Lieber Low-Joe,
herzlichen Dank für deine Antwort.... sie hat mich sehr zum Nachdenken über meine Lebensweise angeregt. Mir scheint ich muss nicht nur die Zusammenstellung meiner Nahrung, sondern auch das Verhältnis zu ihr grundlegend ändern.
Essen hat für mich in den letzten Jahren oft eine "Ersatz"- Position eingenommen. Ich esse aus Frust, Einsamkeit, Langeweile und weil ich mich einfach daran gewöhnt habe. Je verzweifelter ich in Vergangenheit versucht habe, dies zu ändern, desto schlechter habe ich gegessen. Man gerät immer tiefer in die Spirale aus guten Vorsätzen, Scheitern, sich selbst bemitleiden und trösten und dies wiederum mit haufenweise Schokoriegeln.
Wie sehr dies an mein Ego frisst, kann ich hier gar nicht beschreiben.
Dennoch .... meine Motivation ist mit deinen Worten gewachsen. Ich weiß, dass mich meine jetztige Ernährung krank macht und ich muss endlich mal die Zähne zusammenbeißen.
Ich habe bereits die ersten Küchenschränke ausgeräumt und die ganz schlimmen Sachen gleich entsorgt. Erstes Ziel soll sein, raffinierte Lebensmittel möglichst komplett zu meiden. Die Kohlehydratzufuhr will ich stark einschränken (schön wäre nur 80g/Tag zu schaffen, um auch die Wirkung auf meine Haut zu beobachten). Das wird sicher hart werden!!!!
Gerne werde ich hier (falls Interesse besteht) meine Erfahrungen mit der Umstellung mitteilen.
Danke nochmals,
Ipanema
|