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Alt 03.02.2012, 23:28
 
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Standard Smile now, cry later... oder wie Hautkrankheiten dein Leben bestimmen

Hallo!

Hmmm.... wo sollte ich am besten beginnen. Ich denke ich werde etwas über die Dinge die mich beschäftigen, in erster Linie natürlich über die Haut berichten. Vielleicht kann ich den Einen oder Anderen dazu bewegen seine Hautprobleme aus einem anderen Blickwinkel zu betrachten.

Begonnen hat alles mehr oder weniger mit dauernen Hautunreinheiten seit der Pubertät. Es gab immer wieder Phasen in denen es stärker war und schon akneähnliches Ausmaß hatte, aber im Gegensatz dazu wieder Phasen in denen die Haut fast gänzlich rein war (maßgeblich davon abhängig wie es mir psychisch ergangen ist). Die Unreinheiten hatten mich zwar immer beschäftigt, aber nicht wirklich mein Leben bestimmt.

Mit der Zeit jedoch 25+ haben die Unreinheiten wieder zugenommen, zudem hatte ich auch immer trockene rote Flecken unter den Augen die aber meist wieder von selbst verschwanden ... mit der Zeit habe ich mich einfach damit abgefunden dass meine Haut schuppig, trocken und unrein ist und ich damit leben müsste (häufig starke Unreinheiten um den Mund herum und natürlich ständig engeschlossene Barthärrchen die sich immer entzündeten).

Mehrere Kosmetiklinien habe ich durchprobiert und so meine Haut (allerdings aus Unwissenheit schön mit Silikonen) bei Laune gehalten und bis auf die Unreinheiten war sie auch in Ordnung. Eines Tages war ich der Meinung dass ich nicht ewig gegen diese Hautsituation ankämpfen will und ging zum Hautarzt (ich denke einer der größten Fehler meines Lebens). Ich denke das Ergebnis kennt jeder .... die 3-Minuten-Kassenpatient-Nummer, aber zu meiner (im Nachhinein) Verwunderung gab es gleich mal eine dreimonatige Antibiotikakur mit Mino. Die Jahre davor gabs ab und zu Antibiotikacreme, ansonsten nichts.

Nun gut das Antibiotika, half eigentlich super, die Haut war so rein wie seit Jahren nicht und ich dachte mir, endlich gibt es einen Lichtblick. Das Ergebnis hielt ca. noch weitere zwei Monate an bevor das Übel mit ein bisschen Schwung wiederkam, und zwar schlimmer. Leider hab ich mich auch nicht groß über das Medikament informiert (Zerstörung des Darmmilleus, usw... dem man entgegenwirken sollte). So kam es wie es kommen musste und ich hab nette rote Flecken mit Schuppung in den Haaransätzen entdeckt. Nun gut ich kann natürlich nicht mit Sicherheit sagen das es einen Zusammenhang gibt, aber es spricht einiges dafür. Auch darüber machte ich mir keine großen Sorgen sondern führte es auf meine eh schon seltsame Haut zurück. Nachdem ich natürlich die Unreinheiten nicht losgeworden bin stattete ich dem Hautarzt einen weiteren Besuch ab, was eine Tube Widmer Aknecreme (BPO) zur Folge hatte.

Weil ich über das Medikament diesmal vor Anwendung bescheid wissen wollte hab ich einfach mal gegoogelt und bin damals über dieses Forum gestoplert. Hab mir dann einiges angelesen (BPO-Regime, Tri usw...) und hab dann auch fleißig geschmiert. Die Widmer war natürlich viel zu stark und hatte nur ein Brandgesicht zur Folge mit einem 3%igen BPO und Tri kam ich dann aber gut zurecht. Leider hatte die exzessive Anwendung ebendieser aber zu so starker Trockenheit geführt dass mir meine Haut auf einem Langstreckenflug sprichwörtlich aus dem Gesicht gebröckelt ist. Hab es dann irgendwie gelassen, auch deshalb weil mir das nicht als dauerhafte Lösung erschien. Wobei ich gestehen muss dass BPO auch die ekzemartigen, schuppigen und trockenen Flecken vollständig entfernte - natürlich nur auf Zeit.

Monat für Monat wurden die roten Flecken in den Haaransätzen und auf der Stirn größer und wanderten. Die Haut war jedoch bis auf die Flecken noch in normalen Zustand, bis auf verstärkte Unreinheiten.

....... dann kam der Supergau, mein Hautzustand veränderte sich nachhaltig. Plötzlich hatte ich extrem fettige Haare und Gesichtshaut (vorher nur trocken und leicht ölige Haut im Gesicht) - alles war rot und schuppig. Ich war erstmal unbeeindruckt da ich diese massive Veränderung über Nacht nicht wirklich einordnen konnte. Gleichzeitig merkte ich starken Haarausfall am gesamten Kopf, auch quasi über Nacht. Eigentlich ein Zustand um mal ordentlich Panik zu schieben, eine Ärzteodysee konnte beginnen. Alles gecheckt keine gesundheitlichen Probleme - jedoch seborrhoisches Ekzem und gesamtflächige Rötungen im Gesicht. Ein erster Schock musste verdaut werden, zudem der teilweise massive Haarausfall.

Noch erwähnenswert wäre dass ich einige Monate zuvor aufgrund der Hautsachen einen renommierten Arzt der TCM aufgesucht und eine Therapie begonnen. Trotzdessen kam der Schub des Ekzems und die Hautrötungen.

Nach Anwendung diverser Schampoo's und Kortison auf der mittlerweile gesamten vom Ekzem befallenen Kopfhaut konnte ich den Haaraufall, die Schuppung und die Rötungen einigermaßen eindämmen. Die Rötungen im Gesicht war zwar permanent vorhanden (sah einfach aus als würde ich gerade aus dem Urlaub kommen) die Unreinheiten sind aber wieder etwas zurückgegangen (vermutlich auch aufgrund der TCM Behandlung, die in Intervallen von zwei Wochen ständig Besserung und darauffolgend Verschlechterung brachte).

Als ich dachte, naja blöd gelaufen aber schlimmer kanns ja nicht mehr werden, wurde anscheinend die nächste Stufe der "Hautkrankheiten die ich niemanden Wünsche" gezündet. Plötzlich waren die Rötungen nicht nur da sondern es fühlte sich auch so an (brennen, jucken usw.). Weiters hatte ich seitdem brennende Augen mit Fremdkörpergefühl, zuerst permanent dann Schübe. Die Äderchen im Auge sowie auf der Geischtshaut sind mehr geworden und gerötet.

So da wären wir auch schon in der Jetztzeit angekommen. Ich weiß es klingt alles ein wenig verwirrend, wollte nur mal erläutern wie es zu dem Zustand kam mit dem ich mich momentan rumschlagen muss. Meiner Meinung nach muss man die Geschichte kennen um ein bisschen die Gedanken desjenigen der in dieser Situation steckt nachvollziehen zu können.

Was sind nun die Auswirkungen die solch eine Geschichte zu bieten hat. Ich war schon immer aufgrund meiner Haut etwas zurückhaltend und hab mich öfters auch etwas zurückgezogen, alles in allem jedoch war ich lebensfroh- und lustig hab viel unternommen Sport, Reisen, Ausgehen. Mein Hautzustand war für mich gänzlich nicht lebensbestimmend und hat mich nur gering beschäftigt, das aber dafür latent.

Durch die Veränderungen in den letzten beiden Jahren ist allerdings aus dem "im Hinterkopf haben" ein "Kampf" geworden - gleich mal vorweg als Tip (auch wenn ihr das sicher permanent hört), lasst es nicht soweit kommen. Ich denke ich habe durch meine Handlungen und das "ins Problem hineinsteigern" die ganze Sache schlimmer gemacht. Alles was ich wollte war eine tendenziell normale Haut, rückblickend würde ich viel dafür geben meinen damaligen Zustand zurückzubekommen - ein Sinnbild für den Blickwinkel aus dem man seine/eine Situation betrachtet.

Nun gut das waren die physischen Auswirkungen, sie sind derbe aber sie werden noch durch die psychischen getopt. Kurzfassung von den Dingen die sich von mir verabschiedet haben: Aussehen, Ausstrahlung, Freundin, Studium, Selbstbewusstsein, Lebensfreude, ..... um es kurz zu sagen mein LEBEN. Da ich für die Hautkrankheit Seborrhoisches Ekzem schon die Nachricht der Unheilbarkeit und nicht wirkliche Behandelbarkeit bekommen habe und ich vermute das es sich bei den Rötungen um Rosazea handelt welche ein ebensolches Schicksal teilt, in Kombination mit den Hautunreinheiten ist halt einfach zuviel. Das es meine Haare die eigentlich immer extrem dicht sind durch das Ekzem raushaut ist halt das I-Tüpfelchen.

Die Frage die ich mir selbst permanent stelle: Was ist bloß aus dem Jungen geworden, er sah gut aus hat trainiert um sich fit zu halten, hatte im Gegensatz zu seinen Freunden einen gesundheitsfördernden Lebensstil gepflegt und ihm wurden alle Möglichkeiten geboten ein erfolgreiches Privat- und Brufsleben zu führen. Er war immer unterwegs, stoppen konnte ihn nur wenig .... bis auf

Um ehrlich zu sein habe ich auch ein wenig den Überblick verloren. Die letzten Monate gibts eigentlich nur mehr Nulldiät bezüglich der Haut. Ich kann die Hautzustände nicht mehr auseinanderhalten, ich habe auch den Maßstab verloren, ich weiß nicht mehr wie es mal war, was ich dagegen tun kann oder ob ich das alles einfach akzeptieren muss. Viele Dinge über die ich mir früher keine Gedanken machen musste sind jetzt bestimmed....

Meine Botschaft ist einfach, die Akne ist wirklich ein Übel, aber es ist etwas was man behandlen kann auf das man sich konzentrieren kann. Lasst euch nicht einnehmen von diesem Hautzustand, seht es positiv eure Kopfhaut juckt nicht permanent so das ihr sie runterreißen wollt, eure Augen brennen nicht extrem, eure Haar sind nicht in kürzerster Zeit wieder fettig und fallen aus, eure Haut sieht nicht ganzflächig wie verbrannt aus und eure Gesichtshaut ist vermutlich nicht komplett verschuppt. Ich weiß es hilft euch nichts aber ich hoffe ihr seht es als Motivationsschub um über eure Probleme etwas gelassener zu urteilen. Bitte versteht mich nicht falsch ich wünsche niemanden jedliche Hautkrankheit und wünsche mir das ihr diese Sachen los seid, so wie ich gerne meine Probleme los wäre. Das Leben ist aber kein Wunschkonzert und daher müssen wir wohl oder übel daran arbeiten.

Jedenfalls möchte ich allen Danken von denen ich schon Pflegetips erhalten habe und euch allen ein schönes Wochenende wünschen.


mfg Migu


PS: Phytotherapie, Kinesiologie, Bioresonanz usw.... sind noch Dinge die ich unternommen habe bzw. bei denen ich noch dabei bin. Hautärzte können mir vermutlich nicht wirklich helfen, da meiner Ansicht nach bei mir einfach ein gewisses Problem besteht das all diese Dinge auslöst und dem ich bzw. Jemand der mir dabei hilft auf die Schliche kommen muss.
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  #2 (permalink)  
Alt 09.02.2012, 21:11
 
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Hey,
zunächst erstmal Danke für die Aufmunterung und tut mir Leid, dass du so viele schlechte Erfahrungen gemacht hast. Das klingt alles ziemlich deprimiert und man merkt schon vom Lesen, dass dir das echt Probleme bereitet. Da kann ich auch nur sagen lass den Kopf nicht hängen, auch wenn es manchmal schwer fällt, es gibt IMMER Leute, die dich mögen auch wenn es "nur" die Familie ist (war jetzt blöd gesagt aber naja). Ich glaube es ergibt noch viel weniger Sinn nach dem "Sinn des Ganzen" zu fragen. Es gibt nunmal Menschen, die haben die Probleme und es gibt diese, die sie nicht haben. Ich finde auch, dass viele Leute übertreiben mit ihrer Ursachenforschung, klar kann es helfen, aber es gibt unendlich viele faktoren, sodass man sowieso nie darauf kommt, was jetzt eigentlich daran Schuld ist. Wichtig ist, dass man sich nicht dafür schämen muss, dass man sich nicht verstecken muss, dass mein seine Lebensfreude nicht verliert. Die Gesellschaft macht einem das nicht gerade einfach, so viel ist klar und manchmal wünscht man sich doch noch irgendwie vor 2000 Jahren gelebt zu haben, weniger schlimme Krankheiten, weniger Gelgier und dort kam es nicht auf Schönheit an und vermisst wurde der strom da auch noch nicht . Naja jedenfalls wünsch ich dir weiterhin viel Glück und irgendwann kommen bessere Zeiten. Grüße vom Wiesel
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Migu (16.02.2012)
  #3 (permalink)  
Alt 16.02.2012, 18:48
 
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Hmm... dein Beitrag hat mich sehr nachenklich gemacht, aber es freut mich erstmal total das sich jemand mit meiner Thematik auseinandersetzt.

Ich muss auch ehrlich zugeben das ich total den Überblick bzw. den Blick fürs Wesentliche verloren habe, da keinen Vergleichsmaßstab mehr habe und es bisher eigentlich nur schlechter geworden ist. Aber womöglich übertreibe ich teilweise auch da mein Umfeld das natürlich nicht als so gravierend ansieht. Wenn ich es aber mit dem Hautzustand von vor einem Jahr vergleiche wird mir regelrecht übel. Die Einschränkungen (die ich mir ja auch leider selber auferlege) sind halt echt gravierend.

Die Gedanken an diese Dinge halten mich massiv von meinem privaten und beruflichen Leben ab, im Wissen dass ich es nicht ändern kann (im Gegensatz dazu zB. Übergewicht). Ich hatte echt verdammt viel Spaß am Leben und um eine Weisheit hat mich diese Situation bereichert - je höher man ist desto tiefer kann man fallen; zudem habe ich halt keine Möglichkeit diese Barriere aus eigener Kraft zu überwinden, auch die Gesellschaft - wie du schon richtig angemerkt hast - trägt massiv dazu bei;

Schönheit ist so eine Sache, eigentlich war ich nie sehr zufrieden mit meinem "Selbstbild" (was ja per se schon auf einer subjektiven verzerrten Wahrnehmung basiert). Im Nachhinein gesehen hatte ich allen Grund mich wohl zu fühlen und würde jetzt um jeden Preis wieder gerne das Gefühl/ den Zustand meines vorherigen Lebens zurückhaben. Ich arbeite zwar fest daran, aber um beim Versuch nicht auf dem Trip der Ursachenforschung hängen zu bleiben, setzte ich keine allzu großen Hoffnungen auf Besserung.

Meine Probleme kommen mir auch im Gegensatz zu weitaus schlimmeren Krankheiten eigentlich lächerlich vor wenn, ja wenn sie mich nicht so dermaßen psychisch einschränken würden. Es nützt ja leider nichts wenn ich auch die Dinge verdränge und rausgehe, mich aber an dieser Zeit nicht an den Dingen des Lebens erfreuen kann weil da ein Knoten im Hirn ist.

Das Traurigste an der ganzen Sache ist, dass ich mich nichtmal mehr an meinen bisherigen Leistungen erfreuen kann bzw. stolz darauf bin, weil sich mir dauernd die Gedanken aufdrängen dass ich in Zukunft nicht mehr darauf bauen kann, es nicht mehr verwerten kann. Ich habe leider schon sehr viele schöne Dinge im Leben erlebt, die ich in meiner jetztigen Situation leider nicht mehr "so" erleben kann (jep, Hirnwixerei - I know)

Jedenfalls danke ich Dir das du dich meinem Beitrag angenommen hast und ich ein wenig meine Bedenken mit Leuten teilen konnte die auch nicht so viel Glück hatten in Sachen Haut. Dass die Banalität meiner Probleme nicht mit meinen eigenen Empfindungen korreliert macht die Sache für mich einfach unerträglich.

Schöne Grüße,

Migu
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  #4 (permalink)  
Alt 17.02.2012, 08:43
 
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Ich fand es sehr interessant deinen Beitrag zu lesen und wünsche dir von ganzem Herzen, dass du deine Fröhlichkeit irgendwann zurückgewinnst!

Bei mir selber ist es so, dass ich zwar "nur" eine mittelschwere Akne im Bereich der Wangen habe, allerdings habe ich schon gemerkt, dass sich das alles sehr stark auf die Psyche auswirkt. Ob man es will oder nicht, hat man einmal Akne verändert sich irgendwas in einem. Bei manchen mehr, bei manchen weniger, aber bei mir hat es den Charakter einfach komplett verändert. Meine Entwicklung ist teilweise ähnlich wie deine. Es fing auch alles im Alter von 13, 14 mit unreiner, aber keiner Aknehaut an. Es wurde über die Jahre langsam schlimmer und selbst wenn ich heute Fotos von letztem Sommer ansehe, frage ich mich warum ich mir da überhaupt Gedanken um meine Haut gemacht habe, weil sie da vergleichsweise einfach super aussah. Ich war nie der Typ, der sich aufgrund der Akne versteckt hat und den ganzen Tag im Haus saß. Ich habe auch nie wegen der Akne geweint oder irgendjemanden an meinen Gefühlen teilhaben lassen, und manchmal denke ich, dass ich das wirklich hätte tun sollen. Ich gebe heute noch vor die Starke zu sein und mittlerweile rede ich auch mit manchen Menschen darüber, aber ich merke jedes Mal, dass meine Stimme dann zittert und irgendwas mit mir passiert. Ich will niemandem etwas vorspielen, ich WILL einfach stark sein und mich nicht von soetwas unterkriegen lassen, aber im Hinterkopf bleibt immer dieses Gefühl, was ich nicht beschreiben kann. Ich hasse es zum Beispiel, alte Freunde wieder zu treffen, die mich nicht mit Akne kennen und dann diesen "Oh mein Gott, was ist mit deiner Haut passiert?"-Blick zu sehen, deswegen vermeide ich es auch, alte Freunde zu treffen, obwohl ich es so unheimlich gern tun würde. Klar, man schränkt sich mit solchen Dingen selbst ein, man weiß auch, dass es an einem selbst liegt, aber es ist verdammt schwer die Stimme im Kopf auszuschalten. Bei mir wird es besser mit der Akne, ich werde danach auch bestimmt wieder fröhlicher und weniger nachdenklich, aber die Aknezeit wird man glaube ich nie vergessen und sie hinterlässt ihre Spuren. Vielleicht ist es auch auf der einen Seite ein Segen, weil man andere Menschen nicht mehr oberflächlich betrachtet und vielem gegenüber toleranter wird, außerdem entwickelt man einen Drang, anderen Menschen zu helfen, das ist zumindest bei mir so und ich denke ich kann sagen, dass Akne mich zum negativen aber auch zum positiven verändert hat.
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  #5 (permalink)  
Alt 20.02.2012, 20:02
 
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Mal wieder ein sehr qualitativ hochwertiger Beitrag. Dort steht sehr viel wahres drin, und ich glaube, dass sich sehr viele Menschen damit identifizieren können. Natürlich hinterlässt die Akne Spuren, und niemand kann das leugnen, da bin ich mir sicher. Doch die Kunst des Lebens ist, niemals auzugeben, egal was noch so schief läuft. Leute, die sich selbst umbringen, haben diesen kampf verloren, doch solange du lebst gibt es immernoch die Hoffnung, die kann dir niemand nehemen, ausser der Tod selbst. Ich bin einer der Menschen, bei dem das Herz aufgeht, wenn er sieht, wie lebensfroh z.B. behinderte Menschen sind. Meine Tante z.B. auch, das fasziniert mich, mit welch einer Lebensfreude diese menschen durch die Welt gehen. Scheiß drauf was alle anderen sagen, lebe so, wie du dich wohl fühlst. Und wenn dich jemand nicht akzeptiert, wie du bist, dann ist es dieser jemand ehrlich gesagt nicht wert, dass du überhaupt noch an ihn denkst. Eigentlich ist es schade, zu wissen, dass dort irgendwo Menschen auf der Welt sind, die einen genauso haben möchten wie man ist, diese aber evtl. niemals treffen wird. Aber ist es dann nicht mit dieser Erwartung umso erforderlicher, es zu probieren und die hoffnung zu bewahren und jeden tag ein Lächeln auf dem Gesicht zu tragen? Ist es die scheiß Akne wert, dass man sich die Chance entgehen lässt, Menschen zu treffen, die man nie wieder missen möchte? Klar sind das Worte, und Worte spiegeln nie die Realität wieder, ich merke das slebst, dass mir das Alles, was ich hier geschrieben habe unheimlich schwer fällt, doch sollte sich jeder Mensch bemühen das Schöne in jedem Menschen zu sehen, denn auch jeder mensch hat tief in sich etwas wundervolles. Ich wünschte jeder würde das so sehen, denn dann wäre die Welt ein weitaus wundervollerer Ort, als es zur Zeit der Fall ist..
Poetische Grüße vom Wiesel und viel Glück weiterhin!
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  #6 (permalink)  
Alt 11.03.2012, 17:13
 
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Bei der Akne ist das Problem meist, daß man schon gar nicht nachforscht, woher kommt sie? Werden Bluttests gemacht, oder eine Analyse ob dem Körper Stoffe fehlen? Liegt eine Lebensmittelallergie vor? Eine Blutreinigung oder Entgiftung, aber auch eine Entsäuerung kann hier vieles bewirken. Liegt ein Stoffwechselproblem vor? Das Problem ist oft, daß eine Entgiftung am Anfang oft eine Erstverschlimmerung hervorruft. Genauso wie eine Behandlung mit Paraffinhaltigen Cremes. Das ist jedoch oft in den von Hautärzten verschriebenen Salben drin. Achtet bitte unbedingt auf paraffinfreie Produkte, seifenfreie Waschstücke zur Reinigung der Haut verwenden! Die sind antibakteriell. Es bilden sich nicht sofort wieder Pickel. auch ein Aloespray gegen die Trockenheit der Haut wirkt oft Wunder , keine fetten ölhaltigen Cremes. Unbedingt die Finger aus dem Gesicht lassen, damit keine Bakterien in die Poren gelangen. Nach jeder Reinigung auch ein mildes alkoholfreies Gesichtwasser verwenden! Das schließt die Poren und Bakterien können nicht rein. Pickel die reif sind, immer mit einer kleinen Nadel anstechen damit Talg und Flüssigkeit leichter rauskommen nur mit den Fingerspitzen umhüllt von einem feinen Kosmetiktuch leicht ausdrücken gerade das Drücken macht ja die Haut dann auch noch kaputt. Ich habe bei vielen jungen Mädchen inclusive meiner Tochter großen Erfolg mit einem kleinen galvanischen Gerät, das die Haut bis unten zur collagenen Faser reinigt. Das bekommt man allerdings leider nicht von der Kasse verschrieben.
viel Erfolg
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  #7 (permalink)  
Alt 19.03.2012, 10:23
 
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Hmm aber ich glaube, dass der Arzt einen gar nciht so richtig ernst nimmt, wenn man einen Bluttest wegen Akne machen will. Ich glaube die meisten Leute würden schon gerne herausfinden, woher die Akne kommt, trauen sich aber nicht zum Arzt zu einer Blutuntersuchung zu gehen, weil schon schlechte Erfahrungen mit Hautärzten gemacht wurden, die einen nicht ernst nehmen und immer sehr schnell abfertigen...
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  #8 (permalink)  
Alt 19.03.2012, 22:40
 
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Ich denke ein Internist macht das.
Die Hautärzte klären auch gar nicht auf, was die normale Pflege angeht.
Oder was die Lebensweise angeht. Obst Gemüse frische Luft, Sonne in Maßen. Also keine stundenlangen Sonnenbäder. Reinigung mit einem seifenfreien Produkt und hinterher ein Gesichtswasser um die Poren zu schließen. Paraffinfreie Kosmetik,( ohne Erdöl) die die Poren nicht noch mehr zustopft. Die wollen nur ihre drecks Paraffinhaltigen Crems an den Mann/Frau bringen, um die Haut noch mehr zu strapazieren. Das endet dann bei allen möglichen giftigen Behandlungen, die auf Dauer auch nicht helfen, nur dem Hautarzt weil er viel Geld damit verdient. Ich muß sagen, alle Firmen möchten leben und verschenken nichts, aber es gibt halt doch Unterschiede.
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  #9 (permalink)  
Alt 19.03.2012, 22:51
 
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Es ist toll, was Du geschrieben hast, ich habe meinen jetztigen Mann mit einem fürchterlichen Aknegesicht kennen und lieben gelernt.
Er ist liebenswert, kann gut zuhören, läßt nicht den großen Macho raus,
ist aufmerksam und hilft mir, wo er kann! Ich kann mich 100% auf ihn verlassen. Das sind die Dinge die ich an ihm so liebe. Das ist total wichtig, er hat kein Problem daß er nicht aussieht wie aus dem Modejournal, aber wer sieht überhaupt so aus. Und diese Leute haben das Problem daß sie Angst haben nur wegen ihres guten Aussehens begehrt zu werden und nicht wegen dem Mann/ der Frau die mit ihren Fehlern und guten Dingen dahintersteckt.
PS: Kopf hoch. Mein Mann hat mir erzählt, er hat immer die nettesten Frauen mitgenommen, weil die anderen besoffen oder sonstwas waren und er hat sich einfach um die Mädels angenommen und ihnen gezeigt, daß sie ihm wichtig waren.
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