Zitat:
Zitat von Low-Joe
Ganz grob als Richtlinien gesunder Ernährung, die auch in diesem Thread schon lange Bestand haben wären folgende.
1. So wenig mehrfach-gesättigte Fettsäuren (Pflanzenöle, AUSGENOMMEN Kokosöl, Macadamianussöl und eventuelle noch kleinere Mengen Olivenöl) wie möglich!
2. So wenig Fruktose wie möglich.
3. So viel gesättigtes Fett wie möglich. D.h., dass vor allem tierische Fett wie Butter und Rindertalg, Knochenmark zu empfehlen wären, da diese recht große Mengen gesättigter Fettsäuren enthalten. Darüber hinaus kannst Du auch die unter 1. ausgenommenen Fette in Deine Ernährung aufnehmen, gerade Kokosöl.
4. Stärkequellen wie (fermentierter) Reis, Kartoffeln, Süsskartoffeln usw. und wenn Getreide, dann würde ich Sauerteig geführte Lebensmittel vorziehen.
5. Eiweiß: Innereien wie Leber und Herz sowie Hirn, Eier, Milchprodukte, Rind, Kalb, Schwein, Meeresfrüchte, magerer Fisch und ganz wichtig kollagenes Eiweiß (Gelatine) und zwar möglichst in natürlicher Form (Brühe, Sülze, Schweinskopf usw.).
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Danke für deine Antwort und sorry für meine späte Reaktion, hatte für einige Zeit keinen Internetanschluss.
Ich fänds toll, wenn mir jemand noch die gröbsten Zusammenhänge zu den obigen fünf Punkten skizzieren könnte. Die Details würde ich mir dann per Literatur anlesen, aber so hätte ich schon mal eine Struktur.
1. Hierzu wäre meine Frage wieso prinzipiell ungesättigte Fettsäuren gegenüber mehrfach-gesättigten vorzuziehen sind. Habe dazu sich teils widersprechendes gelesen. Was zeichnet Kokosöl aus?
2. Warum so wenig Fructose wie möglich?
4. Nach welchen Kriterien unterscheidet man Kohlenhydrate in Hinblick auf Verträglichkeit am besten? Was zeichnet Reis und Kartoffeln gegenüber anderen aus?
5. Was ist das zentrale Argument für eine eiweißreiche Ernährung?
Na gut, jetzt wo ich die Fragen hier vor mir sehe: ich müsste mich wohl eher systematisch in das Thema einlesen... Ist "Leben ohne Brot" ein empfehlenswerter deutschsprachiger Einstieg, ohne sich nun unbedingt auf Low Carb versteifen zu wollen? Am besten wäre womöglich ein allgemein einführendes Buch zur Ernährung, wobei hier das Problem ist, dass die grundlegensten Zusammenhänge streitbar zu sein scheinen.
Edit: Kennt hier jemand den
DTV-Atlas der Ernährung?