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Alt 10.01.2009, 00:56
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Cool Spironolactone gegen weibliche Akne

Spiro cured my acne - HealthBoards Message Boards

Habe mir gestern diesen Thread (s.o. Link) durchgelesen
und finde es schade dass der Wirkstoff "Spironolactone"
zwar in den USA, jedoch nicht hier in Deutschland
gegen weibliche Akne eingesetzt wird. "Spironolactone" wird hier
verschreibungspflichtig gegen andere Symtome/Krankheiten
verwendet. Schade deshalb weil es ein sehr wirksames und
recht nebenwirkungsarmes Mittel gegen "weibliche-Akne" sein kann.
Teilweise wird "Spronolactone" mit einer Verhütungs-Akne-Pille kombiniert!

Wäre ich eine Frau (bin ich aber nicht) und hätte
schon vieles (ausser ISO) erfolglos getestet, .............
Jedes verschreibungspflichtige Medikament kann auch im
Ausland (www/Internet) ohne Probleme beschafft werden.
Vorher sollte man sich natürlich sehr gut einlesen und
informieren, ggf. mal die Frauenärztin fragen.
Soll jetzt keine Aufforderung sein sondern eine Anregung!
Es ist eure Haut und nicht jeder hat Bock auf Iso.

Hier noch ein paar Links und Infos:

http://www.akne-blog.de/spironolacton-akne-frauen/

Spironolactone (Aldactone)

Spironolactone - Wikipedia, the free encyclopedia

Hormonal Acne Treatments - Spironolactone for Hormonal Acne Treatment

http://acne.about.com/od/acnetreatme...onolactone.htm

http://www.medicalforum.ch/pdf/pdf_d...006-24-389.PDF
Hier steht unter Hormontherapie einwenig u.a. zu Spironolactone (Deutsch)
Möglich, dass eine Zulassung speziell für Akne in Deutschland nicht besteht,
was aber nicht heisst das es dafür nicht geeignet wäre.
(Oder sind die Amis bekloppt weil sie es anwenden!?)
Oft wird es in Verbindung mit der Pille eingesetzt, "Spiro" ist u.a. ein mildes Antiandrogen
und wird u.a. auch bei weibl. Haarausfall/Hirsutismus verschrieben.
In verschiedensten Dosierungen ab 2x25MG Tag!
Denke schon dass es in einigen Fällen eine Alternative sein kann,
vorrausgesetzt man ist komplett informiert und kann Dosierung
und mögliche Nebenwirkungen richtig einschätzen, sollte natürlich
auf die entsprechende hormonelle Situation passen.
Ein Einlesen auf englischsprachige Seiten ist wohl Pflicht.

Acne.org - Spironolactone Reviews
Hormonal treatments (Spironolactone, BCP, etc.) - Acne.org Message Boards

Search Results
Habe aus diesen Suchergebnissen mal einige Threads
rausgesucht:
My spironolactone and Retin- A micro log - Acne.org Message Boards
Any women tried Spironolactone? - Acne.org Message Boards
My Spiro Log - Acne.org Message Boards
so my doctor said to me today, Spironolactone isnt licensed for Acne use - Acne.org Message Boards
Did anyone start on Spriro 25 mg? - Acne.org Message Boards
Accutane or Spironolactone? - Acne.org Message Boards
Acne.org Message Boards [Powered by Invision Power Board]


Entweder man hat einen netten Hausarzt,Hautarzt oder Frauenarzt
der es einem in Deutschland verschreibt, wenn der Arzt es nicht
wegen der Indikation Akne verschreiben darf dann eben gegen
andere Indikationen.
Oder man beschafft es sich (nicht legal) im www. Ausland
und lässt es sich zusenden. Ob eine Zusendung auf
EU-Staaten ist zwar auch nicht ganz legal, aber zumindest
kommt man nicht mit Gesetzen und Zoll in Konflikt.

Quelle innerhalb der EU (keine Zollprobleme+günstig!!!)
http://www.qhi.co.uk

Quelle ausserhalb der EU (ggf. Zollprobleme!!!)
www.iwantmeds.com
www.qualitytablets.com
www.payformeds.com
http://generics24.com

Nicht legal heisst, die Einfuhr von Arzneimitteln durch Privatpersonen im Postversand aus nicht EU-Staaten ist generell verboten. Auch wenn ein unauffälliger Versand im Brief meistens durch den
Zoll kommt, theoretisch kann beim Abfangen durch den Zoll ein Ermittlungsverfahren
eingeleitet und eine Strafe verhängt werden.
Eine Strafbarkeit des Empfängers wird in der Praxis bei Privatpersonen und Privatbedarf
meistens nicht angewendet, dafür gibt es einfach auch zuviele Fälle die sich
"Medikamente" im Ausland bestellen. Dann wird das Medikament vernichtet und gut ist.
Sieht die Geschichte nach gewerblichen Handel aus
muss natürlich mit einer Strafe/Anzeige gerechnet werden.

Nach wie vor widmen die Zöllnerinnen und Zöllner bei ihren Kontrollen gefälschten Medikamenten aus gutem Grund besondere Aufmerksamkeit. Analysen gefälschter Arzneien ergaben oft weit erhöhte Wirkstoffkonzentrationen, in vielen Fällen enthielten diese auch überhaupt keine wirksamen Substanzen. Letzteres kann der Käufer - abgesehen vom finanziellen Verlust - vielleicht verschmerzen. Die möglichen, weit gefährlicheren Folgen der anderen Alternative können dagegen ernste gesundheitliche Schäden zur Folge haben. Der Zoll warnt deshalb: Wer Medikamente aus zweifelhaften Quellen im Internet bestellt, kauft die Gefahr gesundheitlicher Schäden mit!

Geändert von pm2 (12.11.2010 um 09:44 Uhr)
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  #2 (permalink)  
Alt 03.12.2009, 12:39
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Spironolacton

Chemie:

7a -Acetylthio-3-oxo-17a -pregn-4-en-21, 17 b -carbolacton (IUPAC)17-Hydroxy-7-mercapto-3-oxo-17a -pregn-4-ene-21-carboxylic acid g -lactone 7-acetate (WHO)Summenformel:C24H32O4SMolekulargewicht:416,5Generic name: Spironolacton

Präparatename: Aldactone®Wirkungen

Dehydrotestosteron-Rezeptor-BlockerMolekularCorvol et al (1995) berichtete erstmals über antiandrogene Effekte des Spironolacton. Canrenon (Metabolit II, s.u.) ist der aktive Metabolit von Spironolacton, der mit dem Dihydrotestosteron-Rezeptor in den androgenen Zielzellen (z.B. Fibroblasten der Haut) einen inkativen Komplex bildet (Tremblay, 1986).Eine wesentliche Beieinflussung auf die zirkulatorischen Hormonspiegel (LH, Testosteron, freies Testosteron, 17a -Hydroxyprogesteron, DHEAS) wurde unter der üblichen niedrigen Dosierung (50-100 mg/d) nicht beobachtet mit Ausnahme einer signifikanten Senkung des 5a -Dihydrotestosteron (Grunwald et al,1994). Erst bei höherer Dosierung zur Behandlung von Männern wurde eine Verdrängung des Testosterons vom SHBG beobachtet (Caminos-Torres, 1977).

KlinischEine Reduzierung des Haarwachstums, der Größe des Haarschafts und der Haarpigmentation werden unter der Behandlung mit Spironolactone beobachtet (Tremblay; 1986). Allerdings ist eine Langzeittherapie von mindestens 9 Monaten Voraussetzung für den Erfolg. Die positive Effekte auf die Beeinflussung der Akne treten meist rascher ein.

Anwendungsgebiete (nicht zugelassen)
Die leichte bis mäßige kutane Androgenisierung wie Akne I°-II° und Hirsutismus I°- II° ist im Rahmen der Androgenisierung der Frau die Hauptdomaine für den Einsatz von Spironolacton (Tremblay, 1996), insbesondere dann, wenn Kontraindikationen gegen steroidale DHT-R-Blocker bestehen; z.B. wäre Akne bei eine Patientin mit Hypertonie eine gute Indikation für Spironolacton aufgrund der gleichzeitig anti - aldosteronistischen Wirkung. Bei der Behandlung des idiopathischen Hirsutismus schnitt im Vergleich mit Finasterid (5 mg/d) Spironolacton (100mg/d) besser (Erenus et aL; 1997) oder ähnlich (Wong et al, 1995) ab. Im Vergleich zu Cyproteronacetat (CPA) (Erenus et al, 1996) bzw. ) Flutamid (Erenus et al, 1994) zeigte sich ein positiver Trend für CPA bzw.Flutamid, der aber keine statistische Relevanz ergab. Die Kombinationsbehandlung mit EE (35m g)/CPA (2mg) plus Spironolacton (100 mg) zeigte eine signifikant deutlichere Senkung des Hirsutsmus scores (Ferriman-Gallwey scoring system) (Ferriman D, Gallwey JD, 1961) als die Behandlung mit EE/CPA alleine; ebenfalls waren auch das freie Testosteron und das DHEAS signifikant niedriger nach der Kombinationsbehandlung vs. mit der Monotherapie (Kelestimur und Sahin, 1998).

Aldosteron-Rezeptor-Blocker MolekularSpironolacton blockiert kompetitiv die Bindung von Aldosteron an dessen zytoplasmatischen Rezeptor. Aldosteron kann dadurch nicht über seinen Rezeptor in den Zellkern eindringen, wodurch die Synthese der Aldosteron-induzierten Proteine unterbleibt. Damit wird der wesentlichen Aldosteronwirkung, der Natriumreabsorption und Kaliumsekretion entgegengewirkt. Aldosteronrezeptoren werden renal sowie extrarenal, z. B. in den Speicheldrüsen und im Darm gefunden.Spironolacton entwickelt nur in Gegenwart von endogenem oder exogenem Aldosteron eigene Aktivität. Die Wirkung kann durch ansteigende Aldosteronspiegel aufgehoben werden.Weder die Produktion noch die Ausscheidung von Aldosteron wird in therapeutischen Dosen verringert. Nur in extrem hoher Dosierung hemmt Spironolacton die Biosynthese des Aldosterons.

KlinischSpironolacton steigert die Natrium- und Chloridausscheidung sowie in geringem Maße die Calciumausscheidung; reduziert werden die Kalium- und Ammoniumausscheidung sowie die Azidität des Harns. Spironolacton vermindert die renale Magnesiumausscheidung.Bei alleiniger Anwendung hat Spironolacton nur eine geringe diuretische Wirksamkeit. Durch zusätzliche Gabe von Thiaziden oder Schleifendiuretika kann die Natriurese weiter gesteigert werden.Spironolacton kann über eine Senkung der glomerulären Filtrationsrate die Serumharnstoffkonzentrationen erhöhen.Ein butdrucksenkender Effekt bei Hypermineralokortikoidsyndromen bzw. bei verschiedenen Erkrankungen mit primären oder sekundären Hyperaldosteronismus ist erwiesen. Nach oraler Einzeldosis tritt die biochemischen Wirkungen über einen Aldosteronantagonismus nach 2 bis 4 Stunden ein, erreicht die maximale Wirkung nach 6 – 8 Stunden und hält 16 – 24 Stunden an.Der klinische Wirkungseintritt erfolgt bei kontinuierlicher Verabreichung schrittweise mit einem Wirkungsmaximum nach 2 bis 3 Tagen oder später, ggf. kann der maximale diuretische Effekt auch erst nach 2 Wochen auftreten.Spironolacton kann nach Absetzen noch bis zu 72 Stunden wirken.

Anwendungsgebiete (zugelassen)1.Primärer Hyperaldosteroismus (Conn-Syndrom): zur kurzfristigen präoperativen Behandlung oder zur Langzeittherapie, wenn eine Operation nicht angezeigt ist.2.Ödeme und/oder Aszites, wenn zusätzlich ein sekundärer Hyperaldosteronismus vorliegt

Pharmakokinetik:(Gardiner et al, 1989; Overdiek et al, 1985)Spironolacton wird nach oraler Gabe zu etwa 73 % resorbiert. Bei gleichzeitiger Nahrungsaufnahme wurde eine erhöhte Bioverfügbarkeit infolge verbesserter Resorption und Verminderung des First-pass-Effektes beobachtet.
Nach oraler Verabreichung von 100 mg Spironolacton einmal täglich wurden am 15. Tag maximale Plasmakonzentrationen von Spironolacton (I), Canrenon (Metabolit II), 7a -thiomethylspirolacton (Metabolit IV) sowie 6b -hydroxy-7a -thiomethyl-spirolacton (Metabolit V) nach 2,6, 4,3, 3,2 bzw. 5,1 Stunden gemessen (Mittelwerte).Steady-state Konzentrationen von Spironolacton und seinen Metaboliten II, IV und V liegen bei ca. 80, 181, 391 und 125 ng/ml (Mittelwerte) und werden nach ungefähr 3 – 8 Tagen nach täglicher Applikation von 100 mg Spironolacton erreicht. Die Plasmaproteinbindung von Spironolacton und seinen Metaboliten beträgt 98 %.Die Metabolisierung von Spironolacton erfolgt hauptsächlich in der Leber und in der Niere. Zu 80 % entstehen Metabolite mit erhaltender Schwefelgruppe: 7a -thiomethylspirolacton (Metabolit IV, pharmakologisch aktiver Hauptmetabolit) und 6b -hydroxy-7a -thiomethylspirolacton (Metabolit V) sowie deren sulfoxidierte Metabolite, zu 20 % entstehen Amenone mit dem wichtigsten Vertreter Canrenon, (Metabolit II).Die Elimination von Spironolacton erfolgt über Niere und Leber. Nach einer oralen Einmaldosis von radioaktiv markiertem Spironolacton erscheinen innerhalb von 6 Tagen 47 – 57 % der Radioaktivität im Urin und 35 – 41 % der Radioaktivität im Stuhl. Der Anteil von unverändertem Spironolacton ist gering.Nach oraler Gabe von Spironolacton beträgt die Serum-Halbwertszeit für Spironolacton 1 – 2 Stunden.Für die Eliminationshalbwertszeit der Metaboliten II, IV und V werden 16,5, 13,8 und 15 Stunden (Mittelwerte) angegeben.

Nebenwirkungen:Angaben über die Häufigkeit von Nebenwirkungen von Spironolacton liegen bei 20 %. Nebenwirkungen resultieren vornehmlich aus der kompetitiven Hemmung der Aldosteron induzierten Kaliumausscheidung und dem antiandrogenen Effekt des Spironolactons.
Wird Spironolacton als antiandrogene Substanz eingesetzt, kann es insbesondere zu Störungen des Menstruationszyklus (Meno-metrorrhagie) kommen (Hughes and Cunlife, 1988; Lubbos et al, 1998) kommen; .daneben werden Pigmentationsstörungen, Chloasma, trockene Haut, Kopfschmerzen, Schwindel, Übelkeit sowie Spannen und Vergrößerung der Brust beschrieben. Spironolacton hat im Gegensatz zu den kombinierten DHT-R-Blockern keine ovaulationshemmende (antikonzeptive) Wirkung.Häufig – insbesondere bei Patienten mit eingeschränkter Nierenfunktion – bedrohliche Hyperkaliämien (in der Folge Herzrhythmusstörungen und hyperkaliämische Paralyse möglich). Hyponatriämie (vor allem nach ausgiebiger Flüssigkeitszufuhr). Induktion oder Verstärkung einer hyperchlorämischen metabolischen Azidose. Reversibler Anstieg stickstoffhaltiger harnpflichtiger Stoffe. Unerwünschte Blutdrucksenkung.Orthostatische Regulationsstörungen.
Gesteigerte Berührungsempfindlichkeit der Mamillen, Gynäkomastie (u.U. nicht reversibel). Mastodynie, Amenorrhoe, Zwischenblutungen. Das Auftreten dieser Nebenwirkungen ist dosisabhängig. Gelegentlich Monopausenblutungen. Hirsutismus, Impotenz.
Die offziell angegebenen Stimmveränderungen, z. B. in Form von Heiserkeit, bei Frauen auch Vertiefung der Stimmlage, sind theoretisch schwer zu erklären, zumal andererseits eine absolute Kontraindikation in der Schwangerschaft aufgrund der möglichen feminisierenden Effekte auf männliche Föten besehen. Diese Stimmveränderungen sollen in manchen Fällen auch nach Absetzen des Präparates nicht zurückgehen.Magen-Darm-Unverträglichkeiten, wie z. B. Übelkeit, Erbrechen, Krämpfe, Gastritis, Blutungen der Magenschleimhaut, Ulcera und Diarrhoe. Gelegentlich Erhöhung des Harnsäure-Spiegels.
Hautreaktionen (Rötung, Urticaria, Erythema anulare, Lupus-erythematodes- und Lichen-ruber-planus-ähnliche Hautveränderungen) und Alopezie.
Thrombozytopenie durch Spironolacotn induzierte Antikörper, Eosinophilie bei Patienten mit Leberzirrhose, Agranulozytose.
Zentralnervöse Nebenwirkungen, wie Kopfschmerzen, Lethargie, Ataxie oder Verwirrtheitsszustände.
Osteomalazie sowie Hepatotoxizität mit Ansteigen der Leberenzyme und histologisch nachgewiesener Hepatitis.
Gegenanzeigen:Spironolacton ist bei Hyperkaliämie oder Hyponatriämie, bei Nierenfunktionsstörungen mit Serumkreatininwerden über 1,8-2 mg/100 ml bzw. einer Kreatinin-Clearance unter 30 ml/min., bei akutem Nierenversagen, bei Anurie sowie bei Überempfindlichkeit gegenüber Spironolacton bzw. den sonstigen Bestandteilen des Arzneimittels kontraindiziert.

Schwangerschaft:Wegen der feminisierenden Eigenschaften auf den Fetus darf Spironolacton in der Schwangerschaft nicht gegeben werden.Feminisierende Wirkungen auf die äußeren Genitalien wurden bei den männlichen Nachkommen während der Trächtigkeit exponierter Ratten bei Tagesdosen von ca. 160 mg/kg Körpergewicht beobachtet. Endokrine Störungen bei beiden Geschlechtern (Veränderungen von Hormonkonzentrationen im Plasma) wurden schon bei ca. 80 mg/kg, Verminderung der Prostatagewichte bei männlichen Jungtieren bei 40 mg/kg Körpergewicht gefunden. Untersuchungen an Ratten und Mäusen haben keine Hinweise auf teratogene Wirkungen ergeben.

Stillzeit:Spironolacton tritt in die Muttermilch über. Wenn bei stillenden Müttern eine Anwendung von Spironolacton erforderlich wird, so ist vorher abzustillen.

Medikamenteninteraktionen:Die Wirkung anderer Diuretika und/oder blutdrucksenkender Medikamente kann verstärkt werden.Die Wirkung von Carbenoxolon kann herabgesetzt werden.Bei Kombination mit bestimmten Schmerzmitteln bzw. entzündungshemmenden Medikamenten (Acetylsalicylsäure, nichtsteroidale Antiphlogistika und andere Prostaglandinsynthesehemmer) besteht die Gefahr einer Hyperkaliämie, außerdem kann die Wirkung von Spironolacton abgeschwächt werden.Bei Kombination mit anderen kaliumsparenden Diuretika (Triametren, Amilorid), Kaliumsubstituenten oder ACE-Hemmern können lebensbedrohliche Hyperkaliämien auftreten.Bei gleichzeitiger Anwendung von ACE-Hemmern können lebensbedrohliche Hyperkaliämien auftreten.Bei gleichzeitiger Anwendung von ACE-Hemmern kann es zu einer Erhöhung des Serum-Kreatinin-Spiegels kommen.Unter Kombination von Spironolacton, ACE-Hemmern und Furosemid kann ein akutes Nierenversagen eintreten.Der Serumspiegel von Digoxin kann erhöht werden. Spironolacton kann auch mit der RIA-Bestimmung der Digoxin-Serum-Konzentration interferieren und zu falsch erhöhten Werten führen.Neomycin kann die Resorption von Spironolacton verzögern.Die Wirkung von Norepinephrin oder Epinephrin auf die Blutgefäße kann vermindert werden.
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  #3 (permalink)  
Alt 04.12.2009, 15:03
 
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Wurde zugunsten haarausfallgeplagter Männer zweckentfremdet und sogar als Creme angeboten, so dass keine systemische Wirkung erfolgt. Vielleicht kann man es mit guter Wirkung gegen Akne auch im Gesicht auftragen (?)
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  #4 (permalink)  
Alt 04.12.2009, 15:33
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sowas wäre ne echte alternative, wenn es eine creme gäbe, die die talgproduktion vor ort drosselt. im prinzip wäre das wirklich besser, als stoffe direkt ins system einzuspeisen. klar hat man da mehr arbeit und es ist lästiger, auf der anderen seite darf man nicht vergessen was stoffe die man über lange zeit oral zuführt, sonst noch so auslösen können.
es gibt doch haarmittel zum auftragen die in der kopfhaut wirken - oder?
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  #5 (permalink)  
Alt 04.12.2009, 15:40
 
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In oraler Form kommt Spiro für Männer nicht in Frage (langfristig). Durch die Androgenrezeptorenblockade werden Testosteron, DHT und alle anderen Androgene quasi wirkungslos.
Und ja, natürlich gibt es HA-Mittel zur lokalen Anwendung, aber ich denke mal, das die kein Potenzial in Sachen Akne haben.
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  #6 (permalink)  
Alt 05.12.2009, 18:03
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Zitat:
Zitat von Rossoneri Beitrag anzeigen
Wurde zugunsten haarausfallgeplagter Männer zweckentfremdet und sogar als Creme angeboten, so dass keine systemische Wirkung erfolgt. Vielleicht kann man es mit guter Wirkung gegen Akne auch im Gesicht auftragen (?)
Problem war bei äusserlichen "Spironolactone" Produkten
meistens der typische sehr unangenehme Schwefelgeruch.
Habe es allerdings nie selbst getestet,
ggf. hat man das Geruchsproblem heutezutage
auch besser im Griff.

Bestellen kann man diese äusserlichen Produkte hier:

Aldactone - Topical Spiro 5% (diese Version riecht deutlich)

www.minoxidil.com (diese hier eher weniger)
#205 Spironolactone Lotion 5% w/o Propylene Glycol


4.5.A Acne vulgaris
1) Overview
FDA Approval: Adult, no; Pediatric, no
Efficacy: Adult, Evidence favors efficacy
Recommendation: Adult, Class IIb
Strength of Evidence: Adult, Category B
2) Summary:
Oral and topical spironolactone are effective in the treatment of acne (Vincenzi et al, 1993a; Hughes & Cunliffe, 1988a; Hatwal et al, 1988; Goodfellow et al, 1984)
3) Adult:
a) General Information
1) In open and controlled trials, oral spironolactone 50 to 200 milligrams daily has been effective in the treatment of acne vulgaris. The optimal dose appears to be between 150 to 200 mg daily. Clinical severity of acne (ie, number of lesions) and sebum excretion have decreased significantly following oral treatment with spironolactone (Vincenzi et al, 1993a; Hughes & Cunliffe, 1988a; Hatwal et al, 1988; Goodfellow et al, 1984).
b) Clinical Studies
1) Low-dose SPIRONOLACTONE alone or combined with other therapeutic agents was well-tolerated and beneficial for the treatment of facial acne in 85 consecutive women, based on a retrospective chart review. Dosing of spironolactone was 50 to 100 milligrams/day; length of treatment varied from 2 to 24 months (mean 10 months). Enrolled patients had inflammatory papular or nodular acne that was considered moderate to severe; most (89%) had failed previous therapy (antibiotics, contraceptives, isotretinoin) and in 80%, the acne seemed to be hormone-related. Twenty percent of the cohort used spironolactone alone, 54% used it in combination with systemic antibiotics, 12% used it with oral contraceptives, and 14% used spironolactone plus antibiotics and oral contraceptives. Of 73 evaluable subjects, 33% found that spironolactone cleared their acne, and another 33% reported marked improvement. Partial improvement occurred in 27.4%, and no improvement in 5 patients. A majority of the group (57.5%) experienced no adverse effects. Menstrual irregularities occurred in 17.5%; central nervous system (CNS) effects (lethargy, fatigue, dizziness, headache) were reported in 16.3%. Five patients dropped out due to CNS effects. Blood pressure was measured in 19 patients; there was a mean reduction of 5 mmHg systolic and 2.6 mmHg diastolic. The authors noted that in other studies of spironolactone, higher doses of the drug (200 mg/day) were associated with higher rates of adverse effects, especially menstrual irregularities and breast tenderness (Shaw, 2001).

2) In a study involving 30 patients, daily application of spironolactone 5% cream for 2 to 6 months produced excellent clinical results in 60% of cases and good results in 17%. However, the study was based on subjective criteria with no controls (Messina et al, 1985)."
-----------------------------------------------------------
Ansonsten wäre für einige chronische weibliche
Aknefälle "Spironolactone/Aldactone" auf jedenfall
eine extrem gute Alternative zu Iso/Roa,
leider steht für Deutschland die Zulassung (gegen Akne) noch
aus, würde aber Sinn machen.
GGf. wehrt sich auch die Pharmalobby gegen
eine Zulassung in der EU !!!

Geändert von pm2 (05.12.2009 um 18:57 Uhr)
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  #7 (permalink)  
Alt 05.12.2009, 18:21
 
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Ja, das von cemproducts.com habe ich selber hier; wegen des Geruchs absolut ungeeignet (aromatisiert meine ganze Behausung und ist ohnehin flüssig), aber bei dem von minoxidil.com soll er angeblich irgendwie komplett beseitigt worden sein.
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  #8 (permalink)  
Alt 13.08.2010, 22:54
 
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Zitat:
Zitat von pm2 Beitrag anzeigen

Quelle innerhalb der EU (keine Zollprobleme+günstig!!!)
http://www.qhi.co.uk

Quelle ausserhalb der EU (ggf. Zollprobleme!!!)
www.iwantmeds.com
www.qualitytablets.com
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meistens nicht angewendet, dafür gibt es einfach auch zuviele Fälle die sich
"Medikamente" im Ausland bestellen. Dann wird das Medikament vernichtet und gut ist.
Sieht die Geschichte nach gewerblichen Handel aus
muss natürlich mit einer Strafe/Anzeige gerechnet werden.

Nach wie vor widmen die Zöllnerinnen und Zöllner bei ihren Kontrollen gefälschten Medikamenten aus gutem Grund besondere Aufmerksamkeit. Analysen gefälschter Arzneien ergaben oft weit erhöhte Wirkstoffkonzentrationen, in vielen Fällen enthielten diese auch überhaupt keine wirksamen Substanzen. Letzteres kann der Käufer - abgesehen vom finanziellen Verlust - vielleicht verschmerzen. Die möglichen, weit gefährlicheren Folgen der anderen Alternative können dagegen ernste gesundheitliche Schäden zur Folge haben. Der Zoll warnt deshalb: Wer Medikamente aus zweifelhaften Quellen im Internet bestellt, kauft die Gefahr gesundheitlicher Schäden mit!
woher weisst du dass diese seiten sicher sind?
will unbedingt dieses spiro haben, nachdem ich meine iso therapie abbrechen musste wg den nebenwirkungen..
bin grade in england, und nicht mal hier verschreibt es der arzt!
das problem an der EU-seite ist, dass es da nur die 100mg dosierung gibt
will aber erstmal mit 25mg anfangen.

kennst du zufaellig noch ne andere EU-Internet-Apotheke, die verschiedene dosierungen haben?

danke!!
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  #9 (permalink)  
Alt 13.08.2010, 22:59
 
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Zitat:
Zitat von pm2 Beitrag anzeigen
www.minoxidil.com (diese hier eher weniger)
#205 Spironolactone Lotion 5% w/o Propylene Glycol
ist die denn non-komedogen?
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  #10 (permalink)  
Alt 14.08.2010, 03:12
 
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generics24.com

Auf der Seite sind auch nur 100mg gelistet. Diese sind aber nicht filmbeschichtet und haben auch eine Bruchstelle, so dass du die theoretisch halbieren bzw. vierteln kannst.

Auf Anfrage kriegst du bei denen aber auch 25mg Tabletten.

Von einer Selbstmedikation mit Spironolacton ohne ärztliche Beaufsichtigung kann man aber nur abraten...lass zumindest deinen Elektrolythaushalt regelmäßig kontrollieren.

Geändert von Rossoneri (14.08.2010 um 03:15 Uhr)
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