Möchte das Thema Langzeitbehandlung mit
Antibiotika nochmal aufgreifen, auch weil
ein relativ neues Medikament/Antibiotika hier
ggf. neue Chancen bietet da die
Wirkstoffmenge minimiert wurde und
so die Resistenzbildungen wahrscheinlich
verhindert werden!
Kann mir durchaus vorstellen dass hier
auch eine langjährige Einnahme für
einige mit Akne+Narbenbildung
sinnvoll ist um Entzündungen zu minimieren.
Man sollte Vorurteile gegenüber Langzeiteinnahme
bestimmter nebenwirkungsarmer Antibiotika überdenken.
Für weitere Erfahrungsberichte einfach mal den
Begriff "
Oraycea" in die Suchmaschine eingeben!
http://dermatology-news.com/2009/06/index.html
Galderma: Moderne Rosacea- und Aknetherapie ohne Resistenzentwicklung
Galderma ist ein weltweit führendes pharmazeutisches Unternehmen im Bereich Dermatologie. Das breite Produktportfolio ist auf die Bereiche Haut, Haare und Nägel ausgerichtet. Speziell für die Behandlung von Rosacea und Akne hat das Unternehmen den Bedarf an neuen Therapieoptionen ohne bakterielle Resistenzbildung erkannt und bietet, dank seiner Investitionen von 20% des Umsatzes in Forschung und Entwicklung, entsprechende medizinische Therapien an. Eine der neuesten Produktinnovationen ist Oraycea® mit konstant subantimikrobieller Doxycyclin-Dosierung zur Behandlung von papulopustulöser Rosacea. Die topische Fixkombination Epiduo® mit den Wirkstoffen Adapalen und
Benzoylperoxid ist eine antibiotikafreie Alternative zur Behandlung von moderater bis mittelschwerer Akne papulopustulosa.
Resistenzen begrenzen die Behandlungsdauer der Rosacea
Es wird geschätzt, dass ca. zwei bis fünf Prozent der Erwachsenen in Deutschland an Rosacea erkrankt sind4. Bei schwereren Formen und therapieresistenten leichteren Formen, insbesondere bei der papulopustulösen Rosacea, werden systemische Optionen mit Tetracyclinen, in seltenen Fällen auch Makrolide eingesetzt5. Die bisherigen antibiotischen Dosierungen der Tetracycline wirken anti-inflammatorisch und antibakteriell. Dabei wird ein selektiver Druck auf die bakterielle Mikroflora ausgeübt und es können Resistenzen induziert werden. Bereits nach sieben Tagen unter 100mg Doxycyclin-Therapie steigen diese deutlich an6. Das Potenzial zur Resistenzentwicklung unter regulären Antibiotika legt nahe, dass deren Verwendung bei der Behandlung der Rosacea zeitlich begrenzt sein sollte. Zudem führen antibiotisch wirksame Dosierungen oft zu einem hohen Niveau an unerwünschten Effekten wie gastrointestinalen Beschwerden und vaginaler Candidose8.
Subantimikrobielle Doxycyclin-Dosierung ermöglicht rein antiinflammatorische Wirksamkeit
„Die Sicherheit bei einer Langzeitbehandlung der Rosacea ist äußerst wichtig“, betont Prof. Dr. Korting. Die neue Therapieoption Oraycea® mit subantimikrobiell-dosiertem Doxycyclin kann erstmals eine sehr hohe Therapiesicherheit ermöglichen: Nach den Ergebnissen von zwei großen randomisierten, doppelblinden, placebokontrollierten Multicenter-Studien der Phase III9 führt die subantimikrobielle, antiinflammatorische Dosierung zu einer 24-stündigen Doxycyclin-Plasmakonzentration unterhalb der antimikrobiell wirksamen Plasmaspiegel8.
Die teilretardierte Formulierung von Oraycea® besteht aus 30mg Doxycyclin mit schneller Wirkstofffreisetzung und 10mg mit verzögerter Wirkstofffreisetzung. Weitere Studienergebnisse zeigen, dass die teilretardierte Formulierung vergleichbar stark und schnell, innerhalb von drei Wochen, auf entzündliche Läsionen wirkt, wie eine 100mg Doxycyclin-Dosierung7*.
* wenn beide mit Metronidazol kombiniert werden
Zudem belegen mikrobiologische Sicherheitsdaten, dass die einmal tägliche Einnahme von 40mg subantimikrobiell-dosiertem Doxycyclin über neun Monate keine bakteriellen Resistenzen induziert und auch keinen Einfluss auf die gastrointestinale Mikroflora hat10. Zusätzlich traten in den klinischen Phase III-Studien bei rund 300 mit Oraycea® behandelten Patienten und Patientinnen kein Fall einer Photosensibilisierung bzw. einer vaginalen Candidose auf7,8,9. Die Daten zu Sicherheit, Verträglichkeit und die Wirksamkeit über 16 Wochen bei inflammatorischer Rosacea und Sicherheitsdaten über neun Monate können als Hinweis dafür gesehen werden, dass die neue Behandlungsoption grundsätzlich auch für eine längerfristige Anwendung geeignet ist. Zudem unterstützen die orale Formulierung und die nur einmal tägliche Einnahme die Therapietreue. „Da Rosacea generell als nicht Erreger-bedingte entzündliche Hautkrankheit betrachtet wird, erscheint es sinnvoll, sie mit einem Medikament zu behandeln, das die Entzündung vermindert, ohne antibiotisch zu wirken. Die klinische Studienlage zeigt, dass Doxycyclin in subantimikrobieller Dosis eine nützliche Alternative zur konventionellen Antibiotikagabe bietet“, so Prof. Dr. Korting.
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