Positive Erfahrungen zu (Apfel-)Essig gibt es insbesondere bezüglich Verdauung. Mir geht es aber um die Zerstörung der Biofilme (Grundvoraussetzung für die Maßnahmen zur Darmsanierung) durch die Essigsäure, um so die Bekämpfung der pathogenen Keime und somit der Förderung u.a. der Bifidobakterien zu unterstützen. Dies ist auch nur als Kur über mehrere Wochen angedacht, da - wie du angesprochen hast - es auch Amylase hemmt (ich esse zu jeder Mahlzeit Kartoffeln oder Reis).
Im Moment stelle ich den Joghurt a la SCD her, also ohne Bifidobakterien (Landliebe-Naturjoghurt als Starter), jedoch nehmen hierdurch diese ebenfalls in ihrer Population zu (wie du ebenfalls in den damaligen Beiträgen dargelegt hattest), was auch mein Ziel ist.
Die Kombination von Pro- und
Präbiotika ist auf jeden Fall am erfolgversprechendsten. Mit
Präbiotika habe ich mich aus zeitlichen Gründen bisher noch nicht näher beschäftigen können, weshalb ich auch noch keine zu mir nehme. Zu Beginn ist es aber auch eher sinnvoll, täglich fermentierte Lebensmittel zuzuführen, im Gegensatz zu einer auschließlichen
Präbiotikaeinnahme. Deine Anmerkungen hierzu (Pektin, Inulin) sind aber ein guter Einstieg zu eigener Recherche.
Zitat:
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zu 2.) Bislang hatte ich zum Glück noch keine Probleme. Vielleicht gibst Du einen wirklich kleinen Schuss Essig dem Sud bei (zu mindestens dem ersten neu aufgesetzten), da Phytase im sauren Milieu erst die volle Wirkung entfalten kann. Reis ist ohnehin recht arm an Phytase, weshalb es Sinn machen kann, etwas Buchweizen zum Reis zu geben. Buchweizen enthält relativ viel Phytase. Ist vielleicht ein Versuch wert, denn die Phytase des Buchweizens kann als Starter dienen.
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Ich habe keine Ahnung, warum es jetzt nicht mehr fermentieren mag, habe nichts geändert. Die ein- bis max. zwei Grad Erhöhung der Zimmertemperatur kann aber wohl nicht der Grund hierfür sein. Werde es die nächsten Tage dann mal mit deinen "unterstützenden Maßnahmen" probieren.
Viel Erfolg bei deiner Masterarbeit Low-Joe!