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Hey Leute,
habe durch die Bpo Methode meine Pickel relativ gut in den Griff bekommen und hatte schon lange keinen "whitehead" oder überhaupt einen Pickel mehr. Ich habe allerdings auch an meiner Ernährung etwas geändert bzw. gestrichen. Zum Beispiel esse ich keine Schokolade mehr einfach so, sondern nurnoch wenn es sein muss, z.B. bei einem Stück Kuchen oder so^^. Das gleiche gilt für Zucker,Käse(generell Milchprodukte) und süßigkeiten. Im Vergleich zu früher ist es schon besser aber es war auch eigentlich nie so richtig schlimm. Wenn ich jetzt in maßen oben genannte Produkte am und zu mal esse, z.B. 1-2 mal pro Woche, muss ich dann Angst haben das Eiterpickel wieder zurückkommen, bzw. meine Haut so wie vorher wieder wird? Oder hat es das BPO ganz gut unter Kontrolle und ich muss nicht ganz verzichten? Weil es wäre ja nervig wenn man nach jedem Stück Kuchen wieder Pickel bekommen würde. Was meint Ihr so? |
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Hi du,
also ich ernähre mich sehr gesund und bewusst, eben auch wegen meiner Haut. Eins kann ich allerdings nicht sein lassen: Süß. ![]() Ich bin ein definitiver Schokoladenjunkie, Kuchen muss vor mir auch in Sicherheit gebracht werden. ![]() Ich stelle schon fest, wenn ich mehrere Tage hintereinander viel süßes Zeug reinhaue, dass ein paar Pickelchen kommen. Bin ja selber schuld, ich wusste es ja vorher. Aber mal ein Stück Kuchen oder Schokolade, darauf hat meine Haut noch nie reagiert. Zum Glück...
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Man kann dies nicht pauschal beantworten!
Manche reagieren auf Laktose, andere mehr auf Hormone in der Milch. Butter oder Butterschmalz/Butaris (zum Braten) solltest du grundsätzl. in Deine Ernährung einbauen. Ansonsten darfst Du gerne noch gutes Kokosfett (z.B. von Rapunzel) oder frisches gutes Olivenöl verwenden. Auf den Rest, also andere Öle und vor allem Magarine solltest Du verzichten. Neben der Butter werden meistens noch Sahne gut vertragen, ggf. begrenzte Mengen an Käse sowie Vollfettquark. Thema Schokolade: Hole Dir doch einfach "El Ceibo Bio Kakao", das ist ein zuckerfreies Kakaopulver wo alle "gesunden" Kakaostoffe noch enthalten sind und das nicht mit Cadmium belastet ist. Davon kannst Du immer "naschen" wenn Du mal Hunger auf Kakao hast. Es lässt sich auch gut mit Sahne oder Butter mischen. Ansonsten haben einige die Akne erst beim nächsten Schritt, dem Weglassen aller Getreideprodukte (ausser ggf. Reis) verbessern können. Das ist dann aber schon Teil einer grundlegenden Nahrungsumstellung. Bis die Haut auf Nahrungsumstellung richtig gut reagiert könnten teilweise viele Monate vergehen, daher werden einmalige Ausreisser auch nicht sofort alles wieder ins negative verändern. Merken wird man solche Phasen jedoch ggf. schon. Geändert von pm2 (08.02.2010 um 18:13 Uhr) |
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Zitat:
Habe noch ne Frage die mich sehr interessiert. Viele berichten ja das die Ernährung auf die Akne einen großen Einfluss hat, unzählige Erfahrungsberichte bestätigen dies. Aber warum gibt es dann wiederum so viele andere Menschen, die die "schlimmsten" Sachen (Milch, Industriezucker, Kakao, Fette etc) in MASSEN essen können, aber keine Auswirkungen davon tragen? Die Akne beginnt in der Pubertät, da wir uns aber vorher schon "wie immer" ernährt haben, KANN ja die Ernährung garnicht der Auslöser sein oder? |
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Auf den Rest, also andere Öle
und vor allem Magarine solltest Du verzichten. Was ist eigentlich mit Leinöl?
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*Leichte Akne mit 16, ab 17 Pille Neo-Eunomin ->aknefrei * Pillenstopp mit 23: mittelschwere Akne mit fiesen Knoten * Pillenstopp mit 30: in Schwangerschaft, Stillzeit+ein Jahr danach super Haut * mit 33 wieder Akne an Kinn und Wangen Therapie: Morgens BPO 2,5%+Avène Clean AC/Abends Diacnéal Tyrosur/Zink 50mg/Tag Ernährungsumstellung (Weniger Zucker, Milch, Weißmehl) Haut schön+feinporig, aber vor den Tagen kommen immer dicke Böller, mittlerweile nur noch an den Wangen |
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Viele Stoffe verweilen sehr lange im Körper und werden erst nach Monaten oder Jahren zum größten Teil abgebaut sein. So schnell wie es rein kommt, kommt es leider nicht immer raus, zumindest nicht so vollständig wie man es sich in manchen Fällen wünschen könnte.
Man hört dieses Argument immer wieder: "Warum bekommt der Großteil in der Pubertät Hautprobleme, obwohl man sich schon vorher genau so schlecht ernährt hat? Das ist doch ein Beweis für...." Dies ist es natürlich nicht! Wie jeder wissen sollte macht der Körper in der Pubertät, ganz grob gesagt, viele Veränderungen durch, vor allem hormonelle Veränderungen. Reagieren tut er in dieser Zeit z.B. mit Hauptproblemen, wenn man sich "körperfeindlich" ernährt. Dass der Zusammenhang von Ernährung und Hautproblemen in der westlichen Welt noch immer als "Mythos" abgetan werden kann zeigt wie wenig die Menschen nachdenken und nicht über den Tellerrand hinausschauen. (Man sehe sich mal diesen kompetenten Kommentar ab Sekunde 22 an...) Nicht jeder Mensch reagiert mit Hautproblemen, richtig. Manch einer wird übergewichtig, entwickelt schleichend Tumore oder hat ganz andere oder auch gar keine Probleme. Äußerlich wirklich schöne Menschen würden aber niemals so aussehen, wenn sie jahrelang 2-mal täglich bei McD. essen würde - auch Heidi Klum nicht... @monospace Leinöl enthält, ebenso wie Soja, viele estrogenähnliche Substanzen - Finger weg! |
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Zitat:
Die Entzündung ist nur der finale Endpunkt, die Mittesserentstehung bzw. der Verschluss der Talgdrüse hat einen viel früheren Entstehungspunkt. Von daher können verschiedenste Inhaltsstoffe in der Milch, z.B. Hormone, Milchezucker (Laktose) usw. ggf. die Entzündungsbereitschaft kurzfristig hochsetzen und somit die Entzündung auslösen, sie können aber auch schon im Vorfeld an der langfristigen Mitesserentstehung beteiligt sein, z.B. IGF-1 in der Milch Zitat:" Neben den Androgenen spielen auch wei- tere Hormone wie Insulin, Glukokortiko - ide, Östrogen und Schilddrüsenhormone beim Wachstum der Talgdrüse eine Rolle. Insulin und der insulinähnliche Wachs- tumsfaktor-1 (IGF-1) stimulieren das Haar- follikel- und das Sebozytenwachstum und verstärken den Androgeneinfluss." Trotzdem wird Milch seltener der alleinige Faktor sein. Verschiedenste äusserliche Wirkstoffe brauchen 2-3Monate bis endgültige Erfolge vorhanden sind und bis sich Hormonsystem, Blutzuckerhaushalt, Leber und Darmgesundheit, Hautfett usw. durchgreifend positiv durch Ernährung verändert wurden kann es eben auch einige Monate dauern. Aber sicherlich kann es auch hier gute Anfangserfolge geben, aber auch Anfangsverschlimmerungen sind möglich, gerade bei z.B. Entgiftungsaktionen (z.B. Leber, Darm) kann es zu Anfangsverschlechterungen kommen bevor es sich verbessert! Könnte Dir jetzt noch erklären wie die Frequenz oder die Frequenzkurve sexueller Aktivitäten u.a. das Hormonsystem usw. so beeinflussen kann und dass es verschiedenste Aknefaktoren kurzfristig und langfristig ggf. negativ verändert. Auch der Sexualtrieb wird durch die Ernährung leicht beeinflusst! Ist aber ein anderes Thema... Zitat:
Talgdrüsen von Aknepatienten weisen einerseits eine deutlich erhöhte Anzahl Hormonrezeptoren und andererseits eine abnorm gesteigerte Empfindlichkeit dieser Rezeptoren gegenüber der Hormonwirkung auf! Diese Faktoren sind oftmals zeitlich gebunden, also wie ein vererbtes Programm wann das ganze anfängt und aufhört. Und genau deshalb muss der Betroffene diesen Umstand ausgleichen in dem er alles macht um die Parameter die Akne verursachen durch Ernährung und andere Massnahnmen so gut wie möglich ins positive zu beeinflussen. Aber es sind eben auch nicht immer die Hormone die für einen bestimmten Hautzustand verantwortlich sind. Überlege doch mal wieviele Krankheiten sich durch Ernährung positiv beeinflussen lassen. Damit ist jedoch nie gesagt dass Personen, die sich schlecht Ernähren, automatisch diese Krankheiten bekommen! Die Gene spielen hier die Hauptrolle! Zitat:
ausserdem ist Ernährung nicht immer Auslöser sondern Therapie und Anwendung! Akne wird ja auch nicht dadurch ausgelösst weil Du kein Iso oder B5 oder BPO nimmst. Geändert von pm2 (10.02.2010 um 14:17 Uhr) |
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