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Zitat von Sven--
Da stimme ich Dir natürlich zu. Es erscheint mir allerdings unwahrscheinlich, dass Barnes eine Ernährung epfiehlt, die die Schilddrüsenfunktion behindert. Immerhin hat er über Jahrzehnte hinweg Patienten mit Schildrüsenproblemen behandelt. Da würde ich vermuten, dass ihm negative Auswirkungen der KH-Restriktion aufgefallen wären. Ganz sicher kann man sich dessen natürlich nicht sein, da er ja Schilddrüsenprobleme vor allem auf genetische Faktoren zurückführte.
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Woher hätte er wissen sollen wie sich LC-Diäten über einen längeren Zeitraum auswirken. Eine schwerwiegende Krankheit entwickelt sich meist über Jahre hinweg und nicht von heute auf morgen. Hinzukommt, dass er eben allen Patienten Hormone verabreichte. Man muss sich auch immer ein wenig in Zeit zurückversetzen, wo die Bücher und Studien entstanden. Es ist für mich überhaupt nicht verwunderlich, dass wenn ein Patient mit erhöhten Triglyzeridwerten kommt, der Arzt als erstes die KH reduziert. Man könnte sich auch genauso fragen warum er überhaupt Hormone verabreichte wenn LC so optimal ist/sei. Ich kann leider auch nicht sagen, wie und wann (und ob überhaupt) er die Hormon-Behandlungen dann beendete und wie dann mit der Ernährung weiter verfahren werden sollte. Er behandelte Amerikaner, sehr ungewiss das diese dann für die restliche Zeit ihres Lebens LC lebten und Barnes dann tatsächlich Langzeiteffekte (von LC ohne zusätzliche Hormone) beobachten und auswerten konnte. Bei solchen Überlegungen drehen wir uns daher stetig im Kreis.
Zitat:
Zitat von Sven--
Sicher auch ein Faktor ist das Ausmaß der körperlichen Aktivität. Der größte Glycogenspeicher sind nunmal die Muskeln. Werden diese kaum benutzt, dann verbleibt nur noch der Leberglycogenspeicher, und der ist ja recht begrenzt. Wie schon erwähnt, korreliert KH-Konsum stark mit erhöhten Triglyceridwerten. Daher würde ich schon davon ausgehen, dass ein guter Teil der KH in Fett umgewandelt wird. Allerdings sollte das ja eigentlich nicht so entscheidend sein. Wenn man nicht mehr Kalorien zu sich nimmt, als benötigt werden, sind die am Ende des Tages verbraucht. Ob direkt oder über den Umweg Fett. Wenn natürlich ein gewisser Teil der KH´s in Fett umgewandelt werden, wäre es evtl. sinnvoll etwas weniger KH und mehr Fett zu essen.
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Das sind mehr oder weniger meine Überlegungen diesbezüglich. Konkrete Zahlen wären daher sicherlich sehr aufschlussreich. Ein Argument einiger LC-Autoren ist ja u.a., dass KH zum überwiegenden Teil in Fett umgewandelt werden. Doch auf was berufen die sich? Ich habe diesbezüglich noch keine verlässlichen Zahlen gefunden. Das viele Leute welche massig Kuchen, Süßigkeiten, Pommes etc. essen oftmals zu Übergewicht neigen (also KH zu Fett konvertiert werden), heißt noch lange nicht, dass das auch bei Leuten der Fall ist, welche solche Sachen meiden und einen gesunden Stoffwechsel haben. Hier kommt bereits der nächste Faktor mit ins Spiel (neben Aktivitätsniveau, Lebensmittelauswahl), nämlich der Stoffwechsel. Ist dieser beeinträchtigt (eben durch große Mengen Zucker, Pufa-Öle), legt man sogar bei geringeren Kalorienmengen noch Fett zu.
Man kann da viel spekulieren, nur verlässliche Zahlen (Studien) habe ich bislang noch nie gesehen.