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Alt 06.07.2008, 15:34
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Standard Nahrungsergänzungsmittel zur Aknetherapie

November 2008: Mein Fazit nach 3 Monaten mit Nahrungsergänzungsmitteln: Ich habe immer noch Akne. Es war schweineteuer all diese Nahrungsergänzungen zu kaufen. Und die Wirkung auf die Akne war wenn überhaupt eher gering. Und jetzt nach 3 Monaten habe ich auch keine Lust mehr all diese Pillen und Kapseln zu schlucken.

Goldie



Vitamine/Mineralstoffe/Spurenelemente/Fettsäuren/...

Ich habe nur eine leichte Akne (Brust/Rücken), aber diese schon seit vielen Jahren. Bevor ich zum Hautarzt gehe und ihn um Iso anflehe, möchte ich doch noch einiges ausprobieren, was helfen könnte. Diese Nahrungsergänzungsmittel können eine Akne positiv beeinflussen (siehe Link ganz unten), zusammen mit einer gesunden Ernährung und einer äußerlichen Behandlung (z.B. BPO, Zeniac, Salicylsäure, o.ä.) könnte sich vielleicht ein Erfolg einstellen. Das Problem ist: man braucht 2-3 Monate, um herauszufinden, ob dieses System einen Einfluss auf die Akne hat.
Man scheint auch erst ein biochemisches Studium abschließen zu müssen, um überhaupt mal einen Einblick/Überblick in diese Thematik zu bekommen. Ich habe keine Ahnung von gar nichts, bin auch mehr ein Schnellleser und Überflieger als Studierer von Texten. Aber man muss ja mal einen Anfang machen...


Auf der Suche welche Vitamine/Mineralstoffe/Spurenelemente zur Behandlung von Akne einzunehmen sind und in welcher Dosierung bin ich auf folgenden Link gestossen: Health 911. com. Hier findet man sehr gute Informationen und hilfreiche Tipps was bei Akne zu tun ist.
http://www.health911.com/remedies/rem_acne.htm
einziger Haken, die Seite ist auf englisch. macht nichts. benützt dieses online-Wörterbuch zur Übersetzung: http://www.dict.cc/

Health911 schlägt als Ergänzungsmittel bei Akne vor (die Dosis habe ich manchmal geringer angegeben, wie vorgeschlagen):

Acidophilus: Lactobacillus acidophilus ist ein Milchsäurebakterium, z.b. in Jogurth, Kefir, Sauerkraut und hilft dabei eine gesunde, natürliche Darmflora aufzubauen. In Kapseln oder flüssig: 2-3/Tag.

Chrom:Chrom spielt beim Stoffwechsel von Kohlenhydraten, speziell bei der Aufnahme von Zucker (Glukosetoleranz), eine wichtige Rolle. Davon abhängig nimmt Chrom auf den Stoffwechsel von Fetten Einfluss. Dosis: 400µg/Tag

Essentielle Fettsäuren: können vom Körper nicht hergestellt werden und müssen über die Nahrung aufgenommen werden.Linolsäure=Omega-6-Fettsäuren (Nachtkerzenöl, Borretschöl) und alpha-linolen-säure = Omega-3-Fettsäuren (Fischöl, Leinsamenöl). Das Fehlen von essentiellen Fettsäuren kann z.B. zu Hautveränderungen (z.B. übermäßige Verhornung), Infektionsanfälligkeit, Haarausfall, ein Mangel an Thrombozyten (Blutplättchen) und zu Wachstumsstörungen führen.
Dosis: z.B.3x500mg Nachtkerzenöl und 1 Esslöffel Fischöl/Tag

Selen: ist ein Antioxidant.Selen schützt die Zellen und Chromosomen vor schädlichen Formen des Sauerstoffs (Peroxide) und vor Freien Radikalen, und es schützt vor Umwelt- und Strahlenbelastungen.
Zusätzlich verstärkt es die Wirkung von Vitamin E. Dosis: 200-400µg/Tag

Vitamin A: kann vom Körper nicht selbst hergestellt werden, kommt als Retinol in tierischen Produkten vor oder als Carotinoide in planzlichen.Es beeinflusst u.a. das Wachstum, die Bildung von Haut, Schleimhäuten und Knorpelgewebe, den Sehvorgang, die Entwicklung der Plazenta ebenso wie die fötale Entwicklung und die Produktion von Testosteron. Außerdem ist es wichtig für das Immunsystem, speziell für die Abwehr von Infektionen.
Dosis: 5.000 - 15.000 I.E. Frauen im gebährfähigen Alter sollten nur 5000-8000 I.E. einnehmen. (10.000I.E. = 3mg Vitamin A). Zu hohe Dosen an Vitamin A können toxisch sein und die Leber schädigen. Vitamin A sollte mit etwas Fett eingenommen werden.

Vitamin-B-Komplex: sollte täglich eingenommen werden.
Dosis: nicht genau angegeben, andere Quellen sagen 50-100mg/Tag.

Folsäure: Folsäure ist vor allem für gesunde Zellfunktionen verantwortlich. Dazu gehören alle Prozesse der Zellteilung, Zellbildung und Zelldifferenzierung. Folsäure wird beispielsweise für die Bildung von roten und weißen Blutzellen und für den Aufbau von Zellen der Schleimhäute benötigt. Dosis: 10 mg/Tag und sollte zusammen mit Vitamin B6 eingenommen werden.

Pantothensäure (Vitamin B5): Die Pantothensäure ist als Teil von Coenzym A an über 100 Reaktionen im Stoffwechsel beteiligt, dazu gehören beispielsweise der Auf- und Abbau von Kohlenhydraten. Pantothensäure trägt weiter dazu bei, Fettsäuren, Steroide (Cholesterin, Gallensäuren), den Blutfarbstoff Hämoglobin sowie die Vitamine A und D zu synthetisieren. Dosis: 100mg/Tag. Hochdosierte VitB5-Therapie: 5-10 g/Tag!!(das lieber mal mit einem Arzt abklären!!!)

Vitamin B6: B6 ist auch an der Blutgerinnung und an den Immunfunktionen beteiligt, es beeinflusst u.a. die Biosynthese des Hämoglobins. B6 spielt auch im Hormonstoffwechsel (von Steroidhormonen) und bei der Bildung von Neurotransmittern und Nukleinsäuren eine Rolle. Dosis: 50mg/Tag.

Vitamin C: Vitamin C wird für die Bildung von Knochen, Zähnen, Zahnfleisch und Blut benötigt. Es übernimmt wichtige Funktionen bei der Regulierung des Abwehrsystems und spielt vor allem bei der Infektabwehr eine wichtige Rolle. Außerdem hemmt Vitamin C die krebserregenden Nitrosamine bzw. andere schädliche Stoffe, z.B. sogenannte freie Radikale, in ihrer schädlichen Wirkung. Dosis: anfänglich 500mg/Tag und diese dann auf 1000-3000mg/Tag steigern.

Vitamin E: ein wichtiges Antioxidans. Zusammen mit anderen antioxidanten Nährstoffen, z.B. Vitamin C, A, ß-Carotin, Selen und Glutathion, entstehen sich gegenseitig unterstützende Wirkungen. Dosis: 200-400µg/Tag

Zink: Zink ist ein lebenswichtiges Spurenelement und übernimmt im Körper viele wichtige Funktionen z.b. bei der Wundheilung, Entzündungshemmung, Zellerneuerung, Hautfunktion. Zink spielt im Stoffwechsel von Vitamin A eine wichtige Rolle, da es für die Synthese des Retinol-bindenden Proteins in der Leber benötigt wird.
Dosis: 15-30mg, max. 50 mg/Tag. Wer regelmäßig Zink supplementiert, sollte auch Kupfer (1mg Kupfer für 15 mg Zink) und auch VitB6 und Selen nehmen. Zink sollte immer zu einer Mahlzeit eingenommen werden.

Eine sehr ähnliche Empfehlung zur Akne-Therapie mit Ergänzungsmitteln ist von Dr Gillian McKeith, die das Buch geschrieben hat:"You are what you eat"
Sie hat zur Aknebehandlung folgendes empfohlen:
- beta carotin (25,000 I.E.)
- Vitamin A (10,000 I.E.)
- Vitamin B complex (50-100mg)
- Pantothen-Säure (pro-Vitamin B5) (4 x 25 mg/Tag)
- Vitamin B6 (50mg)
- Propolis (500 mg)
- Zink (50mg)
- Borretschöl: täglich
- Vitamin C (2x 1000 mg)
- Acidophilus und Bifidus für eine gesunde Darmflora

Hier postet NdnRomeo im u.s. Akneforum wie seine Akne-therapie aussieht: er konzentriert sich auf Fischöl, Lebertranöl und Olivenöl mit einigen Vitamin/Mineralstoff/Spurenelement-ergänzungen. Er hat sehr gut recherchiert und gibt viele Quellen an. Sollte man unbedingt lesen!
http://www.acne.org/messageboard/ind...owtopic=194561

Okay, ich bin erst am Anfang. Nehme momentan Zink, Selen, Biotin, Borretschöl, demnächst ein VitB-Complex und Vit A und E, wahrscheinlich auch Fischöl. Ab heute auch, nachdem ich NdNRomeos Methode gelesen habe: täglich 2x1,5 Esslöffel Extra virgin Olivenöl, kaltgepresst.

Was denkt ihr darüber? Habt ihr positive oder negative Erfahrungen mit einer ähnlichen Therapie gemacht? Will sich jemand anschließen?

Nachteil: keine Erfolgsgarantie, lange Dauer, Kosten, tägliche Einnahme von Kapseln, Pillen..

:tipp: Goldie

Geändert von Goldie (05.11.2008 um 09:17 Uhr)
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Alt 06.07.2008, 15:50
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Ich würde dir empfehlenen, NUR Vitamin a+e zu supplementieren. Chrom und Vitamin K kannst auch dazunehmen. Lies dir einfach mal den Thread über Vitamin a+e durch. KEIN Olivenöl, lieber ca. 80g Kokosfett. Warum, steht im Steinzeiternährungsthread.
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  #3 (permalink)  
Alt 06.07.2008, 16:56
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Du solltest wirklich den Beitrag von NdNRomeo lesen. Er hat auch einige Links zu Olivenöl mitangegeben. zu post 33 scrollen, da hat er seine Olivenöl-Quellen angegeben: http://<br /> http://www.acne.org/m...&#entry2265127

Ölsäure
Die Ölsäure (auch Oleinsäure genannt) ist eine einfach ungesättigte Fettsäure mit einer Kette von 16 Kohlenstoff-Atomen und der Doppelbindung zwischen 9 und 10. Sie gehört damit zu den Omega-9-Fettsäuren und schmilzt bei 13° C. Ölsäure ist die wichtigste einfach ungesättigte Fettsäure. Sie kommt in fast allen pflanzlichen und tierischen Ölen und Fetten vor, besonders reichlich ist sie in Oliven-, Raps- und Kürbiskern-Öl enthalten. Auch Eier, Schmalz, Butter, Avocados und viele andere Nahrungsmittel enthalten Ölsäure in größeren Mengen. Sie kann dazu beitragen, die Gesundheit der Arterien zu verbessern, das bezieht sich vor allem auf die Geschmeidigkeit der Arterien. Ölsäure ist ein Bestandteil des Sebums (Hautfett) und kann daher zur Gesundheit der Haut beitragen. Im Übermaß kann Ölsäure die Absorption essentieller Fettsäuren und die Bildung von Prostaglandinen beeinträchtigen.

Olivenöl
Olivenöl hat von allen pflanzlichen Ölen den reichhaltigsten Anteil an Ölsäure. Olivenöl wird aus dem Fruchtfleisch von Oliven gewonnen. Kaltpressungen aus ganzen, reifen und unbeschädigten Oliven werden als "virgine" oder bei höchster Qualität als "extra virgine" bezeichnet. Sie ergeben die wertvollsten Öle, da sie am meisten natürliche Nährstoffe in unveränderter Form enthalten. Olivenöl enthält neben der Ölsäure auch Linolsäure und Alpha-Linolensäure, dazu Phytosterole (z.B. Beta-Sitosterol), Terpene (Squalen) und die Vitamine E und K. Viele Inhaltsstoffe sind als Antioxidantien aktiv. Olivenöl ist einer der wichtigsten Bestandteile der Mittelmeerküche. Ihm werden zahlreiche gesundheitliche Wirkungen zugeschrieben. Sie reichen vom guten Einfluss auf das Herz-Kreislauf-System einschließlich der Senkung des Blutdrucks und der Cholesterin-Werte über die Stärkung des Immunsystems bis zur Förderung des Stoffwechsels und der Verdauung.
quelle: http://www.novamex.de//nnb/fette/unsatfs.html
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  #4 (permalink)  
Alt 06.07.2008, 17:34
 
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Zitat:
Zitat von Goldie
Ölsäure ist ein Bestandteil des Sebums (Hautfett) und kann daher zur Gesundheit der Haut beitragen.
Wie es scheint, fördert ein hoher Anteil von Ölsäure im Talg die Akne eher sogar noch. In der folgenden Studie, in der man Aknepatienten erfolgreich mit einer Low-Glycaemic-Load-Diet behandelte, stand der Behandlungserfolg in einem positiven Zusammenhang mit einer Abnahme von Ölsäure im Talg.

Zitat:
J Dermatol Sci. 2008 Apr;50(1):41-52. Epub 2008 Jan 4.

The effect of a low glycemic load diet on acne vulgaris and the fatty acid composition of skin surface triglycerides.


Smith RN, Braue A, Varigos GA, Mann NJ.

School of Applied Sciences, RMIT University, GPO Box 2476V, Melbourne, Victoria 3001, Australia. robyn.smith@rmit.edu.au <robyn.smith@rmit.edu.au>

BACKGROUND: Dietary factors have long been implicated in acne pathogenesis. It has recently been hypothesized that low glycemic load diets may influence sebum production based on the beneficial endocrine effects of these diets. OBJECTIVE: To determine the effect of a low glycemic load diet on acne and the fatty acid composition of skin surface triglycerides. METHODS: Thirty-one male acne patients (aged 15-25 years) completed sebum sampling tests as part of a larger 12-week, parallel design dietary intervention trial. The experimental treatment was a low glycemic load diet, comprised of 25% energy from protein and 45% from low glycemic index carbohydrates. In contrast, the control situation emphasized carbohydrate-dense foods without reference to the glycemic index. Acne lesion counts were assessed during monthly visits. At baseline and 12-weeks, the follicular sebum outflow and composition of skin surface triglycerides were assessed using lipid absorbent tapes. RESULTS: At 12 weeks, subjects on the experimental diet demonstrated increases in the ratio of saturated to monounsaturated fatty acids of skin surface triglycerides when compared to controls [5.3+/-2.0% (mean+/-S.E.M.) vs. -2.7+/-1.7%, P=0.007]. The increase in the saturated/monounsaturated ratio correlated with acne lesion counts(r=-0.39, P=0.03). Increased follicular sebum outflow was also associated with an increase in the proportion of monounsaturated fatty acids in sebum (r=0.49, P=0.006). CONCLUSION: This suggests a possible role of desaturase enzymes in sebaceous lipogenesis and the clinical manifestation of acne. However, further work is needed to clarify the underlying role of diet in sebum gland physiology.
Auch äusserlich aufgetragen, fördern einfach-ungesättigte Fettsäuren (wie eben Olsäure) die Verhornungsstörung, im Gegensatz etwa zu gesättigten Fettsäuren:
Zitat:
J Invest Dermatol. 2005 May;124(5):1008-13.

Unsaturated fatty acids induce calcium influx into keratinocytes and cause abnormal differentiation of epidermis.

Katsuta Y, Iida T, Inomata S, Denda M.

Shiseido Research Center, Yokohama, Japan.

Abnormal follicular keratinization is involved in comedogenesis in acne vulgaris. We recently demonstrated that calcium influx into epidermal keratinocytes is associated with impaired skin barrier function and epidermal proliferation. Based on these results, we hypothesized that sebum components affect calcium dynamics in the keratinocyte and consequently induce abnormal keratinization. To test this idea, we first observed the effects of topical application of sebum components, triglycerides (triolein), saturated fatty acids (palmitic acid and stearic acid), and unsaturated fatty acids (oleic acid and palmitoleic acid) on hairless mouse skin. Neither triglyceride nor saturated fatty acids affected the skin surface morphology or epidermal proliferation. On the other hand, application of unsaturated fatty acids, oleic acid, and palmitoleic acid induced scaly skin, abnormal keratinization, and epidermal hyperplasia. Application of triglycerides and saturated fatty acids on cultured human keratinocytes did not affect the intracellular calcium concentration ([Ca(2+)](i)), whereas unsaturated fatty acids increased the [Ca(2+)](i) of the keratinocytes. Moreover, application of oleic acid on hairless mouse skin induced an abnormal calcium distribution in the epidermis. These results suggest that unsaturated fatty acids in sebum alter the calcium dynamics in epidermal keratinocytes and induce abnormal follicular keratinization.
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  #5 (permalink)  
Alt 06.07.2008, 17:46
 
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Ok, sorry, muss mich korrigieren. Die einfach-ungesättigte Fettsäure, die im Sebum mit Akne korreliert war, war "Sapienic Acid", eine einfach-ungesättigte Omega-6 Fettsäure mit einer Kettenlänge von 16 Kohlenstoffatomen.

Ich denke, es gibt aber trotzdem bessere Fette als Olivenöl. Olivenöl hat immerhin etwa 12% PUFA's. Kokosfett hat nur 1%, Macadamianussöl 2% und Butter 3%.
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  #6 (permalink)  
Alt 06.07.2008, 18:55
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Hier eine kurze Beschreibung wie NdnNRomeo seine Akne behandelt und mit dieser Methode seine Akne nach 10 Jahren in den Griff bekommen hat; er schreibt auch, dass die Akne wiederkommt, wenn er diese Methode eine Zeitlang nicht anwendet.

Essen 1 (Vormittags): 2 Portionen (1 Portion = 15ml) von Extra virgin Olivenöl in/zu seinem Essen
Nach dem Essen: Carlson's Fischöl (1 Portion = 5ml)
Supplements: C (500mg), E (200 I.E.), B-Complex (er verwendet eher ein niedriger dosiertes als das VitB-Complex50), Kalzium (weil er keine Milchprodukte mehr zu sich nimmt, nicht so sehr als Aknebehandlung)

Essen 2 (Abend): 2 Portionen von Extra virgin Olivenöl in/zu seinem Essen
Nach dem Essen: Twin Labs non-emulsified Lebertranöl
Supplements: Zink (50mg), Chrom (200µg)

Er erachtet es als wichtig, die Supplementierung so einzunehmen, wie er es angibt, da einige in Interaktion stehen (Zink soll man z.b. nicht mit Kalzium einnehmen, und VitE sollte man mit VitB6 zusammennehmen) und es besser ist, die Nahrungsergänzungen zusammen mit/nach dem Essen einzunehmen.
Genauso wichtig sagt er, ist es welches Fischöl und Lebertranöl man verwendet, da diese mit Schwermetallen belastet sein können und dann eher schaden. Er nimmt Carlsons Fischöl und Lebertran von Twin Labs, die sollen sehr gut sein. Er bevorzugt die Ölform, da diese die reinste Form ist. Die Kapseln sollen einige Zusatzstoffe haben, die manche vllt nicht vertragen.
Das Olivenöl muss extra virgin, kaltgepresst sein und kommt übers Essen oder als Dip zum Weißbrot. Nicht zum Kochen oder Braten. Das zählt dann nicht als Portion. (als Frau ist es vllt auch ok nur 2 x 1,5 Portionen Olivenöl einzunehmen)

Im Großen und Ganzen ähnelt sein Ansatz dem von Health 911: sein B-Complex enthält auch Folsäure; sein Vit A und D bezieht er aus dem Lebertran; und seine omega-3-Fettsäuren aus dem Fischöl; vllt sollte er noch ein bißchen Kupfer supplementieren, da er ja lange Zeit Zink einnimmt.
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  #7 (permalink)  
Alt 08.07.2008, 20:57
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Habe jetzt angefangen, dass Olivenöl in meine Ernährung einzubauen. Also zum Frühstück passt es bei mir absolut nicht. Aber ein kleiner Salat mittags mit Olivenöl angemacht und abends eine Scheibe Weißbrot mit etwas Olivenöl darüber, das schmeckt mir.
:lol: echt lustig die u.s. Aknetypen, die das mit dem Olivenöl ausprobiert haben. Die konnten den Geschmack von Olivenöl so gar nicht ab und haben dann das Olivenöl wie Medizin pur eingenommen. *Bäh*.
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  #8 (permalink)  
Alt 08.07.2008, 21:13
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Und hier ein Link zu den Fischölkapseln, die ich mir gestern bestellt habe. Ist zwar nicht das pure Fischöl wie empfohlen, scheinen aber von guter Qualität zu sein. (Schwermetallbefreit)
http://www.vitaminexpress.net/4DLink...c=3/p=67115589
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  #9 (permalink)  
Alt 08.07.2008, 22:33
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Fettsäuren sind die grundlegenden Bestandteile von Fetten, sie enthalten jeweils eine oder mehrere Fettsäuren. Von essenziellen Fettsäuren spricht man, wenn der Körper Fettsäuren nicht selbst herstellen kann und sie durch die Nahrung aufgenommen werden müssen. (engl. EFA=essential fatty acids)

Einfach ungesättigte Fettsäuren:

Omega-9-Fettsäuren: (nicht essenziell)

-Ölsäure (Oleinsäure): Olivenöl, Rapsöl, Kürbiskernen, Avocados


Mehrfach ungesättigte Fettsäuren (engl. PUFA= Polyunsaturated fatty acids)

Omega-6-Fettsäuren

- Linolsäure (engl. LA: linoleic acid) (essenziell):
Distel, Sonnenblumen, Maiskeim, Kürbiskern, Weizenkeimöl; (kann vom Körper in die Gamma-Linolensäure (GLA) umgewandelt werden.)

- Gamma-Linolensäure (GLA) (nicht essenziell): Schwarzen u.roten Johannisbeeren, Borretsch-, Nachtkerzenöl.

Omega-3-Fettsäuren

- Alpha-Linolensäure (ALA) (essenziell): grünen Blattgemüsen, Leinsamen, Weizenkeimen, Sojabohnen und Walnüssen

- Eicosapentaensäure (EPA) und Docosahexaensäure (DHA) (bedingt essenziell):
der Körper kann in geringen Mengen aus Alpha-Linolensäure EPA und DHA herstellen, diese sind aber nicht ausreichend:
fettreiche Fischen, z.B. Makrelen, Forellen, Hering, Lachs, Sardinen und Thunfisch
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  #10 (permalink)  
Alt 08.07.2008, 22:51
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Mit einer normalen Ernährung nimmt man genügend Omega-6-Fettsäuren zu sich. Omega-3-Fettsäuren werden dagegen zuwenig gegessen.
Ziel ist es also, die Einnahme von Omaga-3-Fettsäuren zu steigern.

Zitat:
Eine herausragende Rolle unter den essentiellen Fettsäuren spielen die Linol- und Alpha-Linolensäure. EFA`s sind aus zwei ganz unterschiedlichen Gründen wichtig. Erstens sind sie Bestandteile der Zellmembranen im Zellgewebe des Körpers und spielen dort eine vitale Rolle in der Bestimmung der biologischen Eigenschaften all dieser Membranen. Zweitens sind sie die Vorläufer einer Gruppe höchst aktiver kurzlebiger Moleküle, der Prostaglandine (PGs).

Prostaglandine
sind hormonähnliche Substanzen und werden vom Körper aus essentiellen Fettsäuren synthetisiert. Ihre Aufgaben sind vielfältig.
Aufgaben:
Nervensystem: Regulation der Überträgerstoffe im Nervensystem.
Haut: kontrollierte Talgabsonderung.
Stoffwechsel: reguliert die Freisetzung von Insulin. Beeinflußt die Cholesterinabgabe.
Entzündungen: reguliert die Bildung von Entzündungsubstanzen. Hemmt lysosomale Enzyme, die Gewebsschäden verursachen.
Immunsystem: wichtig für die Funktion immunkompetenter Zellen.
Herz-Kreislaufsysem: erweitert die Gefäße. Verhindert das Verklumpen der Blutplättchen.
Magen: reguliert die schützende Schleimsekretion.
Fortpflanzungsorgane: reguliert die Wirkung weiblicher Hormone, vor allem in der Gelbkörperphase des Zyklus.
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