
03.08.2010, 15:14
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hehe, wundert mich irgendwie total, dass sich bisher keine Homöopathie-Befürworter zu Wort gemeldet haben
Die Aussge "Homöopathie ist ein Dogma" trifft den Sachverhalt sehr gut. Mal davon abgesehen, dass ihre gesamte Herangehensweise und angebliche Wirkungsweise total dem widerspricht, was die gesamte wissenschaftliche Forschung und Erkenntnis gezeigt hat, konnte ihre Wirksamkeit auch nie nachgewiesen werden. Gut, sie hat einen Placeboeffekt, geschenkt. Das wars aber auch schon. Und da kann man aus medizinischer Sichtweise von keiner Wirkung sprechen.
Ich glaube ja, dass psychische Belastungen bei den meisten Aknepatienten eben erst durch die Akne ausgelöst werden und nicht umgekehrt. Also haben auch eventuelle positive psychische Effekte einer Placebo-Behandlung keine oder keine nennenswerten Auswirkungen auf die Akne. Wenn jemand in Stresssituationen ein paar Pickelchen bekommt - und nur dann - hat es vielleicht einen Effekt. Aber nicht bei AKNE.
Zu der Frage mit den Krankenkassen kann ich nur sagen, dass eben auch Krankenkassen wirtschaftlich orientiert sind. Deshalb bieten sie auch homöopathische Behandlungen an. Obwohl sie genau wissen, dass Homöopathie nicht wirksamer ist als Placebobehandlungen. Warum? Weil es eben sehr viele Menschen gibt, die auf Homöopathie schwören und dann eher zu dieser Krankenkasse gehen. Sie machen es nur, um ihre Attraktivität für potenzielle Kunden zu erhöhen. Und solange dieser Wunsch der Kunden existiert, sind die Krankenkassen auch dazu legitimiert finde ich. Man müsste also großflächig in der Bevölkerung aufklären und falls das erfolg hat, werden die Krankenkassen von sich aus auf Homöopathieangebote verzichten.
Geändert von Unimatrix (03.08.2010 um 15:20 Uhr)
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