden davon nur fett, aufgedunsen und träge. Und das ist doch ned der Sinn der Sache. Mein Tipp, wenn du Muskel(!)masse zulegen willst.

Mach ne 4 wöchige "Fleischdiät", d.h. brat dir jeden Tag ein 400 g Steak raus, am besten mageres Rindfleisch, also z.B. Lende...höchstens Filet ist dir nicht zu teuer. Dazu trink noch ein paar Gläser Milch (Ziegenmilch ist günstig bei Akne) und vervollständige deinen Speiseplan noch mit Fisch. Als Beilagen würd ich nen Salat machen. Damit hab ich schonmal -bei richtigem Training- ca. 4 Kilo in einem Monat zugenommen, und das ohne fett zu werden. Die Kohlenhydrate im Fleisch reichen vollkommen dazu aus.

Lass aber vorher und nachher nen Nierencheck machen.

Gruß
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  #12 (permalink)  
Alt 14.01.2005, 01:34
 
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Zitat:
Zitat von nic
bevor ich meiner gesundheit schade, behalte ich doch lieber ein paar pickel :roll:

http://www.medizin.de/gesundheit/deutsch/486.htm
Ich habe deinen Link gelesen und beinahe einen Wutanfall gekriegt. Es ist echt unter aller Sau, welch gequirrlte scheisse sog. dipl. oec. troph. manchmal verbreiten.
Es ist klar, dass eine studierte Ernährungswissenschaftlerin, die ja eine jahrelange schulmedizinische "Gehirnwäsche" hinter sich hat, die Erfolge der Low-Carb-Diät - die sie immerhin zähneknirschend akzeptiert - nicht unkommentiert stehen lassen kann. Die Low-Carb-Ernährungsweise wiederspricht nämlich fundamental allem, woran die Schulmedizin bis zum heutigen Tag glaubt und jahrzehntelang propagiert hat. Eine akzeptanz der Low-Carb-Diät seitens der Schulmedizin könnte nicht ohne Gesichtsverlust geschehen. Deshalb versucht die Schulmedizin mit allen Tricks, die Low-Carb-Diät schlecht zu machen und einzelne Vertreter - wie eben die obige dipl. oec. troph. - schrecken sogar nicht davor zurück, nachweislich falsche Dinge über die Low-Carb-Diät zu sagen.

Irrtum Nr. 1:
Eine Low-Carb-Diät ist nicht zwingend arm an Ballaststoffen, Vitaminen und Mineralien. Man kann bei einer Low-Carb-Diät immer noch viel Gemüse, Früchte, Nüsse, Salat usw. essen. Von Mängel kann also keine Rede sein. Sogar wenn man nur noch Fleisch essen würde, würde einem nichts fehlen. Es gibt Völker, die ihr Leben lang praktisch nichts anderes als tierische Nahrung essen und sich trotzdem bester Gesunheit erfreuen und ein beachtliches Alter erreichen. Ich erinnere an das Beispiel der Eskimos. Aber auch die Massai in Afrika ernähren sich traditionellerweise nur von Fleisch, Blut und Vollmilch. Unnötig zu erwähnen, dass auch die Massai bei dieser Ernährung keine Mangelerscheinungen haben und sich bester Gesundheit erfreuen.
Ganz nebenbei bemerkt bin ich der starken Überzeugung, dass die meisten Menschen heutzutage nicht zu wenig von den Vitaminen einnehmen, die man im Gemüse und Obst findet, sondern von den fettlöslichen Vitamine, die man in der tierischen Nahrung findet. Die Weston Price Organisation hat hierzu tonnenweise Material gesammelt.

Irrtum Nr. 2
Bei einer Low-Carb-Diät kommt es nicht zu vermehrter Verstopfung. Ganz im Gegenteil. Erstens nimmt man - wie ich oben bereits sagte - bei einer Low-Carb-Diät nicht zwingend weniger Ballaststoffe ein und zweitens berichten viele, die die Low-Carb-Diät durchziehen sogar über einen besseren Stuhlgang. Einer hat sogar geschrieben, dass er sein halbes Leben lang unter Verstopfung gelitten habe und diese - gemäss den Empfehlungen der Schulmedizin - mit mehr Ballaststoffen zu behandeln versucht habe, jedoch ohne Erfolg. Seit er sich Low-Carb ernährt, hat er keine Verstopfung mehr - auch ohne die zusätzlichen Ballaststoffe.
Auch hier muss ich nochmal an das Beispiel der Eskimos und Massai erinnern. Diese essen praktisch überhaupt keine Ballaststoffe. In tierischer Nahrung gibt es nämlich überhaupt keine Ballaststoffe. Trotzdem haben die Eskimos und Massai keine Verstopfung und übrigens auch kein Darmkrebs wogegen die Ballaststoffe ja angeblich so gut helfen sollen. Ich frage mich deshalb ernsthaft, ob der Mensch die von der Deutschen Gesellschaft für Ernährung empfohlenen 30 Gramm Ballaststoffe überhaupt braucht. Vielleicht brauchen wir sie ja nur deshalb, weil wir uns nicht "artgerecht" ernähren? Aber solche Gedanken sind natürlich ketzerisch, ich weiss :?

Irrtum Nr. 3
Die Low-Carb-Diät hat sehr wohl einen Einfluss auf den Insulinspiegel. Eine Low-Carb-Diät ist die wohl beste Prophylaxe gegen Insulinresistenz und damit auch gegen Altersdiabetes und eine ganze Reihe weiterer Zivilisationskrankheiten, die heute als Syndrom X bezeichnet werden.

Irrtum Nr. 4
Es ist ganz sicher nicht wahr, dass sich die Leute auf einer Low-Carb-Diät unwohl und schlecht fühlen. Möglich, dass solche Symptome vorübergehend auftreten, langfristig berichten aber praktisch alle über eine erhöhte Leistungsfähigkeit, bessere Stimmung und allgemein über einen massiv besseren gesundheitlichen Allgemeinzustand. Viele bleiben deshalb auch ihr ganzes Leben bei einer solchen Diät. Wolfgang Lutz, der Autor von "Leben ohne Brot" hat sich sein halbes Leben, also ca. 45 Jahre lang so ernährt und sich dabei immer ausgesprochen wohl gefühlt. Wer noch weitere Fälle lesen will, sollte mal hier lesen:
http://www.was-wir-essen.de/fusetalk...&threadid=4937

Irrtum Nr. 5
Es wird immer behauptet die langfristigen Risiken einer solchen Ernährung seien nicht abschätzbar. Zugegeben, es existieren keine längerfristigen Studien über die Low-Carb-Diät. Man muss aber bedenken, dass auch keine längerfristigen Studien über die Gefahrlosigkeit über die von der Schulmedizin derzeit propagierte High-Carb-Diät bestehen. Man muss sich das mal auf der Zunge zergehen lassen. Man fordert von einer fremden Diät etwas, was nicht mal die eigene propagierte Diät einhalten kann.
Ich glaube, dass man die Risiken der Low-Carb-Diät sehr wohl abschätzen kann, denn es ist ja bei weitem nicht so, dass noch keine Menschen Erfahrungen damit gemacht hätten. Wie ich früher gesagt habe, ist es die Diät der Jäger- und Sammler, d.h. der Mensch hat sich Millionen Jahre lang so ernährt und wir haben zahlreiche Naturvölker beobachten können, die sich ihr Leben lang so ernährt haben, und wir wissen welche Krankheiten sie bekommen bzw. eben gerade nicht bekommen haben.

Irrtum Nr. 6
Diese Diät erzeuge Ekel, weil man ständig nur Fleisch essen könne.
Also erstens einmal kann man bei einer Low-Carb-Diät eine ganze Menge essen: Fleisch, Fisch, Eier, Milchprodukte, Gemüse, Früchte, Nüsse, Hülsenfrüchte und sogar geringe Mengen Reis, Kartoffeln, Brot und Teigwaren. Zweitens kann ich mir nichts leckeres vorstellen als tierische Nahrungsmittel. Selbst wenn ich dreimal pro Tag Fleisch essen würde, würde mir Fleisch nicht langweilen und schon gar nicht ekeln. Die Vorstellung, man könne sich vor Fleisch ekeln, konnte wahrscheinlich nur deshalb entstehen, weil uns jahrzehntelang eingetrichtert wurde, dass Fleischkonsum unnatürlich und ungesund sei.

Irrtum Nr. 7
Atkins, der berühmte amerikanische Arzt, der die Low-Carb-Diät als einer der ersten vor über dreissig Jahren propagierte, war nicht übergewichtig und starb schon gar nicht an einer Gefässerkrankung, wie die Gegner der Low-Carb-Diät infamerweise immer wieder gerne behaupten. Atkins starb, weil er auf dem Eis ausrutschte und sich dabei eine tödliche Kopfverletzung zuzog.
Hier der Beweis, dass Atkins nicht dick war:
http://www.time.com/time/personofthe...poyatkins.html
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  #13 (permalink)  
Alt 14.01.2005, 02:02
 
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Ich habe einen weiteren Thread im Lowcarbforum gefunden, bei dem es um Akne geht. Und siehe da!! Auch hier haben alle User die Erfahrung gemacht, dass eine Low-Carb-Diät sehr gut gegen Akne hilft!!

Ich empfehle nachdrücklich diesen Thread zu lesen!!

http://www.lowcarbforum.de/wbb2/thre...did=15187&sid=


und hier noch ein weiterer Thread, der ebenfalls grosse Hoffnungen weckt.

http://www.lowcarbforum.de/wbb2/thre...adid=6535&sid=



und wer immer noch skeptisch ist, dem empfehle ich diesen thread. erfahrene lowcarber haben in diesem thread ihre gesundheitlichen probleme aufgezählt, die sie durch ihre ernährungsumstellung losgeworden sind - darunter gibt es nicht wenige, die auch ihre akne losgeworden sind.

http://www.lowcarbforum.de/wbb2/thre...hilight=Pickel
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  #14 (permalink)  
Alt 14.01.2005, 11:17
 
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Meine Erfahrung bestätigt absolut, dass bei Akne mit wenig Kohlenhydraten viel zu erreichen ist. Doch schaut Euch mal an, was diese Deppen bei Wikipedia.org so schreiben:
Zitat:
Die Ernährungswissenschaft geht davon aus, dass eine ketogene Ernährung zu verschiedenen Gesundheitsstörungen führen kann, unter anderem Niereninsuffizienz, Leberschäden, Akne und Verstopfung. Außerdem kommt es häufig am Anfang zu starkem, unangenehmem Körpergeruch, weil ein Teil der Ketone über die Lunge abgeatmet wird.
:evil:
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  #15 (permalink)  
Alt 14.01.2005, 12:53
 
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gibt es dazu irgendwelche listen, so wie bei weight watcherrs, was man essen kann und was nicht? im übertragenen sinn...
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  #16 (permalink)  
Alt 14.01.2005, 14:10
 
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Zitat:
Zitat von Nina
gibt es dazu irgendwelche listen, so wie bei weight watcherrs, was man essen kann und was nicht? im übertragenen sinn...
wer seine ernährung auf low-carb umstellen will, dem empfehle ich, sich vorher ausführlich darüber zu informieren. es gibt mittlerweile zahlreiche bücher über low-carb diäten. ich lese im moment das buch "leben ohne brot" von wolfgang lutz. es ist ein hoch interessantes buch, das sich mit den wissenschaftlichen grundlagen der kohlenhydratarmen ernährung auseinandersetzt. leider ist es für laien etwas kompliziert geschrieben und deshalb nicht unbedingt für jedermann zu empfehlen. wer konkrete anweisungen sucht, was man essen darf und was nicht, und rezeptvorschläge braucht, ist mit den büchern von nicolai worm, der die sog. logi-diät erfunden hat, wahrscheinlich besser beraten. ansonsten gibts noch die bücher von atkins, die aber wahrscheinlich eher für abnehmewillige geschrieben wurden.
es ist sicher auch keine schlechte idee, die beitrage im lowcarbforum ein wenig zu studieren, so lernt man auch ziemlich schnell, auf was man bei einer lowcarb-diät achten muss.
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  #17 (permalink)  
Alt 14.01.2005, 17:08
 
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Zitat:
Zitat von paba
Also erstens einmal kann man bei einer Low-Carb-Diät eine ganze Menge essen: Fleisch, Fisch, Eier, Milchprodukte, Gemüse, Früchte, Nüsse, Hülsenfrüchte und sogar geringe Mengen Reis, Kartoffeln, Brot und Teigwaren.
aber als akne geplagter soll man doch uaf milch und milchprodukte verzichten und auch auf gluten ... also bleibt ja rein theoretisch nur noch fisch, fleisch, eier und gemüse über ... um sich aknegerecht gluten-, laktose- und kohlenhydratfrei( oder sehr reduziert) zu ernähren?

sorry meinte natürlich paBa und net papa!
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  #18 (permalink)  
Alt 14.01.2005, 17:37
 
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milchprodukte muss man nur dann weglassen, wenn man sie nicht verträgt. aber sogar dann, gibt es noch ausweichmöglichkeiten. bei einer kuhmilchallergie kann man es mit ziegenmilch versuchen und bei einer lactose-intoleranz verträgt man unter umständen immer noch kefir. auch butter sollte keine probleme bereiten.

ich persönlich esse neben butter auch ziegenkäse und kefir aus roher ziegenmilch.

milchprodukte haben wenig kohlenhydrate und eignen sich im prinzip gut für eine low-carb-diät, es sei denn man ist allergisch.
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  #19 (permalink)  
Alt 15.01.2005, 17:47
 
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4 KG abgenommen in 7 Wochen durch Low Carb???

Hab mich heute mal wieder nach 5 wochen auf die Waage gestellt und gemerkt, dass ich ganze 4 kg abgenommen habe, nur das Problem ist, dass ich nicht abnehmen will, weil ich eigentlich mit 1,91m und 76kg schon dünn genug war, jetzt sind es nur noch 72 kg. Frage an alle die sich damit auskennen, was kann ich ändern um nicht abzunehmen.

Meine Mahlzeiten bestehen aus folgenden Bestandteilen:

- morgends nur obst
-mittags fleisch oder fisch, dazu gemüse, ab und zu glutenfreie nudeln
- obst, evt. wurst bzw. fisch

Mein Problem ist wie gesagt, dass ich nicht vorhabe abzunehmen sondern ganz gerne mein gewicht behalten will, was kann icu ändern, etw. mehr essen, obwohl ich eigentlich satt werde????
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  #20 (permalink)  
Alt 15.01.2005, 18:00
 
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ich habe in dem buch "leben ohne brot" von wolfgang lutz gelesen, dass leute, die zu dünn sind, bei einer low-carb-diät am anfang zwar noch ein bisschen mehr abnehmen, mit der zeit soll das gewicht aber wieder zunehmen und man bekommt einen normalen kräftigen körperbau.

ich finde das wirklich hoch interessant. ich persönlich war schon immer zu dünn und hatte schwierigkeiten zuzunehmen. seit ich mich low-carb-ernähre, ist mein gewicht auch eher noch ein wenig runtergegangen, obwohl ich immer soviel esse, bis ich satt bin. seit ich das buch von lutz kenne, weiss ich aber, dass dies ein normaler effekt ist, und ich bin zuversichtlich, dass ich mit der zeit endlich mal ein bisschen "kräftiger" werde.
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