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Alt 23.06.2009, 15:57
Sven-- Sven-- ist offline
 
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Zitat:
Zitat von Low-Joe Beitrag anzeigen
noch einmal kurz zum Cushing-Syndrom:
Besserungen des Cushing-Syndroms unter LC-Kost könnte man eventuell auch so erklären, dass unter LC eben vielleicht wirklich mehr Cortisol (vor allem zur Blutzuckerregulierung) benötigt (synthetisiert und ausgeschüttet) wird und die dann erhöhten Cortisolspiegel einen direkten Nutzen (Stoffwechselregulierung unter LC) erfüllen. Der erhöhten Bedarf an Cortisol unter LC sorgt dann mitunter dafür, dass die zuvor stark erhöhten Cortisolspiegel rasch etwas abnehmen.
Möglich, aber nachwievor unklar ist ja ob überhaupt

a) bei LC mehr Cortisol gebildet wird.
b) mehr Cortisol gebildet aber auch verbraucht wird.

Bei letzterer Variante wären dann vermutlich keine negativen Auswirkungen des Cortisols zu befürchten, da es durch den "gewollten Zweck entschärft" wird.

Zitat:
zu Barnes:

Sein Werk (HYPO-THYROIDISM, THE UNSUSPECTED ILLNESS) hatte ich nur kurz in meinen Händen, da es darin vielmehr um den Einsatz und die Wirkung von Schilddrüsenhormonen geht. Es ist daher äußerst fraglich ob man die Ergebnisse nur auf KH-Restriktion beziehen kann. Ich denke NEIN.
Da stimme ich Dir natürlich zu. Es erscheint mir allerdings unwahrscheinlich, dass Barnes eine Ernährung epfiehlt, die die Schilddrüsenfunktion behindert. Immerhin hat er über Jahrzehnte hinweg Patienten mit Schildrüsenproblemen behandelt. Da würde ich vermuten, dass ihm negative Auswirkungen der KH-Restriktion aufgefallen wären. Ganz sicher kann man sich dessen natürlich nicht sein, da er ja Schilddrüsenprobleme vor allem auf genetische Faktoren zurückführte.

Zitat:
Noch einmal kurz zu einer meiner Fragen. Hat jemand vielleicht eine Quelle die genauen Aufschluss darüber gibt, wieviel KH tatsächlich in Fett konvertiert werden. Das hängt meines Erachtens maßgeblich von den Glykogenspeichern ab.
Sicher auch ein Faktor ist das Ausmaß der körperlichen Aktivität. Der größte Glycogenspeicher sind nunmal die Muskeln. Werden diese kaum benutzt, dann verbleibt nur noch der Leberglycogenspeicher, und der ist ja recht begrenzt. Wie schon erwähnt, korreliert KH-Konsum stark mit erhöhten Triglyceridwerten. Daher würde ich schon davon ausgehen, dass ein guter Teil der KH in Fett umgewandelt wird. Allerdings sollte das ja eigentlich nicht so entscheidend sein. Wenn man nicht mehr Kalorien zu sich nimmt, als benötigt werden, sind die am Ende des Tages verbraucht. Ob direkt oder über den Umweg Fett. Wenn natürlich ein gewisser Teil der KH´s in Fett umgewandelt werden, wäre es evtl. sinnvoll etwas weniger KH und mehr Fett zu essen.

Zitat:
P.S.: Ich messe meine Basaltemperatur nur unter den Achseln.
Ok, dann habe ich mich da vertan.

Dr Rind schreibt übrigens: "I have found digital oral thermometers most appropriate for monitoring metabolism. I do not recommend axillary temperatures because the axillae are relatively cooler and more variable in people with stressed adrenals."
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