Zitat:
Zitat von Pazzle
Low-Joe,
hast du schon deinen ersten selbstgemachten Super-Joghurt hergestellt?
Wenn ja, welche Milch hast du denn verwendet? Die "beste" mir bekannte Milch ist die pasteurisierte (nicht homogenisierte) Vollmilch von Demeter.
Würdest du diese auch erst zum Kochen bringen oder nur bis 40 Grad C erwärmen?
Verwendest du bei jeder neuen Joghurt-Zubereitung einen Joghurt-Starter oder hebst du ein Teil des Joghurts für die nächste Zubereitung auf?
|
Auch wenn ich Joghurt-Frischling bin, so ich mittlerweile bereits meine 3. selbst hergestellte Ration durch.
Die erste Ration war noch etwas flüssig, da ich hatte ich nur das Joghurt-Ferment benutzt. Bei der zweiten Ration hatte ich ca. 500g stichfesten Joghurt (Landliebe) + 500ml Milch, (die von dir erwähnte) ohne Ferment. Der Joghurt war nach seinem 8-stündigen Kühlschrankaufenthalt fest. Je nach Joghurt-Ferment variieren die die Überimpfungsmengen, dies ist aber auf der Packung angegeben.
Die dritte Ration läuft gerade noch. Diesmal Ferment + 200g Joghurt + 800ml Milch.
Handelsüblicher Joghurt wird vor der Fermentation entsprechend den angestrebten Zielen auf Eiweiß- und KH-Gehalt eingestellt. Natürlich auch auf den Fettgehalt. Die geschieht entweder indem der Milch Milchpulver zugesetzt wird und/oder Wasser verdampft wird.
Alleine dadurch wird der Joghurt schon fester. Man kann die Festigkeit beim selbsthergestellten Joghurt sehr gut über Milchpulverzugabe regeln, sofern man das möchte.
Das nur als Tipp, wenn jemanden der Joghurt zu dünnflüssig ist.
Durch das Melken können auch Bakterien (Kot) in die Milch gelangen die man nicht möchte. Deshalb denke ich, sollte man ruhig zu pasteurisierter Milch greifen.
Wenn es die Zeit zulässt, lese ich ab und an mal in Arbeiten (z.B. hier:
The prolongation of life: optimistic ... - Google Bücher) von Ilya Ilyich Mechnikov rein Total interessant. Schon vor über 100 Jahren worden Leute mit Darmleiden sowie Diabetes mit Probiotoka behandelt.