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Alt 31.10.2008, 00:39
paba paba ist offline
 
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Zitat von wolle12 Beitrag anzeigen
Hallo schandmaul:

Tja, und ich glaube schon. Und nu?
Ich denke jeder weiß hier, was man bei Ätkins-Stufe 1/2/3/4 zu essen hat. Falls nicht bitte googeln. Das zähle ich hier bei aller Liebe nicht alles auf. Dafür ist mir die Zeit zu schade.
Das tönt für mich sehr nach Ausrede. Jeder weiss doch, dass man eine Low-Carb-Diät problemlos auch mit Junk-Food umsetzen kann und sehr viele Leute tun es leider auch. Viele Leute, die ne Low-Carb-Diät machen, essen z.B. mehrere Hundert Gramm Käse pro Tag oder sie essen haufenweise Nüsse, Wurstwaren, schwarze Schokolade usw. Die meisten Leute, die ne LC-Diät machen schaufeln sich auch hemmungslos PUFA's aus Schweine- und Geflügelfett, Nüssen oder mehrfach-ungesättigten Pflanzenölen rein.

Ich bezweifle sehr, dass deine Ernährung mit meinen Vorstellungen einer gesunden LC-Diät übereingestimmt hat.

Zitat:
Und? Hätten die Inuit den großteil ihrer Nahrung nicht roh gegessen hätten sie eine noch geringere Lebenserwartung gehabt als eh schon.
Gemäss Vilhalmur Stefansson haben die Inuit den grössten Teil ihres Fleisches in Wasser gekocht und nicht roh gegessen. Ich habe vor einiger Zeit Stefanssons umfangreiches Hauptwerk zur Ernährung der Eskimos gelesen: "The Fat of the Land". Dort drin finden sich detaillierte Informationen darüber, welche Tiere die Eskimos hauptsächlich gejagt haben, welche Teile des Fleischs sie bevorzugten und welche Mengen sie wovon gegessen haben. Der weit verbreitete Irrglaube, wonach die Eskimos nur dank dem rohen Fleisch gesund geblieben seien und nicht an Skorbut erkrankt wären, wird dort gründlich wiederlegt. Solange das Fleisch nicht gerade zu Tode gekocht wird, sind immer noch genügend Nährstoffe vorhanden, um den Ausbruch von Skorbut zu verhindern. Stefansson hat bei seinem einjährigen Fleischexperiment unter wissenschaftlicher Aufsicht ja auch kein Skorbut bekommen, obwohl er sein Fleisch hauptsächlich "medium" bis "well-done" gegessen hat.

Zitat:
Inuit:
Gesundheit: Lebenserwartung 1865: Männer 32, Frauen 33. Hohe Kindersterblichkeit, viele Jagdunfälle.
Die Lebenserwartung war hauptsächlich wegen der hohen Kindersterblichkeit und wegen Unfällen so gering. Stefansson und andere Polarforscher, die noch echte "unberührte" Eskimos erlebt haben, berichten, dass sie praktisch frei von Zivilisationskrankheiten waren. Stefansson schreibt zwar, dass sie relativ schnell gealtert seien, das hat aber wahrscheinlich eher mit der extrem hohen PUFA-Zufuhr durch Lachskonsum, als mit der kohlenhydratarmen Ernährung an sich zu tun.

Zitat:
Warum sollte man giftige Lebensmittel kochen und bekömmlich machen. Watn Schwachsinn!
Man muss kein Einstein sein, um darauf zu kommen.
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